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Ausstellungen

Von der Isar nach Jerusalem Gabriella Rosenthal (1913-1975) — Zeichnungen
18.03.2020 - 14.02.2021

Die in München geborene Gabriella Rosenthal entwickelte ihr künstlerisches Talent bereits in frühester Jugend, während sie im Antiquariat ihres berühmten Großvaters Jacques Rosenthal mithalf und so ihr Kunstverständnis vertiefte. 1935 migrierte sie gemeinsam mit ihrem damaligen Mann, dem Schriftsteller und Religionspublizisten Schalom Ben-Chorin, nach Jerusalem und begann dort, ihren gänzlich neuen Alltag künstlerisch festzuhalten. Ihre Zeichnungen sowie feuilletonistische Texte veröffentliche sie in verschiedenen Zeitungen, unter anderem der Jerusalem Post, aber auch der deutschen Jüdischen Rundschau. Gabriella Rosenthals Werke zeugen von einem alltagsnahen, heiteren und liebevollen Blick auf das spannungsreiche und vielfältige Leben in Jerusalem. Gleichzeitig verweist sie mit demselben Humor immer wieder auf ihre Münchner Vergangenheit und bringt so verschiedene Kulturkreise miteinander in Verbindung. Die Ausstellung wurde in der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum realisiert und wird für das Jüdische Museum München umgearbeitet und adaptiert.

A wie Jüdisch. In 22 Buchstaben durch die Gegenwart
13.10.2020 - 21.02.2021

Diese Ausstellung verhandelt anhand der 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets zentrale Fragen und Aspekte der jüdischen Gegenwart in Deutschland. Sie blickt auf jüdische Identitäten und Lebensrealitäten heute in ihrer Vielstimmigkeit und ihren Widersprüchen. Heute leben Jüdinnen und Juden aus der ganzen Welt in diesem Land. 22 Momentaufnahmen geben Einblicke in den Alltag religiöser, alteingesessener oder gerade in Deutschland angekommener Juden. Sie haben ost- oder westdeutsche Familienbiografien, kommen aus europäischen Nachbarländern und Übersee, aus der ehemaligen Sowjetunion und Israel. In Herkunft, Sprache und religiöser Praxis unterscheiden sich die verschiedenen jüdischen Gruppierungen. In der Ausstellung zeigen Fotografien, Videoarbeiten, Gemälde und rituelle Gegenstände aus dem 21. Jahrhundert, wie sich Judentum in Deutschland heute definiert. Zu den Künstlern der Ausstellung gehören Zoya Cherkassy, Leonard Freed, Hadassa Goldvicht, Victoria Hanna, Barbara Honigmann und Alona Rodeh.

Lucy McKenzie
10.09.2020 - 21.02.2021

Lucy McKenzie (geb. 1977 in Glasgow), bekannt für ihren malerischen Einsatz illusionistischer Trompe-l'oeil- Effekte und architektonisch skalierte Installationen, etablierte sich schnell als eine der bemerkenswertesten Künstlerinnen ihrer Generation. Die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin selbst entwickelte Ausstellung wird mit über 100 Werken aus der Zeit von 1997 bis heute erstmals den gesamten Umfang ihres Schaffens untersuchen. Beispiele aus allen bedeutenden Werkgruppen der Künstlerin sind versammelt, angefangen bei frühen Gemälden, die sich auf Popmusik und die Olympischen Spiele in der Ära des Kalten Krieges beziehen, über ihre anschließende Auseinandersetzung mit den Traditionen der schottischen und osteuropäischen Wandmalerei und der belgischen Illustration bis zu großformatigen Gemälden, die auf Grundlage von historischen Baustilen entstanden. Ebenfalls enthalten sind Werke aus ihrem kollaborativen Modelabel und Forschungsbüro Atelier E.B. und jüngste Arbeiten, die die Grenzen zwischen Malerei, Skulptur und Möbel verwischen und zum Teil speziell für die Ausstellung entwickelt wurden

Tikimania. Bernd Zimmer, die Marquesas-Inseln und der europäische Traum von der Südsee
10.07.2020 - 28.02.2021

„Tikimania“ präsentiert Werke des Malers Bernd Zimmer zusammen mit Südsee-Objekten aus dem Museum Fünf Kontinente. Das erzeugt Kontraste, ergibt Harmonien und erschafft ein völlig neues Zusammenspiel von europäischer Kunst und ozeanischer Kultur. Der 1948 in Planegg bei München geborene Bernd Zimmer ist einer der wichtigsten Vertreter der „Heftigen Malerei“. 1973 zog der Verlagsbuchhändler und Buchgestalter, Philosoph und Religionswissenschaftler nach West-Berlin, eine ideale Insel-Umgebung für die aufblühende Szene einer später als „Junge Wilde“ bezeichneten Malerbewegung. In Kreuzberg gründete er 1977 mit Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Salomé und weiteren Künstler*innen die „Galerie am Moritzplatz“. Mit großer gestischer Vehemenz und starker Farbsinnlichkeit entwickelte sich eine neue expressive Malerei. 1980 gelang der künstlerische Durchbruch. Die Ausstellung „Heftige Malerei“ im Berliner „Haus am Waldsee“ machte ihn als Gegenwartskünstler international bekannt und erfolgreich. Zimmers Landschaftsbilder waren und sind ein Resultat seines ganz spezifischen Sehen-Könnens und seiner äußerst präzisen Beobachtungsgabe. Auf vielen Reisen hat er diese Talente entwickelt, vermehrt und vervollkommnet.

Fantastisch Real. Belgische Moderne von Ensor bis Magritte
09.10.2020 - 28.02.2021

Die Kunsthalle München präsentiert Meisterwerke der belgischen Moderne von ca. 1860 bis 1960. Etwa 130 Gemälde, Grafiken und Skulpturen veranschaulichen, wie die Kunst dieser Zeit die Grenzen von Fantasie und Wirklichkeit stets aufs Neue auslotet. Dabei rückt die schlichte Alltagsrealität ebenso in den Fokus wie die Geheimnisse und Rätsel jenseits der sichtbaren Welt. Die Ausstellung beleuchtet den spezifischen Weg der belgischen Kunst von realistischen Szenen des einfachen Volkes und atmosphärischen Landschaften über die fantastischen Maskeraden James Ensors bis zu den surrealen Welten von Paul Delvaux und René Magritte. Neben solchen großen Namen sind unter den rund 40 ausgestellten Künstlern zahlreiche hierzulande kaum bekannte Maler wie Eugène Laermans, Constant Permeke oder Rik Wouters zu entdecken.

Jagdgründe. Eine andere Geschichte der Macht
13.11.2019 - 31.03.2021

Seit dem Mittelalter besteht zwischen Jagd und Macht ein Zusammenhang: nur die herrschende Elite durfte jagen. Als Privileg des Adels wurde die Jagd auch zu einer symbolisch-politischen Handlung, deren Inszenierung der Machtsicherung diente. Über viele Jahrhunderte war die Jagd ein Oberschichten- und Männerphänomen. Die Ausstellung "Jagdgründe" zeigt die Jagd als Aktionsfeld von Mächtigen. Sichtbar werden Akteure und Netzwerke in Vergangenheit und Gegenwart, in Ost und West, in Politik und Wirtschaft, ihre Motive und Ziele. Auch die Geschichte des Museums selbst erfährt eine neue Deutung: die Gründung des Deutschen Jagdmuseums zeigt eindrucksvoll die ideologische Instrumentalisierung jagdlicher Themen. Heute ist die Jagd eine andere. Sie hat den Anschein der Exklusivität verloren, sie wird weiblicher und stellt sich den Herausforderungen der Gegenwart: Artenvielfalt, Naturschutz und Verantwortung motivieren viele Jäger.

Regietheater
08.07.2020 - 11.04.2021

Regietheater – ein Reizwort der deutschen Theatergeschichte. Es polarisiert seit über 100 Jahren die Menschen auf und hinter der Bühne und im Zuschauerraum wie in der Kritik. Der 1968er Generation, auf deutschen Bühnen vertreten durch Peter Zadek, Claus Peymann und Peter Stein, wird das Monopol des Regietheaters landläufig zugeschrieben, als sei es ihre Erfindung. Doch eine der heftigsten Diskussionen um dieses Thema entfachte sich bereits 1919 bei der Premiere von Friedrich Schillers Wilhelm Tell in der Inszenierung von Leopold Jessner.

Fotografie Heute III: Resistant Faces
27.11.2020 - 11.04.2021

Ausstellungsreihe zur künstlerischen Fotografie im digitalen Zeitalter Welche Gesichts- und Körperbilder produzieren digitale Technologien? Wie steht es um Autonomie und Individualität in einer Gegenwart, die von sozialen Netzwerken und flächendeckender Gesichtserkennung geprägt ist? Die Ausstellung RESISTANT FACES versammelt kritische Bild- und Wirklichkeitsentwürfe aus der zeitgenössischen Fotografie und fragt nach dem Status des Porträts im virtuellen Zeitalter.

Michaela Eichwald
01.12.2020 - 16.05.2021

In ihrer ersten musealen Einzelausstellung in Deutschland präsentiert die in Berlin lebende Künstlerin und Autorin Michaela Eichwald (*1967) neue Gemälde. Das Lenbachhaus hat in den vergangenen Jahren mehrere Arbeiten Eichwalds erwerben können, die im Rahmen der Ausstellung erstmals zu sehen sein werden. Für ihre Malereien verwendet Eichwald häufig unkonventionelles Trägermaterial wie Kunstleder oder Autositzbezüge. Collagierte Fotos ihrer eigener Werke sowie gefundenes Material tauchen neben kurzen Texten, Aphorismen oder Kalauern auf. Das Ineinandergreifen ihres im Köln der 1980er und 1990er Jahre geschulten Wortwitzes und einem breit gefächerten malerischen Vokabular machen Eichwalds Werke unverkennbar. Michaela Eichwald ist 1967 im Oberbergischen Kreis/NRW geboren und studierte ab 1987 in Köln Philosophie, Geschichte, Kunstgeschichte und deutsche Philologie. Erste Textveröffentlichung 1989, erste Einzelausstellung 1997 bei Daniel Buchholz, Köln. Ab 2006 Erzeugung des zur Zeit ruhenden Weblogs Uhutrust: Beiträge zum Geschehen in Text und Bild. Seit 2008 arbeitet sie in Berlin, hauptsächlich an Malerei, gelegentlich Skulptur, durchgängig Fotos.

Bertel Thorvaldsen – Bildhauer Ludwigs I.
19.11.2020 - 30.05.2021

2020 wird der 250. Geburtstag des berühmten dänischen Bildhauers Bertel Thorvaldsen begangen. Der bayerische König Ludwig I. verehrte Thorvaldsen sehr. Die Sonderausstellung „Bertel Thorvaldsen – Bildhauer Ludwigs I.“ geht der Beziehung zwischen Staatsmann und Künstler sowie ihren heute noch sichtbaren Spuren in München nach. Sie knüpft an die im Thorvaldsens Museum in Kopenhagen gezeigte Sonderausstellung „Powerful Presences“ (8.3.-18.10.2020) an. Beide Ausstellungen finden 2020 im Rahmen des deutsch-dänischen kulturellen Freundschaftsjahres statt. In München liegt der Schwerpunkt auf der vielschichtigen Verbindung zwischen Thorvaldsen und Ludwig I. Mit dem Ort, der Glyptothek, ist Thorvaldsen auf mehreren Ebenen verbunden. Noch als Kronprinz hat ihm Ludwig die Restaurierung der Ägineten (1816-18) übertragen. Diese früh-griechischen Giebelfiguren vom Aphaiatempel auf der Insel Ägina sind der größte Schatz des Museums. Ihre Restaurierung war ein neuartiges Unterfangen, für das Ludwig mit Thorvaldsen den besten Bildhauer seiner Zeit gewinnen konnte. Die Sonderausstellung zeichnet in mehreren Stationen die Biografie des dänischen Künstlers nach. Sie hebt dessen Verbindungen zu München und speziell zum Kronprinzen und späteren König Ludwig I. als Bewunderer und Auftraggeber hervor.

Thonet & Design
17.05.2019 - 06.06.2021

Vom Einmannbetrieb zum globalen Unternehmen: 200 Jahre Möbeldesign werden anhand der Geschichte des 1819 gegründeten Familienunternehmens Thonet reflektiert. Den Pionierleistungen der Frühzeit – neue Technologien, neue Gestaltungsmöglichkeiten, neue Vertriebs- und Marketingwege – stehen die Entwicklungen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts gegenüber. Die Ausstellung präsentiert neben den legendären Möbeln aus gebogenem Holz – berühmt sind die Wiener Caféhaus-Stühle – auch die avantgardistischen Stahlrohrmöbel der Bauhaus-Gestalter, aber auch die wegweisenden Entwürfe moderner Designer – von Ed Harlis über Verner Panton bis hin zu Norman Foster, Stefan Diez, Konstantin Grcic und Sebastian Herkner. Für die Gestaltung der Ausstellung konnte der Münchner Designer Steffen Kehrle gewonnen werden.

Unter Freiem Himmel. Unterwegs mit Wassily Kandinsky und Gabriele Münter
13.10.2020 - 06.06.2021

Wassily Kandinsky und Gabriele Münter – wir kennen sie als zentrale Figuren der Künstlerformation Der Blaue Reiter. Bereits vor dieser Zeit verband die beiden eine enge künstlerische Beziehung. Die Ausstellung widmet sich erstmals ihren gemeinsamen Wegen in den Jahren von 1902 bis 1908. Auf zahlreichen Reisen schuf das Paar kleine Malereien und Fotografien: Unter freiem Himmel und mit leichtem Gepäck. Etwa in Kallmünz, Rotterdam, Tunis, Rapallo und Paris entstanden Ölskizzen und Fotografien direkt vor den Motiven. Nachdem Münter sich 1901 in der Münchner Phalanx-Schule zum Kunststudium angemeldet hatte, nahm sie auf Einladung des dort lehrenden Kandinsky am Sommeraufenthalt seiner Klasse 1902 in Kochel teil. Unterwegs mit Kamera, Paletten, kleinen Malpappen, zusammengefalteter Staffelei und verschließbaren Farbtuben, fuhren sie mit dem Fahrrad durch die Landschaften des Voralpenlandes. Nach den ersten gemeinsamen Wochen in Kochel verbrachten sie auch den zweiten Malsommer der Klasse Kandinskys 1903 in Kallmünz, nun als Paar. Hier entwickelten sie ein erkennbar aufeinander bezogenes künstlerisches Arbeiten, das sie auch in den nächsten Jahren während ihrer gemeinsamen Reisen fortführen sollten. Sie näherten sich demselben Motiv, nutzen dabei verschiedene Techniken, verwendeten unterwegs entstandene Fotografien als Vorlage für Zeichnungen, Holzschnitte und Gemälde und diskutierten über individuelle künstlerische Weiterentwicklungen.

KI. Robotik. Design
04.12.2020 - 26.09.2021

Die Themen Robotic und Künstliche Intelligenz sind die aktuellen Themen, die unsere Zeit und Gesellschaft vor die größten Herausforderungen stellt. Auch im Bereich des Designs stellen sich unzählige neue Aufgaben der Gestaltung von Prozessen und Produkten. So hat die Neue Sammlung – The Design Museum den Leiter der Munich School of Robtics and Machine Intelligence (MSRM), Herrn Prof. Dr. Sami Haddadin, und sein Team eingeladen, eine Ausstellung zu konzipieren, um beispielhaft ihre Entwicklungen zur Zukunft der Gesundheit, der Arbeit und der Mobilität in einer Zeit von Robotik und Künstlicher Intelligenz zu präsentieren. Geplant ist ein interaktives Laboratorium, in dem Prozesse wachsender künstlicher Intelligenz für die Besucher erlebbar gemacht werden. Neben der Sichtbarmachung des Entstehens Künstlicher Intelligenz fokussiert die Ausstellung auch Fragen nach den hiermit verbundenen Designformen. Mit Sami Haddadin setzt eine Koryphäe der Robotic und Künstlichen Intelligenz die Reihe für zeitgenössische Designpositionen in der Paternoster-Halle fort, zu der Die Neue Sammlung – The Design Museum seit 2015 jährlich internationale Protagonisten des Designs einlädt.

Jacobus Vrel
19.10.2021 - 24.01.2022

Eigentümlich wirken seine Bilder, verschroben seine Figuren und bühnenhaft seine Straßenszenen. Jacobus Vrel gibt vermeintlich das Alltagsleben holländischer Kleinstädte des 17. Jahrhunderts wieder und erschafft zugleich ganz eigene, geheimnisvolle Welten. Verwechselt wurden seine Werke mit denen berühmterer Meister wie Johannes Vermeer und Pieter de Hooch. So zählen sie heute zum Bestand der weltweit bekanntesten Museen und sind zugleich begehrte Raritäten unter Sammlern. Und dennoch ist der Maler nahezu unbekannt. Lassen Sie sich faszinieren von einem Vorboten der Moderne, einem Maler, der sein Geheimnis erst auf den zweiten Blick offenbart.

App.Sound of Design.
21.02.2019 - 02.02.2022

Jedes Objekt verursacht bei seiner Verwendung Geräusche, die zum unverwechselbaren Erkennungsmerkmal werden können. Die Bandbreite reicht vom Klingeln eines Telefons über das Brummen eines Automotors bis hin zum Klacken einer Tastatur. Um diese akustische Dimension unserer Ausstellungsstücke in Zukunft– vor allem in Hinblick auf das geplante Schaudepot – in unsere Präsentation zu integrieren, erweitern wir unsere Sammlung um Töne. Durch die Integration dieses Archivs in die Webanwendung Sound of Design soll es Teil der multimedialen Besuchererfahrung werden und erweckt die sonst museal entrückten Objekte zum Leben. Eine erste Anwendung soll ab Dezember 2018 zur Verfügung stehen und wird in Folge sukzessive erweitert.

Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann - Von der Boheme zum Exil
08.12.2016 - 06.12.2026

Thomas Manns Münchner Jahre zwischen 1894 und 1933 bildet den zeitlichen Rahmen für die Ausstellung. Ausgehend von den literarischen Nachlässe der Monacensia spürt sie der Frage nach: Was macht das literarische München zwischen Schwabinger Bohème und Hitlers "Hauptstadt der Bewegung" aus? Manuskripte, Briefe, Fotografien und seltene Erinnerungsstücke werfen Schlaglichter auf das höchst ambivalente literarische Leben der Stadt zwischen dem Aufbruch in die Moderne und der Vertreibung der Dichter und Schriftsteller ins Exil. Thematisiert werden die Brüche und Umbrüche während des Ersten Weltkriegs ebenso wie die Wechselwirkung von bürgerlicher Hochkultur und urwüchsigem Volksvergnügen in der Weimarer Republik. Die Original-Dichterschreibtische von Frank Wedekind und Oskar Maria Graf symbolisieren den Spannungsbogen von der Münchner Bohème bis zum amerikanischen Exil. Wie für viele Autoren sind sie weit mehr als ein Arbeitsplatz: Sie sind "Schreibheimat" und Ausdruck eines Lebensgefühls.

Veranstaltungskalender

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