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Ausstellungen

Olafur Eliasson -WASSERfarben
07.06.2018 - 02.09.2018

Zweifellos zählt der dänische Installationskünstler isländischer Herkunft, Olafur Eliasson (*1967), zu den herausragenden Künstlern der Gegenwart. Wie kein Zweiter begeistert er mit seinen künstlerischen Großprojekten weltweit Menschen auch außerhalb der Museen. Bis heute nimmt die Zeichenkunst einen zentralen Stellenwert in seinem alle Medien umfassenden Werk ein. Erste Ideen werden zuerst in der Zeichnung formuliert und immer wieder während des Fortlaufs des Projekts vom Künstler zu Rate gezogen. Man gewinnt geradezu den Eindruck, dass Eliasson in der Zeichnung denkt. Die großangelegte Ausstellung "WASSERfarben" der Staatlichen Graphischen Sammlung München ist eine Weltpremiere, mit der erstmalig Olafur Eliassons Zeichenkunst in ihren Facetten umfassend vorgestellt wird. Die kuratorische Idee ist es, die enge emotionale und intellektuelle Kongruenz zwischen seiner Zeichnung und seiner installativen Kunst für den Betrachter zu erschließen und sinnlich nacherlebbar zu machen.

Ronit Agassi. The Fifth Season
14.02.2019 - 05.05.2019

Unter dem Titel "The Fifth Season" präsentiert die israelische Künstlerin Ronit Agassi eine Kunstinstallation mit Arbeiten, die um die Jahreszeiten und um Themen menschlicher Bedrohung kreisen. Ronit Agassi bevorzugt organische, fragile Materialien wie Laubblätter, Kieselsteine und Japanpapier, die sie mit feinen Stichen bestickt oder bemalt. So nimmt die Künstlerin den Betrachter mit auf eine Reise in die fünfte Jahreszeit, deren unheilvolle Geschichten sich erst allmählich hinter der zarten Oberfläche erschließen.

Nicht Schwarzweiß. Eine Intervention in Farbe
28.02.2019 - 05.05.2019

Geschichte verstehen, Gegenwart gestalten und Zukunft verantworten: 200 Schülerinnen und Schüler der Städtischen Berufsschule für Farbe und Gestaltung aus sieben Berufszweigen setzen sich im Rahmen einer Intervention in der Dauerausstellung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Fragen auseinander: Was bedroht uns, was sichert unsere Zukunft? Welche Werte sind uns wichtig? Wie bauen wir Vorurteile und Feindbilder ab? „Nicht Schwarzweiß“ steht im Kontext des langjährigen Engagements der Schule für eine solidarische Gesellschaft gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Viele der Mitwirkenden haben Migrationshintergrund, einige sind aus Afghanistan, Nigeria oder dem Irak geflüchtet. Die jungen Erwachsenen verarbeiten ihre Gedanken mit Farbe, Form, Schrift und Licht zu künstlerischen Eingriffen in den Ausstellungsräumen des NS-Dokumentationszentrums.

The One Woman Group Exhibition. Karen Pontoppidan
14.02.2019 - 05.05.2019

Mit der künstlerischen Position von Karen Pontoppidan (geb. 1968 in Kerteminde / DK) geht ein fundamentaler Umbruch in der zeitgenössischen Schmuckkunst einher. Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Bedeutung von Identität und Geschlecht, von politischem und sozialem Auftrag der Kunst, fordert Pontoppidan eine Bewusstseinserweiterung ihrer Disziplin, die Demontage und innovative Erneuerung ihrer Materie. Damit geht die Künstlerin in Werk und Lehre (2006–2015 Professorin an der Konstfack Stockholm, seit 2015 Professorin an der Akademie der Bildenden Künste, München) der Frage nach, wie die Fachrichtung auf brisante Anliegen unserer Epoche reagieren kann. Die Ausstellung zeigt über 100 Arbeiten Karen Pontoppidans aus den vergangenen 20 Jahren. Aufgrund der Vielfalt und teils widersprüchlichen Ästhetik scheint es, als seien die ausgestellten Objekte das Werk zahlreicher Autor*innen. Der Titel "The One Woman Group Exhibition" setzt genau hier an, konterkariert und unterwandert Publikumserwartung, Künstlerbilder und Werkkonzeptionen. Jedes Kapitel der Ausstellung entspricht einer Schaffensphase Pontoppidans und ist daher scheinbar unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten zugeordnet. Tatsächlich aber entfaltet sich vor unseren Augen ein konsequentes und in sich logisches Œuvre.

Judaica aus Unterfranken (AT)
07.11.2018 - 12.05.2019

Im Museum für Franken in Würzburg wurden im Rahmen von Inventarisierungsarbeiten unlängst jüdische Ritualgegenstände gesichtet, die während des Novemberpogroms 1938 in mehreren Synagogen Unterfrankens beschlagnahmt worden waren. Bei den rund 200 Objekten, zu denen Tora-Schmuck, Chanukka- und Synagogen-Leuchter zählen, handelt es sich um den größten in den letzten Jahrzehnten in Deutschland wiederentdeckten Bestand an Judaica. Ein Kooperationsprojekt zwischen dem Museum für Franken, der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern und dem Jüdischen Museum München konnte seither die Herkunft zahlreicher Objekte klären, die zum überwiegenden Teil aus den Synagogen von Arnstein, Ebelsbach, Gochsheim, Heidingsfeld, Schweinfurt und Würzburg stammen. Während des Novemberpogroms 1938 wurden sie von den NSBehörden konfisziert und an das damalige Mainfränkische Museum übergeben. Die in der unmittelbaren Nachkriegszeit aus dem Bombenschutt geborgenen Objekte wurden in Depots der Festung Marienberg eingelagert und blieben über Jahrzehnte weitgehend unbeachtet. Das Projekt mündet in eine Ausstellung, die zum 80. Jahrestag des Novemberpogroms ab November 2018 im Jüdischen Museum München und im Sommer 2019 im Museum für Franken in Würzburg zu sehen sein wird.

Wildlife Photographer of the Year
15.02.2019 - 12.05.2019

Der Wettbewerb "Wildlife Photographer od the Year" ist nicht nur der weltgrößte und presitgeträchtigste Wettbewerb für Naturfotografie, sondern eine international beachtete und richtungsweisende Präsentation des " State of the Art" dieses Genres. Aus einer unglaublichen Fülle von 45.000 Einsendungen wählte eine internationale Jury die besten 100 Fotografien zu verschiedenen Themenbereichen aus. Dabei würdigt sie in besonderem Maße künstlerisches Geschick und neue Sichtweisen, die ein Foto über das bloße Abbild der Natur herausheben.

"Wieder sehen"
23.03.2019 - 18.05.2019

Über fünf Monate haben die Kunstarkaden wegen Baumaßnahmen pausiert. Diese waren nötig, damit unter noch besseren Bedingungen die Förderung von Münchner Künstler*innen, die noch am Anfang ihrer Professionalität stehen, fortgesetzt werden kann. Der Ausstellungstitel "WIEDER SEHEN“ ist Programm, da die beteiligten Künstler*innen schon in den vergangenen 13 Jahren einmal in den Kunstarkaden ausgestellt haben und sich hier wieder zu einer gemeinsamen Schau treffen und präsentieren.

Die neue Heimat (1950-1986). Eine Sozialdemokratische Utopie und ihre Bauten
28.02.2019 - 19.05.2019

Die „Neue Heimat” war der größte und wichtigste nicht-staatliche Wohnungsbaukonzern im Europa der Nachkriegszeit. In einem Zeitraum von über dreißig Jahren hat sie mehr als 400.000 Wohnungen und seit den sechziger Jahren auch zahlreiche Kommunal- und Gewerbebauten in Deutschland geplant und umgesetzt. Viele wichtige Architekten der Nachkriegszeit waren für die Neue Heimat tätig und haben an deren Konzepten und Bauten maßgeblich mitgewirkt. Der skandalträchtige Zusammenbruch der Neuen Heimat Anfang der achtziger Jahre wirkte wie ein Schock auf die westdeutsche Bevölkerung und markierte das Ende einer Epoche. Vor dem Hintergrund der aktuellen Wohnungskrise und Diskussionen über die Nachverdichtung in vielen Großstädten scheint nun der Zeitpunkt gekommen, um die Neue Heimat einer erstmaligen und tiefgreifenden Untersuchung zu unterziehen. Die Ausstellung lenkt die Perspektive auf die Protagonisten der Neuen Heimat, einschließlich der rund 700 Architekten und Stadtplaner, und deren Einfluss auf die Entwicklungen im Wohnungs- und Städtebau. Anhand ausgewählter Bauten, Projekte und Stadtplanungskonzepte dokumentiert die Ausstellung mittels Planmaterialen, Fotografien, Modellen und Schriftstücken die Geschichte und aktuelle Bedeutung der Neuen Heimat. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Hamburgischen Architekturarchiv/Hamburgische Architektenkammer.

Vorsicht ! Dackel
28.02.2019 - 21.05.2019

Wie die Moriskentänzer, das Olympiazeltdach, das Hofbräuhaus, die Frauentürme und das Valentin-Karlstadt-Musäum ist der Dackel Münchner Kulturgut. Seine Entwicklung zur Kultfigur verdankt er dem Münchner Verlag Braun und Schneider, der seit 1845 die humoristische Wochenzeitschrift Fliegende Blätter herausgibt. Hier finden sich, oft gezeichnet von August Roessler, zahlreiche Karikaturen, in denen die humorige Figur des Dackels die Hauptrolle spielt. Der Dackel ist in München der klassische Stammtischhund. Als Waldi wird er 1972 zum Maskottchen der Olympischen Spiele. Bekannte Persönlichkeiten haben einen Gustl oder einen Seppi, einen Josef und eine Baucis... Von Romy Schneider bis Luise Kinseher, vom Prinzregent Luitpold bis zum Herzog Franz. Über 60 000 Euro Hundesteuer erbringen die Münchner Dackel der Stadtkämmerei. Das heißt, dass zur Zeit 600 Dackel in der Stadt leben, die von ihren Frauchen und Herrchen geliebt werden. Sein Eigensinn, sein Ungehorsam gegenüber Arroganz und Besserwisserei und seine tiefe Treue zum Stamm haben viele Dackel mit ihren menschlichen Angehörigen gemein. Der ehemalige Leiter der Sammlung „Angewandete Kunst” im Münchner Stadtmuseum, Dr. Helmut Bauer geht diesem Phänomen auf den Grund.

Flora. Teresa Hubbard/Alexander Birchler
01.03.2019 - 24.05.2019

Anlässlich der Biennale in Venedig 2017 präsentierte das Künstlerpaar Teresa Hubbard und Alexander Birchler die doppelseitige Filminstallation "Flora" und die dazugehörige Arbeit "Bust" im Schweizer Pavillon. Die Arbeit basiert auf ihren Entdeckungen über das Leben der amerikanischen Künstlerin Flora Mayo, die in den 1920er-Jahren eine Liebesaffäre mit dem Schweizer Bildhauer Alberto Giacometti hatte. Er wurde einer der berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts, während Mayos Werk zerstört ist und von ihrer Biografie nicht mehr als eine Fußnote in den Studien über Giacometti übrig blieb. Die Sammlung Goetz präsentiert die Installation in einer Ausstellung in den Räumen der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Wasserwelten. Bilder von Shannon Pyper
20.01.2019 - 25.05.2019

Im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum zeigt die irische Künstlerin Shannon Pyper ihre moderne Interpretation von Wasser und Leben. Das Thema Wasser mit seinem Facettenreichtum behandelt sie in einer Mischung aus abstrakter Bildführung und emotionaler Farbgebung. Fische, Wasserspiele und Naturlandschaften, sowie eine feinsinnige mythische Subebene, entführen den Besucher in die Vielfalt dieses Elements. Pyper, die sich bisher in ihrer künstlerischen Arbeit vor allem Frauen und Portraits widmete, bringt diese Erfahrung nun in das Genre der Natur ein. Dies spiegelt sich in ihrer zeitgenössischen Auslegung der Motive wider und eröffnet so vielseitige Empfindungsebenen.

LAND__SCOPE. Fotoarbeiten von Roni Horn bis Thomas Ruff aus der DZ BANK Kunstsammlung
30.11.2018 - 26.05.2019

In der Ausstellung geht es um das Phänomen Landschaft in der zeitgenössischen Fotografie. Ausgehend von den Vorstellungen, die in der Kunst der Romantik zur idyllischen Naturdarstellung formuliert wurden, werden die Veränderung von Natur- und Nutzlandschaft sowie die Auswirkungen von Verstädterung und Industrialisierung auf die Natur thematisiert. Die circa 120 Kunstwerke stammen u. a. von Claudia Angelmaier, Ursula Böhmer, Mona Breede, Lucinda Devlin, William Eggleston, Jochen Gerz, Beate Gütschow, Raphael Hefti, Dan Holdsworth, Carsten Höller, Roni Horn, Axel Hütte, Magdalena Jetelová, Sven Johne, Peter Keetman, Robert Longo, Richard Mosse, Inge Rambow, Heinrich Riebesehl, Thomas Ruff, Adrian Sauer, Stephen Shore, Maria Sewcz, Hiroshi Sugimoto und Anna Vogel.

Get in Touch - Prints by Kiki Smith
14.02.2019 - 26.05.2019

Anlass der Ausstellung ist eine außerordentlich großzügige Schenkung der New Yorker Künstlerin Kiki Smith (geb. 1954 in Nürnberg) an die Staatliche Graphische Sammlung München: Kiki Smith hat ihr druckgraphisches Lebenswerk – Hunderte von Einzelblättern, Portfolios sowie illustrierte Bücher, die seit Ende der achtziger Jahre bis heute entstanden – der Graphischen Sammlung zukommen lassen. Das druckgraphische OEuvre der Künstlerin ist somit europaweit einzig in München umfassend vertreten. Das thematisch breit gefächerte Werk der Künstlerin befasst sich mit dem menschlichen Körper, der Tier- und Pflanzenwelt sowie mit Naturphänomenen und Märchen, wobei sie die Identität der Frau, die Unschuld der Kindheit oder das Verhältnis zwischen Mann und Frau hinterfragt.

Strandgut
12.10.2018 - 02.06.2019

Wer am Strand spazieren geht, schaut unwillkürlich auf den Sand und freut sich über den Fund einer schönen Muschel oder andere vom Meer angespülte Gegenstände. Organisches, Abfälle, manchmal Bizarres liegt herum und verleitet einen zum Buddeln, Kicken und Aufsammeln. Die Ausstellung ist den Elementen unseres Blauen Planeten gewidmet: Erde, Wasser, Luft. dazwischen der unendliche Horizont, im Zentrum, das Strandgut, die Muschel oder Schnecke.

Biominerale, Werkstoffe der Natur
12.10.2018 - 02.06.2019

Organismen bilden Minerale in ihren Körpern für eine ganze Reihe von Lebensfunktionen. Überall da, wo das Gewebe in der Lage sein muss, hohen Druckbelastungen standzuhalten, werden Minerale in das Gewebe eingelagert. In Zähnen, Knochen, Schalen, Schuppen und Stacheln sorgen die Minerale für die nötige Steifigkeit, Druckfestigkeit und Abriebfestigkeit. Die biologisch gebildeten Minerale sind chemisch und strukturell oft identisch mit einfachen, häufig geologisch gebildeten Mineralen, wie Calcit und Aragonit bei Kalkschalen mariner Lebewesen. Die neue Sonderausstellung "Biominerale, Werkstoffe der Natur“ möchte Ihnen einen Einblick in die Welt der Biowerkstoffe bzw. Biominerale geben.

Die ersten Jahre der Professionalität # 38
03.05.2019 - 08.06.2019

Die ersten Jahre der Professionalität # 38 mit Diogo da Cruz, Jan Erbelding, Stephan Janitzky, Boris Maximowitz, Judith Neunhäuserer, Catalin Pislaru, Sophie Schmidt. Die Förderung des künstlerischen Nachwuchses in Bayern ist ein zentrales Anliegen des Berufsverband Bildender Künstler in München und Oberbayern (BBK). Mit der Ausstellung "Die ersten Jahre der Professionalität" stellt er nun zum 38. Mal die Werke von lokal arbeitenden, jungen Künstlerinnen und Künstler in den Vordergrund. Seit 1981 ist die Förderreihe eine strukturelle Unterstützung für Kunstschaffende, die in den letzten sieben Jahren die Akademie abgeschlossen haben, und eine institutionelle Plattform, um deren Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Archiv Galerie 2018/19: Archives in Residence - AAP Archiv Künstlerpublikationen
05.10.2018 - 09.06.2019

Von Oktober 2018 bis Juni 2019 ist das Archiv Künstlerpublikationen „Archive in Residence“ in der Archiv Galerie des Haus der Kunst. Die Ausstellung bildet den Auftakt einer Reihe von Präsentationen, die autonome Archive vorstellt und Fragen über das Verhältnis von Archiv, Geschichte und ihrer Repräsentation diskutiert. Der Verleger, Künstler und Kunstpädagoge Hubert Kretschmer sammelt und archiviert seit 1980 Künstlerpublikationen. In seinem Archiv in der Münchner Türkenstraße befinden sich inzwischen über 50.000 Stücke unterschiedlichster Medien von Künstlern aus 86 Ländern.

Glanzlichter. Schmuck von Wolfgang Skoluda im Dialog mit der Antike
13.03.2019 - 10.06.2019

Glanzlichter setzt die gleichnamige Ausstellung mit raffiniertem Schmuck von Wolfgang Skoluda. Der Hamburger Schmuckkünstler begibt sich mit seinen Werken in einen direkten Dialog mit dem Altertum. Als leidenschaftlicher Kenner und Sammler antiker Glyptik bindet Skoluda antike Originale in seine einzigartigen Schmuckkreationen ein. Die Antiken aus unterschiedlichen Kulturen werden phantasievoll kombiniert und durch frei modellierte Edelmetallteile spielerisch ergänzt. In der Ausstellung werden Werke aus der gesamten Zeit seiner langen Schaffensperiode gezeigt. Sie findet parallel zur Sonderschau "Schmuck 2019“ der Internationalen Handwerksmesse München statt.

Schmuckismus
16.03.2019 - 16.06.2019

Auf Einladung der Neuen Sammlung kuratiert Karen Pontoppidan, Professorin für Schmuck an der Akademie der Bildenden Künste eine Ausstellung, die sich dezidiert mit der Bedeutung von Autorenschmuck als Spiegel eines kritischen Diskurses auseinandersetzt. In den Arbeiten einer aktuellen Generation von Künstler/innen hat der Schmuck sich weitgehend aus einer Selbstreflexion gelöst, stattdessen wird Schmuck unmittelbar als Instrument zur gesellschaftlichen Reflexion verwendet. Themen wie Ökologie, Konsumgesellschaft oder Feminismen werden direkt durch das Medium Schmuck ausgedrückt. Es gibt auch leisere Töne, die jedoch nicht weniger gesellschaftlich relevante Themen im Schmuck ausdrücken, wie zum Beispiel Fragen zur Identitätsbildung oder zum Istzustand des Menschseins im 21. Jahrhundert.

Im Blick: Waidmannsdank! Jüngst geschenkt – Zeichnungen, Radierungen und Druckplatten von Johann Elias Ridinger (1698–1767)
31.05.2019 - 23.06.2019

Johann Elias Ridinger gehört zu den versiertesten Tierzeichnern und -graphikern nicht nur des 18. Jahrhunderts. In einem gewaltigen, auch numerisch opulent barocken Werk von rund 1.600 Radierungen hat Ridinger mit dokumentarisch genauen Berichten von Jagden und Wildtieren Maßstäbe der Tierbeobachtung gesetzt. Die Staatliche Graphische Sammlung München besitzt das druckgraphische Œuvre Ridingers nahezu vollständig. Umso erfreulicher, dass das Kabinett aus der ehemaligen Sammlung des Unternehmers und Kaufmanns Hans Dedi (1918–2016) jüngst u.a. mit neunzehn Zeichnungen und drei Druckplatten beschenkt wurde. Anlass genug, Danke zu sagen und das Geschenk, bereichert um eigene Bestände und Schenkungen des Freundeskreises, in zwölf Kapiteln zur Kunst Ridingers und seiner Nachfolge zu präsentieren.

Geprägte Bilderwelten der Romanik. Münzkunst und Währungsräume zwischen Brixen und Prag
19.04.2018 - 30.06.2019

Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entstanden Münzen, die einen außerordentlichen Bilderreichtum zeigen. Dieser wird unter kunsthistorischen Aspekten betrachtet und als romanische Kleinkunst behandelt. Der geografische Raum umschließt die Gebiete zwischen Brixen und Prag, Augsburg und Wien. Die Ausstellung wurde mit der Stiftung Bozner Schlösser und dem Münzkabinett Kunsthistorisches Museum Wien konzipiert.

Veranstaltungskalender

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