Lenbachhaus





Kontakt
Luisenstraße 33
80333 München

089/233-96933

lenbachhaus@muenchen.de
http://www.lenbachhaus.de

Öffnungszeiten Di. 10.00-20.00, Mi.-So. 10.00-18.00



Allgemeine Informationen
Die Städtische Galerie im Lenbachhaus, der Villa des „Malerfürsten“ Franz von Lenbach, gründet ihren Ruf als international bedeutendes Museum auf ihrer einzigartigen Sammlung von Werken des „Blauen Reiter“ (u. a. Wassily Kandinsky, Franz Marc, August Macke, Gabriele Münter und Paul Klee). Neben der Münchner Malerei des 19. Jh., dem Jugendstil und der Neuen Sachlichkeit präsentiert das Museum eine umfangreiche Sammlung von Werken Joseph Beuys‘ sowie wesentliche Tendenzen der internationalen Gegenwartskunst.


Ausstellungen
Unter Freiem Himmel. Unterwegs mit Wassily Kandinsky und Gabriele Münter

2020-10-13 - 2021-06-06

Wassily Kandinsky und Gabriele Münter – wir kennen sie als zentrale Figuren der Künstlerformation Der Blaue Reiter. Bereits vor dieser Zeit verband die beiden eine enge künstlerische Beziehung. Die Ausstellung widmet sich erstmals ihren gemeinsamen Wegen in den Jahren von 1902 bis 1908. Auf zahlreichen Reisen schuf das Paar kleine Malereien und Fotografien: Unter freiem Himmel und mit leichtem Gepäck. Etwa in Kallmünz, Rotterdam, Tunis, Rapallo und Paris entstanden Ölskizzen und Fotografien direkt vor den Motiven. Nachdem Münter sich 1901 in der Münchner Phalanx-Schule zum Kunststudium angemeldet hatte, nahm sie auf Einladung des dort lehrenden Kandinsky am Sommeraufenthalt seiner Klasse 1902 in Kochel teil. Unterwegs mit Kamera, Paletten, kleinen Malpappen, zusammengefalteter Staffelei und verschließbaren Farbtuben, fuhren sie mit dem Fahrrad durch die Landschaften des Voralpenlandes. Nach den ersten gemeinsamen Wochen in Kochel verbrachten sie auch den zweiten Malsommer der Klasse Kandinskys 1903 in Kallmünz, nun als Paar. Hier entwickelten sie ein erkennbar aufeinander bezogenes künstlerisches Arbeiten, das sie auch in den nächsten Jahren während ihrer gemeinsamen Reisen fortführen sollten. Sie näherten sich demselben Motiv, nutzen dabei verschiedene Techniken, verwendeten unterwegs entstandene Fotografien als Vorlage für Zeichnungen, Holzschnitte und Gemälde und diskutierten über individuelle künstlerische Weiterentwicklungen.