Museum Reich der Kristalle





Kontakt
Theresienstraße 41
80333 München

089/21804312

Mineralogische.Staatssammlung@lrz.uni-muenchen.de
http://www.mineralogische-staatssammlung.de

Öffnungszeiten Di.-So. u. Feiert. 13.00-17.00;bei Sonderausstellungen ggf. geänderte Öffnungszeiten



Allgemeine Informationen
Um kosmische Materie zu berühren, muss man nicht Astronaut werden – ein Besuch im Museum Reich der Kristalle genügt! Hier lädt ein 289 kg schwerer Eisenmeteorit aus Namibia dazu ein, mit den Händen „erfasst“ zu werden, inmitten von seltenen Steinmeteoriten von Mars und Mond. Ein wenig „überirdisch“ geht es auch in den umliegenden Vitrinen zu, wo bunt glitzernde Edelsteine und fluoreszierende Mineralien auf die Besucher warten. Mit den dazugehörenden Erläuterungen und interaktiven Experimentieranordnungen sowie wechselnden Sonderausstellungen (für die teilweise die Dauerausstellung abgebaut wird) ermöglicht das Museum als Teil der Mineralogischen Staatssammlung München einen spannenden Einstieg in die Wissenschaft der Mineralogie.


Ausstellungen
Goethe und die Naturwissenschaften. Faust-Festival München

2018-02-23 - 2018-12-31

Johann Wolfgang von Goethe hat einen nicht unbeträchtlichen Teil seiner Lebenszeit mit naturwissenschaftlichen Betrachtungen und Forschungen sowie deren Anwendungen verbracht. Er befasste sich mit Botanik und Zoologie, mit Mineralogie und Geologie, mit Meteorologie und auch Anatomie. Dabei war es besonders seine ganzheitliche Herangehensweise, die seine naturwissenschaftlichen Arbeiten auszeichnet. Mit seinen Untersuchungen in Botanik, Zoologie und Anatomie begründete er einen ganzen Wissenschaftszweig, den der vergleichenden Morphologie. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Geheimer Rat und Minister in Weimar musste er sich besonders auch mit der Geologie befassen. Von seinen Reisen in den Harz und nach Thüringen brachte er eine Vielzahl selbst gesammelter Mineralproben mit, die ihm dazu dienten, systematische Sammlungen einzelner Regionen anzulegen. Seine vergleichende Gesteinssammlung galt als die beste seiner Zeit. Obwohl selbst eher Neptunist, beflügelte er die Diskussion über die Entstehung magmatischer und vulkanischer Gesteine zwischen Neptunisten und Plutonisten. Goethe entdeckte, zeichnete und beschrieb als erster die Karlsbader Zwillinge des Feldspats. 1806 wurde von Johann Georg Lenz das Mineral Goethit nach ihm benannt. Die Sonderausstellung im Museum Reich der Kristalle soll die Vielfalt von Goethes Beschäftigungen mit den Naturwissenschaften darstellen und dabei besonders Goethes bis heute reichenden Einfluss als Wissenschaftler und besonders als Wissenschaftsvermittler herausarbeiten.