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Kunstverein Diamond Stingily "Wall Sits"

Diamond Stingily. Wall Sits
21. September - 17. November 2019

Kunstverein München

Diamond Stingily (geb. 1990 in Chicago) arbeitet zu Materialität und Mythologie von Identität und sozialer Klasse. Anhand alltäglicher, gefundener Objekte wie Haare, Türen oder Ketten verhandelt Stingily persönliche Erinnerung und gesellschaftliches Gedächtnis, die sie in Bezug setzt zu sozialen und ökonomischen Fragen. Wall Sits im Kunstverein München ist Stingilys erste institutionelle Einzelausstellung in Europa und präsentiert einen Überblick verschiedener Werkgruppen sowie Neuproduktionen, die für den Kunstverein entstanden sind.
Stingilys künstlerische Praxis umfasst Video, Skulptur und Schreiben und entwirft Beziehungen zwischen der Intimität eigener Biografie und Erfahrungen von Geschichte. Anstatt zu schwarzer Repräsentation im Allgemeinen zu arbeiten, thematisiert sie Familien- und Kindheitserinnerungen, aus denen oftmals fragmentarisch systemischer Rassismus und Gewalt spricht, die der US-amerikanischen Kultur eingeschrieben sind.
Der Titel der Ausstellung Wall Sits bezieht sich auf eine Übung aus dem Ausdauertraining, bei der man kniend im 90° Winkel gegen eine Wand lehnt, die Füße auf dem Boden platziert, um diese Position anschließend so lange wie möglich zu halten. Diese Übung wurde in Stingilys Kindheit zur Strafe angewendet – die, natürlich schmerzhaft, gleichzeitig die Muskeln aufbaute.
Die Ausstellung wird von Arbeiten der KünstlerInnen und AutorInnen Michelle Lee Delgado, Sean-Kierre Lyons, Alexsandra Severino, Jennifer Shear, Lyric Shen, Bri Williams begleitet.

 



Abb.: Diamond Stingily, In the Middle of the Corner of 176th place, 2019, Installation view of wall sits, courtesy die Künstlerin, Queer Thoughts, Foto: Margaritas Platis


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