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Frauen in der Kunst

Powerfrauen - Frauen in der Kunst

Kiki Smith - Processions
bis 3. Juni 2018
Haus der Kunst
Seit über drei Jahrzehnten befasst sich Kiki Smith in ihrem facettenreichen Œuvre mit den politischen und sozialen, aber auch den philosophischen und geistigen Aspekten der menschlichen Natur. Furchtlos erkundet sie den Körper und setzt sich zugleich auf komplexe Weise mit der "conditio humana" auseinander. Ihre Werke verhandeln Fragen von Alter und Tod, Verwundung und Heilung, Wiederbelebung, Fragmentierung, Geburt, Sexualität, Gender und Erinnerung. Neben Skulpturen produziert Smith vor allem Zeichnungen, Radierungen und Lithographien, aber auch Künstlerbücher, Fotografien, Videos sowie in jüngster Zeit auch Bildteppiche.


Generations Künstlerinnen im Dialog Part 1
22. Februar bis 13. Juli 2018

Sammlung Goetz
Die Sammlung Goetz feiert 2018 ihr 25-jähriges Bestehen mit einer 3-teiligen Ausstellung, die sich dem künstlerischen Schaffen von Frauen widmet. Gezeigt werden nahezu 200 Arbeiten angefangen von Zeichnungen, über Fotografien, Gemälde und Skulpturen bis hin zu Filmen und umfangreichen Installationen von mehr als 40 Künstlerinnen in einem generationsübergreifenden Dialog.


Germaine Krull. Métal
bis 10. Juni 2018

Pinakothek der Moderne – Sammlung Moderne Kunst
Ihre Bedeutung als avantgardistische Künstlerin verdankt die Fotografin Germaine Krull ihrem wegweisenden Mappenwerk "Métal" (1928). Eiserne Konstruktionen wie Kräne, Brücken, Maschinen und den Eiffelturm setzt sie darin mittels ungewöhnlicher Perspektiven und Bildausschnitte in Szene. Die Abfolge im Portfolio lässt aus den Einzelbildern einen geradezu filmisch-bewegten "Tanz der nackten Metalle" werden und zeigt die gigantischen Metallkonstruktionen als dynamische Monumente einer modernen Zeit. Die Präsentation zeigt alle 64 Tafeln aus dem Portfolio "Métal" ergänzt um originale Fotografien der Serie aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.


Töchter des Lebens. Daughters of Life. Fotografien von Angèle Etoundi Essamba
23. März 2018 bis 01. Juli 2018

Museum Fünf Kontinente
Essambas Arbeiten sind eine Rückbesinnung auf Afrika, genauer gesagt auf die Frauen Afrikas. Inszenierte, aber auch alltägliche Situationen verwendet die Fotografin, Filmemacherin und Poetin für ihre Darstellung von Frauen, die eine besondere Art von Identität ausstrahlen und mithilfe eindrücklicher Ästhetik eine Vision des zeitgenössischen Afrika transportieren. Essamba verknüpft ihre Werke mit Weltbildern und Philosophien, sensibilisiert die Betrachter für menschliche Grundfragen. Sie reduziert das Themenspektrum ihrer Fotoarbeiten bewusst auf drei Begriffe: Stolz, Stärke und Selbstbewusstsein. Masken, Schleier oder Körperverhüllungen tauchen bei den von ihr porträtierten Frauen immer wieder auf. Doch Masken und Stoffe verbergen ihre Trägerinnen nicht, sondern lassen sie vielmehr betont sichtbar werden. Sie wirken wie Akzente auf einem Körper oder einem Gesicht und unterstützen die vom Betrachter wahrnehmbare Ausstrahlung des dargestellten Menschen. Masken sind Sinnbild für das, was man vor der Welt verbergen und was man offenbaren möchte. Kalebassen hingegen sind in vielen afrikanischen Mythologien das wichtigste Geschenk der Schöpfergottheit an die Menschen. Man kann aus ihnen essen und trinken, sie kommen bei der Reinigung zum Einsatz, als Transportbehälter, Vorratsspeicher – ja sogar als Musikinstrument.


Evas Töchter. Münchner Schriftstellerinnen und die moderne Frauenbewegung
15. März bis 16. September 2018

Monacensia im Hildebrandhaus
München um 1900: Die bayerische Residenzstadt wird zu einer der bedeutendsten Kunst- und Kulturstädte Europas, zum Zentrum der Schwabinger Bohème – und einer noch jungen Frauenbewegung, die in der Folge großen Einfluss auf das Bürgertum in ganz Bayern gewinnt.
Die Ausstellung "Evas Töchter" präsentiert anhand bisher unbekannter Originaldokumente und Objekte das Leben und Wirken damals deutschlandweit renommierter Münchner Schriftstellerinnen, die sich an vorderster Front für ein modernes Frauenbild stark gemacht haben. Zu sehen sind Gemälde, Aquarelle, seltene Fotografien aus dem Fotoatelier Elvira, Originalmanuskripte, Briefe, Tagebücher, Skizzen und biografische Dokumente. Jugendstilobjekte,  persönliche Gegenstände und Accessoires machen den Lebensstil dieser modernen Frauen sichtbar. Im Mittelpunkt stehen die literarischen Nachlässe von Emma Merk, Marie und Max Haushofer sowie Carry Brachvogel, die die Monacensia im Hildebrandhaus jüngst erworben hat. Ergänzt werden sie durch Leihgaben aus Privatbesitz und aus weiteren Archiven und Museen.


Abb.: Marie Haushofer, Quelle: Münchner Stadtbibliothek / Monacensia.


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