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Ausstellungen

Felix Brenner, Andreas Maus, KarHang Mui. euward8
30.04.2021 - 27.06.2021

Das Haus der Kunst heißt in 2021 die Preisträger des euward European Award für Malerei und Grafik willkommen. Seit 2000 verleiht die Augustinum Stiftung alle drei Jahre den euward mit dem Ziel, Künstler*innen im Kontext von geistiger Behinderung innerhalb des Ausstellungsbetriebs zu Sichtbarkeit und Anerkennung zu verhelfen. Der Schweizer Künstler Felix Brenner (* 1955) verarbeitet seine großformatige Malerei mit grafischen Einzelblättern, Zeichnungen und Lithografien zu wandfüllenden Bild-Installationen. Er performt, produziert Videos, veröffentlicht Sendungen auf Mix-Cloud, er verfasst vielbändige „Dossiers“ und ethnobotanische Studien. In der aktuellen Ausstellung zeigt sich dieses multimediale Schaffen auch in seiner thematischen Vielfalt. Ausnahmslos biografisch verstanden, bearbeitet der Künstler in den symbolisch aufgeladenen Bildern sein Leben als eine Art Assemblage von Ereignissen. Andreas Maus (* 1964) lebt in Pulheim und arbeitet in Köln. Er erzählt mit Bleistiftund Kugelschreiberzeichnungen von menschlichen Abgründen, Leid, Verfolgung und Folter in allen Phasen der jüngeren deutschen Geschichte. Und er spürt ihnen bis in die Gegenwart der Neo-Nazis nach. In seinen tagebuchartigen Künstlerbüchern reflektiert er mit einer Kombination von Wort und Bild den langen Weg von Exklusion und ihren Folgen. In den pulsierend expressiven und detailreichen Farbstiftzeichnungen des in den Niederlanden lebenden KarHang Mui mit Wurzeln in Hongkong (* 1989) verbinden sich Natur und Kultur. Die Unterscheidung zwischen Landschaft und Architektur, Abstraktion und Figuration, Wirklichkeit und Transzendenz scheinen zu verschwimmen. Die Darstellung fantastischer Traumwelten ist überall von der feinen Textur der Strichführung durchzogen.

KI. Robotik. Design
16.07.2021 - 18.09.2022

Die Themen Robotic und Künstliche Intelligenz sind die aktuellen Themen, die unsere Zeit und Gesellschaft vor die größten Herausforderungen stellt. Auch im Bereich des Designs stellen sich unzählige neue Aufgaben der Gestaltung von Prozessen und Produkten. So hat die Neue Sammlung – The Design Museum den Leiter der Munich School of Robtics and Machine Intelligence (MSRM), Herrn Prof. Dr. Sami Haddadin, und sein Team eingeladen, eine Ausstellung zu konzipieren, um beispielhaft ihre Entwicklungen zur Zukunft der Gesundheit, der Arbeit und der Mobilität in einer Zeit von Robotik und Künstlicher Intelligenz zu präsentieren. Geplant ist ein interaktives Laboratorium, in dem Prozesse wachsender künstlicher Intelligenz für die Besucher erlebbar gemacht werden. Neben der Sichtbarmachung des Entstehens Künstlicher Intelligenz fokussiert die Ausstellung auch Fragen nach den hiermit verbundenen Designformen. Mit Sami Haddadin setzt eine Koryphäe der Robotic und Künstlichen Intelligenz die Reihe für zeitgenössische Designpositionen in der Paternoster-Halle fort, zu der Die Neue Sammlung – The Design Museum seit 2015 jährlich internationale Protagonisten des Designs einlädt.

Emil Nolde. Meine Art zu malen...
01.10.2021 - 30.09.2022

Studioausstellung zur Maltechnik Emil Noldes Emil Nolde (1867 1956) zählt unbestritten zu den bekanntesten und wichtigsten Vertretern des deutschen Expressionismus und ist in der Pinakothek der Moderne unter anderem mit einem seiner frühen Schlüsselwerke "Tanz um das goldene Kalb" von 1910 prominent vertreten. "Meine Art zu malen ist ohne alle Kunststücke..." - wie dieses titelgebende Zitat des Künstlers zu verstehen ist, untersucht erstmals ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Kooperationsprojekt zur Maltechnik und den Künstlermaterialien Emil Noldes. Hauptpartner des multidisziplinären Forschungsverbundes sind das Doerner Institut der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde und die Hamburger Kunsthalle.

Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann - Von der Boheme zum Exil
08.12.2016 - 06.12.2026

Thomas Manns Münchner Jahre zwischen 1894 und 1933 bildet den zeitlichen Rahmen für die Ausstellung. Ausgehend von den literarischen Nachlässe der Monacensia spürt sie der Frage nach: Was macht das literarische München zwischen Schwabinger Bohème und Hitlers "Hauptstadt der Bewegung" aus? Manuskripte, Briefe, Fotografien und seltene Erinnerungsstücke werfen Schlaglichter auf das höchst ambivalente literarische Leben der Stadt zwischen dem Aufbruch in die Moderne und der Vertreibung der Dichter und Schriftsteller ins Exil. Thematisiert werden die Brüche und Umbrüche während des Ersten Weltkriegs ebenso wie die Wechselwirkung von bürgerlicher Hochkultur und urwüchsigem Volksvergnügen in der Weimarer Republik. Die Original-Dichterschreibtische von Frank Wedekind und Oskar Maria Graf symbolisieren den Spannungsbogen von der Münchner Bohème bis zum amerikanischen Exil. Wie für viele Autoren sind sie weit mehr als ein Arbeitsplatz: Sie sind "Schreibheimat" und Ausdruck eines Lebensgefühls.

Veranstaltungskalender

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