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Münchner Stadtmuseum

Außenansicht des Münchner Stadtmuseums

"Der Fasching in München im Jahre 1563 oder Die Entstehung des Schäfflertanzes."

"Bierzelt" - Installation zu sehen in der Dauerausstellung "Typisch München!"

Instrumente aus dem großen Gamelan "Kyahi Dipa" aus Java, Sammlung Musik.

Blick in den Königssaal. In der Dauerausstellung "Typisch München!"

Moriskentänzer mit löwenkopfbesetzter Mütze, Erasmus Grasser, 1480

Reittiere aus verschiedenen Bodenkarussells, Deutschland, 20. Jhd.

  • Kunst
  • Kultur

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München

089/233-22370
http://www.muenchner-stadtmuseum.de
stadtmuseum@muenchen.de

Öffnungszeiten

Di.-So. 10.00-18.00; Vorführzeiten Filmmuseum: Di., Mi., Fr.-So. 18.30 u. 21.00, Do. 19.00
eingeschränkt zugänglich

Nicht nur wegen seiner räumlichen Ausdehnung, auch dank seiner umfangreichen Sammlungen ist das Münchner Stadtmuseum das größte kommunale Museum Deutschlands. Die Sammlungsbereiche erstrecken sich von Grafik, Plakat und Gemälde mit überwiegend Münchner Themen über Mode und Textilien sowie Objekte der Volkskunde bis hin zu Plastik, Kunsthandwerk und einem bedeutenden Bestand an Möbeln u.a. aus der Zeit des Jugendstils. Zudem gibt die Abteilung Musik Einblick in den umfangreichen Bestand an Musikinstrumenten aller Kontinente. Die Ausstellungsräume der Sammlung Puppentheater und Schaustellerei veranschaulichen anhand von Münchner Bühnen und Puppen aus aller Welt die Kulturgeschichte des Puppenspiels. Die Sammlung Fotografie zeigt Retrospektiven ebenso wie zeitgenössische Fotografie.
Ein besonderer Anziehungspunkt sind die berühmten Moriskentänzer von Erasmus Grasser (1450–1518), die in der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte "Typisch München!" zu sehen sind. Die Ausstellung geht der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch für München ist. Die Schau "Nationalsozialismus in München" informiert über die Entstehung und Ausprägung des Nationalsozialismus in München.
Das Filmmuseum des Münchner Stadtmuseums bietet ein täglich wechselndes Kinoprogramm.

Die beeindruckende Größe des historisch gewachsenen Baukomplexes des Münchner Stadtmuseums ist vor allem aus der Luft erkennbar: ein weitläufiges Areal, bestehend aus zwei großen Innenhöfen und eingerahmt von vier sehr unterschiedlichen Bauteilen. Mit seinem ältesten Gebäude, dem historischen Zeughaus aus dem Jahr 1500, ist das Münchner Stadtmuseum zwar zum St.-Jakobs-Platz hin orientiert, berührt aber auch den Rindermarkt mit dem vom Architekten Gustav Gsaenger Ende der 1950er-Jahre errichteten Sammlungstrakt, und den Sebastiansplatz mit dem Nachbau des mittelalterlichen Marstallgebäudes aus dem Jahre 1977.

Das Filmmuseum München hat sich mit seinem speziellen Kinoprogramm zum beliebten Treffpunkt für Cineasten entwickelt. Auf dem täglich wechselnden Programm stehen Retrospektiven, thematische Filmreihen mit deutschen und internationalen Produktionen und ausgewählte Erstaufführungen. Die Filme werden grundsätzlich in der Originalfassung (mit deutschen oder englischen Untertiteln) gezeigt, Stummfilme oft mit Live-Musikbegleitung. Regelmäßig sind Regisseure, Schauspieler und andere Filmschaffende zu Gast und diskutieren nach der Vorführung mit dem Publikum. Sammlungsschwerpunkte sind neben deutschen und sowjetischen Stummfilmen frühe Tonfilme und Mehrsprachenversionen, Klassiker des Avantgardefilms sowie Filme von Münchner Regisseuren wie Herbert Achternbusch, Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders oder Nicolas Humbert und Werner Penzel.
Vorführzeiten:
Dienstag/Mittwoch und Freitag bis Sonntag 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr (gilt nicht bei Überlänge)

Münchner Stadtmuseum
Typisch München!
06.06.2008 - 31.12.2020

Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele – zu Recht oder zu Unrecht – als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Dargestellt wird die späte Selbstfindung Münchens als bürgerliche Stadt im Zusammenhang mit dem Stadtjubiläum von 1858, Reizworte wie "Bier"- und "Kunststadt" werden sichtbar, die kulturelle Aufbruchstimmung um 1900, die "Hauptstadt der Bewegung" und das Wiedererstehen der "heimlichen Hauptstadt" in der Zeit des Wirtschaftswunders sind herausragende Stationen dieser Schau. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.

Münchner Stadtmuseum
Soundlab.1 - Museum wird hörbar
13.07.2012 - 31.12.2020

Einen besonderen Meilenstein bedeutet die Eröffnung des 2012 neu gestalteten Eingangsbereiches mit dem Beginn der stufenweisen Einrichtung eines Soundlab. Geeignet für jedes Alter, will das "Klang-Labor" mit den zum Teil eigens entwickelten Versuchsstationen zum Experiment mit Klang und Akustik verführen. Anfassen und mitmachen ist ausdrücklich erwünscht! Als "roter Faden" durch die Sammlung Musik dienen die orangefarbenen Tafeln. Sie markieren die Soundlab-Stationen, erklären, wie die Klangstationen zu bedienen sind und regen das Spiel an. Jede Soundlab-Station enthält Wissenswertes zu Herkunft und Spielweise von Instrumenten, oft ergänzt durch Hör- und Filmbeispiele. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Objekte behandeln grundlegende Mittel und akustische Effekte der Klangerzeugung quer durch die Kulturen und Traditionen. Durch das eigene Erleben der akustischen Phänomene werden somit auch die ausgestellten Instrumente "hörbar" und lebendig.

Münchner Stadtmuseum
Nationalsozialismus in München
01.01.2015 - 31.12.2020

München war 1919/20 der Gründungsort der NSDAP und bis 1945 Sitz ihrer Reichsleitung. Hier starteten Adolf Hitler und andere maßgebliche Akteure des NS-Regimes ihre politische Laufbahn. Seit 1933 trug München den Titel "Hauptstadt der Deutschen Kunst" und seit 1935 "Hauptstadt der Bewegung". Hier wurden rassistische und militärische Angriffsprogramme entworfen, wurde die Ausschaltung der politischen Opposition und unliebsamer Kunstrichtungen betrieben, mit Dachau eines der ersten Konzentrationslager errichtet und die systematische Verfolgung des Judentums in Gang gesetzt. Wer Widerstand leistete, wurde verfolgt, gefoltert oder hingerichtet. Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt (Kaufhaus Uhlfelder). Die Darstellung ist ganz auf München konzentriert. Sie beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und endet mit dem Jahr 1945. Das Konzept orientiert sich an der Frage, was diese Stadt von anderen Städten in Bezug auf den Nationalsozialismus unterscheidet. Die Ausstellung versteht sich als Teil einer Erinnerungslandschaft, zu der andere Informationsstätten, wie das Jüdische Museum auf dem St.-Jakobs-Platz und das NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz, gehören. Sie ist als Informationsgrundstock gedacht, der durch weitere Ausstellungsangebote und Diskussionsveranstaltungen in der Stadt vertieft werden soll. München war 1919/20 der Gründungsort der NSDAP und bis 1945 Sitz ihrer Reichsleitung. Hier starteten Adolf Hitler und andere maßgebliche Akteure des NS-Regimes ihre politische Laufbahn. Seit 1933 trug München den Titel "Hauptstadt der Deutschen Kunst" und seit 1935 "Hauptstadt der Bewegung". Hier wurden rassistische und militärische Angriffsprogramme entworfen, wurde die Ausschaltung der politischen Opposition und unliebsamer Kunstrichtungen betrieben, mit Dachau eines der ersten Konzentrationslager errichtet und die systematische Verfolgung des Judentums in Gang gesetzt. Wer Widerstand leistete, wurde verfolgt, gefoltert oder hingerichtet. Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt (Kaufhaus Uhlfelder). Die Darstellung ist ganz auf München konzentriert. Sie beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und endet mit dem Jahr 1945. Das Konzept orientiert sich an der Frage, was diese Stadt von anderen Städten in Bezug auf den Nationalsozialismus unterscheidet. Die Ausstellung versteht sich als Teil einer Erinnerungslandschaft, zu der andere Informationsstätten, wie das Jüdische Museum auf dem St.-Jakobs-Platz und das NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz, gehören. Sie ist als Informationsgrundstock gedacht, der durch weitere Ausstellungsangebote und Diskussionsveranstaltungen in der Stadt vertieft werden soll.

Münchner Stadtmuseum
Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln
21.09.2018 - 29.12.2019

München ist eine Migrationsstadt, denn: Migration beeinflusst alle gesellschaftlichen Bereiche und urbane Entwicklungen. Migration – der dauerhafte Wechsel des Lebensumfeldes einer Person über Staatsgrenzen hinaus – ist mit ihren unterschiedlichen Formen, Anforderungen und Debatten der Normalfall und ein untrennbarer Bestandteil der Gesellschaft in ihrer Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Mit dem Projekt „Migration bewegt die Stadt“ möchte das Münchner Stadtmuseum in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv München Migration dauerhaft als Bestandteil der Stadtentwicklung sichtbar machen und dabei diskriminierenden und rassistischen Bildern und Debatten entgegenwirken. Zwischen Februar 2015 bis Dezember 2018 erforschen die beiden Häuser arbeitsteilig, wie Migration München in ihren Entwicklungen beeinflusst und nachhaltig prägt. Thematisch konzentriert sich das Projekt auf die Zeit seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Gegenwart. Forschungsschwerpunkte bilden Aspekte zur Einwanderung in Zusammenhang mit Anwerbeabkommen, Flucht und Asyl, sogenannten Displaced Persons sowie Erinnerungen an die Münchner NSU-Mordopfer. Dazu werden Akteure, Orte, Politiken und Bilder untersucht, die den urbanen Alltag der Migrationsstadt München, aber auch verschiedene Facetten von Rassismus und Diskriminierung verdeutlichen. Das Projekt wird von Prof. Dr. Sabine Hess (Georg-August-Universität Göttingen) und Prof. Dr. Johannes Moser (Ludwig-Maximilians-Universität München) wissenschaftlich beraten. Zudem begleitet ein Fachbeirat den Projektverlauf, der sich aus Akteuren mit biografischen, beruflichen und weiteren Bezügen zur Münchner Migration zusammensetzt. Die beiden Gremien sind in Entscheidungsprozesse einbezogen und beraten das Projekt.

Münchner Stadtmuseum
Projekteinblicke v: Zwei Kugeln Süss-sauer mit scharf!
11.10.2019 - 03.05.2020

Die Reihe der Projekteinblicke widmet sich der laufenden Forschung des Münchner Stadtmuseums zur Geschichte und Gegenwart der Migration in München. Diese Präsentation beschäftigt sich mit über 100 Jahren migrantisch geprägter Gastronomie. München bietet eine große Auswahl an internationalen Restaurants, Cafés und Imbissen. Vorreiter des vielfältigen Angebots weltweiter Speisen und Restaurants waren und sind meist Migrant*innen. Sie bringen verschiedenste Esskulturen nach München und passen sie dem hiesigen Geschmack an. Diese gastronomischen Betriebe trugen und tragen wesentlich zur Entwicklung einer neuen Urbanität in München bei. Am Beispiel von drei sehr unterschiedlichen ausländischen Gastronomien spürt der Projekteinblick „Zwei Kugeln süß-sauer mit scharf! Generationen internationaler Gastronom*innen“ diesen besonderen Orten nach. Hier spielen neben dem Essen auch die Identität und der kulturelle Austausch eine wichtige Rolle. Begleitet wird die Präsentation durch eine gemeinsam vom Stadtarchiv München und dem Münchner Stadtmuseum herausgegebene Publikation, die sich der migrantisch geprägten Gastronomie in München widmet. Herausgegeben wird der dritte Band der Buchreihe „Münchner Beiträge zur Migrationsgeschichte“ von Dr. Vivienne Marquart und Clara Sterzinger-Killermann.

Münchner Stadtmuseum
Bin NICHT im Orkus ‒ Das Buch. Comic-Collagen von Francesca Bettini und Gyula Molnár
25.10.2019 - 26.01.2020

2009 erschufen die italienischen Objekttheatermacher Gyula Molnár und Francesca Bettini die Ausstellungsinstallation „Bin im Orkus. Ein Tagebuch aus Matsch“ als Inszenierungstagebuch zum Stück „Kasperls Wurzeln“. Nach der Derniere des Theaterstücks erwarb die Sammlung Puppentheater / Schaustellerei Figuren und Bühne. Den Übergang aus der theatralen in die museale Welt haben Molnár und Bettini nun in einem Comic in Szene gesetzt, das im Oktober 2019 im Verlag Theater der Zeit erscheint: Eine Reflexion über die Vergänglichkeit, über die Augenblickskunst des Theaters, über das, was für immer dem Vergessen anheimfällt und über das, was bleibt. Die Kabinettausstellung präsentiert die farbenprächtigen Collagen, die dem Buch zugrunde liegen und zeigt die Bühnenvorhänge und Figuren aus "Kasperls Wurzeln“.

Münchner Stadtmuseum
Hans Magnus Enzensberger - Eine Hommage in Fotografien von Stefan Moses 1963-2009
07.11.2019 - 31.03.2020

Hans Magnus Enzensberger feiert am kommenden 11. November seinen 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass präsentiert das Münchner Stadtmuseum in seiner neuen Lounge eine fotografische Hommage an ihn und dem ihm freundschaftlich und beruflich eng verbundenen Fotografen Stefan Moses (gest. 2018). Moses hat in einem Langzeitprojekt, von 1963 bis 2009, immer wieder Enzensberger und seine Familie fotografiert. Dadurch entstand ein Bildkorpus, der einzigartig ist in der Geschichte der Porträtfotografie sowie in der Kulturgeschichte Münchens.

Münchner Stadtmuseum
Ready to go! Schuhe bewegen
15.11.2019 - 21.06.2020

Die Ausstellung beleuchtet eingangs Fußbekleidung als Gebrauchsgegenstand und Fortbewegungsmittel unter kulturhistorischen und soziologischen Aspekten: die Beispiele reichen vom fragmentierten mittelalterlichen Kinderschuh, über Arbeitsschuhe und Wanderstiefel bis zum aktuellen Schuhwerk eines Geflüchteten. Im zweiten Teil mutiert der Schuh zum Status- und Machtsymbol und kann durch Absätze den Menschen regelrecht über andere erhöhen. Schuhe dienen auch heute noch als Zeichen einer Gruppenzugehörigkeit, was an Szeneschuhen wie Raver Boots, Transformer Stiefeln oder Buffalos gezeigt wird. Die Gender-Thematik wird u.a. an den Plateauschuhen der 1970er-Jahre sichtbar, die sowohl von Frauen als auch von Männern getragen wurden. Und dass nicht nur Frauen auf hohen Hacken laufen können, beweisen eindrucksvoll die Drag Queens am Christopher Street Day. Als Fetisch lässt der Schuh im dritten Teil Sammlerherzen höher schlagen. Der Stöckelschuh als typisch weibliches Geschlechter­merkmal dient als Mittel der Verführung und veranlasst Frauen in hohe, enge und spitze Modelle zu schlüpfen. Im Namen der Erotik wird der weibliche Fuß zum Lotusfuß verstümmelt und der Hallux Valgus gefördert. Die vielfältige Sammlung veranschaulicht emotional aufgeladene Themenbereiche, die anhand von exklusiven Schuhobjekten internationaler Künstler untermauert und abstrahiert werden. Inklusive Angebote wie Hör-, Tast- und Lauf-Stationen sollen als Selbstverständlichkeit wahrgenommen werden und sich allen Besuchern als neue Sinnes-Erfahrung erschließen.

Münchner Stadtmuseum
Gesichter der Stadt. Videoporträts von Kurt Benning und Hermann Kleinknecht
20.12.2019 - 23.02.2020

1996 entwickelten die Künstler Kurt Benning (1945-2017) und Hermann Kleinknecht (geb. 1943) das Langzeitprojekt "Videoporträts“. Ihr Konzept bestand darin, Protagonisten der Münchner Kunstszene, aber auch Menschen aus allen sozialen Klassen, unterschiedlichen Berufsgruppen und jeden Alters darüber sprechen zu lassen, was sie bewegt. Entsprechend vielfältig sind die (Selbst-)Darstellungen, die sich nicht nur im Gesprochenen, sondern auch in Stimme, Gestik und Körpersprache manifestieren. Durch die Vielzahl und die Unterschiedlichkeit der Porträtierten geben die "Videoporträts“ einen Querschnitt durch die Münchner Gesellschaft unserer Zeit. Unter der Überschrift "Bilder für Alle" stellt die Ausstellung ergänzend einige offene, "demokratische" Porträtprojekte von Kerstin Schuhbaum, Barbara Donaubauer / Ulrike Frömel, Jadranka Kosorcic, Gabriele Drexler und Timo Dufner vor. Diese zeitgenössischen Arbeiten ergänzen die umfangreichen, stark historisch geprägten Porträtbestände der Sammlungen des Münchner Stadtmuseums und suchen neue Wege der Repräsentation der Bürger*innen zwischen Individuum und Typus.

07.12.19 14:00
Münchner Stadtmuseum

>>> Ready to create! >>> Ready to change! >>> Ready to go! …Filzpantoffeln und Schuhbeutel


Gestalten Sie in unserer Werkstatt Filzpantoffeln und/oder Schuhbeutel – ideale Weihnachtsgeschenke für Schuhfreaks und -sammler. Ob für Zuhause oder als Hüttenschuh für den Skiurlaub – mit Hausschuhen aus Filz kann der Winter kommen.

Die Pantoffeln nähen wir aus GOTS-zertifiziertem Filz, damit sind sie warm und auch nachhaltig produziert. Aus Secondhand-Baumwollstoffen gestalten wir bunte Schuhbeutel zur Aufbewahrung und für unterwegs. Mit Input zur nachhaltigen Schuhproduktion und Schuhpflege ohne Chemikalien. Wer möchte kann Schuhe mitbringen, die ein „Wellness-Programm“ nötig hätten. Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Wenn möglich eine Stoffschere mitbringen.

Für Erwachsene, Jugendliche und Kinder



Veranstaltungstyp: Workshop

 

Sprache: deutsch

07.12.19 15:00
Münchner Stadtmuseum

Führung in Türkisch durch die Ausstellung "Migration bewegt die Stadt"


mit Gülcan Turna (Kunstpädagogin)



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: sonstige

08.12.19 11:00
Münchner Stadtmuseum

Münchner Flötenensemble – Vom Piccolo zur Kontrabassflöte. Matinee zum Advent


Programm:

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Orchestersuite D-Dur BWV 1068 *

Ouvertüre – Air – Gavotte – I Gavotte II – Bourée – Gigue

 

Antonin Dvořák (1841–1904)

Tempo di Valse *

(aus: Serenade op. 22)

 

Max Beckschäfer (*1952)

Cielo sereno für 10 Flöten (1996/97)

(Auftragskomposition für das Münchner Flötenensemble)

 

Jean Sibelius (1865–1957)

Andantino

(aus: Sechs Impromptus op. 5)

 

Jean-Philippe Rameau (1683–1764)

Les Indes galantes

Ouverture – Gavotte – Entrée des quatre Nations – Air grave pour deux Polonais – Prelude pour l’adoration du Soleil – Contredanse

(Bearbeitung: Angela Lex)

 

 

Weihnachtsmusik aus aller Welt *

* Bearbeitung: Weinzierl/Wächter



Veranstaltungstyp: Konzert

 

Sprache: deutsch

08.12.19 14:00
Münchner Stadtmuseum

Ready to go! Schuhe bewegen. Eine Veranstaltung der MVHS


Die Ausstellung zeigt Schuhe als Gebrauchsgegenstand und Fortbewegungsmittel, vom fragmentierten mittelalterlichen Kinderschuh, über Arbeitsschuhe und Wanderstiefel bis zum aktuellen Schuhwerk eines Geflüchteten. Schuhe dienen auch als Zeichen einer Gruppenzugehörigkeit, sie sind Status- und Machtsymbol und auch die Genderthematik lässt sich am Objekt Schuh verhandeln. Nicht zuletzt geht es um die Emotionen, die das unverzichtbare Accessoire hervorruft.

Die vielfältige Sammlung historischer und aktueller Schuhe des Münchner Stadtmuseums wird durch exklusive Modelle internationaler Künstlerinnen und Künstler ergänzt.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Gesprächsführungen

sonntags 14.00 Uhr, 90 Minuten

29.12.2019, 26.1. und 23.2.2020

Anmeldung unter https://www.mvhs.de/programm/ready-to-go-schule-bewegen.19321/J211100?tx_vhsconnect_search%5Bcontroller%5D=Event&cHash=add56b7886803400ee4717d3061c6fab.

Kursnummer J211100.

Sprache: deutsch

E-Mail
08.12.19 15:00
Münchner Stadtmuseum

Typisch München! Themen- und Highlight-Führungen in der Ausstellung. Eine Veranstaltung der MVHS


Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke der Stadt, die für viele zu den bevorzugten Plätzen der Welt gehört. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. Sie geht der Frage nach, was seit wann warum "typisch" ist für München.

 

Themenführungen sonntags, 15.00 Uhr

Crashkurs - Münchner Traditionen: 6.10.2019, 2.2.2020

Crashkurs - Kulturstadt München: 3.11.2019

München-Crashkurs - für Zuagroaste, Neumünchner und "echte Münchner Kindl": 1.12.2019

 

Highlight-Führungen 15.00 Uhr, 60 Minuten

Sonntag 5.1.2020,

sowie an folgendem Feiertag: Donnerstag 3.10.2019 (mit Gebärdensprachdolmetscher)

 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Kursnummer J211060.

Anmeldung unter https://www.mvhs.de/programm/typisch-muenchen.19320/J211060?tx_vhsconnect_search%5Bcontroller%5D=Event&cHash=add56b7886803400ee4717d3061c6fab.

 

Sprache: deutsch

E-Mail
10.12.19 16:00
Münchner Stadtmuseum

Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln. Eine Veranstaltung der MVHS


Migration ist der Normalfall einer wachsenden Großstadt und gehört zu München wie der Marienplatz. Seien es die Ziegelarbeiter aus dem Friaul, die den Baustoff für viele der typischen Münchner Gebäude herstellten, die Displaced Persons, die nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso Anteil am Wiederaufbau der Stadt hatten wie andere Bevölkerungsgruppen, oder die "Gastarbeiterinnen" und "Gastarbeiter", die einen wesentlichen Beitrag zur industriellen Produktion und zum Städtebau leisteten - sie alle prägten den Alltag und die Kultur Münchens.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Kursnummer J211090.

Anmeldung unter https://www.mvhs.de/programm/altstadt.7969/J211090?tx_vhsconnect_search%5Bcontroller%5D=Event&cHash=add56b7886803400ee4717d3061c6fab.

 

Sprache: deutsch

E-Mail
11.12.19 18:00
Münchner Stadtmuseum

Ready to go! Schuhe bewegen. Kuratorenteam-Führung


Stöckelschuhe, Arbeitsschuhe, Sneaker, Raverboots, Plateauschuhe und Kinderschuhe – anhand von rund 500 Paar historischer und aktueller Schuhmodelle veranschaulicht die Ausstellung die ganze Bandbreite historischer und kulturhistorischer Aspekte rund um den Schuh. Nicht zuletzt geht es dabei auch um Emotionen, die Schuhe bei den Träger*innen aber auch beim Betrachter*in wecken. Ergänzt wird die Präsentation durch Schuhe, die als reine Kunstobjekte kreiert wurden. Das Kuratorenteam gibt aus erster Hand Einblicke in die Entstehung der Ausstellung und stellt die persönlichen Highlights vor.



Veranstaltungstyp: Kuratorenführung

 

Sprache: deutsch

11.12.19 18:00
Münchner Stadtmuseum

Führungen des Kuratorenteams durch "Ready to go"


 



Veranstaltungstyp: Kuratorenführung

 

Sprache: deutsch

12.12.19 15:00
Münchner Stadtmuseum

Adventssingen mit Kita-Kindern.


Kinder, pädagogisches Fachpersonal, Eltern, Verwandte und alle Singfreudigen treffen sich zu einem intergenerativen Singerlebnis. Atem- und Stimmspiele, Gesten, Tanzformen und Instrumentalbegleitung machen die Adventslieder sinnlich erlebbar. Der Innenhof des Münchner Stadtmuseums gibt den besonderen Rahmen.

Eine Kooperation von Referat für Bildung und Sport, KITA, Fachberatung und Fachplanung, Stabsstelle Ästhetische Bildung und Münchner Stadtmuseum

 



Veranstaltungstyp: Konzert

Ort: Hof des Münchner Stadtmuseums

Sprache: deutsch

13.12.19 15:30
Münchner Stadtmuseum

Are we ready for change? – Auf den Spuren nachhaltiger Schuhproduktion


Wandeln Sie mit uns durch Münchens nachhaltige Schuhszene. Beginnend mit einer Führung durch die Sonderausstellung „Ready to go! Schuhe bewegen“ stellen wir uns die Frage, welche Rolle „Nachhaltigkeit“ im Laufe der Zeit in der Schuhproduktion spielte und wie wir heute mit dem Thema umgehen.

Im Anschluss besuchen wir verschiedene Akteur*innen in München, die ihre Liebe zur Fußbekleidung mit der Verantwortung für Mensch und Umwelt vereint haben.

Eine Kooperation des Münchner Stadtmuseums mit „Orte des Wandels“ (Projektträger NORD SÜD FORUM München e.V. und Commit e.V.)

 



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

E-Mail
Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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