Valentin-Karlstadt-Musäum





Kontakt
Tal 50
80331 München

089/223266

info@valentin-musaeum.de
http://www.valentin-musaeum.de

Öffnungszeiten Mo., Di., Do. 11.01-17.29, Fr. u. Sa. 11.01-17.59, So. 10.01-17.59; 1. Fr. im Monat Programm und Abendöffnung bis 21.59



Allgemeine Informationen
Nein, das ist kein „normales“ Museum, das ist ein „Musäum“, ebenso einzigartig und vielschichtig wie die Persönlichkeiten, denen es gewidmet ist: Karl Valentin und seine kongeniale Partnerin Liesl Karlstadt. Eine Mischung aus kuriosen Details, Überraschungen und Informationen gibt Einblick in das Leben und Wirken der beiden Künstler. Und so finden sich neben persönlichen Gegenständen, Originaldokumenten oder Film- und Tonaufnahmen auch dem Valentinschen Panoptikum nachempfundene Objekte wie der legendäre „Winterzahnstocher“ oder die „geschmolzene Schneeplastik“. Die Volkssängerausstellung des Museums zeigt die Entwicklung der ersten „Popkultur“ Münchens zu Beginn des 20. Jh. Im „Turmstüberl“ gibt es jeden ersten Freitag im Monat Musik, Lesungen oder Kabarett. Somit wird der Idee einer Trias von Museum, Bühne und Kneipe Rechnung getragen, die schon Karl Valentin in seinem Panoptikum und in der Ritterspelunke verwirklichte.


Ausstellungen
Musik, Krawall und andere schöne Künste

2020-05-14 - 2020-09-08

München, das Zentrum von kritischen Klängen und traditionsbewusster Weltläufigkeit? Volksmusik nach dem 2. Weltkrieg schien ja hierzulande lange Zeit eine Sache fernsehtauglich domestizierter Stubenmusik zu sein, während radiokompatibles deutsches Schlagertum oder anglo-amerikanischer Mainstream das Radio bevölkerten. Die Wiederaneignung eher widerspenstiger volksmusikalischer Traditionen, die Begegnung mit geistesverwandter Weltmusik und die Lust am Überschreiten von Genregrenzen hat in unserem Großstadtdorf musikalische Entwicklungen in Gang gesetzt, die sich sperrig dem Mainstream in den Weg legen.So lautet das Motto des Münchner Labels Trikont „Our own Voice – Unsere eigene Stimme“, das an vielen dieser Entwicklungen maßgeblich beteiligt war und ist. Bis heute bietet der Output von Independent-Labels Inspiration und Ermutigung für Musiker und Hörer gleichermaßen. Die Ausstellung widmet sich einigen dieser Inspirationsquellen, zeigt Entwicklungslinien und belegt Einflüsse, die bis in die Zukunft reichen. Dabei lassen wir den Kontext nicht außer Acht, zeigen Schlaglichter auf die Münchner Szenen der 60er bis 90er Jahre, erinnern an verschwundene wie aktuelle lokale Plattenlabels und werfen gelegentlich einen Blick auf den jeweiligen Zeitgeist.