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Ausstellungen

Frucht & Faulheit
22.06.2017 - 20.08.2017

Die Ausstellung stellt den Versuch einer Analyse und Orientierung dar. Sie versammelt Arbeiten junger brasilianischer Künstler und blättert währenddessen in Schriften der brasilianischen Moderne von Mario und Oswald de Andrade. Der Modernismo wurde während der "Woche der modernen Kunst" im Februar 1922 in São Paulo ausgerufen und stellt sich gegen einen importierten Symbolismus und Parnassianertum indem er sich einer landesüblichen, der gesprochenen Sprache anlehnenden Schreibweise und Rhetorik bedient und sich so gegen den Wortschatz und Satzbau Portugals behaupten möchte. Statt sich einer Diktatur der Logik zu unterwerfen, gebrauchen die Autoren Erzählungen der indigenen Bevölkerung und mischen Mythen mit magischem Realismus. Die Ausstellung verfolgt die ästhetischen Spuren von Mario de Andrades "Macunaíma" (1928) und Oswald de Andrades "Anthropophages Manifest" (1928) in der zeitgenössischen Kunst Brasiliens. Während es den Autoren um die Entwicklung eines eigenständigen Bewusstseins ging, um die Begründung eines tropischen Regionalismus, um ein Manifest zur Etablierung des Charakters Brasiliens gegenüber den kolonialen und kapitalen Einflüssen Europas, stellt sich in der Gegenwart einerseits die Frage, was aus diesem Versuch geworden ist – und wie künstlerische Äußerungen zu den Deklarationen der Moderne aussehen könnten.

Alexander Steig: "Corner Surveillance + 24/7 Photography". 3-Kanal Closed-Circuit Videoinszenierung
18.01.2019 - 23.02.2019

Drei Überwachungskameras werden ihrer Funktion durch eine 180-Grad-Drehung enthoben; sie übertragen nun die Raumecken auf drei Projektionsflächen im Ausstellungsbereich. Das Bild wirkt geometrisch abstrakt und changiert optisch zwischen Zweidimensionalität und dreidimensionaler Konkavität und Konvexität. Dass durch die Echtzeitübertragung auch die vierte Dimension der Zeit ins Bild gesetzt wird, dehnt das einfache Sujet Richtung unendlich. Steig untersucht hierbei die Verschränkung von Malerei, Bildhauerei (Architektur) und Video in Bezug auf die Raumzeitachse und den Ortsbezug.

Bayerische Kunstförderpreise Bildende Kunst 2018
23.01.2019 - 24.02.2019

Claudia Barcheri . Sebastian Dacey . Sophia Süßmilch . Benjamin Zuber. Und für den Spezialpreis Künstler*innen als Kurator*innen: easy!upstream (Niko Abramidis, Susi Gelb, Quirin Brunnmeier) Prince of Wales (Leo Lencés, Jonas von Ostrowski) Edel Extra (Susanne Wohlfahrt, Lilly Urbat, Claudia Holzinger). Alljährlich zeichnet das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst junge begabte Künstler*innen mit dem mit je 6.000 € dotierten Bayerischen Kunstförderpreis aus. Die Qualitätsvorgaben fordern eine außergewöhnliche Begabung. Der Preis ist Anerkennung für das bisher Geleistete und soll Ansporn und Unterstützung in ideeller und materieller Hinsicht für zukünftige Projekte sein. Er wurde bereits im November anlässlich einer Feierstunde in der Hochschule für Film und Fernsehen durch den Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle überreicht. Nun werden die Werke der ausgezeichneten Künstler*innen in der GALERIE DER KÜNSTLER zu sehen sein.

Fossil des Monats
01.02.2019 - 28.02.2019

Bei dem Fossil von der Roseninsel im Starnberger See handelt es sich um den Fußwurzelknochen eines Riesenhirsches, der während des Eiszeitalters, zwischen ca. 400.000 - 11.700 Jahren vor Heute, in Eurasien und Nordafrika verbreitet war. In Sibirien lebten Riesenhirsche sogar noch bis vor ca. 7.600 Jahren. Ihre Geweihschaufeln erreichten bis 4 m Spannweite, die Körpergröße entsprach etwa der des heutigen Elches. Untersuchungen des Erbguts legen eine Verwandtschaft mit dem Damhirsch oder dem Rothirsch nahe. Der Knochen fand sich in eizeitlichen Geschieben (Moränen-Ablagerungen), die vom Gletscher von Süden her antransportiert wurden. Wenn dieses Fundstück auch nicht so spektakulär ist, wie die kompletten Riesenhirschskelette aus Irland, die in vielen Museen weltweit ausgestellt sind, so auch im Paläontologischen Museum und im Jagdmuseum in München, so ist es doch ein eindeutiger Nachweis für das Vorkommen der Art im Bayerischen Alpenvorland.

Die Irrfahrten des Meese
15.11.2018 - 03.03.2019

In der griechischen Sage besteht der Held Odysseus auf seinen Irrfahrten gefährliche Abenteuer und löst geheimnisvolle Aufgaben – um am Ende vielleicht als ein Anderer heimzukehren. Wie ein Odysseus der Gegenwart begibt sich der Künstler Jonathan Meese (*1970 in Tokio, lebt in Berlin) in der Ausstellung auf eine imaginierte Reise mit zahlreichen Stationen. In Zeichnungen, Bildern und Skulpturen aus über 20 Jahren finden Begegnungen mit unterschiedlichsten ambivalenten Protagonisten und Situationen statt, denen der Künstler in seiner archaischsten Rolle als symbolischer Erlöser und Befreier entgegentritt. Wo endet diese Reise, auf der die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher den beherzt provozierenden Künstler begleiten können?

BMW Art Cars | How a vision became reality
10.10.2018 - 03.03.2019

Neue Sonderausstellung im BMW Museum. Art Cars #18 von Cao Fei und #19 von John Baldessari feiern Deutschlandpremiere. Die legendäre Reihe der Automobil-Kunstwerke kommt nach München: Im Rahmen der neuen Sonderausstellung "BMW Art Cars | How a vision became reality." können die Besucher des BMW Museums in die Welt der BMW Art Cars eintauchen und sieben der insgesamt 19 Fahrzeuge bestaunen. Neben den als "big four" bekannten, vier ersten BMW Art Cars der Künstler Alexander Calder, Frank Stella, Roy Lichtenstein und Andy Warhol ist auch das rollende Kunstwerk #17 von Jeff Koons zu sehen. Als weiteres Highlight der Ausstellung feiern zudem die aktuellsten BMW Art Cars #18 der chinesischen Video-Künstlerin Cao Fei und #19 des US-amerikanischen Künstlers John Baldessari in Deutschland ihre Premiere und setzen die legendäre Reihe fort. Die Sonderausstellung ehrt zudem das Werk des französischen Initiators Hervé Poulain, der als Auktionator und Rennfahrer stets zwischen den beiden Welten von Kunst und Rennsport steht. Mit der Idee einer Verbindung von Kunst und Motorsport schuf er eine Verbindung zwischen beiden Bereichen, die bis heute anhält. Gezeigt werden zahlreiche Dokumente aus seinem Besitz sowie Werke der bildenden Kunst, die sich thematisch dem Rennsport widmen.

Hingeschaut: Baukultur in München
10.01.2019 - 06.03.2019

Was ist Baukultur? Darüber gehen die Meinungen häufig auseinander. Wo auch immer in München geplant und gebaut wird, lösen kontroverse Haltungen intensive Diskussionen aus. Wie gehen wir mit dem gebauten Erbe um? Wie modern und außergewöhnlich darf ein Neubau sein? Wie hoch ein Hochhaus? Was macht ein neues oder ein bestehendes Quartier lebenswert? Wie kann München sich weiterentwickeln, ohne seine Identität zu verlieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung zur Baukultur in München. Die Ausstellung schärft den Blick für die räumliche und gestalterische Qualität der Stadt. Sie schafft Verständnis für die Rahmenbedingungen, unter denen gute Architektur und lebendige Stadträume entstehen. Sie bietet den Menschen, die sich für das Planen und Bauen auf unterschiedlichen Ebenen einsetzen, eine Plattform. Und nicht zuletzt motiviert die Ausstellung zum Hinschauen und dazu, sich selbst ein Urteil zu bilden – über die Baukultur in München!

Weltempfänger. Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz
06.11.2018 - 10.03.2019

Die Ausstellung "Weltempfänger. Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz" gibt Einblick in eine außergewöhnliche und weitgehend unbekannte Episode der Moderne: Völlig unabhängig voneinander entwickelten Georgiana Houghton (1814–1884) in England, Hilma af Klint (1862–1944) in Schweden und Emma Kunz (1892–1963) in der Schweiz eine jeweils eigene abstrakte, mit Bedeutung hochaufgeladene Bildsprache. Mit großer Ausdauer und Durchsetzungsvermögen folgten sie ihren Überzeugungen; gemeinsam war ihnen der Wunsch, Naturgesetze, Geistiges und Übersinnliches sichtbar zu machen. Zum ersten Mal werden wir ihre äußerst selten gezeigten Werke gemeinsam im Kunstbau des Lenbachhauses präsentieren. Kuratiert von Karin Althaus und Sebastian Schneider In Zusammenarbeit mit Victorian Spiritualists' Union, Melbourne The Hilma af Klint Foundation, Stockholm Emma Kunz Zentrum, Würenlos

Oberschleißheim im Wandel der Zeit.Von der höfischen Siedlung in die Gegenwart
28.09.2018 - 10.03.2019

Die Gemeinde Oberschleißheim, Standort der Flugwerft Schleißheim, ist seit fast fünf Jahrhunderten einem stetigen Wandel ausgesetzt. Doch, als wäre das nicht schon viel genug, steht die Kommune jetzt - oder sollte man treffender sagen immer noch - zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor Veränderungen ungeahnten Ausmaßes. Anlass genug für den Kulturverein "Freunde von Schleißheim e.V.“, in einem Kaleidoskop, also in einer lebendigen, bunten Bilderfolge, die Vergangenheit des Ortes der Gegenwart gegenüberzustellen. Themen sind u.a. das Wittelsbacher Erbe, die allgemeine Ortsentwicklung, die Post und Eisenbahn, der Flugplatz, die Landwirtschaft, das örtliche Gewerbe sowie die überregionalen Lehranstalten. Auch Maler und Schriftsteller, zwei sogar mit Weltrang, hinterließen hier ihre Spuren.

Geschwärzt – Verboten – Verbrannt
15.11.2018 - 15.03.2019

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Deutschen Museum und dem Zentrum für Buchwissenschaft der Ludwig-Maximilian-Universität haben 24 Masterstudierende spannende Bücher aus der Zensurgeschichte der vergangenen 200 Jahre ausgewählt. Diese werden ab dem 15. November 2018 in einer kleinen Sonderausstellung im Foyer der Bibliothek des Deutschen Museums präsentiert. Die Ausstellung erzählt anhand von zensierten Büchern Geschichten von Unterdrückung und Rebellion, von Verboten und kreativen Wegen, diese zu umgehen. Außerdem zeigen die Exponate, wie Menschen Kunst- und Meinungsfreiheit, Moral, Persönlichkeitsrechte und Jugendschutz bis heute unterschiedlich bewerten. So entsteht ein Eindruck, welche Bedeutung und Auswirkungen Zensur in verschiedenen Zeiten, Kulturen und Regionen hat und wie sie schriftstellerische Entwicklungen beeinflussen kann. Die Zensurgeschichten bieten auch eine Preview auf ein wichtiges Thema in der neu konzipierten Dauerausstellung Bild – Schrift – Codes des Deutschen Museums, die 2020 eröffnen wird.

Leonardo da Vinci 500
17.01.2019 - 15.03.2019

Vor 500 Jahren, am 2. Mai 1519, starb Leonardo da Vinci mit 67 Jahren in Frankreich. Seine Arbeiten als Künstler, Kunsttheoretiker, Wissenschaftler, Ingenieur und Erfinder und die Mythen um seine Person sind auch heute noch herausfordernd und faszinierend. Die Vitrinenausstellung am ZI verfolgt in sieben Sektionen – "I. Leonardo und sein Bild“, "II. Anekdoten und Legendenbildung“, „III. Der Trattato della Pittura“, "IV. Kanonisierung eines Künstlers“, "V. Leonardo im Faschismus“, "VI. Leonardo und Ludwig Heinrich Heydenreich“ und "VII. Leonardo heute“ – die Verbreitung von Leonardos Ideen, Werken und Mythen vor allem in druckgrafischen Bildern seit dem 16. Jahrhundert. Zu den besonderen Exponaten der Ausstellung gehört der 1730 erschienene Recueil de testes de caractère […] mit Drucken des Comte de Caylus nach vermeintlichen Original-Zeichnungen Leonardos, und zwar nicht allein wegen der grotesken Köpfe. Er beinhaltet auch einen Brief von Pierre-Jean Mariette an Caylus über Leonardo, der als wichtigstes kennerschaftliches Dokument des 18. Jahrhunderts gilt. Thematisiert wird außerdem die komplexe Editionsgeschichte von Leonardos Trattato della Pittura, der zu den bedeutendsten kunsttheoretischen Schriften des Rinascimento Der Tod Leonardos, dessen 500. Jährung der Ausstellung ihren Anlass gibt, findet sich in einem Stich Jean-Charles Levasseurs von 1781–89 nach einem Gemälde Franҫois-Guillaume Ménageots (1781) verarbeitet – zumindest in der Art, wie Giorgio Vasari davon in seiner Leonardo-Vita berichtet: Der Künstler sei in Amboise in den Armen seines Gönners, des Königs von Frankreich, Franz I., verstorben; dieser aber hielt sich am 2. Mai 1519 gar nicht in der Stadt auf. Die Geschichte ist erfunden. Sie überspielt soziale Schranken und nobilitiert Leonardo und mit ihm die künstlerische Profession an sich.

Freie. Radikale. Wer raubt, plündert oder stiehlt
07.03.2019 - 15.03.2019

Astrid Behrens und Barbara Balsei . Ken Brown . Claudia Fischer und Axel Nitz . Freie Klasse München . Ragani Haas . The Hercules and the Leo Case . Katrin Sofie F. und der Däne . Anna Witt Der freigeistige anarchistische, aber auch pazifistische Hintergrund der zahlreichen literarisch tätigen Akteure der Räterepublik und ihre idealistische Vorstellung einer neuen demokratischen Gesellschaftsordnung sind Ausgangspunkt für eine Ausstellung und Veranstaltungscompilation. Der Fokus liegt auf Performance- und Videokunst, die sich mit Aspekten dieser Thematik in Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Geschehen beschäftigt. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 1918 I 2018 – Was ist Demokratie? Ein Programm zu 100 Jahre Revolution und Rätezeit in München des Kulturreferats der LH München.

gerade wild. Alpenflüsse
17.05.2018 - 17.03.2019

Wilde Alpenflüsse gibt es nur noch wenige im Alpenraum. Sie sind ein bedeutender Lebensraum für Pflanzen und Tiere sowie ein faszinierender Erholungsraum für den Menschen. Heute sind Alpenflüsse meist begradigt, abgeleitet und aufgestaut. Die Auen werden genutzt. Wie sollen wir mit unseren Alpenflüssen umgehen?

Tropische Schmetterlinge
21.12.2018 - 17.03.2019

400 exotische Schmetterlinge fliegen frei im Wasserpflanzenhaus

Migration bewegt die Stadt Projekteinblicke IV: Nema problema!?Нема проблема!? Nuk ka problem!? Нема проблем!? Brez problema!?
19.10.2018 - 17.03.2019

München und die Migration aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten München war und ist, allein durch seine geographische Lage, ein besonderer Ort für die Migration aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten. Nicht nur die Grill-Restaurants sind schon seit den 1960er Jahren fester Bestandteil der Stadtkultur. Ob im Sport, im Arbeitsalltag oder in der Clubkultur – in allen Bereichen der Stadt hat die Zuwanderung aus dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens ganz selbstverständlich ihre Spuren hinterlassen. Das 50-jährige Jubiläum des deutsch-jugoslawischen Anwerbeakommens ist für das Münchner Stadtmuseum der Anlass auf die Geschichte der Zuwanderung aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten zurückzublicken. In einem neuen Ausstellungsmodul werden Objekte präsentiert, die mit dieser bewegten Geschichte zusammenhängen. Die gezeigten Exponate wurden von Münchner_innen mit Migrationshintergrund oder ihren Vereinen erworben.

Tropische Schmetterlinge
21.12.2018 - 17.03.2019

400 Falter fliegen frei im Wasserpflanzenhaus.

Jahresausgaben: "Ne travaillez assez, ne comptez jamais"
13.01.2019 - 17.03.2019

Eine unkommerzielle Gruppenausstellung mit Geschichten vom Geld und den modernen Mythen und Hürden eines prekären Berufsfeldes. Mit Arbeiten von: Superflex (DK) Prill/ Vieceli/ Cremers (CH) Ruth Wolf-Rehfeldt (D) Nigel Shafran (GB) Daniel Eatock (GB) Philipp Messner (D) Gabriele Obermaier/Ralf Hohmann (D) Cyril Blažo (Slo) und anderen Lectures: Michael Hirsch

Geprägte Bilderwelten der Romanik. Münzkunst und Währungsräume zwischen Brixen und Prag
19.04.2018 - 23.03.2019

Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entstanden Münzen, die einen außerordentlichen Bilderreichtum zeigen. Dieser wird unter kunsthistorischen Aspekten betrachtet und als romanische Kleinkunst behandelt. Der geografische Raum umschließt die Gebiete zwischen Brixen und Prag, Augsburg und Wien. Die Ausstellung wurde mit der Stiftung Bozner Schlösser und dem Münzkabinett Kunsthistorisches Museum Wien konzipiert.

Tutto. Perspektiven Italienischer Kunst
13.10.2018 - 24.03.2019

Die Kooperationsausstellung zwischen der Sammlung Goetz, München und dem Museion, Bozen versammelt eine breite Auswahl an Werken italienischer Kunst nach 1950. Im Dialog beider Sammlungsbestände lassen sich anhand von herausragenden Werken der Malerei und der Fotografie wesentliche Strömungen der italienischen Kunst nachvollziehen, die vom künstlerischen Aufbruch der Nachkriegszeit ausgehen. Das Spektrum der Ausstellung reicht dabei von den Dekonstruktionen des klassischen Tafelbildes durch Künstler wie Lucio Fontana, Enrico Castellani und Dadamaino, über konzeptuelle Fotografie von Luigi Ghirri, bis hin zu Mario Schifano, der die Reflexion zeitgenössischer Medien in die Malerei integriert.

3x Kunst im Allgäu. Künstlerhaus Marktoberdorf, Kunsthaus Kaufbeuren und MEWO Kunsthalle in Memmingen zu Gast im Infopoint
29.01.2019 - 30.03.2019

Das Allgäu ist bekannt für seine einzigartige landschaftliche Vielfalt. Dass sich hier gleich drei Museen der modernen und zeitgenössischen Kunst widmen, vermuten jedoch wenige. Das Künstlerhaus in Marktoberdorf, das Kunsthaus in Kaufbeuren und die MEWO Kunsthalle in Memmingen stehen für ein qualitativ hochwertiges Ausstellungsprogramm, das auch überregional zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzieht. Alle drei Museen gelten schon lange als Geheimtipp für besondere Ausstellungen, deren Qualität die Kulturlandschaft der Region nachhaltig prägt. Damit stehen das Künstlerhaus Marktoberdorf, das Kunsthaus Kaufbeuren und die MEWO Kunsthalle in Memmingen den Institutionen der Kulturmetropolen in nichts nach. Themenschwerpunkte der jüngeren Vergangenheit waren Werke bekannter Künstlerinnen und Künstler des frühen 20. Jahrhunderts sowie bedeutende Positionen der Gegenwartskunst aus dem regionalen, nationalen und internationalen Kontext. Im Infopoint präsentieren die drei Häuser erstmals gemeinsam ihr Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm auf Infofahnen, in Bildern, Filmen und Publikationen. Im Alten Hof lädt die ausliegende Karte »3x Kunst im Allgäu« auf eine Museumstour der besonderen Art ein! Im Zuge der neuen Kooperation wartet ein verlockendes Angebot: Mit dieser Karte zahlen Sie im ersten Museum den regulären Eintrittspreis, die beiden weiteren Museen besuchen Sie zum ermäßigten Eintritt. Die Reihenfolge der Museumsbesuche bestimmt jeder selbst. Aktuell sind folgende Ausstellungen im Allgäu zu sehen: - Menschenbilder. Ernst Barlach | Otto Dix | George Grosz | Samuel Jessurun de Mesquita. (bis 22. April 2019) im Kunsthaus Kaufbeuren - Aufgetischt! Vera Mercer und Daniel Spoerri (16. Februar bis 19. Mai 2019) im Künstlerhaus Marktoberdorf - Forest. Enter. Exit. (bis 3. März 2019) und Jadranka Kosorcic. Status Quo (8. Februar bis 22. April 2019) in der MEWO Kunsthalle Memmingen

Paläontologie und Geologie im Wandel der Zeit
20.07.2017 - 31.03.2019

Das Paläontologische Museum zeigt in einer neuen Sonderausstellung die wechselvolle Geschichte der Münchner Paläontologie und Geologie, die eng mit den geowissenschaftlichen Sammlungen und der LMU verknüpft ist. Anlass ist das bevorstehende 175. Jubiläumsjahr der Gründung der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie in 2018. Die Ausstellung bietet diverse Fossilien, Gesteine und Minerale nebst zeitgenössischen Handschriften und Zeichnungen. So können Besucher z.B. als früheste Dokumente einen 1762 in Niederbayern aufgefundenen miozän-zeitlichen Elefantenzahn bestaunen, der vom damaligen Sekretär der Bayerischen Akademie der Wissenschaften – Ildephons (Thomas) Kennedy – als Wasserschwein beschrieben worden ist. Aber auch reiches Expeditionsmaterial des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist zu sehen. Einblicke in die aktuelle Forschung an der Staatssammlung und am Lehrstuhl für Paläontologie und Geobiologie runden das Gesamtbild ab.

Veranstaltungskalender

< Februar - 2019 >
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