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Neue Ausstellung

Von Ferne. Bilder zur DDR
6. Juni bis 15. September 2019

Museum Villa Stuck


Die Gruppenausstellung Von Ferne. Bilder zur DDR präsentiert Formen des produktiven Umgangs mit dem visuellen Nachlass der DDR. Das Ausstellungsprojekt zeigt 18 künstlerische Positionen aus den Jahren 1981 bis 2019: fotografische Bilder aus der und über die DDR. Filme, Lesungen und Performances ergänzen die Schau als temporäre Projekte. Zu sehen sind Arbeiten, für die sich Künstler* innen fremde wie auch eigene Bilder (erneut) aneignen und so für eine Neubetrachtung aus heutiger Perspektive öffnen. Manche der Arbeiten verschränken in medienübergreifenden Ansätzen Bild und Text. Dabei geht es auch um die Frage: Wie blicken wir dreißig Jahre nach dem Mauerfall 1989 auf die
DDR zurück? Zwischen individuellem und kollektivem Erinnerungsprozess wird die DDR beschworen und mit diesen Werken Geschichte(n) auf- und verarbeitet.


Begleitprogramm

Mittwoch, 11. September 2019, 17:00
Einblicke-Führung mit Dr. Sabine Schmid, Kuratorin der Ausstellung

6.September 2019, 20:00
Friday Late, Abendöffnung 18 bis 22 Uhr
Führungen der Münchner Volkshochschule

Sonntag, 9.6. bis 15.9.2019, 14-tägig, jeweils 14.00 Uhr
Führung der Münchner Volkshochschule

Samstag, 14.September  2019, 16:00
Regarde par ici, …
Screening mit anschließendem Künstlerinnengespräch mit Maya Schweizer im Rahmen von "VARIOUS OTHERS"

Die Zweikanal-Videoinstallation "Regarde par ici, … und dort die Puschkinallee" (2017/18) von Maya Schweizer ist eine filmische Analyse, die Architektur auf das Innen und Außen befragt und eine räumliche wie zeitliche Dimension in Szene setzt. Der Blick der Kamera schweift zuerst über einen Park in Berlin, in dem sich die Wege von Passant*innen und Verweilenden kreuzen und schweift dann ins Innere des Raumes: Die Betrachter*innen realisieren, wo sie sich befinden – in einem Wachturm, der einst die Grenze zwischen Ost und West überwachte und in dem Video selbst nie von außen zu sehen ist. Im Hintergrund sind leise Sounds und Soundquellen zu hören, die eine Verbindung zwischen den Zeiten und Räumen herstellen. Maya Schweizer, geb. in Paris, studierte Kunst und Kunstgeschichte in Aix-en-Provence, an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und an der Universität der Künste Berlin. Sie hatte zahlreiche Einzelausstellungen (u.a. Westfälischer Kunstverein, Frankfurter Kunstverein, Kunsthalle Baden-Baden, Irish Museum of Modern Art, Dublin, Kunstverein Leipzig), erhielt 2006 den Preis des Deutschen Wettbewerbs bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und – neben mehreren Stipendien und Residencies – ein Stipendium der Villa Aurora, Los Angeles (2008), und ein Arbeitsstipendium vom Berliner Senat (2019).


Workshops für Kinder

Sonntag, 1.September 2019,  14–16:30
ATELIER: Spinn dir eine Comic-Geschichte!
Mit Bildern eine Geschichte erzählen – geht das? Natürlich! Wir holen uns Ideen in der Ausstellung "Von Ferne. Bilder zur DDR" und zeichnen unser eigenes Comic. Welche Geschichte erzählst du? Comicwerkstatt mit Dominik Wendland für Kinder ab 6 Jahren, Anmeldung unter 089/4555510


Samstag, 14.September 2019, 10–12:00
FRÄNZCHEN meets philolino: Grenzen und Heimat
Braucht es Grenzen? In diesem philolino Workshop zur Ausstellung "Von Ferne. Bilder zur DDR" ist dies die zentrale Frage. Außerdem geht es um den Ort, an dem wir uns zuhause fühlen. Ist das dann Heimat? Wir schauen uns die Ausstellung an, denken ohne Grenzen im Kopf und werkeln im Anschluss kreativ. Philosophierwerkstatt mit Caroline Hosmann für Kinder von 6 bis 8 Jahren, Anmeldung unter 089/4555510



Abb.: Seiichi Furuya, Dresden 1984, Courtesy Galerie Thomas Fischer,© Seiichi Furuya


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