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Ausstellungen

Surreal
24.03.2018 - 10.05.2018

Der Surrealismus lebt, man könnte sagen seit Anbeginn. Durch alle Zeiten haben Künstler versucht, nicht nur den sichtbaren Dingen, sondern auch den unsichtbaren Dingen eine Form zu geben. Dali sieht den Surrealismus als "Unabhängigkeitserklärung der Phantasie und Erklärung der Menschenrechte auf seine Verrücktheit". Etwas in Vergessenheit geraten ist, dass München bedeutende Vertreter dieser Kunstrichtung hervorgebracht hat. Die Ausstellung widmet sich mit Edgar Ende, Mac Zimmermann und Fritz Hörauf drei Meistern des klassischen Surrealismus. Weniger als nostalgische Ausstellung, vielmehr als ein aktuelles Statement zur Unsterblichkeit des Surrealismus. Der Surrealismus lebt seit der Höhlenmalerei und steht laufend bereit, um sich neue Protagonisten zu suchen.

Weltempfänger. Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz
06.11.2018 - 10.03.2019

Die Ausstellung "Weltempfänger. Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz" gibt Einblick in eine außergewöhnliche und weitgehend unbekannte Episode der Moderne: Völlig unabhängig voneinander entwickelten Georgiana Houghton (1814–1884) in England, Hilma af Klint (1862–1944) in Schweden und Emma Kunz (1892–1963) in der Schweiz eine jeweils eigene abstrakte, mit Bedeutung hochaufgeladene Bildsprache. Mit großer Ausdauer und Durchsetzungsvermögen folgten sie ihren Überzeugungen; gemeinsam war ihnen der Wunsch, Naturgesetze, Geistiges und Übersinnliches sichtbar zu machen. Zum ersten Mal werden wir ihre äußerst selten gezeigten Werke gemeinsam im Kunstbau des Lenbachhauses präsentieren. Kuratiert von Karin Althaus und Sebastian Schneider In Zusammenarbeit mit Victorian Spiritualists' Union, Melbourne The Hilma af Klint Foundation, Stockholm Emma Kunz Zentrum, Würenlos

Oberschleißheim im Wandel der Zeit.Von der höfischen Siedlung in die Gegenwart
28.09.2018 - 10.03.2019

Die Gemeinde Oberschleißheim, Standort der Flugwerft Schleißheim, ist seit fast fünf Jahrhunderten einem stetigen Wandel ausgesetzt. Doch, als wäre das nicht schon viel genug, steht die Kommune jetzt - oder sollte man treffender sagen immer noch - zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor Veränderungen ungeahnten Ausmaßes. Anlass genug für den Kulturverein "Freunde von Schleißheim e.V.“, in einem Kaleidoskop, also in einer lebendigen, bunten Bilderfolge, die Vergangenheit des Ortes der Gegenwart gegenüberzustellen. Themen sind u.a. das Wittelsbacher Erbe, die allgemeine Ortsentwicklung, die Post und Eisenbahn, der Flugplatz, die Landwirtschaft, das örtliche Gewerbe sowie die überregionalen Lehranstalten. Auch Maler und Schriftsteller, zwei sogar mit Weltrang, hinterließen hier ihre Spuren.

Geschwärzt – Verboten – Verbrannt
15.11.2018 - 15.03.2019

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Deutschen Museum und dem Zentrum für Buchwissenschaft der Ludwig-Maximilian-Universität haben 24 Masterstudierende spannende Bücher aus der Zensurgeschichte der vergangenen 200 Jahre ausgewählt. Diese werden ab dem 15. November 2018 in einer kleinen Sonderausstellung im Foyer der Bibliothek des Deutschen Museums präsentiert. Die Ausstellung erzählt anhand von zensierten Büchern Geschichten von Unterdrückung und Rebellion, von Verboten und kreativen Wegen, diese zu umgehen. Außerdem zeigen die Exponate, wie Menschen Kunst- und Meinungsfreiheit, Moral, Persönlichkeitsrechte und Jugendschutz bis heute unterschiedlich bewerten. So entsteht ein Eindruck, welche Bedeutung und Auswirkungen Zensur in verschiedenen Zeiten, Kulturen und Regionen hat und wie sie schriftstellerische Entwicklungen beeinflussen kann. Die Zensurgeschichten bieten auch eine Preview auf ein wichtiges Thema in der neu konzipierten Dauerausstellung Bild – Schrift – Codes des Deutschen Museums, die 2020 eröffnen wird.

Leonardo da Vinci 500
17.01.2019 - 15.03.2019

Vor 500 Jahren, am 2. Mai 1519, starb Leonardo da Vinci mit 67 Jahren in Frankreich. Seine Arbeiten als Künstler, Kunsttheoretiker, Wissenschaftler, Ingenieur und Erfinder und die Mythen um seine Person sind auch heute noch herausfordernd und faszinierend. Die Vitrinenausstellung am ZI verfolgt in sieben Sektionen – "I. Leonardo und sein Bild“, "II. Anekdoten und Legendenbildung“, „III. Der Trattato della Pittura“, "IV. Kanonisierung eines Künstlers“, "V. Leonardo im Faschismus“, "VI. Leonardo und Ludwig Heinrich Heydenreich“ und "VII. Leonardo heute“ – die Verbreitung von Leonardos Ideen, Werken und Mythen vor allem in druckgrafischen Bildern seit dem 16. Jahrhundert. Zu den besonderen Exponaten der Ausstellung gehört der 1730 erschienene Recueil de testes de caractère […] mit Drucken des Comte de Caylus nach vermeintlichen Original-Zeichnungen Leonardos, und zwar nicht allein wegen der grotesken Köpfe. Er beinhaltet auch einen Brief von Pierre-Jean Mariette an Caylus über Leonardo, der als wichtigstes kennerschaftliches Dokument des 18. Jahrhunderts gilt. Thematisiert wird außerdem die komplexe Editionsgeschichte von Leonardos Trattato della Pittura, der zu den bedeutendsten kunsttheoretischen Schriften des Rinascimento Der Tod Leonardos, dessen 500. Jährung der Ausstellung ihren Anlass gibt, findet sich in einem Stich Jean-Charles Levasseurs von 1781–89 nach einem Gemälde Franҫois-Guillaume Ménageots (1781) verarbeitet – zumindest in der Art, wie Giorgio Vasari davon in seiner Leonardo-Vita berichtet: Der Künstler sei in Amboise in den Armen seines Gönners, des Königs von Frankreich, Franz I., verstorben; dieser aber hielt sich am 2. Mai 1519 gar nicht in der Stadt auf. Die Geschichte ist erfunden. Sie überspielt soziale Schranken und nobilitiert Leonardo und mit ihm die künstlerische Profession an sich.

Freie. Radikale. Wer raubt, plündert oder stiehlt
06.03.2019 - 15.03.2019

Mit Astrid Behrens . Freie Klasse München . Ragani Haas . The Hercules and the Leo Case . Katrin Sofie F. u.a. Der freigeistige anarchistische, aber auch pazifistische Hintergrund der zahlreichen literarisch tätigen Akteure der Räterepublik und ihre idealistische Vorstellung einer neuen demokratischen Gesellschaftsordnung sind Ausgangspunkt für eine Ausstellung und Veranstaltungscompilation. Der Fokus liegt auf Performance- und Videokunst, die sich mit Aspekten dieser Thematik in Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Geschehen beschäftigt. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 1918 I 2018 – Was ist Demokratie? Ein Programm zu 100 Jahre Revolution und Rätezeit in München des Kulturreferats der LH München.

gerade wild. Alpenflüsse
17.05.2018 - 17.03.2019

Wilde Alpenflüsse gibt es nur noch wenige im Alpenraum. Sie sind ein bedeutender Lebensraum für Pflanzen und Tiere sowie ein faszinierender Erholungsraum für den Menschen. Heute sind Alpenflüsse meist begradigt, abgeleitet und aufgestaut. Die Auen werden genutzt. Wie sollen wir mit unseren Alpenflüssen umgehen?

Tropische Schmetterlinge
21.12.2018 - 17.03.2019

Exotische Schmetterlinge fliegen frei im Wasserpflanzenhaus

Migration bewegt die Stadt Projekteinblicke IV: Nema problema!?Нема проблема!? Nuk ka problem!? Нема проблем!? Brez problema!?
19.10.2018 - 17.03.2019

München und die Migration aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten München war und ist, allein durch seine geographische Lage, ein besonderer Ort für die Migration aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten. Nicht nur die Grill-Restaurants sind schon seit den 1960er Jahren fester Bestandteil der Stadtkultur. Ob im Sport, im Arbeitsalltag oder in der Clubkultur – in allen Bereichen der Stadt hat die Zuwanderung aus dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens ganz selbstverständlich ihre Spuren hinterlassen. Das 50-jährige Jubiläum des deutsch-jugoslawischen Anwerbeakommens ist für das Münchner Stadtmuseum der Anlass auf die Geschichte der Zuwanderung aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten zurückzublicken. In einem neuen Ausstellungsmodul werden Objekte präsentiert, die mit dieser bewegten Geschichte zusammenhängen. Die gezeigten Exponate wurden von Münchner_innen mit Migrationshintergrund oder ihren Vereinen erworben.

Tropische Schmetterlinge
21.12.2018 - 17.03.2019

400 Falter fliegen frei im Wasserpflanzenhaus.

Jahresausgaben: "Ne travaillez assez, ne comptez jamais"
13.01.2019 - 17.03.2019

Eine unkommerzielle Gruppenausstellung mit Geschichten vom Geld und den modernen Mythen und Hürden eines prekären Berufsfeldes. Mit Arbeiten von: Superflex (DK) Prill/ Vieceli/ Cremers (CH) Ruth Wolf-Rehfeldt (D) Nigel Shafran (GB) Daniel Eatock (GB) Philipp Messner (D) Gabriele Obermaier/Ralf Hohmann (D) Cyril Blažo (Slo) und anderen Lectures: Michael Hirsch

Geprägte Bilderwelten der Romanik. Münzkunst und Währungsräume zwischen Brixen und Prag
19.04.2018 - 23.03.2019

Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entstanden Münzen, die einen außerordentlichen Bilderreichtum zeigen. Dieser wird unter kunsthistorischen Aspekten betrachtet und als romanische Kleinkunst behandelt. Der geografische Raum umschließt die Gebiete zwischen Brixen und Prag, Augsburg und Wien. Die Ausstellung wurde mit der Stiftung Bozner Schlösser und dem Münzkabinett Kunsthistorisches Museum Wien konzipiert.

Tutto. Perspektiven Italienischer Kunst
13.10.2018 - 24.03.2019

Die Kooperationsausstellung zwischen der Sammlung Goetz, München und dem Museion, Bozen versammelt eine breite Auswahl an Werken italienischer Kunst nach 1950. Im Dialog beider Sammlungsbestände lassen sich anhand von herausragenden Werken der Malerei und der Fotografie wesentliche Strömungen der italienischen Kunst nachvollziehen, die vom künstlerischen Aufbruch der Nachkriegszeit ausgehen. Das Spektrum der Ausstellung reicht dabei von den Dekonstruktionen des klassischen Tafelbildes durch Künstler wie Lucio Fontana, Enrico Castellani und Dadamaino, über konzeptuelle Fotografie von Luigi Ghirri, bis hin zu Mario Schifano, der die Reflexion zeitgenössischer Medien in die Malerei integriert.

Paläontologie und Geologie im Wandel der Zeit
20.07.2017 - 31.03.2019

Das Paläontologische Museum zeigt in einer neuen Sonderausstellung die wechselvolle Geschichte der Münchner Paläontologie und Geologie, die eng mit den geowissenschaftlichen Sammlungen und der LMU verknüpft ist. Anlass ist das bevorstehende 175. Jubiläumsjahr der Gründung der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie in 2018. Die Ausstellung bietet diverse Fossilien, Gesteine und Minerale nebst zeitgenössischen Handschriften und Zeichnungen. So können Besucher z.B. als früheste Dokumente einen 1762 in Niederbayern aufgefundenen miozän-zeitlichen Elefantenzahn bestaunen, der vom damaligen Sekretär der Bayerischen Akademie der Wissenschaften – Ildephons (Thomas) Kennedy – als Wasserschwein beschrieben worden ist. Aber auch reiches Expeditionsmaterial des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist zu sehen. Einblicke in die aktuelle Forschung an der Staatssammlung und am Lehrstuhl für Paläontologie und Geobiologie runden das Gesamtbild ab.

Archäologisches Schaufenster im Münchner Stadtmuseum: Funde vom Marienhof
29.11.2017 - 31.03.2019

Allein in der Münchner Altstadt fanden bislang über 250 archäologische Ausgrabungen statt. Was geschieht mit den Funden anschließend? Angeregt durch die großen Grabungen am Marienhof 2011/2012 bildeten zahlreiche staatliche und städtische Stellen eine Arbeitsgemeinschaft "Archäologie München". Spezialisten wie Archäologen, Botaniker, Zoologen, Anthropologen und Historiker erforschen Alltagsleben, Umwelt und Stadtbild Münchens seit dem Mittelalter. Am Beispiel des Marienhofes und seiner vielfältigen Geschichte werden nun Aspekte aus dieser Forschung präsentiert. Keramik-, Glas- und Lederfunde erzählen dabei vom Alltag, Tierknochen von der Beziehung Mensch-Tier, Pflanzenreste von der Ernährung der mittelalterlichen und neuzeitlichen Münchner. Auch die jüngste Vergangenheit wird am Marienhof präsent, zeugt doch das verformte Hotelgeschirr vom Café Deistler von den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg. Eine Kooperation von Archäologischer Staatssammlung München und Münchner Stadtmuseum.

LAND__SCOPE. Fotoarbeiten von Roni Horn bis Thomas Ruff aus der DZ BANK Kunstsammlung
30.11.2018 - 31.03.2019

In der Ausstellung geht es um das Phänomen Landschaft in der zeitgenössischen Fotografie. Ausgehend von den Vorstellungen, die in der Kunst der Romantik zur idyllischen Naturdarstellung formuliert wurden, werden die Veränderung von Natur- und Nutzlandschaft sowie die Auswirkungen von Verstädterung und Industrialisierung auf die Natur thematisiert. Die circa 120 Kunstwerke stammen u. a. von Claudia Angelmaier, Ursula Böhmer, Mona Breede, Lucinda Devlin, William Eggleston, Jochen Gerz, Beate Gütschow, Raphael Hefti, Dan Holdsworth, Carsten Höller, Roni Horn, Axel Hütte, Magdalena Jetelová, Sven Johne, Peter Keetman, Robert Longo, Richard Mosse, Inge Rambow, Heinrich Riebesehl, Thomas Ruff, Adrian Sauer, Stephen Shore, Maria Sewcz, Hiroshi Sugimoto und Anna Vogel.

Korallenriffe - Bedrohte Oasen der Weltmeere
06.09.2018 - 31.03.2019

Die Fotoausstellung (zweisprachig angelegt) soll einerseits die Schönheit, Vielfalt und Faszination der Korallenriffe zeigen, andererseits aber auch die aktuelle Gefährdung dieses einzigartigen Lebensraums durch Klimawandel und weitere menschliche Einflüsse ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Fosslie Korallen-Exponate aus 210 Millionen Jahren Riffevolution ergänzen die Fotogalerie.

Generations Part 3. Künstlerinnen im Dialog
06.12.2018 - 06.04.2019

Die Werke von Frauen haben in der Sammlung Goetz seit Beginn einen besonderen Stellenwert. So wurden wichtige Einzelpositionen wie Rosemarie Trockel oder Gruppierungen wie die Young British Artists schon früh aufgebaut und über die Jahre hinweg durch Neuerwerbungen erweitert. In ihrer Sammelleidenschaft ließ sich Ingvild Goetz von ihrem Interesse an gesellschaftspolitischen Themen, formal-ästhetischen Fragestellungen sowie künstlerischen Materialien leiten und blieb dabei stets für Neuentdeckungen offen. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens präsentiert die Sammlung Goetz eine dreiteilige Ausstellung im eigenen Museum und im Haus der Kunst, die dem künstlerischen Schaffen von Frauen gewidmet ist und ihre Werke in einen generationsübergreifenden Dialog stellt. Der dritte Teil der Ausstellung führt weit zurück zu Künstlerinnen wie der 1926 in Rumänien geborenen und in diesem Jahr verstorbenen Geta Brătescu sowie der französisch-amerikanischen Bildhauerin Louise Bourgeois (1911-2010). Beide haben in ihrem Werk grundlegende Impulse zur Auseinandersetzung mit Fragen der Identität, des Geschlechts und der eigenen Biografie gegeben und damit die nachfolgende Generation beeinflusst. Geta Brătescu entwickelte bereits in den 1960er-Jahren einen performativen Ansatz, den sie in ihren Filmen, Fotografien und Zeichnungen weiterverfolgte. Louise Bourgeois erweiterte die klassischen Materialien der Bildhauerei durch solche des Alltags wie Stoffe, Latex, Tapisserien und Kleidungsstücke. In der Gegenüberstellung mit ausgewählten Arbeiten der Young British Artists und anderen künstlerischen Positionen wird sichtbar, dass ihre Werke bis heute nichts an Aktualität eingebüßt haben. Mit Tomma _Abts, Diane Arbus, Maria _Bartuszová, Huma Bhaba, Louise Bourgeois, _Geta Brătescu, Christa Dichgans, Lecia Dole-Recio, _Tracey Emin, Nan Goldin, Dominique Gonzalez-Foerster, Evelyn Hofer, Roni Horn, Louise Lawler, Sherrie Levine, Sarah Lucas, Cindy Sherman, Kiki Smith, Rosemarie Trockel, u.a.

Vision und Tradition. 200 Jahre Nationaltheater in München
13.10.2018 - 14.04.2019

Das Deutsche Theatermuseum München zeigt zum 200. Geburtstag des Hof- und Nationaltheaters aus seiner Grafiksammlung die bedeutsams-ten originalen Bühnenbildentwürfe von 1818 bis 2018. Die malerischen Entwürfe orientierten sich an den stilistisch zeittypi-schen Darstellungen der bildenden Kunst. Aber darüber hinaus spiegeln sie vor allem die Geschichte des Hauses und seines Repertoires. Nirgends sonst lässt sich der unverwechselbare Stil eines großen Opernhauses so präzis porträtieren wie in den Blättern des Deutschen Theatermuseums. Das szenographisch Visionäre der Theaterkunst wird ebenso lebendig wie die traditionellen künstlerischen Aussagen.

Color Codes
21.03.2019 - 20.04.2019

Mit Petra Amerell . Doris Hahlweg . Isabelle Dyckerhoff . Claudia Desgranges . Florian Haller . Ingrid Floss . Uli Zwerenz . Simone Lanzenstiel: Acht Malerinnen und Maler, die auf die Sprengkraft der Malerei an sich setzen. Auf Leinwand, Aluminium, Holz oder auch direkt auf der Wand zeigen sie ungegenständliche Bildwelten, die rein über die Farbe, Form und Struktur sowie mit eigenwilligen Kompositionen ihre Wirkung entfalten.

ALEX KATZ
06.12.2018 - 22.04.2019

Alex Katz (geb. 1927 in Brooklyn, New York) wird oft als einer der Vorläufer der Pop Art gefeiert, obwohl seine Ästhetik vielleicht enger mit solchen Dichtern wie Frank O'Hara und John Ashbery verbunden ist als mit anderen Malern seiner Generation. Sein einzigartiges Oeuvre, das sich mittlerweile über 70 Jahre erstreckt, widmet sich ganz der Darstellung des Hier und Jetzt und der Unmittelbarkeit der menschlichen Wahrnehmung – ein Bekenntnis zu dem, was der Künstler oft als "Malerei in der Gegenwartsform“ bezeichnet hat. Wechselweise arbeitet er im Freien, von fotografischen Vorlagen und eigenen Skizzen sowie Vorzeichnungen und hat sich dabei auf Themen aus seinem unmittelbaren Umfeld konzentriert: Porträts von Familie (insbesondere seiner Frau Ada) und Freunden, künstlerischen Mitstreitern, aber auch Szenen des geselligen Miteinanders, Landschaften und Architekturszenen, sowie Blumen. Überall entfaltet sich dabei Katz’ Sensibilität für malerische Oberflächen in produktiver Spannung mit den Formensprachen des Film, der Mode und der Werbung.

Veranstaltungskalender

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