Bayerisches Nationalmuseum





Kontakt
Prinzregentenstraße 3
80538 München

089/21124-01

bay.nationalmuseum@bnm.mwn.de
http://www.bayerisches-nationalmuseum.de

Öffnungszeiten Di.-So. 10.00-17.00, Do. 10.00-20.00



Allgemeine Informationen
Das Bayerische Nationalmuseum zählt zu den großen europäischen Museen, die sowohl der bildenden Kunst als auch der Kulturgeschichte gewidmet sind. Kerngebiet der vielseitigen Bestände, die von der Spätantike bis zum frühen 20. Jh. reichen, ist Süddeutschland mit Schwerpunkt Bayern. Das Museum wurde 1855 durch König Maximilian II. gegründet. Seit 1900 befindet es sich in dem nach Entwürfen von Gabriel Seidl errichteten Gebäude, einem der bedeutendsten und originellsten Museumsbauten seiner Zeit. Aufbauend auf die Kunstsammlungen der Wittelsbacher beherbergt das Museum in seinen historischen Interieurs kostbare Gemälde, Skulpturen, Tapisserien, Möbel, Waffen und Kunsthandwerk vom frühen Mittelalter bis zum Historismus. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Werke der berühmten süddeutschen Bildschnitzer Hans Multscher, Tilman Riemenschneider, Hans Leinberger, Johann Baptist Straub und Ignaz Günther. sind weitere Glanzpunkte der Sammlung. Ein Schwerpunkt der Dauerausstellung ist dem "Barocken Luxus" in Kunst und Kunsthandwerk gewidmet, vom kostbaren Nymphenburger Porzellan bis hin zu prächtigen Kleidungsstücken. Das Museum präsentiert darüber hinaus Fachabteilungen zur Kulturgeschichte, u. a. zu Musikgeschichte und Spielen. Die volkskundliche Abteilung umfasst neben Möbeln und Hafnergeschirr aus Bayern die weltberühmte Krippensammlung mit Beispielen des 17. bis 19. Jh. aus dem Alpenraum, Neapel und Sizilien. In einem eigenen Gebäudetrakt des Museums wird die Sammlung des Berliner Justizrats Dr. Gerhard Bollert, die letzte große deutsche Privatsammlung mittelalterlicher Skulptur, als singuläres Dokument der Sammlerkultur des frühen 20. Jh. geschlossen präsentiert.


Ausstellungen
Treue Freunde. Hunde und Menschen

2019-11-28 - 2020-06-07

Seit jeher ist der Hund treuer Freund und Begleiter des Menschen. Kunst und Kulturgeschichte illustrieren diese enge Beziehung zum beliebtesten Haustier der Deutschen auf vielfältige Weise. Hochrangige Kunstwerke und spektakuläre Zeugnisse der Alltagskultur beleuchten das wechselvolle Mensch-Tier-Verhältnis in einer großen Ausstellung. Der Hund erscheint als Spielgefährte, Helfer und Statussymbol. Aber auch Erotik, Humor und Gefühle spielen eine Rolle. Mehr als 220 Objekte – von der ägyptischen Hunde-Mumie über prachtvolle Gemälde bis zum Roboterhund Aibo – eröffnen ein faszinierendes Spektrum. Prominente Hundehalter wie Friedrich der Große, Bismarck, Sisi, Thomas Mann, die Queen, David Bowie und Rudolph Moshammer sind ebenso vertreten wie Werke von Anthonis van Dyck, Loriot und Rudi Hurzlmeier, eine Pudel-Diamantbrosche von Grace Kelly, das Präparat des Schäferhunds Zorro und der Smoking von Sir Henry, dem berühmtesten Mops Deutschlands. Im Spiegel des Hundes erzählt die Ausstellung somit etwas über den Menschen selbst und unsere Vorstellung von Menschlichkeit.