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Ausstellungen

Arbeitskreis (AK) zur Resozialisierung von gemeinem Grün
03.08.2018 - 07.10.2018

Ein Projekt des AK Grün. Organisiert von Rasso Rottenfusser, Susanne Schmitt, Anja Uhlig und Katharina Weishäupl Der "Arbeitskreis (AK) zur Resozialisierung von gemeinem Grün“ sucht nach neuen, konkret in München verorteten Perspektiven auf Wildheit, Ordnung, Avantgarde und Chaos. Aus dem Kontext der Kunst heraus folgt das Projekt dabei verschiedenen wissenschaftlichen, gestalterischen oder aktivistischen Ansätzen. Der AK Grün lädt dazu ein, den Arbeitskreis bei seinen Stadtdurchstreifungen mit unterschiedlichen Expert*innen zu begleiten und so für kurze Zeit selbst Teil des Arbeitskreises zu werden.

Stadt - Tand - Fluss. Fotografien von Marx Cristof Welser und Walter Korn
19.07.2018 - 16.10.2018

Nicht irgendeine Stadt, sondern unsere Heimatstadt München, sowie die Fotografen es erleben, als aufmerksame, fotografische Biografie unserer Stadt München als Lebensgefühl, als "Überlebensort”, München als Stadt der Tandler und Trödler, München als Stadt der Surfer, 540 Kilometer vom nächstgelegenen Meer entfernt. Walter Korn ist seit 35 Jahren Fotograf und Bildredakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Er zeigte bereits viele sehr erfolgreiche, Fotoausstellungen in Galerien, Stadtmuseen sowie Einrichtungen der VHS München und der VHS München-Nord. Marx Christof Welser präsentiert beeindruckende Schwarz-Weiß Aufnahmen, so von den Münchner Eisbachsurfern. Das Leben ist im Zeitalter der Selfies eine fast pausenlose Aneinanderreihung bunter Momentaufnahmen. Dennoch lässt sich das Selbst nicht ohne weiteres stellen. Es treibt sich auch in Lücken und Brüchen herum, geht manchmal verloren. Wir können die körperlichen Symptome unserer Altersstufen betrachten. Sind wir das selbst? Oder sind wir auch noch ein anderer? Welche unsichtbaren Abdrücke werden auf uns hinterlassen? Was formt uns, deformiert uns?

"The Plasmonics"
26.09.2018 - 20.10.2018

Emanuel Mooner, Marie Jaksch, David Blitz, Julian Billmair und Julian Rabus präsentieren eine Multimedia Ausstellung aus Film, Installationen, Druck und Slime. Das Dazwischen, das Fluide, das Transzendente, das Zusammenhängende, das Amorphe gerät in das Zentrum ihrer künstlerischen Beobachtungen. Es werden Zustände und Unzustände untersucht, deren Metamorphose und die Un-/Möglichkeiten eines anderen Umgangs mit Realität.

A Muslim, a Christian and a Jew. Eran Shakine
21.02.2018 - 21.10.2018

In seiner aktuellen Serie setzt sich der israelische Künstler Eran Shakine humorvoll mit der Frage nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Angehörigen des Islams, Christentums und Judentums auseinander. Der Ausstellungstitel spielt auf den Anfang eines Witzes an, der Stereotype bedient. Bei Shakine jedoch erscheinen die drei als äußerlich nicht unterscheidbares Trio, als Symbol für die drei großen Weltreligionen. Auf der Suche nach gemeinsamen Ursprüngen, der Liebe Gottes oder dem Dialog mit Mose erleben sie Skurriles und Alltägliches. So unbeschwert die Zeichnungen wirken, so ernsthaft ist ihre Aussage: Die Gläubigen teilen trotz der unterschiedlichen Auslegung der Schriften eine gemeinsame Geschichte. Ihre Wünsche und Träume liegen oft nah beieinander.

Jutta Koether - Tour de Madame
18.05.2018 - 21.10.2018

Kaum eine Künstlerin hat die kulturelle Landschaft seit den 1980er-Jahren so nachhaltig geprägt wie Jutta Koether (*1958). Die Überblicksausstellung "Tour de Madame" zeichnet mit über 150 Werken ihr künstlerisches Schaffen chronologisch nach. In einer spezifisch für die Ausstellung entworfenen 12-teiligen Bildserie wird Koether – in Anspielung auf den Lepanto-Zyklus von Cy Twombly – ihre eigene "Schlacht" mit der Kunstgeschichte thematisieren. Die Zusammenführung mit vielen bisher noch nie präsentierten Werken erlaubt es, ihr OEuvre in seiner historischen Bedeutung zu erfassen: als groß angelegten Versuch, eine alternative "Gegen-Geschichte" zum modernistischen, männlich dominierten Kanon zu entwerfen.

José Antonio Suárez Londoño "Almanach"
19.06.2018 - 21.10.2018

Die von José Antonio Suárez Londoño (geb. 1955 in Medellín, Kolumbien) seit den 1970er Jahren angefertigten Druckgrafiken, Zeichnungen, Skizzenbücher und Gummistempel bilden zusammen ein immenses Gesamtwerk. Suárez Londoño beherrscht meisterhaft die verschiedenen Techniken jeder dieser Gattungen, die sich alle auf das Alltägliche konzentrieren und sich auszeichnen durch eine einzigartige und sehr markante Ikonographie. Es ist jedoch sein unermüdliches Schaffen insgesamt, das die Einzigartigkeit der künstlerischen Praxis von Suárez Londoño definiert: seine tägliche und wöchentliche Routine, die gleichzeitig ein Inventar der Welt und ein persönliches Tagebuch hervorbringt. In Suárez Londoños Arbeit spielen Faktoren wie Lernen, Erfahrung und Imagination eine große Rolle, womit sich der Künstler einen quasi unendlichen Raum schafft, in dem es ihm gelingt, die Zeit zu überwinden. Die Auswahl an Arbeiten in der Ausstellung stellt eine von zahllosen Kombinationen dar, die man hätte anbieten können: der Almanach eines international bedeutenden Künstlers, der in seiner Heimat Bezugspunkt für die jüngere Künstlergeneration und Schöpfer eines einzigartigen und zeitlosen Werkes ist.

RICOCHET #12: Christian Hartard "Less Work for Mother"
19.06.2018 - 21.10.2018

Im Rahmen der Reihe RICOCHET zeigt das Museum Villa Stuck mit der Ausstellung "Less Work for Mother" die erste museale Einzelpräsentation des Münchner Künstlers Christian Hartard (geb. 1977). Für die Räume im zweiten Obergeschoss der historischen Villa Stuck entwickelt er ein komplexes Ensemble aus Objekten, Grafik, Video und ortsspezifischen Installationen, die um Motive von Abwesenheit und Präsenz, Zeigen und Verbergen kreisen. Hartard nähert sich in zehn eigens für die Ausstellung entstandenen Werken elementaren Erfahrungen und Emotionen wie Angst, Ohnmacht, Verlust. Es entsteht eine Choreographie von Objekten, welche die Betrachter empfindsam auf Gegensätze wie hart/weich, durchlässig/fest oder kalt/warm reagieren lassen. Ihre sensorischen Eigenschaften, wie Geruch, Temperatur, Vibration oder Sound, lassen einen hinfühlen, hinriechen, hinhören, wenn hinsehen allein nicht reicht. Durch die Verwendung fragiler, schutzbedürftiger Stoffe, weicher und viskoser Materialien oder durch den Einsatz von Wärme, Kälte, Elektrizität und Fließvorgängen wird ihr Minimalismus gebrochen und sinnlich aufgeladen. Der Künstler interessiert sich für eine Kunst, die nicht Bilder, sondern Wirklichkeiten schafft. Der Betrachter ist daher mit konkreten Situationen konfrontiert, in denen die Werke als Gegenüber erfahrbar sind. Ein stromführender Vorhang, zähflüssiges Industriewachs oder in Säure aufgelöstes Gold sind Energie- und Erinnerungsspeicher, die dem Nichtmehrvorhandenen einen Ort geben. Sie notieren, was verblasst und verschwunden ist. Auch das nervöse Zittern von Fensterglas, Bilder überkochender Milch, Dinge aus Porzellan und Textil sind Protokolle dessen, was einmal war oder gewesen sein könnte. Indem sie in den ehemaligen Dienstbotenräumen der Villa Stuck hauswirtschaftliche Tätigkeiten evozieren, legen sie mehrdeutige Spuren in die Vergangenheit. Hartard erarbeitet sich ein Thema auf verschiedenen Ebenen, inhaltlich-archivarisch genauso wie formal-ästhetisch. Für die Ausstellung in der Villa Stuck führt ihn seine Recherche zu einem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte, aber auch zu einem traurigen innerhalb seiner eigenen Familiengeschichte. Davon ausgehend entwirft Hartard eine Serie von "Wiederbelebungsmaßnahmen", in denen sich konzeptueller Zugriff und ästhetische Poesie verschränken.

Divine x Design. Das Kleid der Antike
23.03.2018 - 31.10.2018

Kleidung hat in der Antike ebenso wie heute eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Die Ausstellung "Divine X Design. Das Kleid der Antike" soll ein Gespräch über Bekleidung im antiken Griechenland und unsere Vorstellungen von Kleidung und Mode anregen. Gemeinsam mit der AMD Akademie Mode & Design haben die Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek München dazu ein Projekt umgesetzt, um antike Kleidung und zeitgenössisches Modedesign in einen Dialog treten zu lassen. Hochkarätige antike Kunstwerke und eigens für die Ausstellung entworfene Mode von Nachwuchsdesignern veranschaulichen den Dialog zwischen den Epochen. Des Weiteren geht die Ausstellung der Frage nach, welches Aussehen, welche Funktion und welchen gesellschaftlichen Stellenwert Kleidung im antiken Griechenland hatte, und wie diese Vorstellungen im Laufe der vergangenen Jahrhunderte in unsere heutige Zeit tradiert wurden und werden. Denn Kleidung ist in allen Gesellschaften bestimmt durch offizielle und inoffizielle Kleiderordnungen, Codes, Chiffren und die Zuschreibung von (Status-)Symbolen. Auf archäologischer Basis wird das Wissen um Kleidung in der griechischen Antike präsentiert. Im Alltag, bei Festlichkeiten, beim Sport, bei der Jagd und im Krieg kam unterschiedliche Kleidung zum Einsatz. Auch Kosmetik, Frisuren und Accessoires waren damals schon wichtige Stilmittel für das individuelle Erscheinungsbild. Da kaum Textilreste aus der griechischen Zeit erhalten sind, wird anhand von gemalten Bildern auf antiken Gefäßen, Statuetten aus Ton und Bronze, Schmuck sowie lebensgroßen Marmorstatuen den Fragen nach dem Aussehen und der Bedeutung der damaligen Kleidung sowie den Fertigungsprozessen nachgegangen.

Vom Ausstellungspark zum Verkehrsmuseum: 110 Jahre historische Messehallen
13.05.2018 - 31.10.2018

Die Gebäude des Verkehrszentrums sind ein historisch besonderer Ort auf der Schwanthalerhöhe: 1908 eröffnet, waren sie das Herzstück des Münchner Ausstellungsparks und der späteren Messe München. Zum denkmalgeschützten baulichen Ensemble gehört u.a. eine der ersten Eisenbetonhallen in Bayern. Nach dem Umzug er Messe München wurden sie als Kulturdenkmal zwischen 2000 und 2007 aufwendig saniert und in ein Verkehrsmuseum umgewandelt.

Pathologisches Fersenbein - 40 Jahre Urelefant von Mühldorf
01.10.2018 - 31.10.2018

Das 12 Mio. Jahre alte Skelett des Urelefanten von Mühldorf bildet den majestätischen Mittelpunkt im Lichthof des Museums. Nach dem Fund 1971 und der langjährigen Präparation wurde das Skelett 1978, vor 40 Jahren, zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Aus diesem Anlass wird hier ein besonderer Aspekt des Fundes herausgestellt. Das rechte Fersenbein ist pathologisch verändert, was auf eine schwerwiegende Verletzung während der Jugendphase des Urelefanten zurück geht. Die Folge war eine Anpassung der Fortbewegungsart um den Belastungsschmerz gering zu halten. Dies führte zu einer ungleichen Entwicklung des Sehnen- und Bandapparats bzw. deren Befestigungshöcker und -flächen auf den Knochen. Zudem ist der gesamte Fersenbein-Knochen deutlich kürzer als das gesunde linke Fersenbein, was auf eine Schädigung der noch offenen Wachstumsfuge schließen lässt. Trotz dieser schwerwiegenden Verletzung ist das Tier “uralt” geworden, wie seine Körpergröße und die stark abgekauten Zähne zeigen.

Balanceakte - 200 Jahre Radfahren
28.07.2017 - 04.11.2018

Vor 200 Jahren erfand Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn, besser bekannt als Karl Drais, das erste Zweirad: eine Laufmaschine. Sie wurde zum Vorläufer des Fahrrads, das bis heute eines unserer wichtigsten individuellen Verkehrsmittel darstellt. Das Verkehrszentrum nimmt das 200-jährige Jubiläum der Drais'schen Erfindung zum Anlass, eine Sonderausstellung rund um das Fahrrad, das Radfahren und die Radfahrer und Radfahrerinnen zu präsentieren.

energie.wenden
15.02.2018 - 04.11.2018

Die Energiewende ist eines der aktuellsten und akutesten Themen unserer Zeit. Wie lassen sich Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und soziale Gerechtigkeit unter einen Hut bringen? "energie.wenden" liefert Orientierungswissen und macht spielerisch die Knackpunkte auf dem Weg zur nachhaltigen Energieversorgung erfahrbar. In zehn Ausstellungsbereichen geht es um Themen wie Solar-, Wasser- und Windenergie, aber auch um Mobilität oder Atomenergie.

Knallbunt und Unsichtbar
05.07.2018 - 04.11.2018

Die Farbenpracht der Tiere ist faszinierend. Dabei übersieht man jedoch leicht, dass Farben immer auch Botschaften übermitteln, die meist präzise auf einen Adressaten ausgerichtet sind. Farben bilden ein komplexes Kommunikationssystem, das über Jahrmillionen entstanden und keinesfalls zufällig ist. Bunte Gefieder und grellfarbige Chitinpanzer, durchblutete Hautpartien und prächtige Körperanhängsel senden gezielte Signale: Sie sollen Geschlechtspartner anlocken und beeindrucken, Rivalen in Schach halten oder Feinde abschrecken. Und nicht zuletzt wird Farbe auch für das Gegenteil eingesetzt, nämlich sich zu tarnen: Die gleiche Färbung anzunehmen wie die Umgebung, ist eine elementare Überlebensstrategie vieler Arten. Farbe kommt aber auch dort zum Einsatz wo es um ausgefeilte und verblüffende Methoden der Täuschung geht, die sich im Lauf der Evolution entwickelt haben.

KI_L_MUC_SA_R
17.10.2018 - 16.11.2018

Die drei Begriff "Bildhauerei", "Lehre" und "Raumbezug" bilden die zentralen Koordinaten des Projekts, das die Studierenden der Bildhauer-Klassen von Elisabeth Wagner (Muthesius Kunsthochschule Kiel), Georg Winter (Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken) und Olaf Metzel (Akademie der Bildenden Künste München) gemeinsam organisieren. 16.10., 19 h Eröffnung: ANEIGNUNG im MaximiliansForum 19.10., 19 h Eröffnung: AUSDEHNUNG in der Galerie der Künstler. Mit Erweiterung der Arbeiten im MaximiliansForum

Kunstsalon 2018: Fiktion und Fakten
08.11.2018 - 02.12.2018

Der diesjährige Untertitel des KUNSTSALON 2018 erklärt sich im gegenwärtigen politischen Klima fast von selbst. Der einstige Werbe-Slogan eines deutschen monatlichen Magazins „Fakten, Fakten, Fakten...“ könnte in dem Zusammenhang heute fast als Bestandteil eines Parteiprogramm durchgehen. Aber der Untertitel zielt nicht nur auf die Gegenüberstellung von Erfundenem und Realität ab. „Fiktionen“ sind auch Visionen von möglichen Welten. Kunst bildet nicht nur Realität ab, sie gestaltet auch fiktive Welten. Ist das Ziel die Erkundung der Welt oder die Erprobung der Utopie lassen sich Künstler von Fakten oft nicht stoppen. Der KUNSTSALON 2018 mit dem Untertitel FIKTIONEN UND FAKTEN ist eine Bestandsschau zeitgenössischen Kunstschaffens, die durch „freie Einsendung“ (Künstler bewerben sich selbst) und anschließender Auswahl durch eine wechselnd besetzte Jury aus Künstlern zusammengestellt wird. Wir zeigen, was heute in den Ateliers entsteht, unabhängig von Bewertungen Dritter, so wie es der Tradition der Pariser Salons entspricht, als Künstler sich gegen das Diktat der Händler und Museumskuratoren zur Wehr setzten. Auch dieses Jahr findet die Ausstellung unter großer Gastbeteiligung von jungen Künstlern statt. Gezeigt werden 90 Exponate von 58 Künstlern, darunter zudem 1/3 internationale Künstler aus insgesamt 12 europäischen und überseeischen Ländern.

Tod in Triest. Auf den Spuren von Johann Joachim Winckelmann
06.06.2018 - 09.12.2018

In den internationalen Reigen der Jubiläumsveranstaltungen zu Johann Joachim Winckelmann reiht sich die Studioausstellung "Tod in Triest. Auf den Spuren von Johann Joachim Winckelmann" in den Antikensammlungen ein. Winckelmann gilt als Begründer der modernen Archäologie und Kunstwissenschaft. Er wurde am 8. Juni 1768 in Triest ermordet. Sein gewaltsamer und tragischer Tod ließ ihn zu einer in ganz Europa verehrten Persönlichkeit aufsteigen. Heuer jährt sich der Todestag zum 250. Mal. Bereits am 9.12.2017 wurde sein 300. Geburtstag gefeiert. In der Ausstellung am Königsplatz wird die Bedeutung des aus Stendal in der Altmark stammenden Gelehrten für die Fachwissenschaft der Klassischen Archäologie sowie für das Kunstverständnis des Klassizismus im Allgemeinen, aber auch für den Kunststandort München im Speziellen hervorgehoben. Denn der bayerische Kronprinz und spätere König Ludwig I. orientierte sich bei seinen Plänen zur Einrichtung der Glyptothek auch an den Schriften Winckelmanns und an dessen Ideen von einem entwicklungsgeschichtlichen Verständnis der antiken Kunst. Zudem befinden sich am Königsplatz berühmte Skulpturen aus der einstigen römischen Sammlung des Kardinals Alessandro Albani, als dessen Bibliothekar Winckelmann in Rom wirkte; darunter der in der Schau gezeigte "Winckelmann’sche Faun", der "Knabe mit der Siegerbinde" oder der "Faun mit den Flecken".

MOMENTE. Einmal erlebt. Nie vergessen.
14.07.2017 - 30.12.2018

Unvergessliche Szenen, die Geschichte schrieben. Ergreifende Augenblicke, die sich ins Gedächtnis gebrannt haben. Es gibt auch im Fußball Momente für die Ewigkeit – und genau diese können in der FC Bayern Erlebniswelt noch einmal erlebt werden. Die Sonderausstellung "MOMENTE. Einmal erlebt. Nie vergessen." versetzt die Besucher zurück in die entscheidenden Augenblicke aus den letzten fünf Jahrzehnten Vereinsgeschichte. Die Besucher können gemeinsam mit den Idolen des deutschen Rekordmeisters in Erinnerung schwelgen. In dem umfangreichen Filmmaterial kommen zahlreiche Bayern-Stars wie Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß, Franz Beckenbauer, Philipp Lahm, Oliver Kahn, Arjen Robben oder Sepp Maier zu Wort. Ein weiteres Highlight sind die 3-D-Installationen, in denen die Besucher Teil dreier Momente werden können. Deutlich wird an jedem Punkt der Ausstellung, welche Kraft vom Fußball ausgeht - Gänsehaut garantiert.

Der Blaue Reiter
03.02.2016 - 31.12.2018

Die Besucher_innen treffen im zweiten OG des Lenbachhauses auf den Reichtum der weltweit größten Sammlung aus dem Künstlerkreis des "Blauen Reiter", ergänzt durch eine Auswahl von Hauptwerken des Nachexpressionismus und der Neuen Sachlichkeit. Nach ihrer produktiven Zusammenarbeit in Murnau und München bildete sich der "Blaue Reiter" um Wassily Kandinsky, Franz Marc, Gabriele Münter, Alexej Jawlensky und Marianne von Werefkin. Die erste Ausstellung des "Blauen Reiter" fand im Winter 1911 in der Münchner Galerie Thannhauser statt. An ihr nahmen auch neue Künstlerfreunde wie August Macke und Heinrich Campendonk teil. Eine zweite Ausstellung im Frühjahr 1912 in der Galerie Goltz in München bezog auch Paul Klee und Alfred Kubin mit ein. Von all diesen Künstlern sind eine Fülle von Werken in der Sammlungspräsentation des "Blauen Reiter" zu sehen.

Bildschön – Ansichten des 19. Jahrhunderts
20.02.2017 - 31.12.2018

Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Bilder. Sie erreichten eine größere Öffentlichkeit als je zuvor. Die damals erfundenen Motive bestimmen bis heute, was wir als romantisch, als traurig oder als schön empfinden. Künstlerinnen und Künstler prägten auf wirkmächtige Weise die Kultur ihrer Zeit, ein sehr viel breiteres Themenspektrum wurde bildwürdig und im Idealfall vom Publikum als »bildschön« gelobt. Ihre Kunst erzählt von Atelierrealitäten, Heimatgefühlen und Touristenattraktionen, sie handelt von Natursehnsucht und befreitem Lebensgefühl, von bürgerlicher Selbstdarstellung und dem großen "Theater" des modernen Lebens. Die Neuinterpretation und Neuordnung der reichen Bestände der Kunst des 19. Jahrhunderts möchte andere Perspektiven auf die bis heute nachwirkende Bildkultur eröffnen. Die Ausstellung zeigt rund 80 Gemälde aus der Sammlung, verknüpft sie mit Texten, Fotografien, Film- und Hörbeispielen.

Olaf Metzel - Reise nach Jerusalem
03.10.2017 - 31.12.2018

Für die Eröffnung der Pinakothek der Moderne schuf Olaf Metzel eine Skulptur, die der bühnenhaften Ausstrahlung des Treppenhauses einen signifikanten Akzent verlieh. Das Interesse des Künstlers galt der einzelnen Säule auf dem mittleren Treppenabsatz, die er in ein schillerndes Gewand aus farbigem Acrylglas kleidete, in dessen Innerem sich deformierte Plastikstühle stapeln. "Reise nach Jerusalem" nannte Metzel das exzentrische Werk, das sich schon bald zu einem Wahrzeichen des Museums entwickelte. Zum 15. Geburtstag des Museums ist die raumgreifende Arbeit erneut zu sehen.

Archäologisches Schaufenster im Münchner Stadtmuseum: Funde vom Marienhof
29.11.2017 - 31.12.2018

Allein in der Münchner Altstadt fanden bislang über 250 archäologische Ausgrabungen statt. Was geschieht mit den Funden anschließend? Angeregt durch die großen Grabungen am Marienhof 2011/2012 bildeten zahlreiche staatliche und städtische Stellen eine Arbeitsgemeinschaft "Archäologie München". Spezialisten wie Archäologen, Botaniker, Zoologen, Anthropologen und Historiker erforschen Alltagsleben, Umwelt und Stadtbild Münchens seit dem Mittelalter. Am Beispiel des Marienhofes und seiner vielfältigen Geschichte werden nun Aspekte aus dieser Forschung präsentiert. Keramik-, Glas- und Lederfunde erzählen dabei vom Alltag, Tierknochen von der Beziehung Mensch-Tier, Pflanzenreste von der Ernährung der mittelalterlichen und neuzeitlichen Münchner. Auch die jüngste Vergangenheit wird am Marienhof präsent, zeugt doch das verformte Hotelgeschirr vom Café Deistler von den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg. Eine Kooperation von Archäologischer Staatssammlung München und Münchner Stadtmuseum.

Veranstaltungskalender

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