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NS-Dokumentationszentrum München

NS-Dokumentationszentrum München, Ansicht von Südwesten (Foto: Jens Weber)

NS-Dokumentationszentrum München, Ansicht von Südwesten (Foto: Jens Weber)

NS-Dokumentationszentrum München, vom Karolinenplatz aus gesehen (Foto: Jens Weber)

NS-Dokumentationszentrum München, Fassadendetail mit ehemaligem "Führerbau" (Foto: Jens Weber)

Das "Braune Haus", Aufnahme von 1935 (Foto: Bayerische Staatsbibliothek/Bildarchiv, hoff-11894)

Der Königsplatz, Aufnahme vom 9. November 1936 (Foto: Bayerische Staatsbibliothek/Bildarchiv, hoff-14387)

  • Kunstareal
  • Kultur

Kontakt

Max-Mannheimer-Platz 1
80333 München

+49 89 233-67000
www.ns-dokuzentrum-muenchen.de
nsdoku@muenchen.de

Öffnungszeiten

Di.-So. 10.00-19.00 u. n. Vereinb.
voll zugänglich

Mit der Neueröffnung des NS-Dokumentationszentrums im Mai 2015 hat München einen zentralen Lern- und Erinnerungsort erhalten, der sich mit der nationalsozialistischen Vergangenheit der Stadt und den Ursachen, Ausprägungen und Folgen der Diktatur auseinandersetzt. Der Neubau am Standort des "Braunen Hauses", der ehemaligen Parteizentrale der NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei), ist als offenes und lebendiges, alle Generationen ansprechendes Haus konzipiert.

Zum Angebot gehören eine Dauerausstellung, ein Lernforum mit digitalen Rechercheangeboten, Sonderausstellungen und ein vielfältiges Bildungs- und Veranstaltungsprogramm. Die mehrgeschossige Dauerausstellung umfasst Fotografien, Dokumente und Texte sowie Filmprojektionen und Medienstationen. Inhaltliche Schwerpunkte sind der Aufstieg der NS-Bewegung in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und der schwierige Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit nach 1945 bis in die Gegenwart.

München ist wie keine andere deutsche Stadt mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus verbunden. Am heutigen Standort des NS-Dokumentationszentrums befand sich von 1931 bis 1945 das "Braune Haus", die erste repräsentative Zentrale der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP). In seinem Umfeld entstand ab 1933 das erste monumentale Bauensemble des NS-Regimes. Innerhalb von zehn Jahren wuchs die Parteiverwaltung in der Maxvorstadt auf fast 6.000 Beschäftigte an und erstreckte sich auf 68 Gebäude. Der Königsplatz diente als Kulisse des Partei- und Führerkults.

Beharrliche Stimmen aus der Münchner Bürgerschaft forderten stets einen offenen und kritischen Umgang mit der NS-Geschichte der Stadt. 2001 fasste die Landeshauptstadt München den Grundsatzbeschluss, am Standort des "Braunen Hauses" einen Lern- und Erinnerungsort zu schaffen. Der Neubau wurde gemeinschaftlich finanziert durch die Landeshauptstadt München, den Freistaat Bayern und die Bundesrepublik Deutschland.

NS-Dokumentationszentrum München
Die Technische Hochschule München im Nationalsozialismus
18.05.2018 - 26.08.2018

Ab dem 18. Mai 2018 behandelt das NS-Dokumentationszentrum München in einer Sonderausstellung die Geschichte der Technische Hochschule München (heute Technische Universität) in der NS-Zeit. Dokumentiert werden insbesondere die personellen, ideologischen und institutionellen Veränderungen sowie die Indienstnahme der Hochschule für die Kriegsvorbereitung und Rüstung. Die Vertreibung jüdischer und politisch missliebiger Hochschullehrer in den Jahren 1933 und 1934 wird ebenso Thema sein wie die Anpassung und Selbstmobilisierung von Professoren im NS-Regime. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung von Lehre und Forschung an den einzelnen Fakultäten und die Ideologisierung und Militarisierung der ganzen Hochschule. In einem Ausblick werden auch die Phase der Entnazifizierung und der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus an der Hochschule nach 1945 betrachtet. Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Technischen Universität München im Rahmen des Jubiläumsprogramms zum 150-jährigen Bestehen der TUM realisiert.

NS-Dokumentationszentrum München
Die Verfolgung der Zeugen Jehovas in München 1933–1945
27.09.2018 - 06.01.2019

Die Zeugen Jehovas wurden in der NS-Zeit wegen ihres Glaubens unterdrückt und verfolgt. Mit einer Sonderausstellung und einem begleitenden Katalog dokumentiert das NS-Dokumentationszentrum München umfassend und anhand vieler neuer Quellen die Geschichte der Verfolgung dieser Glaubensgemeinschaft in München. Ab 1933 wurden die Zeugen Jehovas schrittweise verboten. Mit großen Flugblattaktionen versuchten sie sich zur Wehr zu setzen und auf das Verbot ihrer Gemeinschaft aufmerksam zu machen. Darüber hinaus wurden Tausende Protestbriefe und -telegramme, auch aus dem Ausland, an die Reichsregierung versandt. Da die Zeugen Jehovas den Hitlergruß und den Kriegsdienst verweigerten, waren sie schlimmsten Repressalien ausgesetzt. In den Konzentrationslagern wurden sie mit einem eigenen Winkel gekennzeichnet. Hätten sie dem NS-Staat Treue gelobt, hätten sie sich selbst aus den Lagern befreien können, dies taten jedoch nur sehr wenige. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs stand auf Kriegsdienstverweigerung die Todesstrafe, die weitaus meisten der Hingerichteten waren Zeugen Jehovas. Dieser staatlich sanktionierte Mord war Anlass, im Grundgesetz der Bundesrepublik das Recht auf Wehrdienstverweigerung zu verankern.

19.07.18 09:00
NS-Dokumentationszentrum München

"Wenn du einmal groß bist"


Das Münchner Figurentheater Pantaleon hat unter der Regie von Ioan C. Toma ein Figurentheater konzipiert, dessen Vorlage das Buch "Für Tommy zum dritten Geburtstag in Theresienstadt“ von Bedřich Fritta ist. Der Zeichner und Karikaturist hatte das Buch während seiner Zeit in Theresienstadt zum dritten Geburtstag seines Sohnes gemalt – es ist bunt, fröhlich und macht Mut für das Leben. Fritta selbst wurde rasch klar, dass er nicht überleben würde. Daher vergrub er seine Aufzeichnungen. 15 Jahre später, zu Tommys 18. Geburtstag, erreichten sie ihren Empfänger.

 

In dem Figurentheater werden nicht nur der Schrecken des Ghettos und die tragischen Umstände, unter denen das Buch entstanden ist, thematisiert. Die Inszenierung nimmt auch den Optimismus der Zeichnungen auf und appelliert damit an Mut in scheinbar ausweglosen Situationen. Darüber hinaus geht es auch um die Frage, welche Werte an die nachfolgende Generation weitergegeben werden, wenn diese einmal groß ist.



Veranstaltungstyp: Sonstiges

 

Sprache: deutsch

19.07.18 11:00
NS-Dokumentationszentrum München

"Wenn du einmal groß bist"


Das Münchner Figurentheater Pantaleon hat unter der Regie von Ioan C. Toma ein Figurentheater konzipiert, dessen Vorlage das Buch "Für Tommy zum dritten Geburtstag in Theresienstadt“ von Bedřich Fritta ist. Der Zeichner und Karikaturist hatte das Buch während seiner Zeit in Theresienstadt zum dritten Geburtstag seines Sohnes gemalt – es ist bunt, fröhlich und macht Mut für das Leben. Fritta selbst wurde rasch klar, dass er nicht überleben würde. Daher vergrub er seine Aufzeichnungen. 15 Jahre später, zu Tommys 18. Geburtstag, erreichten sie ihren Empfänger.

 

In dem Figurentheater werden nicht nur der Schrecken des Ghettos und die tragischen Umstände, unter denen das Buch entstanden ist, thematisiert. Die Inszenierung nimmt auch den Optimismus der Zeichnungen auf und appelliert damit an Mut in scheinbar ausweglosen Situationen. Darüber hinaus geht es auch um die Frage, welche Werte an die nachfolgende Generation weitergegeben werden, wenn diese einmal groß ist.



Veranstaltungstyp: Sonstiges

 

Sprache: deutsch

19.07.18 19:00
NS-Dokumentationszentrum München

"Wenn du einmal groß bist"


Das Münchner Figurentheater Pantaleon hat unter der Regie von Ioan C. Toma ein Figurentheater konzipiert, dessen Vorlage das Buch "Für Tommy zum dritten Geburtstag in Theresienstadt“ von Bedřich Fritta ist. Der Zeichner und Karikaturist hatte das Buch während seiner Zeit in Theresienstadt zum dritten Geburtstag seines Sohnes gemalt – es ist bunt, fröhlich und macht Mut für das Leben. Fritta selbst wurde rasch klar, dass er nicht überleben würde. Daher vergrub er seine Aufzeichnungen. 15 Jahre später, zu Tommys 18. Geburtstag, erreichten sie ihren Empfänger.

 

In dem Figurentheater werden nicht nur der Schrecken des Ghettos und die tragischen Umstände, unter denen das Buch entstanden ist, thematisiert. Die Inszenierung nimmt auch den Optimismus der Zeichnungen auf und appelliert damit an Mut in scheinbar ausweglosen Situationen. Darüber hinaus geht es auch um die Frage, welche Werte an die nachfolgende Generation weitergegeben werden, wenn diese einmal groß ist.



Veranstaltungstyp: Sonstiges

 

Sprache: deutsch

20.07.18 09:00
NS-Dokumentationszentrum München

"Wenn du einmal groß bist"


Das Münchner Figurentheater Pantaleon hat unter der Regie von Ioan C. Toma ein Figurentheater konzipiert, dessen Vorlage das Buch "Für Tommy zum dritten Geburtstag in Theresienstadt“ von Bedřich Fritta ist. Der Zeichner und Karikaturist hatte das Buch während seiner Zeit in Theresienstadt zum dritten Geburtstag seines Sohnes gemalt – es ist bunt, fröhlich und macht Mut für das Leben. Fritta selbst wurde rasch klar, dass er nicht überleben würde. Daher vergrub er seine Aufzeichnungen. 15 Jahre später, zu Tommys 18. Geburtstag, erreichten sie ihren Empfänger.

 

In dem Figurentheater werden nicht nur der Schrecken des Ghettos und die tragischen Umstände, unter denen das Buch entstanden ist, thematisiert. Die Inszenierung nimmt auch den Optimismus der Zeichnungen auf und appelliert damit an Mut in scheinbar ausweglosen Situationen. Darüber hinaus geht es auch um die Frage, welche Werte an die nachfolgende Generation weitergegeben werden, wenn diese einmal groß ist.



Veranstaltungstyp: Sonstiges

 

Sprache: deutsch

22.07.18 15:00
NS-Dokumentationszentrum München

Auslese der Starken - "Ausmerze" der Schwachen. Münchner Orte zur Eugenik und NS-"Euthanasie"


Zwischen 1939 und 1945 wurden im Rahmen der nationalsozialistischen "Euthanasie“-Aktionen etwa 300.000 Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen ermordet, darunter über 2000 Münchner Bürgerinnen und Bürger.

 

Sibylle von Tiedemann (Historikerin und Co-Autorin des Gedenkbuchs für die Münchner Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Morde) und die Künstlerin Naomi Lawrence begeben sich in der Fahrradstadttour zu den Orten der ideologischen Vorläufer der eugenischen und rassenhygienischen Bewegung Münchens, stellen ausgewählte Lebensgeschichten der Akteure und Täter der Zwangssterilisation und NS-"Euthanasie" vor und würdigen die Opfer. Während (nicht nur) in München die Akteure und Täter nach dem Krieg ihre Karrieren nahtlos fortsetzen konnten, sind die Opfer der NS-„Gesundheitspolitik“ in Vergessenheit geraten. Mit gemeinsamen künstlerischen Interventionen während der Fahrradstadttour soll ein sichtbares Zeugnis für die Opfer und ein Gedenken an sie gegeben werden.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Treffpunkt: Vor dem Max-Planck-Institut für Psychiatrie, Kraepelinstraße 2, 80804 München

 

Die Teilnahme ist auf max. 15 Personen begrenzt und nur mit eigenem verkehrstüchtigen Fahrrad möglich.

Anmeldung unter: svt@euthanasie-opfer-recherche.de

Sprache: deutsch

24.07.18 17:30
NS-Dokumentationszentrum München

Die Technische Hochschule München im Nationalsozialismus


Offener Rundgang.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Diese Führung findet nicht an Feiertagen statt.

Sprache: deutsch

24.07.18 17:30
NS-Dokumentationszentrum München

Offener Rundgang " Die Technische Hochschule München im Nationalsozialismus"


 



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

E-Mail
24.07.18 19:00
NS-Dokumentationszentrum München

Ein deutsches Leben


Von 1942 bis April 1945 arbeitete Brunhilde Pomsel im Reichspropagandaministerium als persönliche Stenographin von Joseph Goebbels. Sie selbst bezeichnet sich als Randfigur, obwohl sie den nationalsozialistischen Verbrechern so nah kam wie kaum jemand. Im Januar 2017 verstarb Brunhilde Pomsel im Alter von 106 Jahren.

 

In "Ein deutsches Leben" spricht sie erstmals umfassend über ihre persönlichen Erfahrungen als Sekretärin eines der engsten Vertrauten Adolf Hitlers, über ihre Ängste und ihr Schuldbewusstsein. Die Erinnerungen Pomsels sind in Zeiten, in denen Populisten in aller Welt immer mehr Zuspruch erhalten und rechtes Gedankengut vor allem in Europa wieder um sich greift, von beklemmender Aktualität. Ihre Lebensgeschichte beleuchtet die Banalität des Schreckens und konfrontiert uns mit der brisanten Frage nach der Verantwortung des Einzelnen für das politische Zeitgeschehen.

Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es die Möglichkeit eines Publikumsgesprächs mit den Regisseuren.



Veranstaltungstyp: Film

 

Sprache: deutsch

26.07.18 19:00
NS-Dokumentationszentrum München

Vom Gastarbeiter zum Gangsta-Rapper - HipHop, Migration und Empowerment


Mit ihrem Buch "Fear of a Kanak Planet" haben Murat Güngör und Hannes Loh schon 2002 eine Debatte über HipHop, Migration, Rassismus und Verantwortung angestoßen. Inzwischen beschäftigen sich die beiden ehemaligen Rapper mit dem aktuellen Phänomen des Gangsta- bzw. Straßenrap und bringen die Entwicklung von HipHop in Deutschland in Verbindung mit den kulturellen Empowerment-Strategien der ersten Generation von Einwanderern in die BRD, den so genannten Gastarbeitern.

 

Manifestierte sich die Selbstermächtigung dieser ersten Generation vor allem auf einer ökonomisch-sozialen Ebene, weil für diese Menschen die Themen Arbeit und Wohnen zentral waren, so reflektierte die zweite Generation ihre Situation schärfer und stellte auf einer politisch-gesellschaftlichen Ebene die Frage nach Staatsbürgerschaft, Identität und Teilhabe.

 

In ihrer Lesung präsentieren die beiden Autoren Texte, Bilder, Songs, Videos und Filme. Im Anschluss laden sie das Publikum ein, über ihre Thesen zu diskutieren.



Veranstaltungstyp: Lesung

 

Sprache: deutsch

31.07.18 17:30
NS-Dokumentationszentrum München

Die Technische Hochschule München im Nationalsozialismus


Offener Rundgang.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Diese Führung findet nicht an Feiertagen statt.

Sprache: deutsch

Veranstaltungskalender

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