Jüdisches Museum München





Kontakt
St.-Jakobs-Platz 16
80331 München

089-233-96096

juedisches.museum@muenchen.de
http://www.juedisches-museum-muenchen.de

Öffnungszeiten Di.-So. 10.00-18.00



Allgemeine Informationen
Die gesamte Vielfalt jüdischer Geschichte, Kunst und Kultur – einschließlich der aktuellen Situation jüdischen Lebens – steht im Fokus des Jüdischen Museums. In seinen wechselnden Ausstellungen setzt es sich mit den vielschichtigen Sichtweisen dieses Themas auseinander. Die Dauerausstellung „Stimmen_Orte_Zeiten“ bietet neue Impulse und Informationen zur jüdischen Geschichte und Gegenwart in München. In sieben Installationen werden durch Zeitzeugenerzählungen, Ritualobjekte, Fotografien, Videos und Comicstrips gewohnte Sehweisen aufgebrochen und die jüdische Geschichte als integraler Teil der Stadtgeschichte sichtbar gemacht. Das Museum versteht sich als ein im ständigen Dialog mit seinen Besucherinnen und Besuchern sich wandelndes Laboratorium, das Fragen der Gegenwart und Zukunft aus dem Wissen um die Vergangenheit heraus thematisiert, interpretiert und zur Diskussion stellt.


Ausstellungen
Von der Isar nach Jerusalem Gabriella Rosenthal (1913-1975) — Zeichnungen

2020-03-18 - 2020-08-02

Die in München geborene Gabriella Rosenthal entwickelte ihr künstlerisches Talent bereits in frühester Jugend, während sie im Antiquariat ihres berühmten Großvaters Jacques Rosenthal mithalf und so ihr Kunstverständnis vertiefte. 1935 migrierte sie gemeinsam mit ihrem damaligen Mann, dem Schriftsteller und Religionspublizisten Schalom Ben-Chorin, nach Jerusalem und begann dort, ihren gänzlich neuen Alltag künstlerisch festzuhalten. Ihre Zeichnungen sowie feuilletonistische Texte veröffentliche sie in verschiedenen Zeitungen, unter anderem der Jerusalem Post, aber auch der deutschen Jüdischen Rundschau. Gabriella Rosenthals Werke zeugen von einem alltagsnahen, heiteren und liebevollen Blick auf das spannungsreiche und vielfältige Leben in Jerusalem. Gleichzeitig verweist sie mit demselben Humor immer wieder auf ihre Münchner Vergangenheit und bringt so verschiedene Kulturkreise miteinander in Verbindung. Die Ausstellung wurde in der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum realisiert und wird für das Jüdische Museum München umgearbeitet und adaptiert.