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Alte Pinakothek

Alte Pinakothek, München

Pietro Perugino, Die Vision des hl. Bernhard, um 1490, Alte Pinakothek, München

Peter Paul Rubens, Raub der Tochter des Leucippus, 1617/18, Alte Pinakothek, München

Bartolomé Estéban Murillo, Trauben- und Melonenesser, um 1650, Alte Pinakothek, München

Vor 175 Jahren eröffnete die Alte Pinakothek.

Das Foyer entstand beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg durch Hans Döllgast.

In Saal II werden die Meister der Deutschen Malerei, Dürer, Cranach und Altdorfer gezeigt.

Der Rubenssaal ist das Herz der Alten Pinakothek.

  • Kunstareal
  • Kunst

Kontakt

Barer Straße 27
80333 München

089/23805-216
https://www.pinakothek.de/besuch/alte-pinakothek
info@pinakothek.de

Öffnungszeiten

Di. 10.00-20.00, Mi.-So. 10.00-18.00
barrierefrei

Die Alte Pinakothek gehört zu den bedeutendsten Museen der Welt. Sie präsentiert Meisterwerke europäischer Malerei vom Mittelalter über die Renaissance und das Barock bis zum Rokoko. Neben der altdeutschen Malerei mit Hauptwerken von Altdorfer, Dürer und Grünewald und den kostbaren Tafeln der altniederländischen Malerei, unter denen der »Columba-Altar« Van der Weydens heraussticht, ist die italienische Malkunst mit Leonardo, Raphael, Botticelli, Tizian und Tiepolo glanzvoll vertreten.
Das Herzstück der Alten Pinakothek bildet die Rubens-Sammlung, die sich um das monumentale „Große Jüngste Gericht“ des flämischen Malerfürsten gruppiert. Elf Werke seines Zeitgenossen Rembrandt bilden den Kern der umfassenden Sammlung holländischer Gemälde des 17. Jahrhunderts. Meisterwerke der französischen (Poussin, Lorrain) und spanischen Malerei (Velazquez, Murillo) runden den nahezu vollständigen Überblick über die europäische Malkunst vom 14. bis 18. Jahrhundert ab.

Die Besucher der Alten Pinakothek werden sich in den nächsten Jahren auf temporäre Schließungen von Teilen der beliebten Gemäldesammlung wegen energetischen Sanierungen von 2014 bis 2018 einstellen müssen. Die Arbeiten werden in Bauabschnitte aufgeteilt, sodass jeweils weite Bereiche der Alten Pinakothek geöffnet bleiben können.

Der Reichtum der Alten Pinakothek verdankt sich der Sammellust der Fürsten des Hauses Wittelsbach seit dem frühen 16. Jahrhundert. Nach dem Erlöschen verschiedener Familienzweige wurden die Galerien aus Düsseldorf, Mannheim und Zweibrücken um das Jahr 1800 mit den kurbayerischen Beständen in München zu einer gewaltigen Sammlung vereint. Diese wurde im frühen 19. Jahrhundert durch Zugewinne aus Klosteraufhebungen und bedeutende Erwerbungen des kunstbegeisterten Königs Ludwig I. von Bayern noch erheblich vergrößert. Seit 1836 sind die Spitzenwerke in der Alten Pinakothek untergebracht. Der Bau des Architekten Leo von Klenze war eines der ersten selbstständigen Museen in Deutschland und galt bei seiner Einweihung als der größte Galeriebau der Welt. Nach den schweren Beschädigungen des Gebäudes im Zweiten Weltkrieg, denen auch die prachtvolle Innenausstattung zum Opfer fiel, schuf Hans Döllgast eine der beeindruckendsten Leistungen der Architektur des Wiederaufbaus, indem er die Spuren der Zerstörung am Außenbau sichtbar beließ.

Alte Pinakothek
Von Goya bis Manet - Das 19. Jahrhundert in der Alten Pinakothek
25.07.2019 - 24.07.2020

Eine gute Nachricht für alle, die die Neue Pinakothek vermissen: Ab dem 25. Juli werden die Hauptwerke des 19. Jahrhunderts in der Alten Pinakothek wieder zu sehen sein. Unter dem Titel "Von Goya bis Manet. Das 19. Jahrhundert“ umreißen rund 90 Gemälde und Skulpturen das Spektrum vom ausgehenden 18. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert. Die begrenzten Räumlichkeiten im Erdgeschoss Ost, in denen zuletzt die großen Altäre u. a. Michael Pachers zu sehen waren, fokussieren dabei auf einige wenige Themen und Situationen des an Umbrüchen so reichen Jahrhunderts, ermöglichen zugleich aber auch neue Konstellationen und unerwartete Begegnungen. So treffen im großen Mittelsaal am ehemaligen Klenze-Portal Porträts aus der Zeit des Klassizismus bis zur anbrechenden Moderne aufeinander. Den scharf beobachteten Bildnissen Goyas und der naturnahen Inszenierung der englischen Upper Class in den Porträts von Thomas Gainsborough und Thomas Lawrence steht Édouard Manets kühl distanzierender Realismus und die Darstellung einfacher Menschen bei Edgar Degas gegenüber. Der monumentale Klassizismus Antonio Canovas kommuniziert mit dem verträumten Symbolismus Georges Minnes im angrenzenden Kabinett, während im anschließenden Saal die Werke van Goghs, Klimts, Segantinis u. a. den radikalen Bruch mit tradierten Sehgewohnheiten markieren. Im Saal der deutschen Romantiker tritt die retrospektive Malerei der Nazarener in Rom zusammen mit der Innenschau Caspar David Friedrichs in Dresden und dem mit malerischer Bravour vorgetragenen Realismus Carl Blechens in Berlin auf. Im Kabinett der französischen und englischen Romantiker und frühen Realisten begegnen sich die literarische Romantik Eugène Delacroix‘ und die empirische Naturerkundung bei William Turner und John Constable. Wilhelm Leibl und sein Kreis folgen den Spuren Gustave Courbets und der Schule von Barbizon, während Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt die Aufbruchstimmung der Moderne in Berlin um 1900 repräsentieren.

Alte Pinakothek
Jacobus Vrel
12.10.2020 - 10.01.2021

Eigentümlich wirken seine Bilder, verschroben seine Figuren und bühnenhaft seine Straßenszenen. Jacobus Vrel gibt vermeintlich das Alltagsleben holländischer Kleinstädte des 17. Jahrhunderts wieder und erschafft zugleich ganz eigene, geheimnisvolle Welten. Verwechselt wurden seine Werke mit denen berühmterer Meister wie Johannes Vermeer und Pieter de Hooch. So zählen sie heute zum Bestand der weltweit bekanntesten Museen und sind zugleich begehrte Raritäten unter Sammlern. Und dennoch ist der Maler nahezu unbekannt. Lassen Sie sich faszinieren von einem Vorboten der Moderne, einem Maler, der sein Geheimnis erst auf den zweiten Blick offenbart.

27.02.20 15:00
Alte Pinakothek

Eindrucksvolle Porträts aus allen Jahrhunderten


Im 15. Jahrhundert gewinnt das Bildnis des Bürgers zunehmend an Bedeutung. Vom reinen Profilbild vollzieht sich nach und nach der Übergang zum Frontalporträt. Auch das Format wird mit der Zeit immer größer bis zum selbstbewussten Ganzfigurenbild mit Attributen und prachtvollen Kostümen. Und plötzlich gerät die Vergänglichkeit des Menschen in den Fokus der Maler. Und sogar ganz einfache Menschen aus dem Volk beginnen bildwürdig zu werden. In den Bildnissen des 19. Jahrhunderts spiegeln sich schließlich die Phasen der Entwicklung einer bürgerlichen Gesellschaft.

 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Treffpunkt: Museumsinformation

Sprache: deutsch

28.02.20 15:00
Alte Pinakothek

Die Gottesmutter: Geschichten aus dem Marienleben


Die Gottesmutter Maria stellt das häufigste Bildmotiv in der christlichen Kunst dar. Ihre Bilder der abendländischen Malerei entstanden zunächst nach den Vorbildern des Ostens. Im abendländischen Raum wurde die Vorstellung der Gottesmutter allerdings mehr und mehr vermenschlicht. Maria wurde zunehmend als Repräsentantin der weiblichen Aspekte Gottes gesehen. Sie überstrahlte mit ihrem Rang alle anderen Heiligen. Ihre Vermenschlichung lässt sich an den individuellen Zügen der Marienbilder seit dem 15. Jahrhundert ablesen und auch ihre Figur entspricht fast immer dem Körperideal der Zeit.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Treffpunkt: Museumsinformation

Sprache: deutsch

29.02.20 15:00
Alte Pinakothek

Familienprogramm | We are family!


Im neuen Familienprogramm entdecken Familien die Meisterwerke der Alten und Neuen Pinakothek! Nachdem man sich von den Originalen begeistert hat lassen, wird in einem praktischen Teil das eigene Kunstwerke gebastelt.

 



Veranstaltungstyp: Workshop

Begrenzte Anzahl an Teilnahmeplätzen | Anmeldung im Foyer ab 30 Minuten vor Beginn

 

Sprache: deutsch

29.02.20 16:00
Alte Pinakothek

Himmlische Erscheinungen: Übersinnliche Momente mit Engeln und Heiligen


Engel begegnen uns als himmlische Erscheinungen auf den Altartafeln Ghirlandaios, als menschengleiche Begleiter Mariens bei Perugino oder als Teil der mystisch-poetischen Szenen Lorrains. Entdecken Sie viele transzendente Wesen auf den Gemälden der Alten Pinakothek vom Mittelalter bis in die Neuzeit.

 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Treffpunkt: Museumsinformation

Sprache: deutsch

01.03.20 11:00
Alte Pinakothek

Die Antike im Blickfeld: Der Klassizismus in Skulptur und Malerei


Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Barock mit seiner reichen Dekoration durch den Klassizismus abgelöst. Diese Kunstepoche wandte sich erneut der Antike und damit klareren und gradlinigeren Formen zu. Erstrebenswert waren jetzt ideale Proportionen, die Ruhe und Harmonie ausstrahlten, sowie ein überschaubarer Bildaufbau.

 

 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Begrenzte Anzahl an Plätzen | Teilnahmemarken ab 30 Minuten vor Beginn an der Information, solange freie Plätze vorhanden sind

Sprache: deutsch

01.03.20 12:30
Alte Pinakothek

Cicerone


Cicero war der berühmteste Redner im alten Rom. Nach ihm wurden im 19. Jahrhundert die Vorläufer unserer heutigen Kunstvermittler Ciceroni genannt. Die Ciceroni laden Sie jeden Sonntag für zwei Stunden dazu ein, bei spontanen Kurzführungen einzelne Künstler und ihre Meisterwerke näher kennenzulernen. Sie stehen für Ihre Fragen bereit und möchten im Gespräch mit Ihnen die Begeisterung für eine der großen, traditionsreichen Gemäldegalerien Europas teilen.



Veranstaltungstyp: Diskussion

 

Sprache: deutsch

01.03.20 15:00
Alte Pinakothek

Kunst International: Approcher les chefs-d'oeuvre - Visites guidées en français


Venez au rendez-vous de l'art dans un des musées les plus reconnus du monde. Nos visites vous proposent avec une approche simple et vivante, chaque mois une nouvelle découverte des pièces maîtresses de la collection



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: französisch

01.03.20 15:00
Alte Pinakothek

Kunst International: Highlights - Guided tours in English


Come and explore the masterpieces in one of the finest collections of paintings in the world. With a different focus every month, a guide will introduce you to works from across the collection and bring them to life in discussion with you.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: englisch

01.03.20 15:00
Alte Pinakothek

Ansichten des Ichs. Künstlerselbstbildnisse von Dürer bis Cézanne


Das Bedürfnis von Künstlern, sich selbst darzustellen und ein bestimmtes Bild von sich zu entwerfen, bestand zu allen Zeiten. Albrecht Dürer zeigt sich uns selbstbewusst als Schaffender, während der junge Rembrandt die Grenzen zwischen Studie und Porträt auslotet. Rubens wählt für sein Bildnis sogar die Ganzfigur, die bislang nur fürstlichen Auftraggeber vorbehalten war. Dabei erfahren wir, wie sich das künstlerische Selbstverständnis im Laufe der Zeit wandelte.

 

 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Treffpunkt: Museumsinformation

Begrenzte Anzahl an Plätzen | Teilnahmemarken ab 30 Minuten vor Beginn an der Information, solange freie Plätze vorhanden sind

Sprache: deutsch

03.03.20 18:30
Alte Pinakothek

Der unverfälschte Blick auf die Natur. Die Entwicklung der Landschaftsmalerei von Altdorfer bis Koch


Nachdem die Landschaftsmalerei lange nur den Bildhintergrund geschmückt hatte, schufen Maler wie Albrecht Altdorfer mit seiner „Donaulandschaft“ frühe Einzeldarstellungen und gaben dieser als selbständigen Bildgattung einen eigenen Stellenwert. Das Zeichnen der Landschaft zählte fortan zur Malerlehre. Im flämischen und niederländischen Barock als Gattung ganz etabliert, wird die Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert zum Spiegel sehr unterschiedlicher Kunstauffassungen. Ob Romantik oder Klassizismus: Die Landschaft wird zur Projektion idealer Gesellschaftsmodelle.

 

 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Begrenzte Anzahl an Plätzen | Teilnahmemarken ab 30 Minuten vor Beginn an der Information, solange freie Plätze vorhanden sind

Sprache: deutsch

Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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