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Museum Mensch und Natur

Außenansicht des Museums Mensch und Natur

Afrika-Diorama in der Abteilung „Zum Fressen gern“

Dimetrodon – ein früher Saurier aus dem Perm (etwa 250 Mio Jahre vor heute)

Ein Fluoritkristall in der „Bunten Welt der Minerale“

Modell der DNA-Doppelhelix in der Abteilung „GenWelten“

Blick in die Abteilung „Nerven und Gehirn“

Etwa 50 Mio Jahre altes versteinertes Urpferdchen aus der Grube Messel bei Darmstadt

Braunbär JJ1 alias „Bruno“

Natur

Kontakt

Schloss Nymphenburg
80638 München

089/1795890
http://www.musmn.de
museum@musmn.de

Öffnungszeiten

Di.-Fr. 10.00-17.00, Sa. u. So. 10.00-18.00
voll zugänglich

Naturkunde als Erlebnis lautet das Motto des Museums Mensch und Natur, das lebendige Wissensvermittlung für Besucher jeden Alters bietet. Eindrucksvolle Originalexponate, naturgetreue Nachbildungen und viele interaktive Stationen erlauben spannende Einblicke in die Geschichte unserer Erde und des Lebens, aber auch in die Natur des Menschen als Teil und als Gestalter seiner Umwelt.
So kann man Aufbau und Dynamik der Erde verfolgen, die farbenfrohe und faszinierende Welt der Minerale bestaunen oder der Evolution des Lebens von den frühesten Anfängen bis zur Entstehung des Menschen nachspüren. Natürlich fehlen dabei auch die Dinosaurier nicht. Weitere Schwerpunkte der Präsentation bilden die Funktionsweise unseres Gehirns, die Genetik sowie die Ernährung von Mensch und Tier. Besonders beliebt ist die „Spielerische Naturkunde – nicht nur für Kinder“. Hier kann der Besucher auf unterhaltsame Weise Fragen aus dem Tier- und Pflanzenreich nachgehen. Seit 2008 hat auch Braunbär "Bruno" alias JJ1 eine eigene Ausstellung, die zeigt, wie er 2006 wochenlang Bayern in Atem hielt. Ergänzt wird das Angebot durch regelmäßige Sonderausstellungen und ein breites museumspädagogisches Programm.

Das 1990 eröffnete Museum Mensch und Natur ist das zentrale Ausstellungsforum der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB). Die vom Museum genutzten Räume in einem Seitentrakt des Nymphenburger Schlosses wurden in den 1930er-Jahren erbaut, um das vom NSDAP-Funktionär Christian Weber geplante Deutsche Jagdmuseum aufzunehmen. Nach dem Krieg wurde hier die Zoologische Staatssammlung untergebracht, die 1985 einen Neubau in Obermenzing bezog. Danach wurde das Gebäude umgebaut und 1990 als Museum Mensch und Natur mit einer Ausstellungsfläche von ca. 2.500 m² eröffnet. Mit etwa 200.000 Besuchern pro Jahr gehört das Museum Mensch und Natur zu den beliebtesten Museen Münchens. Aktuell laufen die Planungen für eine deutliche Erweiterung zu einem Naturkundemuseum Bayern.

Museum Mensch und Natur
Alle Zeit der Welt. Vom Urknall zur Uhrzeit
06.12.2019 - 30.12.2020

Wann war der Beginn der Zeit und Raum und warum kann man nur bis fast zum Anfang zurückblicken? Wie tickt die Zeit in Genen, in Gesteinen, unter Baumrinde, in Muschelschalen und Schneckenhäusern? Und in allen Zellen unser Körpers? Woher weiß ein Lebewesen, wann es schlafen sollte oder der Zeitpunkt ist, sich einen Partner zu suchen? Fragen, die sich nicht beantworten lassen, ohne über Zeit zu sprechen. Also reden wir über Zeit … oder besser noch, machen wir sie begreifbar, anschaulich, erlebbar.

Museum Mensch und Natur
Von A wie Amerika bis Z wie Zeit – 30 Jahre Sonderausstellungen Museum Mensch und Natur
07.07.2020 - 30.12.2020

Das Museum Mensch und Natur freut sich, in diesem Sommer auf eine 30-jährige Erfolgs­geschichte zurückblicken zu dürfen. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, die vielseitige und inspirierende Palette von über 100 im Museum gezeigten Sonderausstellungen Revue passieren zu lassen. Auf lebendige Art und Weise haben sie besondere Fragestellungen ver­tieft, Ergebnisse aktueller Forschung präsentiert, künstlerische Positionen gezeigt oder auch Themen aufgegriffen, die nicht unbedingt in einem Naturkundemuseum zu erwarten sind. Viele der Ausstellungen wurden im Haus geplant und von den eigenen Museumswerk­stätten produziert, andere wurden gezielt ans Museum geholt, weil sie Themen behan­delten, die dem Museum besonders am Herzen lagen, wie Klimawandel, Erhalt der Arten­vielfalt, oder auch die Ernährung der Menschen. Ein sehr großer Anteil entstand in Zusam­menarbeit mit Experten aus ganz unterschiedlichen Bereichen, mit anderen Forschungsein­richtungen, Verbänden, privaten Sammlern Künstlern oder Fotografen. Sie alle brachten ihre eigene Perspektive ein und bereicherten durch ihre Impulse die Ausstellungen auf ganz be­sondere Weise. Das bunte Spektrum der Themen spiegelt sich in den Motiven der gezeigten Original-Ausstellungsplakate wieder, die in den vergangenen 30 Jahren die Litfaßsäulen Münchens und Umgebung geschmückt haben. Sie machen in ihrer Gestaltung zugleich den Wandel der Zeit und die 30-jährige Geschichte des Hauses spürbar. Und sicherlich lassen sie bei einigen unserer Gäste die Erinnerung an die ein oder andere besuchte Ausstellung wieder aufleben.

Veranstaltungskalender

< Oktober - 2020 >
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