Glyptothek





Kontakt
Königsplatz 3
80333 München

089/286100

info@antike-am-koenigsplatz.mwn.de
http://www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de/de/glyptothek-muenchen.html

Öffnungszeiten Voraussichtlich bis Mitte November 2020 wegen Sanierung geschlossen.



Allgemeine Informationen
Wie ein antiker Marktplatz präsentiert sich der Königsplatz, eingeschlossen von den beiden griechischen „Tempelanlagen“ Glyptothek u. Antikensammlung und den Torbau der Propyläen. Die Vision stammte von König Ludwig I., umgesetzt wurde sie von Leo v. Klenze 1816 bis 1830 und Georg Friedrich Ziebland 1838 bis 1848. Hinter der Fassade des Klenze-Baus mit den schlichten ionischen Säulen befindet sich die Glyptothek, die mit einigen Superlativen aufwarten kann: Münchens ältestes öffentliches Museum; das weltweit einzige Museum, das allein der antiken Skulptur gewidmet ist ... Oder kurz: eine bedeutende Sammlung antiker Bildhauerkunst von 600 v. Chr. bis 400 n. Chr., vertreten durch weltberühmte Originale, etwa den „Barberinischen Faun“, die „Medusa Rondanini“ oder die Giebelskulpturen des Aphaia-Tempels in Ägina. Der Rundgang inmitten der frei aufgestellten Skulpturen wird so zu einem Gang durch die Entwicklungsgeschichte der antiken Kunst.


Ausstellungen
Bertel Thorvaldsen – Bildhauer Ludwigs I.

2020-11-19 - 2021-05-30

2020 wird der 250. Geburtstag des berühmten dänischen Bildhauers Bertel Thorvaldsen begangen. Der bayerische König Ludwig I. verehrte Thorvaldsen sehr. Die Sonderausstellung „Bertel Thorvaldsen – Bildhauer Ludwigs I.“ geht der Beziehung zwischen Staatsmann und Künstler sowie ihren heute noch sichtbaren Spuren in München nach. Sie knüpft an die im Thorvaldsens Museum in Kopenhagen gezeigte Sonderausstellung „Powerful Presences“ (8.3.-18.10.2020) an. Beide Ausstellungen finden 2020 im Rahmen des deutsch-dänischen kulturellen Freundschaftsjahres statt. In München liegt der Schwerpunkt auf der vielschichtigen Verbindung zwischen Thorvaldsen und Ludwig I. Mit dem Ort, der Glyptothek, ist Thorvaldsen auf mehreren Ebenen verbunden. Noch als Kronprinz hat ihm Ludwig die Restaurierung der Ägineten (1816-18) übertragen. Diese früh-griechischen Giebelfiguren vom Aphaiatempel auf der Insel Ägina sind der größte Schatz des Museums. Ihre Restaurierung war ein neuartiges Unterfangen, für das Ludwig mit Thorvaldsen den besten Bildhauer seiner Zeit gewinnen konnte. Die Sonderausstellung zeichnet in mehreren Stationen die Biografie des dänischen Künstlers nach. Sie hebt dessen Verbindungen zu München und speziell zum Kronprinzen und späteren König Ludwig I. als Bewunderer und Auftraggeber hervor.