Home  Exhibitions

Exhibitions

Silber für das Reich. Silberobjekte aus jüdischem Eigentum im Bayerischen Nationalmuseum
28.02.2019 - 19.01.2020

Nach der im Februar 1939 reichsweit erlassenen Dritten Anordnung auf Grund der Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden musste die jüdische Bevölkerung mit deutscher Staatsangehörigkeit alle Edelmetall-gegenstände, Edelsteine und Perlen gegen eine geringe Entschädigung abliefern. Aus diesen Beständen erwarb das Bayerische Nationalmuseum in den Jahren 1939 und 1940 vom Städtischen Leihamt München insgesamt 322 Silbergegenstände. Seit 1951 konnten insgesamt 207 Silberobjekte an die ursprünglichen Eigentümer oder ihre Erben zurückgegeben werden. 112 Objekte, für die die Anspruchsberechtigten bisher nicht nachgewiesen werden konnten bzw. keine Ansprüche geltend gemacht wurden, befinden sich heute noch in den Sammlungen des Museums. Auf der Basis von Archivrecherchen konnten nun die Namen der Personen ermittelt werden, die die Silberobjekte 1939/40 beim Städtischen Leihamt abgegeben haben. Die Präsentation der Stücke und die Veröffentlichung der Namen bietet die Möglichkeit, zukünftig die Erben bzw. Rechtsnachfolger der ursprünglichen Besitzer ausfindig zu machen und weitere Objekte zu restituieren. Begleitend erscheint eine Publikation.

Hermann Glöckner - ein Meister der Moderne
24.10.2019 - 19.01.2020

Zweifellos zählt Hermann Glöckner (1889 Dresden–1987 Westberlin) heute zu den Ausnahmekünstlern unter den Avantgardisten der deutschen klassischen Moderne. Trotz widriger politischer Umstände in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur und des darauf folgenden DDR-Regimes in Ostdeutschland hat er als "Nonkonformer" in Dresden über Jahrzehnte hinweg in Abgeschiedenheit kontinuierlich ein herausragendes künstlerisches Werk geschaffen, das es noch immer zu entdecken gilt. Lange Zeit faszinierten Glöckners Arbeiten zuvorderst Künstler. Hermann Glöckner eilt bis heute der noble Ruf eines "Artist’s Artist‘ voraus. Zugleich stand er von der Kunstgeschichte nahezu unbeachtet im Schatten der etablierten Meister der klassischen Moderne. Erst in den letzten Jahren wurde sein singulärer künstlerischer Beitrag über Grenzen hinweg in größere kunsthistorische Zusammenhänge gestellt und als Neuentdeckung auch einem internationalen Publikum vorgestellt. In der Münchner Ausstellung Hermann Glöckner – Ein Meister der Moderne begegnen sich in einer Zusammenschau Beispiele seines frühen Tafelwerks aus der Zeit von 1930 bis 1935 und eine Gruppe seiner Modelli der 1960er- und 1970er-Jahre, die als Entwürfe zu geplanten großformatigen skulpturalen Faltungen verstanden werden können. Erstmals werden diese zentralen Werkgruppen seines abstrakt-konstruktiven Œuvres einer konzentrierten kunsthistorischen Betrachtung unterzogen.

Senga Nengudi. Topologien
17.09.2019 - 19.01.2020

Seit fast fünf Jahrzehnten entwickelt Senga Nengudi ein einzigartiges Œuvre, das sich zwischen Skulptur, Performance und Tanz bewegt. Bevor die Künstlerin nach Colorado Springs zog, wo sie bis heute wohnt, lebte sie hauptsächlich in Los Angeles. Die Stadt an der Westküste war in den 1960er und 1970er Jahren die Wahlheimat der afroamerikanischen künstlerischen Avantgarde, die Nengudi entscheidend mitgeprägt hat. Für ihre ikonischen R.S.V.P.-Skulpturen, die sie erstmals 1976 ausstellte und bis heute weiterentwickelt, verwendet Nengudi neben Nylonstrümpfen natürliche Materialien wie Sand und Stein. Die Künstlerin selbst bezeichnet diese suggestiven Objekte, deren abstrakte biomorphe Formen an Körper erinnern, auch als "stationäre Performances“. Wie der Titel der andauernden Werkreihe bereits andeutet – R.S.V.P. für "Répondez, s'il vous plaît“ oder "Um Antwort wird gebeten“ – werden die Skulpturen punktuell in choreografierten Performances aktiviert. Die Performance - allein oder im Kollektiv, im Atelier wie im öffentlichen Raum - ist ein zentraler Nerv im Werk Nengudis, dem die Ausstellung besondere Aufmerksamkeit widmet. Begleitend zur Ausstellung erscheint eine bebilderte Publikation in Deutsch und Englisch.

Hermann Glöckner – Ein Meister der Moderne
24.10.2019 - 19.01.2020

Zweifellos zählt Hermann Glöckner (1889 Dresden – 1987 Westberlin) heute zu den Ausnahmekünstlern unter den Avantgardisten der deutschen klassischen Moderne. Trotz widriger politischer Umstände in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur und des darauf folgenden DDR-Regimes in Ostdeutschland hat er als ‚Nonkonformer‘ in Dresden über Jahrzehnte hinweg in Abgeschiedenheit kontinuierlich ein herausragendes künstlerisches Werk geschaffen, das es noch immer zu entdecken gilt. Lange Zeit faszinierten Glöckners Arbeiten zuvorderst Künstler. Hermann Glöckner eilt bis heute der noble Ruf eines ‚Artist’s Artist‘ voraus. Zugleich stand er von der Kunstgeschichte nahezu unbeachtet im Schatten der etablierten Meister der klassischen Moderne. Erst in den letzten Jahren wurde sein singulärer künstlerischer Beitrag über Grenzen hinweg in größere kunsthistorische Zusammenhänge gestellt und als Neuentdeckung auch einem internationalen Publikum präsentiert.

Balkrishna Doshi - Architecture for the people
16.10.2019 - 20.01.2020

Balkrishna V. Doshi (* 1927 in Pune, Indien) ist Architekt, Städteplaner und Lehrer. Er zählt zu den einflussreichsten Pionieren moderner Architektur in Indien. Doshis Lebenswerk wurde 2018 mit dem Pritzker-Preis geehrt, der weltweit renommiertesten Auszeichnung für Architektur. Seit den 1950er-Jahren hat Doshi mehr als 100 Gebäude realisiert, darunter Verwaltungs- und Kultureinrichtungen, Siedlungen und Wohnhäuser. International bekannt wurde er durch seine visionären Stadtplanungen und sozialen Wohnprojekte sowie durch sein großes Engagement im Bildungsbereich. Sein Verständnis von Architektur ist stark von Le Corbusier und Louis Kahn geprägt, mit denen er als junger Architekt zusammenarbeitete. Ausgehend von deren moderner Formensprache hat er jedoch ein ganz eigenes ästhetisches Vokabular entwickelt, das mit lokalen Bedürfnissen und indischen Traditionen in Einklang steht. Doshis Gesamtwerk wird in diesem Jahr erstmals in einer Retrospektive in Europa gezeigt. Anhand zahlreicher Architekturmodelle, Pläne, Malereien, Fotografien, Filme und Nachbauten seiner Architekturen in Originalgröße wird sein Schaffen in den Bereichen Architektur, Städtebau, Design und Kunst umfassend präsentiert. Die Ausstellung ist eine Übernahme vom Vitra Design Museum.

Markus Lüpertz: Über die Kunst zum Bild
13.09.2019 - 26.01.2020

Im Herbst 2019 präsentiert das Haus der Kunst eine umfassende Einzelausstellung zum Werk von Markus Lüpertz (*1941), die die unterschiedlichen Aspekte seiner spezifischen Bildsprache aufgreift. Lüpertz zählt zu den zentralen Künstlerfiguren der deutschen Nachkriegszeit. Seine Arbeit wurde vielfach kontrovers diskutiert. Lüpertz‘ oft monumentale Gemälde vermitteln Bedeutung durch Bilder, die für etwas anderes stehen als für das, was sie scheinbar darstellen. Ein solcher Ansatz stellt die abgebildeten Dinge, die man auf den Gemälden zu erkennen glaubt, infrage, statt sie zu bestätigen; damit wird die Abwesenheit dessen impliziert, das hier vergegenwärtigt zu werden scheint. Lüpertz ist ein grundlegend häretischer Künstler: Er arbeitet gegen bekannte ästhetische Kategorien, um eine eigene Zone in der Malerei zu etablieren. Banale Objekte erhalten eine sakrale Qualität, die man ihnen normalerweise nicht zuschreibt. Im Bewusstsein der Geschichte des ehemaligen ‚Hauses der Deutschen Kunst‘, das der staatlich sanktionierten Kunst des nationalsozialistischen Deutschland eine Bühne bot, stimmt Lüpertz‘ Ausstellung nachdenklich. Ein Kapitel der Ausstellung zeigt Arbeiten, bei denen der Betrachter mit der Funktionalisierung von Kunst in den Jahren 1933 bis 1945 konfrontiert ist.

Ist das Mode oder kann das weg!? 40 Jahre VOGUE Deutschland
10.10.2019 - 26.01.2020

"Ist das Mode oder kann das weg!? lautet der Titel der Ausstellung, die anlässlich des 40. Geburtstags der deutschen VOGUE die Geschichte eines der einflussreichsten Modemagazine der Welt erzählt. VOGUE wurde 1892 in den USA gegründet, eine deutsche Ausgabe erschien erstmals vom April 1928 bis Oktober 1929 mit Verlagssitz in Berlin. Seit August 1979 wird die deutsche VOGUE monatlich am heutigen Verlagsstandort München herausgegeben. Seit vier Jahrzehnten widmet sich die Zeitschrift nun schon den ästhetischen Phänomenen ihrer Zeit, stellt Mode in den Kontext von Gesellschaft und Kultur und ist dabei immer auf dem neuesten Stand der Fotografie und des Designs. Für die deutsche Ausgabe ist seit 2003 Christiane Arp als Chefredakteurin verantwortlich, Vorgängerinnen waren unter anderem Angelica Blechschmidt und Christa Dowling. Die Ausstellung im Museum VILLA STUCK anlässlich des 40-jährigen Bestehens der deutschen Ausgabe von VOGUE ist eine Zeitreise in das Gestern, Heute, vor allem aber das Morgen des Mode-Journalismus, der längst nicht mehr auf das gedruckte Magazin beschränkt ist, sondern Mode auf vielen Plattformen – digital, audio-visuell oder in Form von Events erlebbar macht.

Bin NICHT im Orkus ‒ Das Buch.
25.10.2019 - 26.01.2020

Gyula Molnár und Francesca Bettini gehören zu den bekanntesten Vertreter*innen des europäischen Objekttheaters. 2009 erschufen sie für das Münchner Stadtmuseum die Ausstellungsinstallation „Bin im Orkus. Ein Tagebuch aus Matsch“ als Inszenierungstagebuch zum Stück „Kasperls Wurzeln“. Nach der Dernière des Theaterstücks erwarb die Sammlung Puppentheater / Schaustellerei Figuren und Bühne. Den Übergang aus der theatralen in die museale Welt haben Molnár und Bettini nun in einem Comic in Szene gesetzt, der im Oktober 2019 im Verlag Theater der Zeit erscheint: Eine Reflexion über die Vergänglichkeit, über die Augenblickskunst Theater, über das, was dem Vergessen anheimfällt und über das, was bleibt. Die Kabinettausstellung präsentiert die farbenprächtigen Collagen, die dem Buch zugrunde liegen und zeigt die Bühnenvorhänge und Figuren aus „Kasperls Wurzeln“.

"Woher | Wohin" zu Gast im Infopoint
18.11.2019 - 26.01.2020

Die neue Wanderausstellung des Bezirks Unterfranken "Woher | Wohin – Eine Ausstellung vom Ankommen und Weggehen" stellt sich mit Bildfahnen und einigen Ausstellungsobjekten im Infopoint vor. Die Ausstellung des Bezirks Unterfranken, die ab Dezember 2019 im Museum für Franken in Würzburg erstmals präsentiert wird und anschließend auf Wanderschaft geht, zeigt beispielhaft Geschichten aus unterschiedlichen Epochen und macht deutlich, dass Mobilität und Migration seit Jahrhunderten prägende Elemente unserer Gesellschaft sind. Besucher*innen des Infopoints erfahren auf den Bildfahnen mehr über die Ausstellung und können Objekte, wie den Aktions-Reise-Koffer für Familien, bestaunen.

The outcome of the Pattern 1 & 2
12.12.2019 - 26.01.2020

Einzige Performance von Oona Doherty und Luca Truffarelli: 12.12. 2019 um 19 Uhr 1 – ongoing Oona Doherty / Hayahisa Tomiyasu Kuratiert von Jörg Koopmann 2 – altering A small Salon for tiny and big creatures and creations Thomas Breitenfeld / Böhler & Orendt / Liesel Burisch / Mark Dion / Silas Inoue /Nina Sten-Knudsen / Mårten Lange / Guillaume Simoneau / Matthias Ziegler \\. Sound Tracks: Stine Grøn / Katrin Petroschkat / Tania Ballentine / Kate Tempest Kuratiert Lene Harbo Pedersen Lothringer13 Kurator Jörg Koopmann verabschiedet sich von der Halle mit einer letzten Ausstellung, die am 12.12. mit einer einmaligen Performance startet. Titel der zweigeschossigen Ausstellung: The outcome of the pattern 1&2, wofür er selbst den Teil 1_ongoing in der Halle entwirft und seine Dänische Partnerin Lene Harbo Pedersen den Teil 2_altering im Nest konzipiert.

Fossil des Monats
01.01.2020 - 31.01.2020

Die Brückenechsen sind eine Gruppe der Reptilien, deren Ursprung bis in Trias (vor ca. 235 Mio. Jahren) zurückreicht. Sie sind heute nur noch mit einer einzigen Art vertreten, der bekannten Tuatara (Sphenodon punctatus) aus Neuseeland. Aufgrund der langen Geschichte der Brückenechsen wird Sphenodon häufig als ein "lebendes Fossil" angesehen. Im Erdmittelalter waren die Brückenechsen sehr divers. Eine der besonders stark modifizierten Gruppen sind die Pleurosaurier, die insbesondere aus dem oberen Jura Süddeutschlands bekannt sind. Pleurosaurier waren große Brückenechsen, die ganz an das Leben im Wasser angepasst waren. Der Körper war stark verlängert, insbesondere der Schwanz, der etwa 2/3 Drittel der Körperlänge ausmacht und hauptsächlich als Antriebsorgan diente. Im Gegensatz hierzu waren Arme und Beine verkürzt und dienten wohl hauptsächlich als Steuer- und Balanceorgane. Der Schädel war verlängert und spitz zulaufend, womit Pleurosaurier vermutlich aktive Fischfresser waren.

Anthonis van Dyck (1599-1641)
25.10.2019 - 02.02.2020

Anthonis van Dyck – in ganz Europa wurde er gefeiert für seine Porträts von Fürsten, Feldherren, Künstlern und Schönheiten seiner Zeit. Sie alle wurden von ihm unvergleichlich lebendig und zugleich repräsentativ ins Bild gebannt. Doch der Weg zum Ruhm war kein einfacher: Seine künstlerischen Anfänge standen im Zeichen des berühmten Peter Paul Rubens, dem gleichermaßen bewunderten wie fast übermächtigen Vorbild. Die frühen Historien zeugen von der intensiven Auseinandersetzung, aber auch von zähem Ringen. Erst in Italien, unter dem Einfluss der venezianischen Malerei, von Tizian und Tintoretto, fand er seinen eigenen Weg. Van Dycks Bildnisse kennzeichnet eine sensible Beobachtung der Persönlichkeit, die er zugleich mit geradezu sinnlich wahrnehmbaren Stoffen und in einem repräsentativen Dekor zu inszenieren wusste. Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse eines mehrjährigen Forschungsprojektes, das sich unter anderem Fragen der Bildgenese und der Werkstattpraxis widmete. Der eigene Bestand wird durch internationale Leihgaben ergänzt, die, wie Zeichnungen und Ölskizzen, den Nachvollzug des Werkprozesses ermöglichen.

Reflex Bauhaus 40 Objects – 5 Conversations
01.02.2019 - 02.02.2020

Die Neue Sammlung zeigt anlässlich des 100-jährigen Geburtstags des Bauhauses eine Ausstellung, die die gegenwärtige Bedeutung der Reformschule bespricht und auf die eigene historische Verbundenheit mit dem Bauhaus hinweist.Erstmals werden historische Objekte aus dem eigenen Bestand in München gezeigt. In Kooperation mit dem Künstler Tilo Schulz entsteht eine Rauminstallation, die 40 historische Objekte und fünf zeitgenössische Rezeptionen miteinander verschränkt. Die Künstlerinnen und Künstler - die Designerin Ayzit Bostan, die Lyrikerin Barbara Köhler, die Architektin Anupama Kundoo, der Komponist Junya Oikawa und die Künstlerin Sofie Thorsen – sind eingeladen, eine eigenständige Arbeit durch den Dialog mit je einem Bauhaus-Objekt zu entwickeln

Thonet & Design
17.05.2019 - 02.02.2020

Vom Einmannbetrieb zum globalen Unternehmen: 200 Jahre Möbeldesign werden anhand der Geschichte des 1819 gegründeten Familienunternehmens Thonet reflektiert. Den Pionierleistungen der Frühzeit – neue Technologien, neue Gestaltungsmöglichkeiten, neue Vertriebs- und Marketingwege – stehen die Entwicklungen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts gegenüber. Die Ausstellung präsentiert neben den legendären Möbeln aus gebogenem Holz – berühmt sind die Wiener Caféhaus-Stühle – auch die avantgardistischen Stahlrohrmöbel der Bauhaus-Gestalter, aber auch die wegweisenden Entwürfe moderner Designer – von Ed Harlis über Verner Panton bis hin zu Norman Foster, Stefan Diez, Konstantin Grcic und Sebastian Herkner. Für die Gestaltung der Ausstellung konnte der Münchner Designer Steffen Kehrle gewonnen werden.

Hans Haacke
12.12.2019 - 07.02.2020

Hans Haacke (* 1936 in Köln) ist bekannt für seine institutionskritischen Arbeiten, in denen er sozialpolitische Verflechtungen des Kunst(markt)systems aufdeckt und thematisiert. In seinem weniger bekannten Frühwerk, etwa in der Franziskanischen Serie (ca. 1965-72) setzt er Tiere und Pflanzen als Akteure in biologischen Real-zeitlichen Systemen ein. Gerade diese Serie hinterfragt die Grenzen eines Werks in Bezug auf seine Umwelt sowie die mittlerweile kontrovers diskutierte Trennung zwischen Kultur und Natur. Parallel zur Ausstellung beginnt die Vortragsreihe Kunst Natur Politik: Jetzt. Mit einer Einführung in die Ausstellung am 11. Dezember 2019, 18:15 Uhr von Ursula Ströbele.

Nur mit uns
04.12.2019 - 07.02.2020

Eröffnung: 03.12.2019 Ausstellungsdauer: 04.12.2019 - 05.01.2020 In der traditionsreichen, unjurierten Weihnachtsausstellung zeigen die Mitglieder des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler München und Oberbayern e.V. die breite Palette ihrer künstlerischen Arbeiten. Reden über Kunst! Donnerstag, 19.12.2019, 18-20 Uhr BBK-Mitglieder geben kurze Einblicke in den Entstehungsprozess und Hintergrund ihrer gezeigten Arbeiten, im Anschluss kann der Abend mit interessanten Gesprächen fröhlich-festlich ausklingen. Die Ausstellung wurde bis 07. Februar 2020 verlängert!

NN
28.01.2020 - 07.02.2020

Für den Ausstellungszeitraum vom 28.01. – 07.02.2020 entnehmen Sie bitte weitere Informationen unter www.bbk-muc-obb.de

Der bewegte Mensch
11.10.2019 - 09.02.2020

Die Sonderausstellung mit Fotos des bekannten Münchner Fotografen Roger Fritz präsentiert Porträts von alltäglichen und weniger alltäglichen Situationen mobilen Lebens aus drei Jahrzehnten. Der immer freundliche Blick des Fotografen richtet sich auf Menschen, die unterwegs sind, fahren, laufen, sportlich agieren – oder auch im Verkehrsbetrieb innehalten und warten. In ihrer Summe veranschaulichen sie, wie grundständig Mobilität unser gesamtes Leben prägt.

Im Blick: Der Himmel auf Erden. Zeichnungen zu italienischen Wand- und Deckengemälden
24.01.2020 - 09.02.2020

Wand- und Deckengemälde hatten in Spätrenaissance und Barock Hochkonjunktur. Dabei erfüllten Zeichnungen die verschiedensten Funktionen. Viele Blätter entstanden vor der Fertigstellung des großen Wurfs und gehören zum Werkprozess, andere wurden nach den vollendeten Bildern ausgeführt. Die 27 im Vitrinengang gezeigten Werke reichen von ersten Ideenskizzen über Studien zu Figuren und akkurat ausgearbeiteten Teilentwürfen bis hin zu kompletten Kompositionszeichnungen. Freskanten nahmen in dieser Epoche architektonische Gegebenheiten oft nicht einfach hin, sondern deuteten sie in der Wand- und Deckenmalerei neu. So kann ein Innenraum durch eine Wandmalerei den Eindruck erwecken, er sei nach außen geöffnet oder eine Kuppel den Blick in himmlische Sphären freigeben. Studien nach derartigen Bildfindungen erweisen den Kompositionen Reverenz. Sie wurden oft von reisenden Künstlern angefertigt, die sich einen Motivschatz mit nach Hause nehmen wollten, oder entstanden im Auftrag von Sammlern, die eine Vorstellung von den nicht selten berühmten illusionistischen Konzepten zu gewinnen suchten. Einige dieser Blätter geben heute verlorene Gemälde wieder und sind von hohem dokumentarischem Wert. Andere dienten als Vorzeichnungen für die Wiedergabe in der Druckgraphik, falls nicht Zeichnungen aus der Werkvorbereitung zur Verfügung standen. Zeichnungen aus dem Werkprozess zeigen dagegen den Künstler auf dem Weg der Bildfindung und auf der Suche nach neuen, überzeugenden Lösungen. Viele Darstellungen – etwa in Form von Pendentifs oder Lünetten – bilden den Bezug der geplanten Malereien zur Architektur mit ab. Diese ist unter den Künsten der Epoche die Ordnungsmacht, der sich Skulptur, Malerei und Ornament einfügen. Die Ausstellung präsentiert Blätter von Federico Zuccari und Annibale Carracci, von Pietro da Cortona, Giovanni Lanfranco, Giovanni Battista Gaulli und manch anderen berühmten Freskanten.

Ingo Maurer: Pendulum
03.05.2019 - 16.02.2020

Die archaische Form des Eies und seine konstruktive Perfektion faszinieren seit jeher. Das schwingende Pendel ist ein physikalisches Phänomen der Natur, das schon den Ägyptern Orientierung bot. Die Beobachtung eines Pendels gehört zu den kinetischen Erlebnissen, die sich durch ihre Ruhe und Regelmäßigkeit auf unser Wohlbefinden auswirken. Diese Kombination aus harmonischer Form des Eies und der beruhigenden Bewegung des Pendels sind die Ausgangspunkte für Ingo Maurers Pendulum, das schwingend oder im Ruhezustand eine neue Raumerfahrung ermöglicht. Ab 2019 wird die Rotunde regelmäßig alternierend mit einem ortsspezifisch geschaffenen Werk bespielt: als Ausdruck der Transdisziplinarität der Pinakothek der Moderne sowie zur Belebung des Eingangsbereiches. Zum Auftakt zeigt die Neue Sammlung – The Design Museum ab April 2019 bis Februar 2020 die Installation "Pendulum“ des Licht-Designers Ingo Maurer. Ab 2020 werden daran anschließend Projekte der Sammlung Moderne Kunst der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, der Staatlichen Graphischen Sammlung München und des Architekturmuseums der TU München folgen.

Calendar of events

< January - 2020 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31