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Haus der Kunst

Haus der Kunst © Ute Zscharnt für David Chipperfield Architects

Mittelhalle im Haus der Kunst mit einer Installation von Haegue Yang, im Bild: Okwui Enwezor, Haegue Yang, Foto: Marion Vogel

Ausstellung Anish Kapoor, "Yellow", 2007 © Anish Kapoor, Foto: Jens Weber, München

Ai Weiwei "So Sorry", Installationsansicht, 2009, Foto: Wilfried Petzi

ECM - Eine kulturelle Archäologie, Installationsansicht, 2012, Foto: Marion Vogel

Installation "Flowers", Inflatable auf dem Dach des Haus der Kunst, 2005 © Paul McCarthy, Foto: Christoph Seeberger, München

Installation "Remembering" von Ai Weiwei an der Fassade des Haus der Kunst, 2009 © Ai Weiwei, Foto: Thomas Mayfried

Führung in der Ausstellung "Ends of the Earth", 2013, Foto Marion Vogel

Kunst

Kontakt

Prinzregentenstr. 1
80538 München

089/21127-113
http://www.hausderkunst.de
mail@hausderkunst.de

Öffnungszeiten

Mo.-So. 10.00-20.00Do. 10.00-22.00
eingeschränkt zugänglich

Das Haus der Kunst ist eines der großen internationalen Ausstellungshäuser. Es zeigt jährlich etwa acht Ausstellungen, deren Schwerpunkt auf der zeitgenössischen Kunst liegt. Das Programm ist interdisziplinär ausgerichtet; neben Ausstellungen und Veranstaltungen spielen Forschung, Recherche und Wissensvermittlung eine zentrale Rolle. Viele Künstler, Kulturschaffende und Wissenschaftler waren in den letzten Jahren und Jahrzehnten zu Gast im Haus der Kunst: Patti Smith, Zaha Hadid, Rem Koolhaas, Christoph Schlingensief, Ai Weiwei, William Forsythe, Carolyn Christov-Bakargiev oder Jan Garbarek. Viele von ihnen waren eingeladen, sich mit den Räumen und der Geschichte des Gebäudes kritisch auseinanderzusetzen. So entstand das große Inflatable "Flowers" von Paul McCarthy auf dem Dach des Haus der Kunst (2005), das monumentale Werk "Svayambh" von Anish Kapoor (2007) sowie die Installationen "Remembering" von Ai Weiwei (2009) und das bunt schillernde Tarnnetz von Christian Philipp Müller (2012) an der Südfassade des Gebäudes.

Das Haus der Kunst hat eine wechselvolle und ebenso bewegte wie belastete Geschichte. Von 1937-44 fanden im "Haus der Deutschen Kunst", dem ersten Propagandabau der Nationalsozialisten, die "Großen Deutschen Kunstausstellungen" statt. Sie galten als wichtigste Leistungsschauen der Kunst des Nationalsozialismus. Die Auswahl der Exponate oblag einer Jury, in der die Stimme von Adolf Hitler ausschlaggebend war. Nach dem Krieg, den das Gebäude nahezu unbeschadet überstand, war hier das Casino der amerikanischen Militärregierung untergebracht. In den 1950er-Jahren entwickelte sich das Haus der Kunst mit Ausstellungen zu den ehemals verfemten Künstlern wie Max Beckmann, Wassily Kandinsky oder Pablo Picasso zum international renommierten Ausstellungsinstitut. Nach der Sanierung des Hauses Anfang der 1990er-Jahre nutzten und diskutierten die Direktoren Christoph Vitali (1993-2003), Chris Dercon (2003-11) und Okwui Enwezor (seit 2011) die Architektur des Gebäudes immer wieder neu und auf unterschiedliche Weise. Seit 2005 stellt das Haus der Kunst Dokumente und Materialien aus seinem historischen Archiv der Öffentlichkeit und Forschung zur Verfügung. Regelmäßige Führungen ermöglichen die nachhaltige Auseinandersetzung mit der Geschichte des Hauses.

Haus der Kunst
Archiv Galerie 2018/19: Archives in Residence - AAP Archiv Künstlerpublikationen
05.10.2018 - 09.06.2019

Von Oktober 2018 bis Juni 2019 ist das Archiv Künstlerpublikationen „Archive in Residence“ in der Archiv Galerie des Haus der Kunst. Die Ausstellung bildet den Auftakt einer Reihe von Präsentationen, die autonome Archive vorstellt und Fragen über das Verhältnis von Archiv, Geschichte und ihrer Repräsentation diskutiert. Der Verleger, Künstler und Kunstpädagoge Hubert Kretschmer sammelt und archiviert seit 1980 Künstlerpublikationen. In seinem Archiv in der Münchner Türkenstraße befinden sich inzwischen über 50.000 Stücke unterschiedlichster Medien von Künstlern aus 86 Ländern.

Haus der Kunst
Kapsel 09. Raphaela Vogel. A Woman’s Sports Car
18.01.2019 - 30.06.2019

Mit ihrer Arbeit A Woman’s Sports Car, die Raphaela Vogel (*1988, Nürnberg) für ihre Ausstellung im Haus der Kunst entwickelt hat, versetzt die Künstlerin uns in ein zugleich spektakuläres wie instabiles räumliches Szenario: Aus den Frontscheinwerfern eines rotierenden, kanariengelben Sportwagens, einem Spitfire Triumph aus dem Jahr 1981, strahlt eine Doppelkanalprojektion. Die Lichtkegel, bilden ein Augenpaar, das Einblicke in eine durch eine 360-Grad-Optik verzerrte, kugelige Welt eröffnet. Wir finden uns in Raphaela Vogels Installation in einer Landschaft wieder, in der Mensch, Maschine und Tier sowohl fragmentiert sind, als auch miteinander fusionieren und neue Allianzen bilden. Immer wieder hat die Multimediakünstlerin in ihren Arbeiten die geschlechterspezifische Dimension und damit politische und gesellschaftliche Formierung des Sehens und Gesehenwerdens thematisiert. Sie spielt mit festgelegten Rollenzuschreibungen auf intuitive und körperlich einnehmende Weise.

Haus der Kunst
Kapsel 10. Khvay Samnang -Popil
18.01.2019 - 30.06.2019

In der Kapsel 10 präsentiert das Haus der Kunst Popil (2018), eine eigens für diesen Zweck in Auftrag gegebene Arbeit des in Phnom Penh lebenden Künstlers Khvay Samnang (*1982, Svay Rieng). Khvays Arbeit hinterfragt kritisch den multidimensionalen Charakter von Ritualen und Politik. Sie stellt die humanitären und ökologischen Auswirkungen der Globalisierung, ihre Verbindungen zum Kolonialismus und zur Migration dar, welche bis heute Geografie und Zeitlichkeit in Süd-Ost-Asien definieren. Basierend auf intensiven Recherchen untersucht jede der mehrkanaligen filmischen Arbeiten und Installationen das Thema „Austausch“ in all seinen Facetten, sowohl im materiellen als auch im kulturellen Sinne. Popil spielt in einer Tanzchoreographie mit der Symbolik des Drachens, der für Europäer und Amerikaner pauschal für einen Großteil Ost-/Südostasiens steht, und gleichzeitig auf eine spezifisch chinesische oder kambodschanische Form der Identitätsbildung hinweist.

Haus der Kunst
El Anatsui. Triumphale Größe
08.03.2019 - 27.07.2019

Der ghanaische Bildhauer El Anatsui (*1944 in Anyako) ist vielleicht der bekannteste lebende afrikanische Künstler. Die Ausstellung – seine bislang größte und komplexeste überhaupt – wird Themen und künstlerische Anliegen aus seiner facettenreichen, inzwischen fünfzig Jahre umfassenden Karriere abdecken. Wie der Titel andeutet, konzentriert sich die Ausstellung auf das Triumphale und Monumentale in Anatsuis skulpturalem Werk, von den typischen Arbeiten aus Kronkorken und gewebten Aluminiumstreifen aus den letzten zwei Jahrzehnten über die Holzskulpturen und Reliefs aus den 1970er bis 1990er-Jahren bis zu den Keramikskulpturen der 1970er-Jahre; hinzu kommen Installationen, Zeichnungen, Drucke und Bücher. Auch wird Anatsui mehrere neue Skulpturen schaffen, die auf die Monumentalarchitektur des Museums reagieren, darunter eine Arbeit unter freiem Himmel für die Fassade des Gebäudes. Die Ausstellung zeigt Anatsuis einzigartiges Verständnis der dialektischen Beziehung zwischen der physischen Präsenz von Skulptur und ihrer Fähigkeit, neue historische Bedeutung zu vermitteln.

Haus der Kunst
Archiv Galerie 2019: Archives in Residence - Southeast Asia Performance Collection
28.06.2019 - 29.09.2019

Die Ausstellung “Southeast Asia Performance Collection“ ist Teil der Reihe ‚Archives in Residence’ in der Archivgalerie im Haus der Kunst. Gezeigt wird eine Auswahl an Fotografien, Videos und Publikationen aus der wegweisenden ‚Southeast Asia Performance Collection’ - ein umfangreiches Forschungsprojekt und digitales Archiv, das zwischen 2015 und 2017 von einem internationalen Team aus Forschern und Kuratoren in Großbritannien und Asien aufgebaut wurde. Derzeit enthält das Archiv Dokumentationen performancebasierter Werke (Live-Kunst, Urbane und Soziale Interventionen) von über fünfzig Künstlern aus ganz Südostasien und seiner Diaspora. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl des Archivmaterials zum ersten Mal in Deutschland, und spürt der Beziehung von Performativität und digitalem Austausch, Netzwerken und virtueller Archivierung nach.

Haus der Kunst
Miriam Cahn: Ich als Mensch
12.07.2019 - 27.10.2019

Die umfassende Werkschau zu Miriam Cahns (*1949, in Basel) Œuvre, anlässlich ihres 70. Geburtstags, umspannt fünf Jahrzehnte mit zentralen Arbeiten aller Schaffensphasen. Kreidezeichnungen bis hin zum malerischen Hauptwerk Mit ihren frühen Filmen, Skulpturen und überlebensgroßen befragt Miriam Cahn eindrucksvoll Geschlechter- und Machtkonstruktionen. Von Anfang an hat sie durch eine Politisierung des Privaten, der Frau und ihres Körpers alternative Narrative in der Bildenden Kunst forciert, die zu einer differenzierteren Wahrnehmung weiblicher Lebenswelt beigetragen haben. Die Infragestellung diskriminierender Repräsentationsmuster und deren öffentlichen Erscheinungsbildern sind auf Cahns Interesse an einer Reflexion medienvermittelter Realität zurückzuführen. Nicht nur aufgrund ihrer Familiengeschichte sind Cahn die Themen von Flucht und Vertreibung ebenso ein wichtiges Anliegen, wobei sie die Prozesse einer öffentlichen Wahrnehmung dessen thematisiert. So reflektiert sie in vielen ihrer Werkgruppen politisch aktuelle Ereignisse und deren Folgen wie den Golf- oder die Jugoslawienkriege, aber auch internationalen Terror bis hin zum Syrienkonflikt. Die farbgewaltige Malerei speist sich aus einer Darstellung des Innerlichen und übt trotz einer häufig irritierenden, bedrohlichen Doppeldeutigkeit große Anziehungskraft aus. Cahns Bildfindungen kennzeichnet ein hohes Maß an Empathie – ein Bekenntnis zur Menschlichkeit. Anhand von über 200 Arbeiten aus allen Schaffensphasen wird das breite Spektrum ihres Wirkens und ein radikal erweitertes Malereiverständnis vorgestellt. Kuratiert von Jana Baumann

Haus der Kunst
4. Biennale: The Big Sleep
19.07.2019 - 04.09.2019

Vom Künstlerverbund organisierte 4. Biennale im Haus der Kunst: The Big Sleep schildert die nächtliche, traumhafte Atmosphäre eines tiefen Dornröschenschlafes. Während sich der Körper in Ruhe befindet, arbeitet das Gehirn und öffnet sich hin zu einem vielschichtigen, irrationalen Raum. Gedanken bewegen sich in Zeitlupe – so langsam, dass man ihnen zuschauen kann, während sie sich formen. The Big Sleep zeigt aber auch die Ruhe vor dem Sturm – die perfekte, glatte Oberfläche, hinter der es brodelt und der Druck anschwillt - zeigt die Brüchigkeit der Hülle, die unsere Gesellschaft, geformt aus individuellen Wünschen, Träumen und Ängsten, zusammenhält. Teilnehmende KünstlerInnen: Miya Ando, Lothar Baumgarten, Birthe Blauth, Jutta Burkhardt, Albert Coers, Amit Goffer, Peter Gregorio, Vera Lossau, Nadja Verena Marcin, Suzanne McClelland, Marilyn Minter, Laurie Palmer, Susanne Pittroff, Michael Sailstorfer, Julianne Swartz, Leslie Thornton

Haus der Kunst
Markus Lüpertz: The Zone of Painting
13.09.2019 - 26.01.2020

Im Herbst 2019 präsentiert das Haus der Kunst eine umfassende Einzelausstellung zum Werk von Markus Lüpertz (*1941), die die unterschiedlichen Aspekte seiner spezifischen Bildsprache aufgreift. Lüpertz zählt zu den zentralen Künstlerfiguren der deutschen Nachkriegszeit. Seine Arbeit wurde vielfach kontrovers diskutiert. Lüpertz‘ oft monumentale Gemälde vermitteln Bedeutung durch Bilder, die für etwas anderes stehen als für das, was sie scheinbar darstellen. Ein solcher Ansatz stellt die abgebildeten Dinge, die man auf den Gemälden zu erkennen glaubt, infrage, statt sie zu bestätigen; damit wird die Abwesenheit dessen impliziert, das hier vergegenwärtigt zu werden scheint. Lüpertz ist ein grundlegend häretischer Künstler: Er arbeitet gegen bekannte ästhetische Kategorien, um eine eigene Zone in der Malerei zu etablieren. Banale Objekte erhalten eine sakrale Qualität, die man ihnen normalerweise nicht zuschreibt. Im Bewusstsein der Geschichte des ehemaligen ‚Hauses der Deutschen Kunst‘, das der staatlich sanktionierten Kunst des nationalsozialistischen Deutschland eine Bühne bot, stimmt Lüpertz‘ Ausstellung nachdenklich. Ein Kapitel der Ausstellung zeigt Arbeiten, bei denen der Betrachter mit der Funktionalisierung von Kunst in den Jahren 1933 bis 1945 konfrontiert ist.

Haus der Kunst
DER ÖFFENTLICHKEIT — VON DEN FREUNDEN HAUS DER KUNST: Theaster Gates. Black Image Corporation
25.10.2019 - 03.05.2020

Die Installation von Theaster Gates in der Mittelhalle und in der Archiv Galerie ist Teil eines facettenreichen Projekts, das sich dem fotografischen Konvolut des Johnson Publishing Archives widmet. Theaster Gates setzt die Fotografien sowohl hinsichtlich ihrer spirituellen Bedeutung innerhalb der Religionsgeschichte, als auch hinsichtlich ihrer Ästhetik und Metaphorik in Bezug zum Kult der Schwarzen Madonna. Für seine Präsentation im Haus der Kunst entwickelt Gates eine Reihe neuer Skulpturen, die direkt auf die Architektur der Mittelhalle Bezug nehmen. Teer fungiert als Hauptbestandteil dieser Interventionen. Die Komplexität des Materials wird dabei voll ausgeschöpft, denn die Skulpturen verweisen ebenso auf autobiografische Aspekte wie auf die Transformationskraft des Werkstoffs selbst. Ergänzt werden die Skulpturen von großformatigen Plakatvitrinen, die im ständigen Wechsel verschiedene Bilder aus dem Archiv der Johnson Publishing Company zeigen. Die Fotografien wurden ursprünglich in den Magazinen "Ebony" und "Jet" veröffentlicht, zwei ikonischen Publikationen, die einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der afroamerikanischen Kultur in den USA leisteten. Durch das Zusammenspiel von Skulpturen und Bildern werden Fragen rund um schwarze Geschichte, Identität und Repräsentation aufgeworfen. Gates’ vielfältige künstlerische Praxis verwandelt Räume in Orte der sozialen Begegnung und Interaktion. Sein Werk schlägt damit eine Brücke zwischen Kunst und Leben. Kuratiert von Anna Schneider, für den Teil in der Archiv Galerie in Zusammenarbeit Sabine Brantl.

Haus der Kunst
Innenleben. Leonor Antunes, Njideka Akunyili Crosby, Henrike Naumann, Adriana Varejão
29.11.2019 - 29.03.2020

Unsere Gegenwart zeichnet sich durch eine zunehmende Veräußerung des Inneren aus. Ohne Scham und Skrupel werden Privatleben und Intimsphäre in sozialen Medien veröffentlicht und bewertet. Trotz dieser neuen Dimension eines fast pornografischen Exhibitionismus des Einzelnen, wird zunehmend unklarer, welche politischen Haltungen, historische Verkettungen, aber auch welche psychischen Zustände und sozialen Bindungen die Identität des Einzelnen tatsächlich ausmachen. Was geschieht also in unserem Inneren? Ausgehend vom kunsthistorischen Sujet der Interieur-Malerei untersucht die Ausstellung Innenleben die Textur transnationaler und multipler, gleichzeitig auch komplexer und fragil gewordener Identität. Die fundamentale Frage nach den Bedingungen von Innen und Außen, sowie die Verhandlung von deren Grenzen stehen im Zentrum der Ausstellung. Der besondere Fokus liegt auf Positionen, die den Innenraum nicht als eskapistischen Rückzugsort behandeln, sondern ihn in seiner Fähigkeit, kaleidoskopartig die Facetten der äußeren Welt aufzufächern, als diskursiven Raum zur Schau stellen. In den Arbeiten der Künstlerinnen spielen Migration und transkulturelle Identität genauso eine Rolle wie historische Verstrickungen. Sie befassen sich mit dem Innenraum sowohl in der Imagination, wie auch mit dem Innenraum als reales Setting, mit dem Innenraum als privatem Rückzugs- und Schutzraum genauso wie mit seinem Potential, den gesellschaftlichen und politischen Zeitgeist zu reflektieren und zu verändern. Die Werke aller Künstlerinnen verbindet, dass sie den Innenraum als Rahmen nutzen, um Bilder für vielschichtige Identitäten zu finden. Kuratiert von Anna Schneider.

24.05.19 16:00
Haus der Kunst

MeistersWerke: El Anatsui. Triumphant Scale - Eine Veranstaltung der MVHS


Sollten Sie den Namen El Anatsui noch nie gehört haben, ist Neugierde angebracht. Der in Ghana 1944 geborene, international mehrfach ausgezeichnete Künstler, wird als einer der wichtigsten lebenden afrikanischen Künstler bezeichnet. Der Ausstellungstitel deutet an, dass er mit großen, aufwendigen Installationen arbeitet. Er verwandelt bescheidenes Material wie Kronkorken oder Holzteile in regelrechte Wandbilder mit beeindruckendem Effekt. Am Haus der Kunst kann er ortsbezogen wirken und die Monumentalität der Architektur dialektisch einbeziehen.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Kursnummer I213100. Anmeldung unter https://www.mvhs.de/programm/haus-der-kunst-7156/I213100/.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/haus-der-kunst-7156/I213100/
25.05.19 16:30
Haus der Kunst

Material matters: El Anatsui und die Sprache des Materials


Im Werk von El Anatsui spielt das Material eine zentrale Rolle. Neben Holzskulpturen und -reliefs fertigt er seit einigen Jahren monumentale, skulpturale Werke aus Alltagsmaterial wie Flaschenverschlüssen an. Die verwendeten Materialien und ihre Präsentation heben traditionelle, westliche Gattungsgrenzen auf.

 

 



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

02.06.19 14:30
Haus der Kunst

Teamwork


Schon wieder ein langweiliger Museumsbesuch? Leise sein und keiner erklärt was, so dass man es verstehst? Das Familienatelier ist anders: Alle sind willkommen — von den kleinen Geschwistern bis zu den Großeltern.

Der Künstler El Anatsui erarbeitet und erschafft riesige Werke mit einem großen Team von Mitarbeitern. Es ist die Zusammenarbeit vieler Personen unter seiner Regie, die die Werke erst möglich macht. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung schaffen wir, inspiriert von seinen Installationen, im Atelier gemeinsam ein großes, skulpturales Werk. Unsere Kunstpädagogen sind dabei und helfen euch bei der Umsetzung eurer Ideen. Neugierig, was euch erwartet? Dann ab ins Museum!

 



Veranstaltungstyp: Workshop

 

Sprache: deutsch

E-Mail
03.06.19 16:30
Haus der Kunst

Kind hört mit.


Der Nachwuchs ist bei dieser Führung mit von Partie. Die ganz Kleinen im Buggy oder Kinderwagen - die etwas Größeren in Sichtweite von einer Kunstpädagogin betreut.

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Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Mit Kindern bis 4 Jahren. Mind. 5 Erwachsene, mit Anmeldung.

Sprache: deutsch

07.06.19 18:00
Haus der Kunst

Zeichnerische Werkanalyse


Was passiert, wenn man ein Werk nicht mit Worten, sondern mit künstlerischen Mitteln beschreibt? Gemeinsam mit Studierenden der Kunstpädagogik der LMU München erkunden die Teilnehmer in einer zeichnerischen Analyse Aspekte wie Farbe, Form, Struktur und Komposition. Dabei nähern sie sich nicht nur dem Werk El Anatsuis und dessen künstlerischer Herangehensweise an, sondern setzen sich auch mit ihrer eigenen Wahrnehmung auseinander.

 

 



Veranstaltungstyp: Workshop

Der Workshop findet jeden ersten Freitag im Monat statt.

Keine Vorkenntnisse erforderlich. Material ist vorhanden. Keine Anmeldung erforderlich.

Sprache: deutsch

22.06.19 10:00
Haus der Kunst

Drache trifft Schlange - Geschichten aus Kambodscha und der Welt


Die Videoinstallation des kambodschanischen Künstlers Khvay Samnang zeigt zwei Tänzerinnen mit großen Tiermasken. Im Workshop gestalten die Teilnehmer eigene Masken und kreieren zusammen mit Künstlern aus dem Bereich des Theaters einen Regentanz mit Geräuschen und Musik.



Veranstaltungstyp: Workshop

 

Sprache: deutsch

E-Mail
22.06.19 14:00
Haus der Kunst

Natur und Film – Natur und Ton


Rein filmisch und performativ begegnen die Teilnehmer in der Ausstellung des kambodschanischen Künstlers Khvay Samnang einer ausdrucksstarken Körpersprache von Tänzerinnen in einer besonderen Naturlandschaft. Im Workshop wird der Blick geschärft und die eigenen Positionen zu Natur, Ökologie und Kunst gefunden. Die Teilnehmer experimentieren mit eigenen Ton-Spuren und schaffen völlig neue Sound-Welten.



Veranstaltungstyp: Workshop

Workshop ab 13 Jahren.

Sprache: deutsch

E-Mail https://en.xing-events.com/LTXYNML.html
27.06.19 14:00
Haus der Kunst

Wege der Performativität in der zeitgenössischen südostasiatischen Kunst


Das Symposium präsentiert die faszinierende Geschichte von Performance-Kunst in Südostasien, in der sich die politisch-ökonomischen Kräfte, Postkolonialismus und Kalter Krieg widerspiegeln, die Südostasien nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt haben. Es bringt renommierte Akademiker und Kuratoren aus Kunstgeschichte, Theater und Film zusammen, die über die zentrale Rolle der Performance seit den 1960er-Jahren bis heute in ihrer Fähigkeit, bildende Kunst, Theater, Tanz, Musik und politischen Aktivismus in der Region zu verbinden, nachdenken.

Ergänzt wird das Symposium durch die Eröffnung der Ausstellung “Southeast Asia Performance Collection“, konzipiert als Teil der Reihe ‚Archives in Residence’ in der Archivgalerie im Haus der Kunst.

Das Symposium entsteht in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, erfährt von dort großzügige Unterstützung und wird von Eva Bentcheva (Goethe-Institut Fellow im Haus der Kunst) organisiert, in Zusammenarbeit mit Annie Jael Kwan (Kuratorin und Direktorin von Something Human). Die ‚Southeast Asia Performance Collection’ wird von Something Human konzipiert und befindet sich derzeit in der Live Art Development Agency in London.

Programm

14.00 – 14.30: Begrüßung und Einführung

14.30 – 16:00

Panel 1: Ästhetik und Politik von “Öffentlichkeit”

Dr. Pamela Corey (SOAS, University of London)

Performance als Bild: Performativität und Fotografie in Kambodscha

Nathalie Johnston (Myanm/art)

Keine Schnittstellen: Wo Theater, Protest und Performance Kunst in Myanmar aufeinander treffen

Eileen Legaspi Ramirez (University of the Philippines)

Performativität auf den Philippinen zwischen der Örtlichkeit und dem Selbst

16.00 – 17.30

Panel 2: Intermediale Narrative ausbauen

Dr. meLê Yamomo (University of Amsterdam)

Epistemische Ungehorsamkeiten in südostasiatischer Performance Kunst

Dr. Thomas Berghuis (Curator and art historian, Leiden)

Wege von Performance und Performance Kunst in Indonesien – "Wann war Performance, Performance Kunst in Indonesien?“

Dr. Amanda Rath (Goethe University)

Indonesische„Performance Kunst“ als transdisziplinäre Zusammenarbeit in den 1980ern und 1990ern

18.00 - 19:00

Eröffnung der Ausstellung Archives in Residence: Southeast Asia Performance Collection, kuratiert von Dr. Eva Bentcheva, Annie Jael Kwan und Dr. Damian Lentini, in enger Zusammenarbeit mit Sabine Brantl.

19.00 – 20.30

Keynote Vortrag:

Prof. Nora Taylor (School of the Art Institute of Chicago)

Sedimentierte Akte: südostasiatische Künstler*Innen und ihre Auseinandersetzung mit Geschichte durch Performance

Diskutantinnen: Chương-Đài Võ (Asia Art Archive) und Dr. Mechtild Widrich (School of the Art Institute of Chicago)

20.30 – 21.30

Live-Performance: Anida Yoeu Ali, The Buddhist Bug Project

 



Veranstaltungstyp: Workshop

 

Sprache: englisch

28.06.19 10:00
Haus der Kunst

Wege der Performativität in der zeitgenössischen südostasiatischen Kunst


Das Symposium präsentiert die faszinierende Geschichte von Performance-Kunst in Südostasien, in der sich die politisch-ökonomischen Kräfte, Postkolonialismus und Kalter Krieg widerspiegeln, die Südostasien nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt haben. Es bringt renommierte Akademiker und Kuratoren aus Kunstgeschichte, Theater und Film zusammen, die über die zentrale Rolle der Performance seit den 1960er-Jahren bis heute in ihrer Fähigkeit, bildende Kunst, Theater, Tanz, Musik und politischen Aktivismus in der Region zu verbinden, nachdenken.

Programm

10.00 – 10.15 : Begrüßung und Einführung

10.15 – 11.30

Keynote Vortrag: Dr. May Adadol Ingawanij (University of Westminster) Animistisches Medium: Genealogie von Performativität und zeitgenössischer Kunst in Südostasien

11.30 - 12.30 : Kuratorische Führung in der Ausstellung Archives in Residence: Southeast Asia Performance Collection

13.00 - 14:00 :Mittagspause

14.00 – 15.30: Panel 3: Konstruktion und Anfechtung von Identitäten

Dr Wulan Dirgantoro (University of Melbourne)

"Things Happen When We Remember“: Erinnerung und das Archiv in FX Harsonos Arbeiten

Sally Oey (Ludwig Maximilians University) Wiederherstellung von Raum, Körper und Selbst: Entfremdung und Aneignung in der performativen Praxis von Marintan Sirait

Anida Yoeu Ali (Künstlerin, Phnom Penh) Künstleringespräch

15.30 – 16:00: Pause

16.00 – 17.30 : Panel 4: Archivieren von Performativität

Chương-Đài Võ (Asia Art Archive)

Form und Prozess

Dr. Roger Nelson (National Gallery of Singapore)

Performativität ohne Performance? Reflexionen und Fragen an das Medium in post-konzeptueller zeitgenössischer Kunst

Live-Performance (Details folgen)

17.30 – 18:00

Abschließende Diskussion

 



Veranstaltungstyp: Workshop

 

Sprache: deutsch

29.06.19 10:00
Haus der Kunst

Magie der Symbole - Druckwerkstatt


Smileys, Emojis und Symbole begegnen uns überall – unterwegs und zu Hause. Der Künstler El Anatsui nutzt in seinen Werken viele Symbole aus verschiedenen Ländern in Afrika. Bei einem Ausstellungsrundgang lernt ihr diese Symbole kennen.

In der Druckwerkstatt probieren wir anschließend verschiedene Drucktechniken aus, arbeiten mit selbstgemachten Stempeln und entwerfen neue Symbole und Zeichen.

 



Veranstaltungstyp: Workshop

Workshop für Kinder ab 6 Jahren

Sprache: deutsch

E-Mail
Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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