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neue Ausstellung

Der Frieden trägt den Namen einer Frau. Kolumbien im Wandel
Fotografien von Ann-Christine Woehrl
22. November 2019 bis 29. März 2020
   
Museum Fünf Kontinente

Die Fotografin Ann-Christine Woehrl und die Journalistin Cornelia von Schelling haben zwei Jahre lang sechs ehemalige FARC-Rebellinnen begleitet. Mehrmals reisten sie nach Kolumbien und machten sich auf nach Icononzo – eines der 26 Übergangscamps, in denen die 7.000 Ex-Rebell*innen nach dem historischen Friedensabkommen im November 2016 untergebracht wurden. Hier gaben sie ihre Waffen an die UN ab.
53 Jahre kämpfte die größte und älteste Guerilla-Organisation Lateinamerikas FARC (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) gegen das kolumbianische Militär und paramilitärische Gruppen. Der Krieg kostete etwa 300.000 Menschen, größtenteils Zivilist*innen, das Leben und machte Millionen zu Binnenflüchtlingen. Für die Beendigung des Konflikts bekam der damalige Präsident Juan Manuel Santos 2016 den Friedensnobelpreis verliehen.
In ausführlichen und intensiven Gesprächen vertrauten die Ex-Guerilleras Ann-Christine Woehrl und Cornelia von Schelling ihre Lebensgeschichten an. 

Abb.: © Ann-Christine Woehrl


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