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Museum Brandhorst

Museum Brandhorst

Museum Brandhorst

Für Cy Twomblys Lepanto-Zyklus wurde ein eigener Saal im Museum Brandhorst konzipiert (© Cy Twombly)

Auch der Rosensaal ist komplett Cy Twomblys Scahffen gewidmet (© Cy Twombly)

Franz West, Das Fragile an seiner Kloake, 2007, Installation aus 7 Skulpturen (© Franz West)

Eric Fischl, Living Room No. 3 (spinning), 2002 (© Eric Fischl)

Robert Gober, Untitled Leg, 1990 (© Robert Gober)

Jannis Kounellis, Untitled (Rimbaud), 1980 (courtesy Jannis Kounellis)

  • Kunstareal
  • Kunst

Kontakt

Theresienstraße 35 a
80333 München

089/23805-2286
http://www.museum-brandhorst.de
info@museum-brandhorst.de

Öffnungszeiten

Di.–So. 10.00–18.00, Do. 10.00–20.00
voll zugänglich

Das Museum Brandhorst wurde 2009 in direkter Nachbarschaft der Pinakotheken eröffnet und ergänzt das Kunstareal mit einer beeindruckenden Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst. Die Sammlung umfasst über 1000 Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien und Medienarbeiten von wegweisenden Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts. Während Udo und Anette Brandhorst zunächst Werke der Klassischen Moderne (u.a. von Kasimir Malewitsch, Kurt Schwitters, Pablo Picasso) und der europäischen Nachkriegsmoderne (Joseph Beuys, Palermo, Sigmar Polke) sammelten, richtete sich ihr Interesse im Lauf der Jahre auf die Vereinigten Staaten: John Chamberlain, Dan Flavin, Bruce Nauman oder Richard Tuttle. Mit über 170 Arbeiten von Andy Warhol ist der Bestand des Pop Art Künstlers mit keiner anderen europäischen Sammlung vergleichbar. Weltweit einmalig ist auch der Schwerpunkt von über 100 Arbeiten des amerikanischen Ausnahmekünstlers Cy Twombly . Dass auch zeitgenössische Kunst zunehmend in den Blick des Sammlerinteresses rückte, belegen Arbeiten von Damien Hirst, Mike Kelley oder Isaac Julien.

Das markante Gebäude fällt durch seine mit ca. 36.000 Keramikstäben in 23 verschiedenen Farben verkleidete Fassade auf und ist damit ein echter Blickfang im lebendigen, von Museen, Universitäten und Galerien geprägten Kunstareal. Das Museum wurde von dem Berliner Architekturbüro Sauerbruch Hutton entworfen und zeigt Kunst auf drei Ausstellungsebenen: Mehrere Säle im Erdgeschoss sind dem Werk jeweils eines Künstlers (etwa Alex Katz und Eric Fischl) vorbehalten. Im Untergeschoss eröffnet sich von der skulptural freischwebenden Treppe ein Ausblick auf großformatige Werke von Andy Warhol und Damien Hirst; auch eine provokant kitschige Skulptur des Pop Art Künstlers Jeff Koons ist ein Anziehungspunkt. Daran anschließend befinden sich mehrere Räume, die für Sonderausstellungen und Präsentationen von Medienarbeiten genutzt werden. Das Obergeschoss ist dem Werk Cy Twomblys gewidmet: Neben dem zwölfteiligen Hauptwerk „Lepanto“ sind hier frühe Gemälde und Skulpturen sowie das überraschend expressive Spätwerk Twomblys zu sehen.
Mit der Eröffnung des Museums Brandhorst wurde die Sammlung von Udo und Anette Brandhorst als Dauerleihgabe in das Gebäude eingebracht. Neben den Kunstwerken verfügt die Stiftung über ein Kapital, dessen Erträge auch für die Zukunft den Ausbau der Sammlung sowie die Erforschung der Bestände sichern. Die wissenschaftliche und technische Betreuung des Museums liegt bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.

Museum Brandhorst
Forever Young: 10 Jahre Museum Brandhorst
23.05.2019 - 19.07.2020

Am 18. Mai 2009 wurde das Museum Brandhorst eröffnet. Als wäre es gestern gewesen und doch hat sich viel verändert: 10 Jahre später erwartet die Öffentlichkeit eine "neue“ Sammlung Brandhorst. Denn seit Eröffnung des Hauses sind die hochkarätigen Bestände von knapp 700 auf über 1.200 Werke angewachsen. Einerseits wurden die Werke von Andy Warhol, Cy Twombly, Jean-Michel Basquiat oder Sigmar Polke um wichtige Arbeiten von Ed Ruscha, Keith Haring, Louise Lawler und Albert Oehlen erweitert. Andererseits sind maßgebliche Positionen der zeitgenössischen Kunst – von Seth Price und Wolfgang Tillmans bis Charline von Heyl und Laura Owens in die Sammlung eingegangen. Zum Jubiläum werden diese Neuerwerbungen im Zusammenspiel mit den Highlights der Sammlung vorgestellt. Die Ausstellung umfasst 190 Werke von 45 Künstlerinnen und Künstlern und hat drei Schwerpunkte: Zum einen die POP-ART, gerade in ihrer oft übersehenen politischen Dimension. Ein zweiter Strang widmet sich dem brisanten Thema der SUBJEKTIVITÄT IN DER GEGENWART - und damit der Frage, wie der Spätkapitalismus Identitäten prägt. Die dritte Sektion wendet sich einem der Kernthemen des Museums Brandhorst zu: der ZEITGENÖSSISCHEN MALEREI und der Fragestellung, wie sich diese althergebrachte Kunstgattung immer wieder erneuert. Hierzu hatte das Museum in den letzten Jahren mit "Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter" wichtige Thesen formuliert, und dies in viel beachteten Einzelausstellungen wie "Wade Guyton: Das New Yorker Atelier", "Kerstin Brätsch: Innovation" und "Jutta Koether - Tour de Madame" ausgeführt.

27.02.20 12:30
Museum Brandhorst

30 Minuten – ein Werk


Einmal in der Woche bietet diese kurze Themenführung einen inspirierenden Austausch zur Mittagspause. Dafür laden wir Sie zum Gespräch über ein bestimmtes Kunstwerk ein. Und im Anschluss kann die Diskussion von Ihnen beim Mittagessen fortgesetzt werden.

Werke:

12.12. | Cady Noland, Tanya as a Bandit, 1989

19.12. | Cy Twombly, Lepanto, 2001

26.12. | Jutta Koether, Fresh Aufhebung, 2004

02.01. | Sigmar Polke, Liberté, Egalité, Fraternité, 1988

09.01. | Cy Twombly, Lepanto, 2001

16.01. | Andy Warhol, Ladies and Gentlemen, 1975

23.01. | David LaChapelle, Recollections in America, 2006

30.01. | Damien Hirst, In This Terrible Moment We Are All Victims of an Environment That Refuses to Acknowledge the Soul, 2002

06.02. | Kerstin Brätsch for DAS INSTITUT, Heavy Mädel "FürstFürst"-Serie, später "Stars and Stripes"-Serie, 2009

13.02. | Spot On: Josh Smith

20.02. | Spot On: Jana Euler, Great White Fear 7, 2019

27.02. | Damien Hirst, Waste (Twice), 1994

05.03. | Alexandra Bircken, New Model Army, 2016

12.03. | Spot On: Jana Euler, Great White Fear 5, 2019

19.03. | Keith Haring, Untitled (Self-portrait), 1985

26.03. | Spot On: Josh Smith

02.04. | Louise Lawler, Plexi (Adjusted to fit), 2010/11

09.04. | Gerhard Richter, Familie nach Altem Meister, 1965

16.04. | Cy Twombly, Untitled (Camino Real), 2011

23.04. | Jeff Koons, Amore, 1988

30.04. | Bruce Nauman, Mean Clown Welcome, 1985

07.05. | Keith Haring, Untitled (Subway Drawing), 1983

14.05. | Damien Hirst, In This Terrible Moment We Are All Victims of an Environment That Refuses to Acknowledge the Soul, 2002

21.05. | Kerstin Brätsch for DAS INSTITUT, Heavy Mädel "FürstFürst"-Serie, später "Stars and Stripes"-Serie, 2009

28.05. | Albert Oehlen, Rodchenko I, 1982

04.06. | Cy Twombly, Untitled (Lexington), 2001

11.06. | Sigmar Polke, Die drei Lügen der Malerei, 1994

18.06. | KAYA, KAFTAN_SCHNAKEN Table #2, 2015

25.06. | Jean-Michel Basquiat, Ohne Titel, 1983

02.07. | Andy Warhol, Oxidation Painting, 1978

09.07. | Jörg Immendorf, Teine Tunst Mache, 1965

16.07. | Damien Hirst, Waste (Twice), 1994

23.07. | Seth Price, Vintage Bomber, 2006

30.07. | Cady Noland, Deep Social Space, 1989

06.08. | Andy Warhol, Triple Elvis, 1963

13.08. | Damien Hirst, In This Terrible Moment We Are All Victims of an Environment That Refuses to Acknowledge the Soul, 2002

20.08. | Cady Noland, Tanya as a Bandit, 1989

27.08. | Cy Twombly, Untitled (Roses), 2008

 

 

 

 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Treffpunkt: Information, Museum Brandhorst

Begrenzte Anzahl an Teilnahmeplätzen.

Anmeldung und Erhalt der Teilnahmemarke ab 30 Minuten vor Beginn an der Information.

Sprache: deutsch

27.02.20 17:30
Museum Brandhorst

Bilder, Bilder, Bilder, Ich, Ich, Ich, Du, Du, Du und Boris Becker


Meine Bilder entstehen im Atelier. Dort arbeite ich allein und versuche, aus Bildern neue Bilder zu machen. Früher hatte ich die Fantasie, ein Bild aus dem Kopf heraus zu machen, aber meine Malereien verändern sich im Tun und beziehen sich auf vorherige und kommende Bilder. Ich brauche die Erfahrung, und gleichzeitig sollen meine Bilder frisch und eigenartig sein. Finde ich mein Bild langweilig, ist die Chance riesig, dass es den Betrachtenden genauso geht. Boris Becker meinte einmal, in einem Tennismatch sei er nie nervös gewesen, da er

ohnehin nur sein eigenes Spiel habe kontrollieren können. Die Performance eines Malers hängt auch von mehr als einem Player ab. Bilder gelangen auf Bildschirme, in Galerien, Kunstvereine oder Museen. Dort ändern sich ihre Rezeptionsbedingungen dramatisch: Neue Räume und Stimmen treten hinzu. Mich interessiert, auf welche Weise sich in einer Kunstinstitution wie dem Museum Brandhorst Bilder, Maler und Betrachtende darstellen. In einer Bildschirmwelt sehen und befragen wir Malereien ständig neu. Können und wollen wir Bilder als Gemälde noch isoliert betrachten? Können und wollen die Malerinnen und Maler Bilder noch ohne Bezüge auf eine endlose Außenwelt malen? In welchem Verhältnis

bedeuten sich also Betrachterinnen und Betrachter,

Bilder, Bildermacherinnen und Bildermacher und die Bilderausstellerinnen und Bilderaussteller? In den „Spot On“-Ausstellungsräumen zu Josh Smith sowie Jana Euler und Thomas Eggerer diskutieren wir diese Fragen mit der Kuratorin Monika Bayer-Wermuth. Im Praxisteil des Workshops präsentieren wir uns selbst als Bildermacherinnen und Bildermacher. Dabei nutzen wir die Bilder von Smith, Euler und Eggerer als „grid“, das wir malerisch neu aufladen.

 

Thomas von Poschinger (* 1981) ist Künstler und lebt und arbeitet in München. Er hat einen Magister in Kunstgeschichte und ist Meisterschüler von Günther Förg.



Veranstaltungstyp: Workshop

Workshop in vier Teilen, ein späterer Einstieg oder eine

Teilnahme an einzelnen Sitzungen ist möglich. Jeder

Workshop ist einzeln buchbar.

Do 20.02.2020 | 17:30 bis 19 Uhr

im Dialog mit Kuratorin Monika Bayer-Wermuth

Do 27.02.2020 | 17:30 bis 19 Uhr

Praxisteil

Do 05.03.2020 | 17:30 bis 19 Uhr

im Dialog mit Kuratorin Monika Bayer-Wermuth

Do 12.03.2020 | 17:30 bis 19 Uhr

Sprache: deutsch

E-Mail
28.02.20 16:00
Museum Brandhorst

Let’s talk about art – Vor der Kunst und an der Bar


Kunstwerke sprechen uns auf vielfältige Weise an. Ihre emotionale Wirkung ist dabei sehr individuell. Abseits der kunsthistorischen Einordnung geht es in dieser Veranstaltung um einen Austausch darüber, was Kunst in uns zum Klingen bringt. Zu jedem Termin wählen unterschiedliche Personen ein Werk aus der Sammlung aus und teilen ihre persönlichen Erfahrungen und Gedanken mit. Wir laden Sie ein, das Gespräch im Anschluss bei einem Drink im Café des Museums Brandhorst weiterzuführen.

 

Alle Termine dieser Veranstaltung

27.12.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

31.01.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

28.02.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

27.03.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

24.04.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

29.05.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

26.06.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

31.07.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

28.08.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Anmeldung und Erhalt der Teilnahmemarke ab 30 Minuten vor Beginn an der Information

Sprache: deutsch

03.03.20 15:00
Museum Brandhorst

Die dunkle Seite der Pop-Art


Die Künstler der Pop-Art, allen voran Andy Warhol, glorifizierten die Ikonen der Popkultur und stellten erstmals Konsumgüter und Produkte der Massenmedien in der Kunst dar. Gleichzeitig adressierten ihre Werke auch die Kehrseiten des Kapitalismus und der Konsumkultur wie die Obsession mit Oberflächlichkeiten. Die Führung zeigt, wie die Pop-Art ein Phänomen der Massen- und Subkultur zugleich sein konnte und wie ihre Strategien Künstlerinnen und Künstler bis in die Gegenwart beeinflussen.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

03.03.20 19:00
Museum Brandhorst

Thomas Eggerer im Gespräch mit Florian Pumhösl


In seinen figurativen Malereien widmet sich der in München

geborene und in New York lebende Künstler Thomas Eggerer seit den 1990er-Jahren Bildsujets, die sich dem Individuum im Spannungsfeld zwischen Gemeinschaft und Isolation sowie zwischen Öffentlichkeit und Individualität widmen. Die Ironie seiner Darstellungen von alltäglichen Szenen und Gesten lenkt den Blick auf ihre philosophische Qualität. Im Rahmen der Ausstellung seiner Werke in der Reihe "Spot On“ im Museum Brandhorst spricht er mit dem österreichischen Künstler Florian Pumhösl.



Veranstaltungstyp: Diskussion

 

Sprache: deutsch

05.03.20 12:30
Museum Brandhorst

30 Minuten – ein Werk


Einmal in der Woche bietet diese kurze Themenführung einen inspirierenden Austausch zur Mittagspause. Dafür laden wir Sie zum Gespräch über ein bestimmtes Kunstwerk ein. Und im Anschluss kann die Diskussion von Ihnen beim Mittagessen fortgesetzt werden.

Werke:

12.12. | Cady Noland, Tanya as a Bandit, 1989

19.12. | Cy Twombly, Lepanto, 2001

26.12. | Jutta Koether, Fresh Aufhebung, 2004

02.01. | Sigmar Polke, Liberté, Egalité, Fraternité, 1988

09.01. | Cy Twombly, Lepanto, 2001

16.01. | Andy Warhol, Ladies and Gentlemen, 1975

23.01. | David LaChapelle, Recollections in America, 2006

30.01. | Damien Hirst, In This Terrible Moment We Are All Victims of an Environment That Refuses to Acknowledge the Soul, 2002

06.02. | Kerstin Brätsch for DAS INSTITUT, Heavy Mädel "FürstFürst"-Serie, später "Stars and Stripes"-Serie, 2009

13.02. | Spot On: Josh Smith

20.02. | Spot On: Jana Euler, Great White Fear 7, 2019

27.02. | Damien Hirst, Waste (Twice), 1994

05.03. | Alexandra Bircken, New Model Army, 2016

12.03. | Spot On: Jana Euler, Great White Fear 5, 2019

19.03. | Keith Haring, Untitled (Self-portrait), 1985

26.03. | Spot On: Josh Smith

02.04. | Louise Lawler, Plexi (Adjusted to fit), 2010/11

09.04. | Gerhard Richter, Familie nach Altem Meister, 1965

16.04. | Cy Twombly, Untitled (Camino Real), 2011

23.04. | Jeff Koons, Amore, 1988

30.04. | Bruce Nauman, Mean Clown Welcome, 1985

07.05. | Keith Haring, Untitled (Subway Drawing), 1983

14.05. | Damien Hirst, In This Terrible Moment We Are All Victims of an Environment That Refuses to Acknowledge the Soul, 2002

21.05. | Kerstin Brätsch for DAS INSTITUT, Heavy Mädel "FürstFürst"-Serie, später "Stars and Stripes"-Serie, 2009

28.05. | Albert Oehlen, Rodchenko I, 1982

04.06. | Cy Twombly, Untitled (Lexington), 2001

11.06. | Sigmar Polke, Die drei Lügen der Malerei, 1994

18.06. | KAYA, KAFTAN_SCHNAKEN Table #2, 2015

25.06. | Jean-Michel Basquiat, Ohne Titel, 1983

02.07. | Andy Warhol, Oxidation Painting, 1978

09.07. | Jörg Immendorf, Teine Tunst Mache, 1965

16.07. | Damien Hirst, Waste (Twice), 1994

23.07. | Seth Price, Vintage Bomber, 2006

30.07. | Cady Noland, Deep Social Space, 1989

06.08. | Andy Warhol, Triple Elvis, 1963

13.08. | Damien Hirst, In This Terrible Moment We Are All Victims of an Environment That Refuses to Acknowledge the Soul, 2002

20.08. | Cady Noland, Tanya as a Bandit, 1989

27.08. | Cy Twombly, Untitled (Roses), 2008

 

 

 

 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Treffpunkt: Information, Museum Brandhorst

Begrenzte Anzahl an Teilnahmeplätzen.

Anmeldung und Erhalt der Teilnahmemarke ab 30 Minuten vor Beginn an der Information.

Sprache: deutsch

05.03.20 17:30
Museum Brandhorst

Bilder, Bilder, Bilder, Ich, Ich, Ich, Du, Du, Du und Boris Becker


Meine Bilder entstehen im Atelier. Dort arbeite ich allein und versuche, aus Bildern neue Bilder zu machen. Früher hatte ich die Fantasie, ein Bild aus dem Kopf heraus zu machen, aber meine Malereien verändern sich im Tun und beziehen sich auf vorherige und kommende Bilder. Ich brauche die Erfahrung, und gleichzeitig sollen meine Bilder frisch und eigenartig sein. Finde ich mein Bild langweilig, ist die Chance riesig, dass es den Betrachtenden genauso geht. Boris Becker meinte einmal, in einem Tennismatch sei er nie nervös gewesen, da er

ohnehin nur sein eigenes Spiel habe kontrollieren können. Die Performance eines Malers hängt auch von mehr als einem Player ab. Bilder gelangen auf Bildschirme, in Galerien, Kunstvereine oder Museen. Dort ändern sich ihre Rezeptionsbedingungen dramatisch: Neue Räume und Stimmen treten hinzu. Mich interessiert, auf welche Weise sich in einer Kunstinstitution wie dem Museum Brandhorst Bilder, Maler und Betrachtende darstellen. In einer Bildschirmwelt sehen und befragen wir Malereien ständig neu. Können und wollen wir Bilder als Gemälde noch isoliert betrachten? Können und wollen die Malerinnen und Maler Bilder noch ohne Bezüge auf eine endlose Außenwelt malen? In welchem Verhältnis

bedeuten sich also Betrachterinnen und Betrachter,

Bilder, Bildermacherinnen und Bildermacher und die Bilderausstellerinnen und Bilderaussteller? In den „Spot On“-Ausstellungsräumen zu Josh Smith sowie Jana Euler und Thomas Eggerer diskutieren wir diese Fragen mit der Kuratorin Monika Bayer-Wermuth. Im Praxisteil des Workshops präsentieren wir uns selbst als Bildermacherinnen und Bildermacher. Dabei nutzen wir die Bilder von Smith, Euler und Eggerer als „grid“, das wir malerisch neu aufladen.

 

Thomas von Poschinger (* 1981) ist Künstler und lebt und arbeitet in München. Er hat einen Magister in Kunstgeschichte und ist Meisterschüler von Günther Förg.



Veranstaltungstyp: Workshop

Workshop in vier Teilen, ein späterer Einstieg oder eine

Teilnahme an einzelnen Sitzungen ist möglich. Jeder

Workshop ist einzeln buchbar.

Do 20.02.2020 | 17:30 bis 19 Uhr

im Dialog mit Kuratorin Monika Bayer-Wermuth

Do 27.02.2020 | 17:30 bis 19 Uhr

Praxisteil

Do 05.03.2020 | 17:30 bis 19 Uhr

im Dialog mit Kuratorin Monika Bayer-Wermuth

Do 12.03.2020 | 17:30 bis 19 Uhr

Sprache: deutsch

E-Mail
06.03.20 16:00
Museum Brandhorst

Let’s talk about art – Vor der Kunst und an der Bar


Kunstwerke sprechen uns auf vielfältige Weise an. Ihre emotionale Wirkung ist dabei sehr individuell. Abseits der kunsthistorischen Einordnung geht es in dieser Veranstaltung um einen Austausch darüber, was Kunst in uns zum Klingen bringt. Zu jedem Termin wählen unterschiedliche Personen ein Werk aus der Sammlung aus und teilen ihre persönlichen Erfahrungen und Gedanken mit. Wir laden Sie ein, das Gespräch im Anschluss bei einem Drink im Café des Museums Brandhorst weiterzuführen.

 

Alle Termine dieser Veranstaltung

27.12.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

31.01.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

28.02.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

27.03.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

24.04.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

29.05.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

26.06.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

31.07.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch

28.08.Freitag

16:00 - 17:00 Uhr

Sprache: Deutsch



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Anmeldung und Erhalt der Teilnahmemarke ab 30 Minuten vor Beginn an der Information

Sprache: deutsch

07.03.20 16:00
Museum Brandhorst

Zwischen Identitätspolitik und kollektiver Neurose


Viele Künstlerinnen und Künstler verhandeln seit den 1960er-Jahren in ihren Werken Identitätsfragen in Bezug auf Hautfarbe, sexuelle Orientierung oder soziale Klasse. Sie zelebrieren diese Zugehörigkeiten, machen aber auch Diskriminierungen sichtbar. Diesen Auseinandersetzungen mit Identitätspolitik werden in der Führung Arbeiten gegenübergestellt, die das Optimierungsstreben und die kollektiven Neurosen unserer Leistungsgesellschaft ins Auge fassen.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

10.03.20 15:00
Museum Brandhorst

Es lebe die Malerei! Malerei seit den 1960er-Jahren bis heute


Schon seit der Erfindung der Fotografie wird in regelmäßigen Abständen der Tod der Malerei ausgerufen, ihre Bedeutung infrage gestellt. Wie sie als Gattung nicht nur ihren Platz in der Kunst behauptet, sondern Veränderungen in der Bildkultur von der Fotografie über Fernsehen bis zu Social Media und Internet aufgreift und reflektiert, können Sie hier anhand von ausgewählten Werken seit den 1960er-Jahren bis heute erfahren.

 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Anmeldung und Erhalt der Teilnahmemarke ab 30 Minuten vor Beginn an der Information

Teilnehmer: max. 25 Personen

Sprache: deutsch

Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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