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Blind Faith: Zeitgenössische Kunst zwischen Intuition und Reflexion
02.03.2018 - 19.08.2018

Harte Tatsachen verlieren zunehmend an Gewicht in einer Zeit, in der sich in heutigen Gesellschaften ein Gefühl "blinden Vertrauens" breit macht. Die Gegenwartskunst reagiert auf diese Tendenz, indem sie sich intensiv mit Körper und Geist beschäftigt: mit dem Viszeralen und dem Kognitiven. Die Ausstellung versammelt ca. 25 international aufstrebende Künstler, die Konzepte von Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Meinung und Glauben mit den unterschiedlichsten Mitteln unter die Lupe nehmen: Ed Atkins, Kader Attia, Olga Balema, Melanie Bonajo, Mariechen Danz, Cécile B. Evans, Andrea Éva Győri, Benedikt Hipp, Nicholas Hlobo, Marguerite Humeau, KAYA (Kerstin Brätsch and Debo Eilers), Hanne Lippard, Wangechi Mutu, Otobong Nkanga, Naufus Ramírez-Figueroa, Jon Rafman, Mary Reid Kelley, Lili Reynaud-Dewar, Raphael Sbrzesny, Jeremy Shaw, Teresa Solar Abboud, Jol Thomson und David Zink Yi. Die Ausstellung wird um ein ausführliches Programm an Live-Events, Performances und Vorträgen ergänzt sowie von einer Publikation begleitet.

Die Verfolgung der Zeugen Jehovas in München 1933–1945
27.09.2018 - 06.01.2019

Die Zeugen Jehovas wurden in der NS-Zeit wegen ihres Glaubens unterdrückt und verfolgt. Mit einer Sonderausstellung und einem begleitenden Katalog dokumentiert das NS-Dokumentationszentrum München umfassend und anhand vieler neuer Quellen die Geschichte der Verfolgung dieser Glaubensgemeinschaft in München. Ab 1933 wurden die Zeugen Jehovas schrittweise verboten. Mit großen Flugblattaktionen versuchten sie sich zur Wehr zu setzen und auf das Verbot ihrer Gemeinschaft aufmerksam zu machen. Darüber hinaus wurden Tausende Protestbriefe und -telegramme, auch aus dem Ausland, an die Reichsregierung versandt. Da die Zeugen Jehovas den Hitlergruß und den Kriegsdienst verweigerten, waren sie schlimmsten Repressalien ausgesetzt. In den Konzentrationslagern wurden sie mit einem eigenen Winkel gekennzeichnet. Hätten sie dem NS-Staat Treue gelobt, hätten sie sich selbst aus den Lagern befreien können, dies taten jedoch nur sehr wenige. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs stand auf Kriegsdienstverweigerung die Todesstrafe, die weitaus meisten der Hingerichteten waren Zeugen Jehovas. Dieser staatlich sanktionierte Mord war Anlass, im Grundgesetz der Bundesrepublik das Recht auf Wehrdienstverweigerung zu verankern.

Leihweise
05.06.2018 - 11.01.2019

Unter dem Titel LEIHWEISE geben ausgewählte Originale aus dem Kunstverleih Einblick in die medial und thematisch vielfältige Auswahl des städtischen Kunstraums.

Königsschlösser und Fabriken. Ludwig II und die Architektur
26.09.2018 - 13.01.2019

Die anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der TU München geplante Ausstellung beleuchtet das Architekturgeschehen im Königreich Bayern zur Zeit Ludwigs II. (reg. 1864-1886). In der Ausstellung soll erstmals eine Gesamtschau der unter seiner Ägide errichteten Bauten und nicht realisierten Projekte präsentiert werden. Im Fokus stehen daher nicht nur die weltberühmten Königsschlösser und die spektakulären Theaterprojekte, die im direkten Auftrag Ludwigs II. entstanden, sondern auch die öffentliche und private Bautätigkeit seiner Zeit. Dazu zählen so prominente Gebäude wie das Münchner Rathaus, die Münchner Akademie der Bildenden Künste oder das Bayreuther Festspielhaus, aber auch weniger bekannte, jedoch architektur- und kulturgeschichtlich herausragende Bauwerke wie zum Beispiel der Ursprungsbau der "Neuen Polytechnischen Schule" in München, die Synagogen in München und Nürnberg, die Fabrikbauten des Augsburger Textilviertels oder die ephemeren Architekturen für die 1882 in Nürnberg veranstaltete "Bayerische Landes-, Industrie-, Gewerbe-, und Kunstausstellung".

Lust der Täuschung. Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality
17.08.2018 - 13.01.2019

Schon immer spielt die Kunst mit unserer Wahrnehmung und führt uns vor Augen, wie einfach wir zu täuschen sind. Seit der Antike nutzen Künstler stets die neuesten Möglichkeiten, um uns auszutricksen und uns mit ihrer Kunstfertigkeit zu verblüffen. Mit Beispielen aus Malerei, Skulptur, Video, Architektur, Design, Mode und mit interaktiver Virtual-Reality-Kunst bietet die Ausstellung einen höchst unterhaltsamen Parcours durch die (Kunst-)Geschichte von Schein und Illusion.

SOKO Madagaskar. Ein Kriminalfall im Museum Mensch und Natur
27.07.2018 - 13.01.2019

Bei der Mitmach-Ausstellung schlüpfen große und kleine Besucher in die Rolle eines Detektivs und ermitteln in einem Kriminalfall. Sie folgen der Spur der Seltenen Erden, die zur Klärung des Verbrechens führt. Nebenbei erfahren die Besucher viel Wissenswertes über die Anwendung dieser wichtigen Elemente, über Abbaumethoden, bis zu den Problemen, die mit der Gewinnung und dem Verbrauch von Rohstoffen verbunden sind.

Um uns die Stadt
17.07.2018 - 21.01.2019

Die moderne Fotografie ist aufs engste verbunden mit der Kultur der Großstadt. Im urbanen Umfeld finden Fotografinnen und Fotografen der 1920er Jahre Inspiration für experimentelle Bildgestaltungen und die Visualisierung eines Neuen Sehens, wie es heute als ikonisch für die Avantgardefotografie gilt. Zugleich aber richten zahlreiche Fotografen ihren Blick auf das soziale Gefüge der Großstadt. Als Flaneure und Straßenfotografen dokumentieren sie das alltägliche Leben und das dynamische Treiben der Menschen. Diese Ansichten zeigen die Stadt als kollektiven Lebensraum und entwerfen eine vielschichtige Beschreibung der Menschen und ihrer Lebensbedingungen im urbanen Raum.

Jörg Immendorff "Für alle Lieben in der Welt“
14.09.2018 - 21.01.2019

Jörg Immendorff (1945-2007) pflegte sein Image als Künstler und harter Kerl, doch er hatte auch weiche und nachdenkliche Seite, die man neben seinem politischen Sendungsbewusstsein in der Retrospektive „Für alle Lieben in der Welt“ entdecken kann. Erst Ende der 1970er-Jahre fasst Immendorff den Entschluss sich vollkommen der Kunst zu verschreiben. 1976 beteiligt er sich an der Biennale in Venedig und 1977 folgt schließlich der Einstieg in den Café Deutschland-Zyklus, angeregt durch Renato Guttusos Café Greco, das Immendorff in einer Ausstellung in Köln gesehen hatte. In den Café Deutschland-Bildern arbeitet sich Immendorff an der Politik seiner Zeit ab – es ist die Zeit der RAF und innenpolitischer Konflikte auf beiden Seiten der Mauer –, eine Wiedervereinigung scheint vollkommen außerhalb jeglicher Realität. In düsteren, theaterhaften Barszenen, die von Prominenten und Künstlern bevölkert sind, stellt Immendorff sich selbst meist als Grenzgänger zwischen Ost und West dar. Neben der klaren politischen Motivation zeigen die Bilder jedoch auch Immendorffs Gedankenwelt, in der Ideen über Zeit und Raum miteinander im Dialog stehen. 1998 erfährt Immendorff, dass er an ALS erkrankt ist. Seine Welt wird dunkler und sein Werk richtet sich zunehmend nach innen. Er arbeitet bis zu seinem Tod – am Ende nur noch mit Unterstützung von Assistenten, die seine Anweisungen im Atelier ausführen. Die Retrospektive wird ca. 200 Werke aller Schaffensphasen umfassen. Sie folgt keiner strengen Chronologie der Werke, vielmehr wird sie entscheidende Schwerpunkte der Werkentwickelung in Kapiteln darstellen.

Generations Part 2. Künstlerinnen im Dialog.
29.06.2018 - 29.01.2019

Die Werke von Frauen haben in der Sammlung Goetz seit Beginn einen besonderen Stellenwert. So wurden wichtige Einzelpositionen wie Yayoi Kusama, Rosemarie Trockel, Mona Hatoum oder Gruppierungen wie die Young British Artists schon früh aufgebaut und über die Jahre hinweg durch Neuerwerbungen erweitert. Im zweiten Teil der Ausstellung im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst stehen die Erkundung des Körpers, das Ausloten seiner Grenzen und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Sexualität, Geschlecht und Identität in bewegten Bildern im Zentrum. Denn Videotechnik wird bereits seit ihren Anfängen als künstlerisches Medium zur Selbstreflexion und Dokumentation von Performances eingesetzt. Gezeigt werden Fotografien, Filme und Installationen von Künstlerinnen aus den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart.

Thomas Hirschhorn "Never Give Up The Spot"
19.10.2018 - 03.02.2019

Anlässlich seines fünfzigjährigen Jubiläums zeigt das Museum Villa Stuck eine groß angelegte Ausstellung des Schweizer Bildhauers Thomas Hirschhorn mit dem Titel "Never Give Up The Spot". Hirschhorn formt eine riesige Ruinenlandschaft, welche sich über alle drei Stockwerke des Neuen Atelierbaus der Villa Stuck erstreckt und diese zu einem Raum verbindet. Der Titel der neuen Arbeit ist gleichzeitig Programm: "Never Give Up The Spot" bedeutet für Hirschhorn: "Die Position halten, den Standort halten, nie den Standort aufgeben, nie die Position verlassen", oder, in anderen Worten "vor Ort sein und am Ort durchhalten."

Schimmernde Krüge von Erz
19.09.2018 - 03.02.2019

Bei antiken Gebrauchsgefäßen, aber auch beim Tafelluxus der Griechen, Etrusker und Römer denken wir zuerst an bemalte Vasen aus Ton. Doch wer es sich leisten konnte, der benutzte zu religiösen Anlässen, bei vornehmen Gelagen und auch beim Wasserholen "Schimmernde Krüge von Erz". Auch trugen sie oft figürlichen Dekor, eingeritzt oder als Reliefschmuck. Die Ausstellung zeigt ihre unterschiedlichen Funktionen, ihre Vielgestaltigkeit und ihr zeitloses Design.

Phantastisch! Alfred Kubin und der »Blaue Reiter«
09.10.2018 - 17.02.2019

Häufig wird der österreichische Zeichner Alfred Kubin (1877–1959) als ein Gründungsmitglied des "Blauen Reiter" genannt, seine konkreten Beziehungen zu diesem Künstlerkreis sind jedoch so gut wie unbekannt. Die Ausstellung zeichnet erstmals mit einer Fülle von Werken, Dokumenten und Fotografien die komplexen persönlichen und künstlerischen Verflechtungen nach: Es ist fast völlig in Vergessenheit geraten, dass Kubins erste Ausstellung in München und sein berühmtes, aufsehenerregendes Frühwerk mit den drastischen Visionen von Trieb- und Zwangsvorstellungen, die Einblicke "in die Dunkelkammer der modernen Seele" erlaubten, 1904 von Wassily Kandinsky in der Künstlervereinigung "Phalanx" präsentiert wurden. Kuratiert von Annegret Hoberg

Jupp Heynckes – Spieler, Trainer, Mensch
15.07.2018 - 17.02.2019

Zentraler Bestandteil der Ausstellung ist ein exklusiver Film, gedreht in Schwalmtal auf dem Bauernhof des 73-Jährigen, der viel über den Sportsmann sowie den Privatmann Heynckes verrät. Zudem erzählen die Exponate viele Geschichten aus seiner beeindruckenden Vita. Rummenigge hob hervor: "Die Beziehung zwischen Jupp und dem FC Bayern ist eine ganz besondere. Vier Mal war er insgesamt Trainer bei uns – wir konnten immer auf ihn bauen." Jupp Heynckes steht für Werte wie Fleiß, Anstand, Respekt, Ehrgeiz, Toleranz und viele mehr – sie alle spiegeln sich in den liebevoll ausgewählten Exponaten wider. Ausgestellt sind nicht nur Erinnerungsstücke an eine überragende sportliche Karriere auf und neben dem Platz, sondern auch zahlreiche aus dem Privatleben des viermaligen Bayern-Trainers. Zu sehen sind ab sofort bis ins Jahr 2019 unter anderem getragene Trikots und Trainingsanzüge, die Torjägerkanone der Saison 1974/75 und der WM-Ball von 1974, aber auch alte Klassenfotos, inspirierende Musik sowie die Gartenhandschuhe, die auf Heynckes‘ Bauernhof tagtäglich in Benutzung sind.

"Sei kein Frosch!" Heinrich Kley zeichnet die Revolution
07.11.2018 - 19.02.2019

Im Archiv des Valentin-Karlstadt-Musäums befinden sich unvermutete Schätze. Dazu zählen elf Originalzeichnungen von Heinrich Kley, die um den 7. November 1918 entstanden sind. Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Kley zeichnet hier ein uns heute weitgehend unbekanntes Bild der Revolution. Die Zeichnungen spiegeln die Begeisterung und euphorische Aufbruchsstimmung der ersten Revolutionstage in München wider. Darüber hinaus gibt die Ausstellung Einblick in das künstlerische Schaffen dieses außergewöhnlichen Malers und Zeichners in seiner Münchner Zeit. Später ließ sich davon Walt Disney maßgeblich für seine Filmklassiker wie "Fantasia" anregen.

Weltempfäner. Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz
06.11.2018 - 10.03.2019

Die Ausstellung "Weltempfänger. Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz" gibt Einblick in eine außergewöhnliche und weitgehend unbekannte Episode der Moderne: Völlig unabhängig voneinander entwickelten Georgiana Houghton (1814–1884) in England, Hilma af Klint (1862–1944) in Schweden und Emma Kunz (1892–1963) in der Schweiz eine jeweils eigene abstrakte, mit Bedeutung hochaufgeladene Bildsprache. Mit großer Ausdauer und Durchsetzungsvermögen folgten sie ihren Überzeugungen; gemeinsam war ihnen der Wunsch, Naturgesetze, Geistiges und Übersinnliches sichtbar zu machen. Zum ersten Mal werden wir ihre äußerst selten gezeigten Werke gemeinsam im Kunstbau des Lenbachhauses präsentieren. Kuratiert von Karin Althaus und Sebastian Schneider In Zusammenarbeit mit Victorian Spiritualists' Union, Melbourne The Hilma af Klint Foundation, Stockholm Emma Kunz Zentrum, Würenlos

gerade wild. Alpenflüsse
17.05.2018 - 17.03.2019

Wilde Alpenflüsse gibt es nur noch wenige im Alpenraum. Sie sind ein bedeutender Lebensraum für Pflanzen und Tiere sowie ein faszinierender Erholungsraum für den Menschen. Heute sind Alpenflüsse meist begradigt, abgeleitet und aufgestaut. Die Auen werden genutzt. Wie sollen wir mit unseren Alpenflüssen umgehen?

Tropische Schmetterlinge
21.12.2018 - 17.03.2019

Exotische Schmetterlinge fliegen frei im Wasserpflanzenhaus

Geprägte Bilderwelten der Romanik. Münzkunst und Währungsräume zwischen Brixen und Prag
19.04.2018 - 23.03.2019

Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entstanden Münzen, die einen außerordentlichen Bilderreichtum zeigen. Dieser wird unter kunsthistorischen Aspekten betrachtet und als romanische Kleinkunst behandelt. Der geografische Raum umschließt die Gebiete zwischen Brixen und Prag, Augsburg und Wien. Die Ausstellung wurde mit der Stiftung Bozner Schlösser und dem Münzkabinett Kunsthistorisches Museum Wien konzipiert.

Paläontologie und Geologie im Wandel der Zeit
20.07.2017 - 31.03.2019

Das Paläontologische Museum zeigt in einer neuen Sonderausstellung die wechselvolle Geschichte der Münchner Paläontologie und Geologie, die eng mit den geowissenschaftlichen Sammlungen und der LMU verknüpft ist. Anlass ist das bevorstehende 175. Jubiläumsjahr der Gründung der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie in 2018. Die Ausstellung bietet diverse Fossilien, Gesteine und Minerale nebst zeitgenössischen Handschriften und Zeichnungen. So können Besucher z.B. als früheste Dokumente einen 1762 in Niederbayern aufgefundenen miozän-zeitlichen Elefantenzahn bestaunen, der vom damaligen Sekretär der Bayerischen Akademie der Wissenschaften – Ildephons (Thomas) Kennedy – als Wasserschwein beschrieben worden ist. Aber auch reiches Expeditionsmaterial des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist zu sehen. Einblicke in die aktuelle Forschung an der Staatssammlung und am Lehrstuhl für Paläontologie und Geobiologie runden das Gesamtbild ab.

Vision und Tradition. 200 Jahre Nationaltheater in München
13.10.2018 - 14.04.2019

Das Deutsche Theatermuseum München zeigt zum 200. Geburtstag des Hof- und Nationaltheaters aus seiner Grafiksammlung die bedeutsams-ten originalen Bühnenbildentwürfe von 1818 bis 2018. Die malerischen Entwürfe orientierten sich an den stilistisch zeittypi-schen Darstellungen der bildenden Kunst. Aber darüber hinaus spiegeln sie vor allem die Geschichte des Hauses und seines Repertoires. Nirgends sonst lässt sich der unverwechselbare Stil eines großen Opernhauses so präzis porträtieren wie in den Blättern des Deutschen Theatermuseums. Das szenographisch Visionäre der Theaterkunst wird ebenso lebendig wie die traditionellen künstlerischen Aussagen.

Power of Design - Design of Power. Eine Ausstellung mit 12 Interventionen
01.05.2018 - 01.05.2019

In Zusammenarbeit mit dem Designtheoretiker Friedrich von Borries entsteht unter dem Titel "Power of Design - Design of Power" eine Ausstellung in Form von 12 aufeinanderfolgenden, sich verdichtenden Interventionen, die das ambivalente Verhältnis von Design und Macht thematisieren. Design und Macht waren und sind eng miteinander verknüpft. Zum einen hilft Design, Machtstrukturen zu etablieren, zu repräsentieren und materiell umzusetzen – zum anderen kann Design aber Werkzeuge zur Verfügung stellen, die bestehende Machtstrukturen unterlaufen und aufbrechen. Das komplexe Thema Design und Macht soll nicht in einer klassischen Ausstellung behandelt werden, sondern sich als Matrix über den Bestand legen. Ausgangspunkt ist deshalb keine normative inhaltliche Setzung, bei der das Thema Design und Macht systematisch durchdekliniert wird, sondern die Sammlung des Museums selbst. Zwei zunächst nicht miteinander verknüpfte Themenfelder – die Logik der Sammlung sowie der Diskurs von Design und Macht – treffen aufeinander und bilden ein neues Narrativ, das für die Besucher überraschend, spannend, informativ und inspirierend ist. Objekte werden zu Spiegeln und Indizien für Machtverhältnisse.

Veranstaltungskalender

< August - 2018 >
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