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Ausstellungen

Jugendstil skurril. Carl Strathmann
15.03.2019 - 22.09.2019

Die Kunst Carl Strathmanns (1866-1939) ist höchst originell und fabelhaft bizarr, sie entzieht sich in jedem Fall weitläufigen Kategorisierungen. Mit einer ornamentverliebten Detailversessenheit schuf sich der Jugendstilkünstler eigene Welten von karikaturhaften Märchen, fantastischen Blumenstillleben und Landschaften, symbolistischen Historienbildern und kunstgewerblichen Entwürfen. Im Münchner Stadtmuseum befindet sich sein künstlerischer Nachlaß, der alle Aspekte seines Œuvres abdeckt. Unter anderem finden sich hier auch zahlreiche seiner (Haupt-)Werke, die allgemein als verschollen oder zerstört gelten. Diese Ausstellung bietet die Gelegenheit mit Carl Strathmann eine besonders aufregende Künstlerpersönlichkeit Münchens um 1900 zu entdecken und sich von seiner Kunst faszinieren zu lassen.

Einblattholzschnitte des 15. Jahrhunderts
27.06.2019 - 22.09.2019

Die Staatliche Graphische Sammlung München besitzt einen der weltweit bedeutendsten Bestände an deutschen Einblattholzschnitten des 15. Jahrhunderts. Die ersten europäischen Holzschnitte entstanden um 1400. War das Verfahren zum Bedrucken von Stoffen bereits bekannt, wurde es nun erstmals für Bilddrucke auf dem neuen Träger Papier genutzt und erlaubte eine preiswerte Multiplizierung von Bilderfindungen in hohen Auflagen. Erst dadurch wurden Abbildungen für weite Kreise erreichbar und erschwinglich. Vor allem religiöse Sujets für die private Andacht waren gefragt. Nicht nur als historische Belege sind diese frühen Blätter bedeutend. Es sind überragende Meisterwerke linearer Ausdruckskraft: Der geradlinige Wille zur unmittelbaren Aussage schuf Werke von expressiver Kühnheit. Keine Sammlung der Welt vermag die Frühzeit des Holzschnitts so überragend zu belegen wie das Münchner Kabinett. Hier wird mit Stolz die Wiege der europäischen Druckgraphik verwahrt.

Schatten. Licht. Struktur. Papierinstallationen von Koji Shibazaki
05.04.2019 - 22.09.2019

Es ist fein und mit der Hand geschöpft. Wenn Licht hindurch scheint, ergeben sich staunenswerte Effekte und Stimmungen. Washi ist der Name dieses japanischen Papiers. Koji Shibazaki heißt der Künstler, der es mit seinen eigenen Händen virtuos herzustellen weiß und es dann mit den Zutaten Licht und Schatten zu einzigartigen Installationen formt. Jedes dieser Kunstobjekte wirkt belebt, seine Strukturen fließen und strahlen einmal absolute Ruhe, ein anderes Mal harmonische Bewegung bis hin zu statischer Rhythmik aus. "Schatten. Licht. Struktur.“ im Museum Fünf Kontinente ist die bislang größte Schau von Shibazakis Installationen in Europa. Hier kombiniert er Washi mit Licht. In abgedunkelter Umgebung erzeugen Lichtquellen, die in die Papierobjekte eingebaut sind oder sie von außen illuminieren, zusammen mit einer jeweils exakt definierten Anordnung übereinandergelegter Papierschichten außergewöhnliche optische Effekte. Tageslicht wird dabei vermieden, die Dunkelheit des Ausstellungsraums schafft eine dichte und geheimnisvolle Atmosphäre. Sie erinnert an die Beleuchtung tradtioneller japanischer Wohnräume, die früher von einer einzigen Lichtquelle ausging: einer Lampe mit einem Papierschirm. In der Ausstellung rufen die subtilen Reflexionen von Gold- und Silberfolien und Glimmerpulver auf den Papierkreationen von Koji Shibazaki ganz besondere Stimmungen hervor, die aus dem Zusammenwirken von Licht, Struktur und Schatten entstehen und deren Strahlen schlichtweg bezaubernd wirkt. Diese Effekte ergeben sich gerade im Zusammenspiel mit den Kreationen einer Schülerin Shibazakis, Mikako Suzuki. Sie überarbeitet die Papieroberflächen mit hauchfeinen Glanzfolien, die sie mit Siebdruck-Technik und viel Fingerspitzengefühl aufbringt.

Phoenix aus der Asche. Bildwerdung der Antike - Druckgrafiken bis 1869
27.06.2019 - 22.09.2019

Wie der Phönix nach dem Tod aus seiner Asche aufersteht, so ist das Interesse für die Antike, ihre Protagonisten und Arbeiten bis heute nie erloschen und wird dauernd zum neuen Leben erweckt. In zwölf thematisch organisierten Sektionen sind in der Ausstellung über 100 Werke der Druckgrafik aus vier Jahrhunderten sowie Fotografien, Postkarten und Abgüsse zur Antikenrezeption zu sehen.

Metropolen - Urbane Strukturen
15.06.2019 - 22.09.2019

Die Rathausgalerie Kunsthalle widmet ihre Sommerausstellung dem druckgraphischen Werk von Gerd Winner. Die gezeigten Arbeitsgruppen sind eine konzentrierte Zusammenstellung aus Winners Bildzyklen "New York“, "Berlin“ und "London“. Der Siebdruck als künstlerische Technik wurde um 1960 von den Künstlern der englischen und amerikanischen Pop Art wieder entdeckt. Gerd Winner entwickelte den Siebdruck seit seinem ersten Aufenthalt 1969 in London radikal weiter. Die gezeigten Serien offenbaren die Bedeutung der Architekturfotografie für den Künstler, die er zu einer Kunstform ausgearbeitet hat. Sie stellen einen aktuellen Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens dar. Aus Anlass der Werkschau hat Gerd Winner auch eine Serie "München“ geschaffen. Der Künstler war viele Jahre Professor an der Akademie der Bildenden Künste.

Double Trouble / Double grins / Is it so with / Twins
01.07.2019 - 22.09.2019

Roger Ballen / Jorge Méndez Blake / Alighiero e Boetti / Claude Cahun & Marcel Moore / Wanda Perrone Capano / Jun Fujiyasu / Rita Hensen / Markus & Reto Huber / Gerry Johansson / Fie Norsker / Timm Rautert / Gregor Schneider / Linn Schröder / Asbjörn Skou / Neal Slavin / Janos Stekovics / Kristina Stoltz / Gillian Wearing / et al. Ein Sternzeichen, zwei Individuen, mehrfache Spiegelungen und viele Mythen: obwohl weniger als zwei Prozent aller Geburten Zwillingsgeschwister hervorbringen, gibt es unzählige Bilder, Vorstellungen und Erzählungen über die Existenz von Zwillingen.

Lost traces ... eine baukulturelle Spurensuche im Europäischen Kulturerbejahr 2018
08.09.2019 - 27.09.2019

Lost Traces… das sind verlorene baukulturelle, Spuren und Orte: Im Fokus stehen Orte, die in Vergessenheit geraten sind, deren Abriss, Umnutzung oder Entwicklung gerade öffentlich diskutiert wird und die europäische Spuren in ihrer Vielfalt augenscheinlich machen, die Verbindungslinien aufzeigen oder auch Bruchstellen markieren. Die Ausstellung zeigt, wie das Projekt Lost Traces junge Menschen einlädt, auf eine baukulturelle, bauhistorische Spurensuche zu gehen, ausgewählte Orte zu erkunden, zu hinterfragen und europäische Bezüge herzustellen.

Friedrich von Borries. Politics of Design. Design of Politics.
30.11.2018 - 29.09.2019

"Politics of Design. Design of Politics" ist der programmatische Titel der Ausstellung von Friedrich von Borries. In einer Reihe von Interaktionen und Interventionen in der Sammlung zeigt der Architekt und Designtheoretiker auf, inwieweit Design auch in einem politischen Zusammenhang entstanden ist und wie Design auch umgekehrt Politik gestalten kann. Welchen Beitrag kann Design für die soziale und kulturelle Entwicklung einer Gesellschaft leisten? Ergänzt wird die Präsentation durch eine subjektive Reflexion des bisherigen Werkes von Friedrich von Borries und interaktive Plattformen für die Besucher.

Archiv Galerie 2019: Archives in Residence - Southeast Asia Performance Collection
28.06.2019 - 29.09.2019

Die Ausstellung “Southeast Asia Performance Collection“ ist Teil der Reihe ‚Archives in Residence’ in der Archivgalerie im Haus der Kunst. Gezeigt wird eine Auswahl an Fotografien, Videos und Publikationen aus der wegweisenden ‚Southeast Asia Performance Collection’ - ein umfangreiches Forschungsprojekt und digitales Archiv, das zwischen 2015 und 2017 von einem internationalen Team aus Forschern und Kuratoren in Großbritannien und Asien aufgebaut wurde. Derzeit enthält das Archiv Dokumentationen performancebasierter Werke (Live-Kunst, Urbane und Soziale Interventionen) von über fünfzig Künstlern aus ganz Südostasien und seiner Diaspora. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl des Archivmaterials zum ersten Mal in Deutschland, und spürt der Beziehung von Performativität und digitalem Austausch, Netzwerken und virtueller Archivierung nach.

Im Rahmen des Köskival 2019:we both are free. me and my disability – Teil 1
24.07.2019 - 29.09.2019

Ein Projekt über das Motiv der Improvisation. Mit einer Medien- und Soundcollage des Fotokünstlers und Musikers Johannes Haslinger, entstanden aus Bildmaterial und Feldaufnahmen von Straßenmusik von Menschen mit und ohne Behinderung in Nepal.

Fossil des Monats
01.09.2019 - 30.09.2019

Elefanten sind mit bis zu 3,70 m Schulterhöhe und mehr als 6t Gewicht die größten Landtiere. Tatsächlich waren aber die ältesten Vorfahren der Elefanten nicht größer als ein Fuchs und hatten auch sonst wenig Ähnlichkeit mit ihren lebenden Verwandten. Das Fossil des Monats ist ein Unterkieferfragment eines dieser frühen Elefantenverwandten aus Libyen, dem sogenannten Moeritherium. Erste Funde stammten aus dem Gebiet des Moeri-Sees in Ägypten. Sie erlauben eine vollständige Skelettrekonstruktion, die Schulterhöhe betrug 0,7 bis 1 m und das Körpergewicht belief sich auf über 200 kg. Moeritherien waren also schon deutlich größer als ein Fuchs, aber verglichen mit dem Afrikanischen Elefant immer noch Zwerge. Ihr Körper hatte einen tonnenförmigen, relativ langen Rumpf mit kurzen Gliedmaßen, wie beim heutigen Flusspferd. Der Lebensraum des Moeritherium war der Uferbereich tropischer Gewässer. Der Körperbau war an eine amphibische Lebensweise angepasst. Es ernährte sich von Wasserpflanzen.

Debutantinnen 2019 Adrian Sölch . Neringa Vasiliauskaitė . Max Weisthoff
06.09.2019 - 02.10.2019

DEBUTANTINNEN 2019 Adrian Sölch, Neringa Vasiliauskaitė, Max Weisthoff Eröffnung: Donnerstag, 05. September 2019, 19 bis 22 Uhr Begrüßung: Katharina Weishäupl, BBK München und Oberbayern e.V. Performance von Max Weisthoff Ausstellungsdauer: 06. September bis 02. Oktober 2019 Der Akzent der Ausstellungsreihe DebutantInnen liegt auf der Förderung junger qualifizierter NachwuchskünstlerInnen, die bereits durch herausragende Arbeiten aufgefallen sind, aber noch am Anfang ihrer Karriere stehen. In der Galerie der Künstler erhalten sie die Möglichkeit, ihre neuesten Werke großzügig zu präsentieren. Gefördert wird diese Nachwuchsreihe des BBK durch den Bayerischen Staat und die LfA Förderbank Bayern mit der Finanzierung eines jeweils ersten Einzelkatalogs.

Vielfalt zählt! Eine Expedition durch die Biodiversität
12.07.2019 - 06.10.2019

Biodiversität ist eine wichtige Grundlage unseres Lebens. Sie umfasst nicht nur die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten, Mikroorganismen und Pilze und die genetische Vielfalt innerhalb von Arten, sondern auch die komplexen ökologischen Prozesse und Wechselwirkungen in einer Vielzahl an Lebensräumen auf der Erde. Sie zu verstehen und zu erhalten ist das Ziel der Biodiversitätsforschung, einem der wichtigsten Forschungsfelder der Zukunft.

IM BLICK: Het beste van Rembrandt - Zeichnungen und Radierungen des Münchner Kabinetts
27.09.2019 - 13.10.2019

Die Staatliche Graphische Sammlung München nimmt den 350. Todestag von Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606 – 1669) zum Anlass einer konzentrierten Schau exquisiter Zeichnungen und Radierungen aus eigenem Bestand. Die 14 in München befindlichen Zeichnungen von Rembrandts Hand sowie eine repräsentative Auswahl herausragender Radierungen bieten einen Augenschmaus zu Ehren des seit Jahrhunderten bis heute hoch geschätzten Künstlers und außerordentlichen Meisters der Graphik.

AENNE BIERMANN. VERTRAUTHEIT MIT DEN DINGEN
12.07.2019 - 13.10.2019

Für die Autodidaktin Aenne Biermann (1898 – 1933) war die Kamera ein Mittel sich den Dingen und Situationen ihrer Lebensumwelt anzunähern. Ab der Mitte der 1920er-Jahre gewann sie mit ihren Fotografien alltäglichen Erfahrungen und Begebenheiten unbekannte und unerwartete Ansichten ab. Obwohl Aenne Biermann relativ isoliert von den Entwicklungen der Avantgarden in den Großstädten aktiv war, wurden ihre Werke ab 1929 in allen bedeutenden Ausstellungen zur modernen Fotografie umfangreich präsentiert. Das in nur wenigen Jahren entstandene Werk – Aenne Biermann verstarb aufgrund einer Krankheit schon 1933 – zählt heute zu den Hauptwerken der Fotografie des Neuen Sehens und der Neuen Sachlichkeit. Die Ausstellung umfasst etwa ca. 100 originale Fotografien aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde, die eine der umfangreichsten Sammlungen zu Aenne Biermann beherbergt, ergänzt um Dokumente und Archivalien, die Werk und Werdegang der Künstlerin illustrieren.

Jodelmania. von den Alpen nach Amerika
18.07.2019 - 15.10.2019

Nachdem das Jodeln ab den 1820er Jahren in Europa mehr und mehr Verbreitung gefunden hatte, reisten bald Alpensängergruppen wie die Rainer Family oder die Hauser Family aus Tirol zu Gastspielreisen in die USA. In Vaudeville-Theatern (=Varietés) und Zeltshows, aber auch auf Weltausstellungen sangen sie vor Tausenden von Zuhörern. Der mehrstimmige Alpengesang wurde in den Vereinigten Staaten derart erfolgreich, dass er von amerikanischen Vokalgruppen nachgeahmt und von Komikern parodiert wurde. Auch in Opernhäuser stimmten Operndivas wie Maria Malibran oder Antoinette Otto Liedkompositionen mit "Tiroler Trällern” an. Anfang des 20. Jahrhunderts war das Jodeln in den USA so beliebt, dass es von Countrysängern aufgegriffen wurde, was es noch populärer machte. Bald wurde auch im Blues und im Jazz gejodelt. Heute erlebt das "American Yodeling“ in Filmen wie "O brother, where art thou?“ von den Coen Brothers oder im Disney-Streifen „Home on the range“ (deutsch: "Die Kühe sind los“) ein Comeback. Anhand vieler rarer Originaldokumente wie Notendrucke, Plakate, Fotos, Bildpostkarten, Phonographen-Walzen und Schellackplatte, von denen viele noch nicht in der Öffentlichkeit zu sehen waren, zeigt die von Christoph Wagner kuratierte Ausstellung den Siegeszug des Jodelns von den Alpen nach Amerika.

Bayern - Sehnsucht & Verklärung
18.07.2019 - 15.10.2019

Die Ausstellung Bayern, Sehnsucht und Verklärung zeigt die Entstehung der "Marke“ Bayern im 19. Jahrhundert. Eine rasant wachsende städtische Bevölkerung entwickelte eine immense Sehnsucht nach Natur und natürlichen Lebensweisen, die sie vorwiegend in der Ursprünglichkeit der Gebirgsregionen zu finden glaubte. Massenweise strömten die Städter ins Gebirge. Die Bewohner dieser Landstriche begannen sich darauf einzustellen. Sie machten ihre Orte, ihre Landschaft, ihre Sitten und Gebräuche für die Fremden konsumierbar. Kuratiert vom Archivar des Valentin-Karlstadt-Musäums, Andreas Koll, wirft die Ausstellung zudem einen Blick auf die Vereinnahmung des Begriffs „Bayerische Heimat“ durch Industrie, Wirtschaft, politische Parteien unterschiedlichen Couleurs, gesellschaftliche Institutionen und Initiativen bis hin zu diversen Formen der Subkultur. Die Ausstellung ist im Innenhof des Isartors zu sehen.

VIDEODOX - 3. Videokunst Biennale
10.10.2019 - 20.10.2019

VIDEODOX 3. Videokunst Biennale Die Nominierten des VIDEODOX Förderpreises 2019 stellen aus: Diogo da Cruz, Hennicker-Schmidt, Anuk Jovović, Anton Kaun & Bülent Kullukçu, Laura Leppert, Yulia Lokshina & Angela Stiegler, Michael Mönnich, Patrick Nicolas, Ivan Paskalev, Oliver Pietsch, Camille Tricaud & Franziska Unger, Franz Wanner, Roman Wörndl Der VIDEODOX Förderpreis 2019 wird gestiftet von Peider Defilla (B.O.A. Videofilmkunst) Vernissage: Mittwoch, 09.10.2019, 19 Uhr Begrüßung: Dunja Bialas und Matthias von Tesmar (VIDEODOX) Ausstellungsdauer: 10.10. bis 20.10.2019 Führungen: Samstag, 12. Oktober 11:00 Uhr & Sonntag, 13. Oktober 15:00 Uhr Autor und Kurator Matthias von Tesmar führt durch die Ausstellung, Künstleri*innen sind anwesend. VIDEODOX, die Videosektion des internationalen Filmfestivals UNDERDOX, präsentiert 2019 zum dritten Mal in Zusammenarbeit mit dem BBK München und Oberbayern e.V. eine umfassende Schau aktueller Videokunst aus Bayern. www.underdox-festival.de

Bildschön – Ansichten des 19. Jahrhunderts
20.02.2017 - 27.10.2019

Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Bilder. Sie erreichten eine größere Öffentlichkeit als je zuvor. Die damals erfundenen Motive bestimmen bis heute, was wir als romantisch, als traurig oder als schön empfinden. Künstlerinnen und Künstler prägten auf wirkmächtige Weise die Kultur ihrer Zeit, ein sehr viel breiteres Themenspektrum wurde bildwürdig und im Idealfall vom Publikum als »bildschön« gelobt. Ihre Kunst erzählt von Atelierrealitäten, Heimatgefühlen und Touristenattraktionen, sie handelt von Natursehnsucht und befreitem Lebensgefühl, von bürgerlicher Selbstdarstellung und dem großen "Theater" des modernen Lebens. Die Neuinterpretation und Neuordnung der reichen Bestände der Kunst des 19. Jahrhunderts möchte andere Perspektiven auf die bis heute nachwirkende Bildkultur eröffnen. Die Ausstellung zeigt rund 80 Gemälde aus der Sammlung, verknüpft sie mit Texten, Fotografien, Film- und Hörbeispielen.

Veranstaltungskalender

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