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Ausstellungen

Bayerische Kunstförderpreisträger Bildende Kunst 2017
24.01.2018 - 23.02.2018

Alljährlich zeichnet das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst junge begabte Künstler mit dem mit je 6.000 € dotierten Bayerischen Kunstförderpreis aus. Die Qualitätsvorgaben fordern eine außergewöhnliche Begabung. Der Preis wurde bereits im November anlässlich einer Feierstunde in der Hochschule für Film und Fernsehen durch den Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle an Florentin Berner, Andreas Chwatal, Michael Seidner, Johannes Tassilo Walter und Christoph Weißhaar überreicht. Nun werden die Werke der ausgezeichneten KünstlerInnen in der Galerie Der Künstler zu sehen sein.

Phantastisch! Alfred Kubin und der »Blaue Reiter«
09.10.2018 - 17.02.2019

Häufig wird der österreichische Zeichner Alfred Kubin (1877–1959) als ein Gründungsmitglied des "Blauen Reiter" genannt, seine konkreten Beziehungen zu diesem Künstlerkreis sind jedoch so gut wie unbekannt. Die Ausstellung zeichnet erstmals mit einer Fülle von Werken, Dokumenten und Fotografien die komplexen persönlichen und künstlerischen Verflechtungen nach: Es ist fast völlig in Vergessenheit geraten, dass Kubins erste Ausstellung in München und sein berühmtes, aufsehenerregendes Frühwerk mit den drastischen Visionen von Trieb- und Zwangsvorstellungen, die Einblicke "in die Dunkelkammer der modernen Seele" erlaubten, 1904 von Wassily Kandinsky in der Künstlervereinigung "Phalanx" präsentiert wurden. Kuratiert von Annegret Hoberg

Jupp Heynckes – Spieler, Trainer, Mensch
15.07.2018 - 17.02.2019

Zentraler Bestandteil der Ausstellung ist ein exklusiver Film, gedreht in Schwalmtal auf dem Bauernhof des 73-Jährigen, der viel über den Sportsmann sowie den Privatmann Heynckes verrät. Zudem erzählen die Exponate viele Geschichten aus seiner beeindruckenden Vita. Rummenigge hob hervor: "Die Beziehung zwischen Jupp und dem FC Bayern ist eine ganz besondere. Vier Mal war er insgesamt Trainer bei uns – wir konnten immer auf ihn bauen." Jupp Heynckes steht für Werte wie Fleiß, Anstand, Respekt, Ehrgeiz, Toleranz und viele mehr – sie alle spiegeln sich in den liebevoll ausgewählten Exponaten wider. Ausgestellt sind nicht nur Erinnerungsstücke an eine überragende sportliche Karriere auf und neben dem Platz, sondern auch zahlreiche aus dem Privatleben des viermaligen Bayern-Trainers. Zu sehen sind ab sofort bis ins Jahr 2019 unter anderem getragene Trikots und Trainingsanzüge, die Torjägerkanone der Saison 1974/75 und der WM-Ball von 1974, aber auch alte Klassenfotos, inspirierende Musik sowie die Gartenhandschuhe, die auf Heynckes‘ Bauernhof tagtäglich in Benutzung sind.

"Sei kein Frosch!" Heinrich Kley zeichnet die Revolution
07.11.2018 - 19.02.2019

Im Archiv des Valentin-Karlstadt-Musäums befinden sich unvermutete Schätze. Dazu zählen elf Originalzeichnungen von Heinrich Kley, die um den 7. November 1918 entstanden sind. Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Kley zeichnet hier ein uns heute weitgehend unbekanntes Bild der Revolution. Die Zeichnungen spiegeln die Begeisterung und euphorische Aufbruchsstimmung der ersten Revolutionstage in München wider. Darüber hinaus gibt die Ausstellung Einblick in das künstlerische Schaffen dieses außergewöhnlichen Malers und Zeichners in seiner Münchner Zeit. Später ließ sich davon Walt Disney maßgeblich für seine Filmklassiker wie "Fantasia" anregen.

Die Irrfahrten des Meese
15.11.2018 - 03.03.2019

In der griechischen Sage besteht der Held Odysseus auf seinen Irrfahrten gefährliche Abenteuer und löst geheimnisvolle Aufgaben – um am Ende vielleicht als ein Anderer heimzukehren. Wie ein Odysseus der Gegenwart begibt sich der Künstler Jonathan Meese (*1970 in Tokio, lebt in Berlin) in der Ausstellung auf eine imaginierte Reise mit zahlreichen Stationen. In Zeichnungen, Bildern und Skulpturen aus über 20 Jahren finden Begegnungen mit unterschiedlichsten ambivalenten Protagonisten und Situationen statt, denen der Künstler in seiner archaischsten Rolle als symbolischer Erlöser und Befreier entgegentritt. Wo endet diese Reise, auf der die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher den beherzt provozierenden Künstler begleiten können?

Weltempfänger. Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz
06.11.2018 - 10.03.2019

Die Ausstellung "Weltempfänger. Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz" gibt Einblick in eine außergewöhnliche und weitgehend unbekannte Episode der Moderne: Völlig unabhängig voneinander entwickelten Georgiana Houghton (1814–1884) in England, Hilma af Klint (1862–1944) in Schweden und Emma Kunz (1892–1963) in der Schweiz eine jeweils eigene abstrakte, mit Bedeutung hochaufgeladene Bildsprache. Mit großer Ausdauer und Durchsetzungsvermögen folgten sie ihren Überzeugungen; gemeinsam war ihnen der Wunsch, Naturgesetze, Geistiges und Übersinnliches sichtbar zu machen. Zum ersten Mal werden wir ihre äußerst selten gezeigten Werke gemeinsam im Kunstbau des Lenbachhauses präsentieren. Kuratiert von Karin Althaus und Sebastian Schneider In Zusammenarbeit mit Victorian Spiritualists' Union, Melbourne The Hilma af Klint Foundation, Stockholm Emma Kunz Zentrum, Würenlos

gerade wild. Alpenflüsse
17.05.2018 - 17.03.2019

Wilde Alpenflüsse gibt es nur noch wenige im Alpenraum. Sie sind ein bedeutender Lebensraum für Pflanzen und Tiere sowie ein faszinierender Erholungsraum für den Menschen. Heute sind Alpenflüsse meist begradigt, abgeleitet und aufgestaut. Die Auen werden genutzt. Wie sollen wir mit unseren Alpenflüssen umgehen?

Tropische Schmetterlinge
21.12.2018 - 17.03.2019

Exotische Schmetterlinge fliegen frei im Wasserpflanzenhaus

Migration bewegt die Stadt Projekteinblicke IV: Nema problema!?Нема проблема!? Nuk ka problem!? Нема проблем!? Brez problema!?
19.10.2018 - 17.03.2019

München und die Migration aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten München war und ist, allein durch seine geographische Lage, ein besonderer Ort für die Migration aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten. Nicht nur die Grill-Restaurants sind schon seit den 1960er Jahren fester Bestandteil der Stadtkultur. Ob im Sport, im Arbeitsalltag oder in der Clubkultur – in allen Bereichen der Stadt hat die Zuwanderung aus dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens ganz selbstverständlich ihre Spuren hinterlassen. Das 50-jährige Jubiläum des deutsch-jugoslawischen Anwerbeakommens ist für das Münchner Stadtmuseum der Anlass auf die Geschichte der Zuwanderung aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten zurückzublicken. In einem neuen Ausstellungsmodul werden Objekte präsentiert, die mit dieser bewegten Geschichte zusammenhängen. Die gezeigten Exponate wurden von Münchner_innen mit Migrationshintergrund oder ihren Vereinen erworben.

Geprägte Bilderwelten der Romanik. Münzkunst und Währungsräume zwischen Brixen und Prag
19.04.2018 - 23.03.2019

Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entstanden Münzen, die einen außerordentlichen Bilderreichtum zeigen. Dieser wird unter kunsthistorischen Aspekten betrachtet und als romanische Kleinkunst behandelt. Der geografische Raum umschließt die Gebiete zwischen Brixen und Prag, Augsburg und Wien. Die Ausstellung wurde mit der Stiftung Bozner Schlösser und dem Münzkabinett Kunsthistorisches Museum Wien konzipiert.

Tutto. Perspektiven Italienischer Kunst
13.10.2018 - 24.03.2019

Die Kooperationsausstellung zwischen der Sammlung Goetz, München und dem Museion, Bozen versammelt eine breite Auswahl an Werken italienischer Kunst nach 1950. Im Dialog beider Sammlungsbestände lassen sich anhand von herausragenden Werken der Malerei und der Fotografie wesentliche Strömungen der italienischen Kunst nachvollziehen, die vom künstlerischen Aufbruch der Nachkriegszeit ausgehen. Das Spektrum der Ausstellung reicht dabei von den Dekonstruktionen des klassischen Tafelbildes durch Künstler wie Lucio Fontana, Enrico Castellani und Dadamaino, über konzeptuelle Fotografie von Luigi Ghirri, bis hin zu Mario Schifano, der die Reflexion zeitgenössischer Medien in die Malerei integriert.

Paläontologie und Geologie im Wandel der Zeit
20.07.2017 - 31.03.2019

Das Paläontologische Museum zeigt in einer neuen Sonderausstellung die wechselvolle Geschichte der Münchner Paläontologie und Geologie, die eng mit den geowissenschaftlichen Sammlungen und der LMU verknüpft ist. Anlass ist das bevorstehende 175. Jubiläumsjahr der Gründung der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie in 2018. Die Ausstellung bietet diverse Fossilien, Gesteine und Minerale nebst zeitgenössischen Handschriften und Zeichnungen. So können Besucher z.B. als früheste Dokumente einen 1762 in Niederbayern aufgefundenen miozän-zeitlichen Elefantenzahn bestaunen, der vom damaligen Sekretär der Bayerischen Akademie der Wissenschaften – Ildephons (Thomas) Kennedy – als Wasserschwein beschrieben worden ist. Aber auch reiches Expeditionsmaterial des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist zu sehen. Einblicke in die aktuelle Forschung an der Staatssammlung und am Lehrstuhl für Paläontologie und Geobiologie runden das Gesamtbild ab.

LAND__SCOPE. Fotoarbeiten von Roni Horn bis Thomas Ruff aus der DZ BANK Kunstsammlung
30.11.2018 - 31.03.2019

In der Ausstellung geht es um das Phänomen Landschaft in der zeitgenössischen Fotografie. Ausgehend von den Vorstellungen, die in der Kunst der Romantik zur idyllischen Naturdarstellung formuliert wurden, werden die Veränderung von Natur- und Nutzlandschaft sowie die Auswirkungen von Verstädterung und Industrialisierung auf die Natur thematisiert. Die circa 120 Kunstwerke stammen u. a. von Claudia Angelmaier, Ursula Böhmer, Mona Breede, Lucinda Devlin, William Eggleston, Jochen Gerz, Beate Gütschow, Raphael Hefti, Dan Holdsworth, Carsten Höller, Roni Horn, Axel Hütte, Magdalena Jetelová, Sven Johne, Peter Keetman, Robert Longo, Richard Mosse, Inge Rambow, Heinrich Riebesehl, Thomas Ruff, Adrian Sauer, Stephen Shore, Maria Sewcz, Hiroshi Sugimoto und Anna Vogel.

Korallenriffe - Bedrohte Oasen der Weltmeere
06.09.2018 - 31.03.2019

Die Fotoausstellung (zweisprachig angelegt) soll einerseits die Schönheit, Vielfalt und Faszination der Korallenriffe zeigen, andererseits aber auch die aktuelle Gefährdung dieses einzigartigen Lebensraums durch Klimawandel und weitere menschliche Einflüsse ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Fosslie Korallen-Exponate aus 210 Millionen Jahren Riffevolution ergänzen die Fotogalerie.

Vision und Tradition. 200 Jahre Nationaltheater in München
13.10.2018 - 14.04.2019

Das Deutsche Theatermuseum München zeigt zum 200. Geburtstag des Hof- und Nationaltheaters aus seiner Grafiksammlung die bedeutsams-ten originalen Bühnenbildentwürfe von 1818 bis 2018. Die malerischen Entwürfe orientierten sich an den stilistisch zeittypi-schen Darstellungen der bildenden Kunst. Aber darüber hinaus spiegeln sie vor allem die Geschichte des Hauses und seines Repertoires. Nirgends sonst lässt sich der unverwechselbare Stil eines großen Opernhauses so präzis porträtieren wie in den Blättern des Deutschen Theatermuseums. Das szenographisch Visionäre der Theaterkunst wird ebenso lebendig wie die traditionellen künstlerischen Aussagen.

Bau mit! München baut. Eine Mitbaubaustelle
06.10.2018 - 28.04.2019

Wohnhäuser, Schulen, Straßen, Spielplätze, U-Bahnen, Museen und Bahnhöfe: All dies gibt es in der Stadt. Doch wer plant und baut das alles? Was braucht man auf einer Baustelle und wie sieht es eigentlich unter den Häusern und Straßen aus? Helm auf und ab auf die Baustelle: In der Ausstellung errichten Kinder mit einem Kran Wände aus Mauersteinen, bauen große Türme aus Bambusstangen und überspannen alles mit einem Dach. Sie finden heraus, warum Wände nicht umfallen und was alles nötig ist, um ein Haus zu planen und zu bauen. Im Untergrund entdecken sie Tunnel, Keller, Tiefgaragen und die U-Bahn. Sie erforschen, woher Wasser, Strom und das Internet kommen und wie sie in unsere Häuser gelangen und im Architekturbüro, ausgestattet mit Lineal, Bleistift und Baumaterial, gestalten sie schließlich ein Modell ihres eigenen Bauprojekts. Empfohlen ab 4 Jahren.

Power of Design - Design of Power. Eine Ausstellung mit 12 Interventionen
01.05.2018 - 01.05.2019

In Zusammenarbeit mit dem Designtheoretiker Friedrich von Borries entsteht unter dem Titel "Power of Design - Design of Power" eine Ausstellung in Form von 12 aufeinanderfolgenden, sich verdichtenden Interventionen, die das ambivalente Verhältnis von Design und Macht thematisieren. Design und Macht waren und sind eng miteinander verknüpft. Zum einen hilft Design, Machtstrukturen zu etablieren, zu repräsentieren und materiell umzusetzen – zum anderen kann Design aber Werkzeuge zur Verfügung stellen, die bestehende Machtstrukturen unterlaufen und aufbrechen. Das komplexe Thema Design und Macht soll nicht in einer klassischen Ausstellung behandelt werden, sondern sich als Matrix über den Bestand legen. Ausgangspunkt ist deshalb keine normative inhaltliche Setzung, bei der das Thema Design und Macht systematisch durchdekliniert wird, sondern die Sammlung des Museums selbst. Zwei zunächst nicht miteinander verknüpfte Themenfelder – die Logik der Sammlung sowie der Diskurs von Design und Macht – treffen aufeinander und bilden ein neues Narrativ, das für die Besucher überraschend, spannend, informativ und inspirierend ist. Objekte werden zu Spiegeln und Indizien für Machtverhältnisse.

Judaica aus Unterfranken (AT)
07.11.2018 - 12.05.2019

Im Museum für Franken in Würzburg wurden im Rahmen von Inventarisierungsarbeiten unlängst jüdische Ritualgegenstände gesichtet, die während des Novemberpogroms 1938 in mehreren Synagogen Unterfrankens beschlagnahmt worden waren. Bei den rund 200 Objekten, zu denen Tora-Schmuck, Chanukka- und Synagogen-Leuchter zählen, handelt es sich um den größten in den letzten Jahrzehnten in Deutschland wiederentdeckten Bestand an Judaica. Ein Kooperationsprojekt zwischen dem Museum für Franken, der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern und dem Jüdischen Museum München konnte seither die Herkunft zahlreicher Objekte klären, die zum überwiegenden Teil aus den Synagogen von Arnstein, Ebelsbach, Gochsheim, Heidingsfeld, Schweinfurt und Würzburg stammen. Während des Novemberpogroms 1938 wurden sie von den NSBehörden konfisziert und an das damalige Mainfränkische Museum übergeben. Die in der unmittelbaren Nachkriegszeit aus dem Bombenschutt geborgenen Objekte wurden in Depots der Festung Marienberg eingelagert und blieben über Jahrzehnte weitgehend unbeachtet. Das Projekt mündet in eine Ausstellung, die zum 80. Jahrestag des Novemberpogroms ab November 2018 im Jüdischen Museum München und im Sommer 2019 im Museum für Franken in Würzburg zu sehen sein wird.

Fragende Blicke.
05.07.2018 - 30.06.2019

Faszinierende Fotografien aus der Sammlung des Museums - entstanden in weit auseinander liegenden Zeiten und Räumen - bilden den Kern der Ausstellung. Sie setzt sich mit der Verbindung zwischen Fotografie und Ethnografie gestern und heute auseinander. In den Blick genommen werden dabei Hintergründe der Entstehung, die sich wandelnden Bedeutungszuschreibungen und die Beschaffenheit der Bilder selbst. Neue Perspektiven auf alte Bildwelten werden damit eröffnet. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ethnologie der LMU München. Neun Studierende befassten sich intensiv mit Kontexten: Fotografien von Ethnologen, Reisenden, kolonialen Akteuren und Fotostudios. Die gemeinsam kuratierte Ausstellung bietet überraschende, manchmal verstörende Einblicke, und so manches bleibt für den Betrachter - im besten Sinne - fragwürdig.

Gott, die Welt und Bayern. 100 Kostbarkeiten aus den regionalen Staatlichen Bibliotheken Bayerns
17.10.2018 - 07.07.2019

Ab Oktober 2018 präsentieren sich erstmalig die zehn regionalen Staatlichen Bibliotheken Bayerns mit einer großen Ausstellung ihrer Bestandshighlights und Schätze in der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Die regionalen Staatlichen Bibliotheken hüten kostbare Schätze in ihren Tresoren und Magazinen, die Vielfalt der Sammlungen ist beeindruckend. Anlass genug, diese Schätze zumindest in Auswahl einmal gemeinsam in einer großen Ausstellung der breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Bayerische Staatsbibliothek widmet ihre große Jahresausstellung 2018/19 daher ganz den Bestandshighlights aus den Regionen. In ihren beiden Schatzkammern wird sie in drei Zeitblöcken insgesamt rund hundert Kostbarkeiten zur Schau stellen.

Die fabelhafte Kunst des Carl Strathmann (1866-1939)
15.03.2019 - 28.07.2019

Die Kunst Carl Strathmanns ist skurril, bizarr, originell, in jedem Fall entzieht sie sich weitläufigen Kategorisierungen. Mit einer ornamentverliebten Detailversessenheit schuf sich der Jugendstilkünstler eigene Welten von karikaturhaften Märchen, fantastischen Blumenstillleben und Landschaften, symbolistischen Salonbildern und kunstgewerblichen Entwürfen. Im Münchner Stadtmuseum befindet sich sein künstlerischer Nachlass, der alle Aspekte seines Œuvres abdeckt. Unter anderem finden sich hier auch zahlreiche seiner (Haupt-)Werke, die allgemein als verschollen oder zerstört gelten. Diese Ausstellung bietet die Gelegenheit mit Carl Strathmann eine besonders aufregende Künstlerpersönlichkeit Münchens um 1900 zu entdecken und sich von seiner Kunst faszinieren zu lassen.

Veranstaltungskalender

< September - 2018 >
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