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Ausstellungen

Bildschön - Hans Dumler
10.09.2015 - 31.10.2015

Die Artothek, der städtische Kunstraum und Bildverleihstelle zeigt in zwei sich aufeinander beziehenden Ausstellungen Arbeiten aus dem umfangreichen Werk Hans Dumlers, geboren 1922. Seine Malerei und Arbeiten zur Kunst am Bau, zeigen Räume, Landschaften und Menschen und sind geprägt von persönlichen Erlebnissen und Wahrnehmungen. Die erste Ausstellung "Bildschön" zeigt Beispiele aus seinem figurativen malerischen Werk der letzten Jahre, das mit seinen kräftigen Farben bei aller formalen Klarheit auch eine große Fröhlichkeit vermittelt. Ausgangspunkt für die anschließende Ausstellung sind die Tiermotive der Wandmalereien in der Grundschule Regina-Ullmannstraße, die in einer Rauminstallation in der Artothek neu inszeniert werden. 1972 realisierte der Künstler in einem von mehreren städtischen Kunst-am-Bau-Aufträgen die großformatigen Wandgestaltungen in der Grundschule Regina-Ullmann-Straße, die 2012 saniert wurde. Hans Dumler lebt und arbeitet heute in Utting am Ammersee. Von 1947 bis 1953 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München, u.a. bei Prof. Willi Geiger und Prof. Franz Nagel. 1954 erhielt er ein Stipendium des französischen Staates, das ihm einen einjährigen Studienaufenthalt in Paris ermöglichte. Zurück in München arbeitete er als Assistent an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Franz Nagel. Erste institutionelle Ankäufe wurden u.a. von der Staatlichen Graphischen Sammlung in München und dem Modern Art Museum Munich (MAM) getätigt. 1965 erhielt Hans Dumler einen Förderpreis der Landeshauptstadt München, 1967 zeigte das Münchner Stadtmuseum in einer Einzelausstellung auch Beispiele seiner Kunst-am-Bau-Entwürfe.

Oberschleißheim im Wandel der Zeit.Von der höfischen Siedlung in die Gegenwart
28.09.2018 - 20.01.2019

Die Gemeinde Oberschleißheim, Standort der Flugwerft Schleißheim, ist seit fast fünf Jahrhunderten einem stetigen Wandel ausgesetzt. Doch, als wäre das nicht schon viel genug, steht die Kommune jetzt - oder sollte man treffender sagen immer noch - zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor Veränderungen ungeahnten Ausmaßes. Anlass genug für den Kulturverein "Freunde von Schleißheim e.V.“, in einem Kaleidoskop, also in einer lebendigen, bunten Bilderfolge, die Vergangenheit des Ortes der Gegenwart gegenüberzustellen. Themen sind u.a. das Wittelsbacher Erbe, die allgemeine Ortsentwicklung, die Post und Eisenbahn, der Flugplatz, die Landwirtschaft, das örtliche Gewerbe sowie die überregionalen Lehranstalten. Auch Maler und Schriftsteller, zwei sogar mit Weltrang, hinterließen hier ihre Spuren.

Um uns die Stadt
17.07.2018 - 21.01.2019

Die moderne Fotografie ist aufs engste verbunden mit der Kultur der Großstadt. Im urbanen Umfeld finden Fotografinnen und Fotografen der 1920er Jahre Inspiration für experimentelle Bildgestaltungen und die Visualisierung eines Neuen Sehens, wie es heute als ikonisch für die Avantgardefotografie gilt. Zugleich aber richten zahlreiche Fotografen ihren Blick auf das soziale Gefüge der Großstadt. Als Flaneure und Straßenfotografen dokumentieren sie das alltägliche Leben und das dynamische Treiben der Menschen. Diese Ansichten zeigen die Stadt als kollektiven Lebensraum und entwerfen eine vielschichtige Beschreibung der Menschen und ihrer Lebensbedingungen im urbanen Raum.

Jörg Immendorff "Für alle Lieben in der Welt“
14.09.2018 - 21.01.2019

Jörg Immendorff (1945-2007) pflegte sein Image als Künstler und harter Kerl, doch er hatte auch weiche und nachdenkliche Seite, die man neben seinem politischen Sendungsbewusstsein in der Retrospektive „Für alle Lieben in der Welt“ entdecken kann. Erst Ende der 1970er-Jahre fasst Immendorff den Entschluss sich vollkommen der Kunst zu verschreiben. 1976 beteiligt er sich an der Biennale in Venedig und 1977 folgt schließlich der Einstieg in den Café Deutschland-Zyklus, angeregt durch Renato Guttusos Café Greco, das Immendorff in einer Ausstellung in Köln gesehen hatte. In den Café Deutschland-Bildern arbeitet sich Immendorff an der Politik seiner Zeit ab – es ist die Zeit der RAF und innenpolitischer Konflikte auf beiden Seiten der Mauer –, eine Wiedervereinigung scheint vollkommen außerhalb jeglicher Realität. In düsteren, theaterhaften Barszenen, die von Prominenten und Künstlern bevölkert sind, stellt Immendorff sich selbst meist als Grenzgänger zwischen Ost und West dar. Neben der klaren politischen Motivation zeigen die Bilder jedoch auch Immendorffs Gedankenwelt, in der Ideen über Zeit und Raum miteinander im Dialog stehen. 1998 erfährt Immendorff, dass er an ALS erkrankt ist. Seine Welt wird dunkler und sein Werk richtet sich zunehmend nach innen. Er arbeitet bis zu seinem Tod – am Ende nur noch mit Unterstützung von Assistenten, die seine Anweisungen im Atelier ausführen. Die Retrospektive wird ca. 200 Werke aller Schaffensphasen umfassen. Sie folgt keiner strengen Chronologie der Werke, vielmehr wird sie entscheidende Schwerpunkte der Werkentwickelung in Kapiteln darstellen.

Grüße aus Entenhausen vom Erika-Fuchs-Haus - das erste deutsche Comicmuseum zu Gast im Infopoint
28.11.2018 - 26.01.2019

Das Erika-Fuchs-Haus | Museum für Comic und Sprachkunst ist das erste Comicmuseum in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Leben und Werk der Übersetzerin Erika Fuchs. Fast ein halbes Jahrhundert lang übersetzte die Chefredakteurin des Micky-Maus-Magazins die Geschichten aus Entenhausen. Dabei prägte sie nachhaltig die deutsche Sprache. Ihre Wortspiele, Zitate und kreativen Sprachschöpfungen fanden Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch: Grübel grübel? Zack, Bumm, Peng! Dem Ingenieur ist nichts zu schwör! Die Dauerausstellung in Schwarzenbach a. d. Saale stellt ihr Werk in den Kontext der Comicgeschichte und bietet auch für Nicht-Experten einen Einstieg. Darüber hinaus zeigt das Erika-Fuchs-Haus regelmäßig Sonderausstellungen. Noch bis Mitte März ist die "Duckomenta" zu Gast. Die Berliner Künstlergruppe InterDuck interpretiert berühmte Kunstwerke mit Schnabel und Entenfüßen. "Die besten deutschen Comics" zeigt bis Mitte April die aktuellen Max und Moritz-Preisträger, die wichtigste Auszeichnung für Comic-Künstler im deutschsprachigen Raum. Im Infopoint ist das Erika-Fuchs-Haus zwei Monate mit Bildfahnen, Ansichtskatalogen und Sammlerfiguren aus dem Entenhausener Kosmos zu Gast: Dagobert Duck, der geldgierige Geizkragen, wie er überglücklich in seinen Geldtalern badet oder mal wieder - nerv, stöhn! - auf alles und jeden schimpft...

WUNDER.KAMMER – Frank Soehnles Theaterfiguren im Dialog mit der Sammlung Puppentheater
18.10.2018 - 27.01.2019

Eine Gegenüberstellung, ein Familientreffen, eine Audienz bei den Idolen. Der Figurenspieler Frank Soehnle hat in der Sammlung Puppentheater des Münchner Stadtmuseums jede Menge Inspirationsquellen wiedergefunden, aber auch Verwandte, Urahnen und Doppelgänger seiner eigenen Figuren. Zu Themen wie Himmel & Hölle, Abnormitäten, Schatten, Auflösung, Totentanz und Totenkonferenz, die auch immer wieder auf Soehnles Bühne zu sehen sind, entstehen auf 200 Quadratmetern sinnliche Dialogräume zwischen Exponaten der Sammlung und Figuren aus verschiedenen Inszenierungen Frank Soehnles von 1991 bis heute.

FORUM 047: Elizaveta Porodina – Smoke and Mirrors
05.10.2018 - 27.01.2019

Die in München lebende Künstlerin Elizaveta Porodina (geb. 1987 in Moskau) hat sich längst als Modefotografin international einen Namen gemacht hat. In ihrer ersten Museumspräsentation zeigt sie neue Bilder, die sich zwischen atmosphärischen Porträts, Mode und Dokumentarfotografie bewegen, stilistisch aber auch vom Surrealismus beeinflusst sind. Ähnlich wie Helmut Newton, der neben lrving Penn und Gordon Parks zu ihren Vorbildern zählt, erzählen ihre Fotografien dank Porodinas filmischer Inszenierungen immer eine Geschichte. Ihr gelingen farbenfrohe Fantasie-Szenerien oder dramatische Schwarzweiß-Motive. Klassische Bildgenres sind ihr nicht wichtig, vielmehr geht es ihr "um die Beziehung zwischen Menschen, um die Vision, diese großartigen Dimensionen sichtbar zu machen, letztendlich geht es nur um Liebe."

IM BLICK: Franz von Pocci – Phantasie und Spott
11.01.2019 - 27.01.2019

Franz Graf von Pocci (1807-1876) war nicht nur Zeremonienmeister, Hofmusikintendant und Erfinder des Kasperl Larifari, sondern ein geradezu besessener Zeichner. „Und hättʼ ich wohl an hundert Händʼ / mit Burgen kämʼ ich nie zu Endʼ!“, dichtete er selbst über seine Leidenschaft, ständig die Bildphantasie spielen zu lassen. Sie kreiste um erfundene Landschaften oder illustrierte seine Texte, konnte aber auch genauso gut in unbestechlicher Boshaftigkeit seine Kollegen in Verwaltung und Künstlerschaft als Karikaturen aufspießen. Eine bedeutende Zustiftung von 82 Zeichnungen Poccis an die Museumsstiftung zur Förderung der Staatlichen Bayerischen Museen bereicherte jüngst die historischen Bestände der Staatlichen Graphischen Sammlung München. Sie ist der Anlass, in einer kleinen Ausstellung zu dokumentieren, wie wichtig derartiges privates Engagement für die Weiterentwicklung der Bestände ist.

"The Territory of Ready"
13.12.2018 - 27.01.2019

Eine unterirdische Kreuzung, ein Durchgangsort, entstanden durch einen Irrweg in die planerische Zukunft. Ursprünglich gedacht als funktionales Konzept, konkret wie eine Zahl, nun eine der Schriften des Ortes ... In Territory of Ready treten Sarah Doerfel, Raphael Krome, Laura Leppert und Michael Mieskes mit dieser unterirdischen Verschlingung von stadtplanerischer Geschichte, ökonomischer Mutation und dem Ausstellungsort, der in das Profane des Verkehrsweges eingebettet ist, in Verhandlung. Dem öffentlichen Raum stellen sie vermeintliche Kunstobjekte entgegen, in den Ausstellungsraum fügen sie funktionshafte Objekte und "camouflage-artige“ Installationen ein.

Generations Part 2. Künstlerinnen im Dialog.
29.06.2018 - 29.01.2019

Die Werke von Frauen haben in der Sammlung Goetz seit Beginn einen besonderen Stellenwert. So wurden wichtige Einzelpositionen wie Yayoi Kusama, Rosemarie Trockel, Mona Hatoum oder Gruppierungen wie die Young British Artists schon früh aufgebaut und über die Jahre hinweg durch Neuerwerbungen erweitert. Im zweiten Teil der Ausstellung im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst stehen die Erkundung des Körpers, das Ausloten seiner Grenzen und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Sexualität, Geschlecht und Identität in bewegten Bildern im Zentrum. Denn Videotechnik wird bereits seit ihren Anfängen als künstlerisches Medium zur Selbstreflexion und Dokumentation von Performances eingesetzt. Gezeigt werden Fotografien, Filme und Installationen von Künstlerinnen aus den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart.

Bunte Bilder. Webteppiche aus Harrania
09.12.2018 - 31.01.2019

Über den Kuppeldächern des Dorfes schwebt ein fliegender Teppich, besetzt mit fröhlichen Menschen. Auf einem Dorfplatz drängt sich eine bunte Hochzeitsgesellschaft. Palmen und Taubenhäuser, Esel und Kamele, Katzen und Vögel bieten Blicke in das Leben am Nil - vielfältig ist die Themenwelt der Bildteppiche von Harrania, die an die handwerkliche Tradition der spätantiken Webereien anknüpft. Das Dorf im Dorf, 1976 von Fuad el Awadly und seiner deutschen Frau Irmgard Frisch gegründet, ist ein soziales Projekt. Die Familien der Weberinnen und Weber leben in enger dörflicher Gemeinschaft. Sie erhalten für ihre Arbeit einen festen Lohn und sind kranken und sozialversichert; die Fertigstellung größerer Teppiche kann sich bis zu einem Jahr hinziehen. Das Dorf bietet insbesondere den Frauen einen Ort der freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Die Kreativität der Weberinnen und Weber entsteht in enger Zusammen-arbeit und bleibt unbeeinflusst von der Omnipräsenz der pharaonischen Bilderwelt der nahen Gräber von Gisa und Sakkara, von der Megacity Kairo, von den Touristen, deren Busse Tag für Tag am Dorf vorbeifahren.

Platz da im Pantheon! Künstler in gedruckten Portraitserien bis 1800
25.10.2018 - 01.02.2019

Die Ausstellung "Platz da im Pantheon!“ und der gleichnamige, umfangreiche Katalog untersuchen erstmals zusammenhängend gedruckte Künstlerbildnisse in Porträtserien bis 1800: von den frühesten Holzschnittporträts in Büchern ab dem späten 15. Jahrhundert über die zahlreichen Bildnisvitenbücher seit dem 16. Jahrhundert bis hin zu den in großer Auflage erschienenen englischen 'magazines' vom Ende des 18. Jahrhunderts. Prof. Dr. Ulrich Pfisterer, Professor der Kunstgeschichte und Lehrstuhlinhaber am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, und sein Team spüren auf, welche Geschichten die Künstlerporträts über die Fremdwahrnehmung und das Selbstverständnis von Künstlern erzählen und welche Rolle das gedruckte Künstlerbildnis für die nationale wie europäische Kanonbildung der Berühmtheiten spielte. Zu den Highlights der Ausstellung gehört zweifelsohne Giorgio Vasaris zweite Edition der Vite von 1568. Das Werk ist nicht nur eines der frühesten druckgrafischen Kompendien von Künstlerbildnissen, sondern stellt in Umfang und Anspruch auch alle älteren in den Schatten.

„BMW Art Cars | How a vision became reality.“
10.10.2018 - 01.02.2019

Neue Sonderausstellung im BMW Museum. Art Cars #18 von Cao Fei und #19 von John Baldessari feiern Deutschlandpremiere. Die legendäre Reihe der Automobil-Kunstwerke kommt nach München: Im Rahmen der neuen Sonderausstellung „BMW Art Cars | How a vision became reality.“ können die Besucher des BMW Museums in die Welt der BMW Art Cars eintauchen und sieben der insgesamt 19 Fahrzeuge bestaunen. Neben den als "big four“ bekannten, vier ersten BMW Art Cars der Künstler Alexander Calder, Frank Stella, Roy Lichtenstein und Andy Warhol ist auch das rollende Kunstwerk #17 von Jeff Koons zu sehen. Als weiteres Highlight der Ausstellung feiern zudem die aktuellsten BMW Art Cars #18 der chinesischen Video-Künstlerin Cao Fei und #19 des US-amerikanischen Künstlers John Baldessari in Deutschland ihre Premiere und setzen die legendäre Reihe fort. Die Sonderausstellung ehrt zudem das Werk des französischen Initiators Hervé Poulain, der als Auktionator und Rennfahrer stets zwischen den beiden Welten von Kunst und Rennsport steht. Mit der Idee einer Verbindung von Kunst und Motorsport schuf er eine Verbindung zwischen beiden Bereichen, die bis heute anhält. Gezeigt werden zahlreiche Dokumente aus seinem Besitz sowie Werke der bildenden Kunst, die sich thematisch dem Rennsport widmen.

Thomas Hirschhorn "Never Give Up The Spot"
19.10.2018 - 03.02.2019

Anlässlich seines fünfzigjährigen Jubiläums zeigt das Museum Villa Stuck eine groß angelegte Ausstellung des Schweizer Bildhauers Thomas Hirschhorn mit dem Titel "Never Give Up The Spot". Hirschhorn formt eine riesige Ruinenlandschaft, welche sich über alle drei Stockwerke des Neuen Atelierbaus der Villa Stuck erstreckt und diese zu einem Raum verbindet. Der Titel der neuen Arbeit ist gleichzeitig Programm: "Never Give Up The Spot" bedeutet für Hirschhorn: "Die Position halten, den Standort halten, nie den Standort aufgeben, nie die Position verlassen", oder, in anderen Worten "vor Ort sein und am Ort durchhalten."

Schimmernde Krüge von Erz
19.09.2018 - 03.02.2019

Bei antiken Gebrauchsgefäßen, aber auch beim Tafelluxus der Griechen, Etrusker und Römer denken wir zuerst an bemalte Vasen aus Ton. Doch wer es sich leisten konnte, der benutzte zu religiösen Anlässen, bei vornehmen Gelagen und auch beim Wasserholen "Schimmernde Krüge von Erz". Auch trugen sie oft figürlichen Dekor, eingeritzt oder als Reliefschmuck. Die Ausstellung zeigt ihre unterschiedlichen Funktionen, ihre Vielgestaltigkeit und ihr zeitloses Design.

Florenz und seine Maler. Von Giotto bis Leonardo da Vinci
18.10.2018 - 03.02.2019

Mit rund 120 Meister­werken des 15. Jahrhunderts widmet sich die Ausstellung den bahnbrechenden Neuerungen der Kunst am Geburtsort der Renaissance und präsentiert das Schaffen der herausragenden Maler und ihrer Werkstätten. Hochkarätige Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen eröffnen facettenreiche Einblicke in die Ideen­welt und Arbeitsweise der Künstler. Innovativ setzten sich die Maler im Florenz der Medici mit Themen, Formen und Techniken auseinander. Mit neuem Selbst­bewusstsein erforschten sie die Wirklichkeit und suchten nach den Gesetzen von Harmonie und Schönheit, sie zeichneten nach der Natur und studierten die Werke der Antike. So gewannen sie nicht nur für profane Bilderzählungen und Porträts, sondern auch für die Bilder der privaten und kirchlichen Andacht eine nie dagewesene Vielfalt künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten.

Christbaumschmücken. The same procedure as every year?
09.11.2018 - 03.02.2019

Pünktlich zur Vorweihnachtszeit öffnet das Museum die Weihnachtskiste mit der Baumschmucksammlung der Münchner Geschwister Koch. Die beiden Schwestern sammelten von den 1950er Jahren bis ins Jahr 2000 Christbaumschmuck aller Spielarten, um jedes Jahr aufs neue ihren Traum vom Baum zu verwirklichen. Stimmungsvoll und traditionell musste es aber immer sein. Dabei war für die Schwestern wichtig, dass all die kleinen Holzfiguren aus dem Erzgebirge, selbstgebastelten Strohsterne, bunten Glaskugeln, Perlenketten und Rauschgoldengel von hoher handwerklicher Qualität waren. Fabrikware kam ihnen nicht unter – oder manchmal doch? Beim Bummel über Weihnachts- und Christkindlmärkte wurde gekauft was gefiel, um anschließend zu Hause die Kombinationsmöglichkeiten durchzuspielen. Am Nachmittag des 24. Dezember war es dann soweit: Der Tannenbaum wurde aufgestellt und das herbeigesehnte gemeinsame Schmücken konnte beginnen. Wurde dabei auch hitziger debattiert? Warum war das Baumschmücken überhaupt die Aufgabe der Schwestern? Durften auch Nachbarn die tollen Bäume der Kochs bestaunen? Diesen und weiteren spannenden Fragen rund um den Mikrokosmos des Christbaumschmückens der Geschwister spürt die Studioausstellung des Museums nach.

Phantastisch! Alfred Kubin und der »Blaue Reiter«
09.10.2018 - 17.02.2019

Häufig wird der österreichische Zeichner Alfred Kubin (1877–1959) als ein Gründungsmitglied des "Blauen Reiter" genannt, seine konkreten Beziehungen zu diesem Künstlerkreis sind jedoch so gut wie unbekannt. Die Ausstellung zeichnet erstmals mit einer Fülle von Werken, Dokumenten und Fotografien die komplexen persönlichen und künstlerischen Verflechtungen nach: Es ist fast völlig in Vergessenheit geraten, dass Kubins erste Ausstellung in München und sein berühmtes, aufsehenerregendes Frühwerk mit den drastischen Visionen von Trieb- und Zwangsvorstellungen, die Einblicke "in die Dunkelkammer der modernen Seele" erlaubten, 1904 von Wassily Kandinsky in der Künstlervereinigung "Phalanx" präsentiert wurden. Kuratiert von Annegret Hoberg

Jupp Heynckes – Spieler, Trainer, Mensch
15.07.2018 - 17.02.2019

Zentraler Bestandteil der Ausstellung ist ein exklusiver Film, gedreht in Schwalmtal auf dem Bauernhof des 73-Jährigen, der viel über den Sportsmann sowie den Privatmann Heynckes verrät. Zudem erzählen die Exponate viele Geschichten aus seiner beeindruckenden Vita. Rummenigge hob hervor: "Die Beziehung zwischen Jupp und dem FC Bayern ist eine ganz besondere. Vier Mal war er insgesamt Trainer bei uns – wir konnten immer auf ihn bauen." Jupp Heynckes steht für Werte wie Fleiß, Anstand, Respekt, Ehrgeiz, Toleranz und viele mehr – sie alle spiegeln sich in den liebevoll ausgewählten Exponaten wider. Ausgestellt sind nicht nur Erinnerungsstücke an eine überragende sportliche Karriere auf und neben dem Platz, sondern auch zahlreiche aus dem Privatleben des viermaligen Bayern-Trainers. Zu sehen sind ab sofort bis ins Jahr 2019 unter anderem getragene Trikots und Trainingsanzüge, die Torjägerkanone der Saison 1974/75 und der WM-Ball von 1974, aber auch alte Klassenfotos, inspirierende Musik sowie die Gartenhandschuhe, die auf Heynckes‘ Bauernhof tagtäglich in Benutzung sind.

"Sei kein Frosch!" Heinrich Kley zeichnet die Revolution
07.11.2018 - 19.02.2019

Im Archiv des Valentin-Karlstadt-Musäums befinden sich unvermutete Schätze. Dazu zählen elf Originalzeichnungen von Heinrich Kley, die um den 7. November 1918 entstanden sind. Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Kley zeichnet hier ein uns heute weitgehend unbekanntes Bild der Revolution. Die Zeichnungen spiegeln die Begeisterung und euphorische Aufbruchsstimmung der ersten Revolutionstage in München wider. Darüber hinaus gibt die Ausstellung Einblick in das künstlerische Schaffen dieses außergewöhnlichen Malers und Zeichners in seiner Münchner Zeit. Später ließ sich davon Walt Disney maßgeblich für seine Filmklassiker wie "Fantasia" anregen.

Bayerische Kunstförderpreise Bildende Kunst 2018
23.01.2019 - 24.02.2019

Claudia Barcheri . Sebastian Dacey . Sophia Süßmilch . Benjamin Zuber. Und für den Spezialpreis Künstler*innen als Kurator*innen: Easyupstream (Niko Abramidis, Susi Gelb, Quirin Brunnmeier) Prince of Wales (Leo Lencés, Jonas von Ostrowski) Edel Extra (Susanne Wohlfahrt, Lilly Urbat, Claudia Holzinger). Alljährlich zeichnet das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst junge begabte Künstler*innen mit dem mit je 6.000 € dotierten Bayerischen Kunstförderpreis aus. Die Qualitätsvorgaben fordern eine außergewöhnliche Begabung. Der Preis ist Anerkennung für das bisher Geleistete und soll Ansporn und Unterstützung in ideeller und materieller Hinsicht für zukünftige Projekte sein. Er wurde bereits im November anlässlich einer Feierstunde in der Hochschule für Film und Fernsehen durch den Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle überreicht. Nun werden die Werke der ausgezeichneten Künstler*innen in der GALERIE DER KÜNSTLER zu sehen sein.

Veranstaltungskalender

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