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Ausstellungen

Vom Ausstellungspark zum Verkehrsmuseum: 110 Jahre historische Messehallen
13.05.2018 - 31.10.2018

Die Gebäude des Verkehrszentrums sind ein historisch besonderer Ort auf der Schwanthalerhöhe: 1908 eröffnet, waren sie das Herzstück des Münchner Ausstellungsparks und der späteren Messe München. Zum denkmalgeschützten baulichen Ensemble gehört u.a. eine der ersten Eisenbetonhallen in Bayern. Nach dem Umzug er Messe München wurden sie als Kulturdenkmal zwischen 2000 und 2007 aufwendig saniert und in ein Verkehrsmuseum umgewandelt.

M+M. Fieberhalle
17.10.2019 - 12.01.2020

In der speziell für das Ateliergebäude des Museums VILLA STUCK konzipierten Ausstellung "FIEBERHALLE" verzahnt das Münchner Künstlerduo M+M (Marc Weis und Martin De Mattia) seine aktuellen Filmzyklen zu einer labyrinthischen Gesamtinstallation. M+M nutzen eine gerüstartige Struktur, die die Besucher*innen frei durch die drei Ebenen des Ausstellungsgebäudes führt, um den physischen wie auch den Film-Raum zu fragmentieren und gleichzeitig zu erweitern. Die narrativen Knotenpunkte bestehen aus Doppelprojektionen, in denen sich die Erzählebenen ineinander schieben und psychologische Zwischenräume entstehen, sich Abgründe auftun, in die M+M die Betrachter förmlich hineinziehen. Der Protagonist (dargestellt von Christoph Luser) findet sich so in kontrastiv emotionalen Situationen wieder, die von so unterschiedlichen Motiven geprägt sind wie Gewalt, Zärtlichkeit, Mordlust, Sexualität, familiäre Abgründe.

M+M. Fieberhalle
17.10.2019 - 12.01.2020

In der speziell für das Ateliergebäude des Museums VILLA STUCK konzipierten Ausstellung "FIEBERHALLE" verzahnt das Münchner Künstlerduo M+M (Marc Weis und Martin De Mattia) seine aktuellen Filmzyklen zu einer labyrinthischen Gesamtinstallation. M+M nutzen eine gerüstartige Struktur, die die Besucher*innen frei durch die drei Ebenen des Ausstellungsgebäudes führt, um den physischen wie auch den Film-Raum zu fragmentieren und gleichzeitig zu erweitern. Die narrativen Knotenpunkte bestehen aus Doppelprojektionen, in denen sich die Erzählebenen ineinander schieben und psychologische Zwischenräume entstehen, sich Abgründe auftun, in die M+M die Betrachter förmlich hineinziehen. Der Protagonist (dargestellt von Christoph Luser) findet sich so in kontrastiv emotionalen Situationen wieder, die von so unterschiedlichen Motiven geprägt sind wie Gewalt, Zärtlichkeit, Mordlust, Sexualität, familiäre Abgründe.

M+M. Fieberhalle
17.10.2019 - 12.01.2020

In der speziell für das Ateliergebäude des Museums VILLA STUCK konzipierten Ausstellung "FIEBERHALLE" verzahnt das Münchner Künstlerduo M+M (Marc Weis und Martin De Mattia) seine aktuellen Filmzyklen zu einer labyrinthischen Gesamtinstallation. M+M nutzen eine gerüstartige Struktur, die die Besucher*innen frei durch die drei Ebenen des Ausstellungsgebäudes führt, um den physischen wie auch den Film-Raum zu fragmentieren und gleichzeitig zu erweitern. Die narrativen Knotenpunkte bestehen aus Doppelprojektionen, in denen sich die Erzählebenen ineinander schieben und psychologische Zwischenräume entstehen, sich Abgründe auftun, in die M+M die Betrachter förmlich hineinziehen. Der Protagonist (dargestellt von Christoph Luser) findet sich so in kontrastiv emotionalen Situationen wieder, die von so unterschiedlichen Motiven geprägt sind wie Gewalt, Zärtlichkeit, Mordlust, Sexualität, familiäre Abgründe.

Balkrishna Doshi - Architecture for the people
16.10.2019 - 20.01.2020

Balkrishna V. Doshi (* 1927 in Pune, Indien) ist Architekt, Städteplaner und Lehrer. Er zählt zu den einflussreichsten Pionieren moderner Architektur in Indien. Doshis Lebenswerk wurde 2018 mit dem Pritzker-Preis geehrt, der weltweit renommiertesten Auszeichnung für Architektur. Seit den 1950er-Jahren hat Doshi mehr als 100 Gebäude realisiert, darunter Verwaltungs- und Kultureinrichtungen, Siedlungen und Wohnhäuser. International bekannt wurde er durch seine visionären Stadtplanungen und sozialen Wohnprojekte sowie durch sein großes Engagement im Bildungsbereich. Sein Verständnis von Architektur ist stark von Le Corbusier und Louis Kahn geprägt, mit denen er als junger Architekt zusammenarbeitete. Ausgehend von deren moderner Formensprache hat er jedoch ein ganz eigenes ästhetisches Vokabular entwickelt, das mit lokalen Bedürfnissen und indischen Traditionen in Einklang steht. Doshis Gesamtwerk wird in diesem Jahr erstmals in einer Retrospektive in Europa gezeigt. Anhand zahlreicher Architekturmodelle, Pläne, Malereien, Fotografien, Filme und Nachbauten seiner Architekturen in Originalgröße wird sein Schaffen in den Bereichen Architektur, Städtebau, Design und Kunst umfassend präsentiert. Die Ausstellung ist eine Übernahme vom Vitra Design Museum.

Markus Lüpertz: The Zone of Painting
13.09.2019 - 26.01.2020

Im Herbst 2019 präsentiert das Haus der Kunst eine umfassende Einzelausstellung zum Werk von Markus Lüpertz (*1941), die die unterschiedlichen Aspekte seiner spezifischen Bildsprache aufgreift. Lüpertz zählt zu den zentralen Künstlerfiguren der deutschen Nachkriegszeit. Seine Arbeit wurde vielfach kontrovers diskutiert. Lüpertz‘ oft monumentale Gemälde vermitteln Bedeutung durch Bilder, die für etwas anderes stehen als für das, was sie scheinbar darstellen. Ein solcher Ansatz stellt die abgebildeten Dinge, die man auf den Gemälden zu erkennen glaubt, infrage, statt sie zu bestätigen; damit wird die Abwesenheit dessen impliziert, das hier vergegenwärtigt zu werden scheint. Lüpertz ist ein grundlegend häretischer Künstler: Er arbeitet gegen bekannte ästhetische Kategorien, um eine eigene Zone in der Malerei zu etablieren. Banale Objekte erhalten eine sakrale Qualität, die man ihnen normalerweise nicht zuschreibt. Im Bewusstsein der Geschichte des ehemaligen ‚Hauses der Deutschen Kunst‘, das der staatlich sanktionierten Kunst des nationalsozialistischen Deutschland eine Bühne bot, stimmt Lüpertz‘ Ausstellung nachdenklich. Ein Kapitel der Ausstellung zeigt Arbeiten, bei denen der Betrachter mit der Funktionalisierung von Kunst in den Jahren 1933 bis 1945 konfrontiert ist.

Anthonis van Dyck (1599-1641)
25.10.2019 - 02.02.2020

Anthonis van Dyck – in ganz Europa wurde er gefeiert für seine Porträts von Fürsten, Feldherren, Künstlern und Schönheiten seiner Zeit. Sie alle wurden von ihm unvergleichlich lebendig und zugleich repräsentativ ins Bild gebannt. Doch der Weg zum Ruhm war kein einfacher: Seine künstlerischen Anfänge standen im Zeichen des berühmten Peter Paul Rubens, dem gleichermaßen bewunderten wie fast übermächtigen Vorbild. Die frühen Historien zeugen von der intensiven Auseinandersetzung, aber auch von zähem Ringen. Erst in Italien, unter dem Einfluss der venezianischen Malerei, von Tizian und Tintoretto, fand er seinen eigenen Weg. Van Dycks Bildnisse kennzeichnet eine sensible Beobachtung der Persönlichkeit, die er zugleich mit geradezu sinnlich wahrnehmbaren Stoffen und in einem repräsentativen Dekor zu inszenieren wusste. Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse eines mehrjährigen Forschungsprojektes, das sich unter anderem Fragen der Bildgenese und der Werkstattpraxis widmete. Der eigene Bestand wird durch internationale Leihgaben ergänzt, die, wie Zeichnungen und Ölskizzen, den Nachvollzug des Werkprozesses ermöglichen.

Thonet 200
11.05.2019 - 02.02.2020

Vom Einmannbetrieb zum globalen Unternehmen: 200 Jahre Möbeldesign werden anhand der Geschichte des 1819 gegründeten Familienunternehmens Thonet reflektiert. Den Pionierleistungen der Frühzeit – neue Technologien, neue Gestaltungsmöglichkeiten, neue Vertriebs- und Marketingwege – stehen die Entwicklungen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts gegenüber. Die Ausstellung präsentiert neben den legendären Möbeln aus gebogenem Holz – berühmt sind die Wiener Caféhaus-Stühle – auch die avantgardistischen Stahlrohrmöbel der Bauhaus-Gestalter, aber auch die wegweisenden Entwürfe moderner Designer – von Ed Harlis über Verner Panton bis hin zu Norman Foster, Stefan Diez, Konstantin Grcic und Sebastian Herkner. Für die Gestaltung der Ausstellung konnte der Münchner Designer Steffen Kehrle gewonnen werden.

Anders gesehen. Afrikanische Keramik aus der Sammlung S.K.H. Herzog Franz von Bayern
27.09.2019 - 29.03.2020

Über 1.000 Objekte afrikanischer Keramik aus der Sammlung S.K.H. Herzog Franz von Bayern konnten als Schenkung und als Dauerleihgabe für Die Neue Sammlung - The Design Museum gewonnen werden. Wir würdigen diese großzügige Gabe in einer umfangreichen Ausstellung und Publikation, die Aufschluss gibt über Formen- und Funktionenreichtum afrikanischer Keramik sowie über ihre unterschiedlichen Entstehungszusammenhänge. Im Kontext eines Designmuseums kann diese Ausstellung eine gestaltungshistorische, von den Objekten ausgehende Auseinandersetzung mit den Gefäßen und Figuren ermöglichen und so einen neuen Blick auf die Keramikproduktion in Afrika bieten, der nach Form, Funktion, Dekor und Materialität fragt und ihre Eigenständigkeit sowie Parallelen zur internationalen Praxis aufzeigt.

Innenleben. Leonor Antunes, Njideka Akunyili Crosby, Henrike Naumann, Adriana Varejão
29.11.2019 - 29.03.2020

Unsere Gegenwart zeichnet sich durch eine zunehmende Veräußerung des Inneren aus. Ohne Scham und Skrupel werden Privatleben und Intimsphäre in sozialen Medien veröffentlicht und bewertet. Trotz dieser neuen Dimension eines fast pornografischen Exhibitionismus des Einzelnen, wird zunehmend unklarer, welche politischen Haltungen, historische Verkettungen, aber auch welche psychischen Zustände und sozialen Bindungen die Identität des Einzelnen tatsächlich ausmachen. Was geschieht also in unserem Inneren? Ausgehend vom kunsthistorischen Sujet der Interieur-Malerei untersucht die Ausstellung Innenleben die Textur transnationaler und multipler, gleichzeitig auch komplexer und fragil gewordener Identität. Die fundamentale Frage nach den Bedingungen von Innen und Außen, sowie die Verhandlung von deren Grenzen stehen im Zentrum der Ausstellung. Der besondere Fokus liegt auf Positionen, die den Innenraum nicht als eskapistischen Rückzugsort behandeln, sondern ihn in seiner Fähigkeit, kaleidoskopartig die Facetten der äußeren Welt aufzufächern, als diskursiven Raum zur Schau stellen. In den Arbeiten der Künstlerinnen spielen Migration und transkulturelle Identität genauso eine Rolle wie historische Verstrickungen. Sie befassen sich mit dem Innenraum sowohl in der Imagination, wie auch mit dem Innenraum als reales Setting, mit dem Innenraum als privatem Rückzugs- und Schutzraum genauso wie mit seinem Potential, den gesellschaftlichen und politischen Zeitgeist zu reflektieren und zu verändern. Die Werke aller Künstlerinnen verbindet, dass sie den Innenraum als Rahmen nutzen, um Bilder für vielschichtige Identitäten zu finden. Kuratiert von Anna Schneider.

Forever Young: 10 Jahre Museum Brandhorst
23.05.2019 - 30.04.2020

Am 18. Mai 2009 wurde das Museum Brandhorst eröffnet. Als wäre es gestern gewesen und doch hat sich viel verändert: 10 Jahre später erwartet die Öffentlichkeit eine "neue“ Sammlung Brandhorst. Denn seit Eröffnung des Hauses sind die hochkarätigen Bestände von knapp 700 auf über 1.200 Werke angewachsen. Einerseits wurden die Werke von Andy Warhol, Cy Twombly, Jean-Michel Basquiat oder Sigmar Polke um wichtige Arbeiten von Ed Ruscha, Keith Haring, Louise Lawler und Albert Oehlen erweitert. Andererseits sind maßgebliche Positionen der zeitgenössischen Kunst – von Seth Price und Wolfgang Tillmans bis Charline von Heyl und Laura Owens in die Sammlung eingegangen. Zum Jubiläum werden diese Neuerwerbungen im Zusammenspiel mit den Highlights der Sammlung vorgestellt. Die Ausstellung umfasst 190 Werke von 45 Künstlerinnen und Künstlern und hat drei Schwerpunkte: Zum einen die POP-ART, gerade in ihrer oft übersehenen politischen Dimension. Ein zweiter Strang widmet sich dem brisanten Thema der SUBJEKTIVITÄT IN DER GEGENWART - und damit der Frage, wie der Spätkapitalismus Identitäten prägt. Die dritte Sektion wendet sich einem der Kernthemen des Museums Brandhorst zu: der ZEITGENÖSSISCHEN MALEREI und der Fragestellung, wie sich diese althergebrachte Kunstgattung immer wieder erneuert. Hierzu hatte das Museum in den letzten Jahren mit "Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter" wichtige Thesen formuliert, und dies in viel beachteten Einzelausstellungen wie "Wade Guyton: Das New Yorker Atelier", "Kerstin Brätsch: Innovation" und "Jutta Koether - Tour de Madame" ausgeführt.

DER ÖFFENTLICHKEIT — VON DEN FREUNDEN HAUS DER KUNST: Theaster Gates. Black Image Corporation
25.10.2019 - 03.05.2020

Die Installation von Theaster Gates in der Mittelhalle und in der Archiv Galerie ist Teil eines facettenreichen Projekts, das sich dem fotografischen Konvolut des Johnson Publishing Archives widmet. Theaster Gates setzt die Fotografien sowohl hinsichtlich ihrer spirituellen Bedeutung innerhalb der Religionsgeschichte, als auch hinsichtlich ihrer Ästhetik und Metaphorik in Bezug zum Kult der Schwarzen Madonna. Für seine Präsentation im Haus der Kunst entwickelt Gates eine Reihe neuer Skulpturen, die direkt auf die Architektur der Mittelhalle Bezug nehmen. Teer fungiert als Hauptbestandteil dieser Interventionen. Die Komplexität des Materials wird dabei voll ausgeschöpft, denn die Skulpturen verweisen ebenso auf autobiografische Aspekte wie auf die Transformationskraft des Werkstoffs selbst. Ergänzt werden die Skulpturen von großformatigen Plakatvitrinen, die im ständigen Wechsel verschiedene Bilder aus dem Archiv der Johnson Publishing Company zeigen. Die Fotografien wurden ursprünglich in den Magazinen "Ebony" und "Jet" veröffentlicht, zwei ikonischen Publikationen, die einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der afroamerikanischen Kultur in den USA leisteten. Durch das Zusammenspiel von Skulpturen und Bildern werden Fragen rund um schwarze Geschichte, Identität und Repräsentation aufgeworfen. Gates’ vielfältige künstlerische Praxis verwandelt Räume in Orte der sozialen Begegnung und Interaktion. Sein Werk schlägt damit eine Brücke zwischen Kunst und Leben. Kuratiert von Anna Schneider, für den Teil in der Archiv Galerie in Zusammenarbeit Sabine Brantl.

Helga Zahn. Schmuck. Unikat und Serie
03.03.2020 - 31.05.2020

Sie galt in den 1960er und 1970er Jahren als eine der führenden Schmuckkünstlerinnen in Großbritannien, geboren wurde sie aber 1936 in Deutschland. 1957 tauschte Helga Zahn ihre Heimatgemeinde ein gegen das pulsierende Leben in London, erlebte dort den Aufbruch zu den "Swinging Sixties“ und das Aufkommen der "Pop-Art-Bewegung“. Sie war eine der tragenden Säulen des "studio jewelry movement“, jener seinerzeit jungen Bewegung nach dem Zweiten Weltkrieg, die Schmuck als eine neuartige und eigenständige Kunstrichtung verstand. Die von der Neuen Sammlung konzipierte Ausstellung würdigt erstmals diese heute fast vergessene Schmuckkünstlerin und zeigt einen Großteil ihres reichen Oeuvres.

IM BLICK: Von der Zeichnung zum Kupferstich - Beispiele für Entwürfe und Vorzeichnungen (Arbeitstitel)
31.05.2019 - 23.06.2020

In der konzentrierten Schau werden Beispiele vorbereitender Entwürfe und Vorzeichnungen für Kupferstiche unterschiedlicher Künstler präsentiert. Derartige Zeichnungen geben Einblick in die je eigene Art und Weise, sich mit dieser Aufgabe zu befassen. Unter anderem spielt dabei eine Rolle, ob der Entwerfer das Werk selbst in die Kupferplatte übertrug oder seine Zeichnung einer anderen Person, dem Stecher, als Vorlage dienen sollte.

Schmuck in der Pinakothek der Moderne. Die Danner-Rotunde. Neu kuratiert.
03.03.2020 - 31.10.2020

Für die Wiedereröffnung der Danner-Rotunde im Jahr 2020 ist es der Neuen Sammlung gelungen, zwei international renommierte SchmuckkünstlerInnen zur Neu-Kuratierung des Schmucks in der Pinakothek der Moderne einzuladen. Schenkungen und Erwerbungen der letzten fünf Jahre versprechen neue und spannende Konstellationen mit dem Sammlungsbestand.Zum gleichzeitig zu feiernden 100-jährigen Gründungsjubiläum der Danner-Stiftung wird die Eingangssituation der Danner-Rotunde durch die Neonschrift der Kommunikationsdesignerin Yang Liu eine starke Akzentuierung erhalten. Die Aktualisierung des Lichtkonzepts liegt in den Händen der Lichtdesignerin Flavia Thumshirn und „bildwerk art“ ist gefragt, eine digitale Wegführung mit zusätzlichen Informationen zu den Schmuckobjekten für die Besucher zu entwickeln.

Danner-Preis 2020. Zur Feier des 100-jährigen Grundungsjubiläums der Danner-Stiftung
14.10.2020 - 05.01.2021

Im Jahr 1920 gründete Therese Danner im Gedenken an ihren 1917 verstorbenen Ehemann Benno eine deutschland-, wenn nicht gar europaweit einzigartige Stiftung: Die Benno und Therese Danner'sche Kunstgewerbestiftung zur Förderung des Kunsthandwerks in Bayern – besser bekannt als die Danner-Stiftung. Aus diesem Anlass werden erstmals die Preisträger des seit 1984 in dreijährigem Rhythmus vergebenen Danner-Preises auf Einladung der Neuen Sammlung in einer Ausstellung unter dem Glasdach der Pinakothek der Moderne zu sehen sein. Ihre Arbeiten werden gemeinsam mit bislang kaum bekannten Objekten aus der 100-jährigen Sammlungsgeschichte der Danner-Stiftung gezeigt.

App.Sound of Design.
21.02.2019 - 02.02.2022

Jedes Objekt verursacht bei seiner Verwendung Geräusche, die zum unverwechselbaren Erkennungsmerkmal werden können. Die Bandbreite reicht vom Klingeln eines Telefons über das Brummen eines Automotors bis hin zum Klacken einer Tastatur. Um diese akustische Dimension unserer Ausstellungsstücke in Zukunft– vor allem in Hinblick auf das geplante Schaudepot – in unsere Präsentation zu integrieren, erweitern wir unsere Sammlung um Töne. Durch die Integration dieses Archivs in die Webanwendung Sound of Design soll es Teil der multimedialen Besuchererfahrung werden und erweckt die sonst museal entrückten Objekte zum Leben. Eine erste Anwendung soll ab Dezember 2018 zur Verfügung stehen und wird in Folge sukzessive erweitert.

Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann - Von der Boheme zum Exil
08.12.2016 - 06.12.2026

Thomas Manns Münchner Jahre zwischen 1894 und 1933 bildet den zeitlichen Rahmen für die Ausstellung. Ausgehend von den literarischen Nachlässe der Monacensia spürt sie der Frage nach: Was macht das literarische München zwischen Schwabinger Bohème und Hitlers "Hauptstadt der Bewegung" aus? Manuskripte, Briefe, Fotografien und seltene Erinnerungsstücke werfen Schlaglichter auf das höchst ambivalente literarische Leben der Stadt zwischen dem Aufbruch in die Moderne und der Vertreibung der Dichter und Schriftsteller ins Exil. Thematisiert werden die Brüche und Umbrüche während des Ersten Weltkriegs ebenso wie die Wechselwirkung von bürgerlicher Hochkultur und urwüchsigem Volksvergnügen in der Weimarer Republik. Die Original-Dichterschreibtische von Frank Wedekind und Oskar Maria Graf symbolisieren den Spannungsbogen von der Münchner Bohème bis zum amerikanischen Exil. Wie für viele Autoren sind sie weit mehr als ein Arbeitsplatz: Sie sind "Schreibheimat" und Ausdruck eines Lebensgefühls.

Veranstaltungskalender

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