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Münchner Stadtmuseum

Außenansicht des Münchner Stadtmuseums

"Der Fasching in München im Jahre 1563 oder Die Entstehung des Schäfflertanzes."

"Bierzelt" - Installation zu sehen in der Dauerausstellung "Typisch München!"

Instrumente aus dem großen Gamelan "Kyahi Dipa" aus Java, Sammlung Musik.

Blick in den Königssaal. In der Dauerausstellung "Typisch München!"

Moriskentänzer mit löwenkopfbesetzter Mütze, Erasmus Grasser, 1480

Reittiere aus verschiedenen Bodenkarussells, Deutschland, 20. Jhd.

  • Kunst
  • Kultur

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München

089/233-22370
https://www.muenchner-stadtmuseum.de
stadtmuseum@muenchen.de

Öffnungszeiten

Di.-So. 10.00-18.00; Vorführzeiten Filmmuseum: Di., Mi., Fr.-So. 18.30 u. 21.00, Do. 19.00
eingeschränkt zugänglich

Nicht nur wegen seiner räumlichen Ausdehnung, auch dank seiner umfangreichen Sammlungen ist das Münchner Stadtmuseum das größte kommunale Museum Deutschlands. Die Sammlungsbereiche erstrecken sich von Grafik, Plakat und Gemälde mit überwiegend Münchner Themen über Mode und Textilien sowie Objekte der Volkskunde bis hin zu Plastik, Kunsthandwerk und einem bedeutenden Bestand an Möbeln u.a. aus der Zeit des Jugendstils. Zudem gibt die Abteilung Musik Einblick in den umfangreichen Bestand an Musikinstrumenten aller Kontinente. Die Ausstellungsräume der Sammlung Puppentheater und Schaustellerei veranschaulichen anhand von Münchner Bühnen und Puppen aus aller Welt die Kulturgeschichte des Puppenspiels. Die Sammlung Fotografie zeigt Retrospektiven ebenso wie zeitgenössische Fotografie.
Ein besonderer Anziehungspunkt sind die berühmten Moriskentänzer von Erasmus Grasser (1450–1518), die in der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte "Typisch München!" zu sehen sind. Die Ausstellung geht der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch für München ist. Die Schau "Nationalsozialismus in München" informiert über die Entstehung und Ausprägung des Nationalsozialismus in München.
Das Filmmuseum des Münchner Stadtmuseums bietet ein täglich wechselndes Kinoprogramm.

Die beeindruckende Größe des historisch gewachsenen Baukomplexes des Münchner Stadtmuseums ist vor allem aus der Luft erkennbar: ein weitläufiges Areal, bestehend aus zwei großen Innenhöfen und eingerahmt von vier sehr unterschiedlichen Bauteilen. Mit seinem ältesten Gebäude, dem historischen Zeughaus aus dem Jahr 1500, ist das Münchner Stadtmuseum zwar zum St.-Jakobs-Platz hin orientiert, berührt aber auch den Rindermarkt mit dem vom Architekten Gustav Gsaenger Ende der 1950er-Jahre errichteten Sammlungstrakt, und den Sebastiansplatz mit dem Nachbau des mittelalterlichen Marstallgebäudes aus dem Jahre 1977.

Das Filmmuseum München hat sich mit seinem speziellen Kinoprogramm zum beliebten Treffpunkt für Cineasten entwickelt. Auf dem täglich wechselnden Programm stehen Retrospektiven, thematische Filmreihen mit deutschen und internationalen Produktionen und ausgewählte Erstaufführungen. Die Filme werden grundsätzlich in der Originalfassung (mit deutschen oder englischen Untertiteln) gezeigt, Stummfilme oft mit Live-Musikbegleitung. Regelmäßig sind Regisseure, Schauspieler und andere Filmschaffende zu Gast und diskutieren nach der Vorführung mit dem Publikum. Sammlungsschwerpunkte sind neben deutschen und sowjetischen Stummfilmen frühe Tonfilme und Mehrsprachenversionen, Klassiker des Avantgardefilms sowie Filme von Münchner Regisseuren wie Herbert Achternbusch, Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders oder Nicolas Humbert und Werner Penzel.
Vorführzeiten:
Dienstag/Mittwoch und Freitag bis Sonntag 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr (gilt nicht bei Überlänge)

Münchner Stadtmuseum
Dauerausstellung Musik
01.01.2008 - 31.12.2020

Die Dauerausstellung der Sammlung Musik präsentiert gerade einmal ein Fünftel der annähernd 6.000 Musikinstrumenten und Klangobjekten der Sammlung, die durch diese Vielfalt weltweit zu den großen Sammlungen ihrer Art gehört. Über die Hälfte dieser Objekte stammen aus nichteuropäischen Ländern. Es ist fast das ganze Spektrum der musikalischen Klangerzeuger nebst ihren Weiterentwicklungen zu finden: vom 2000 Jahre alten iranischen Pferdeglöckchen über das chinesische yangqin-Hackbrett bis hin zum javanischen und balinesischen Gamelan.

Münchner Stadtmuseum
Dauerausstellung Puppentheater / Schaustellerei
01.01.2008 - 31.12.2020

Die 1984 auf ca. 2.000 qm eingerichtete Dauerausstellung der Sammlung Puppentheater / Schaustellerei befindet sich im dritten Obergeschoss des Münchner Stadtmuseums. Sie präsentiert einen attraktiven Querschnitt des ansonsten im Depot aufbewahrten Sammlungsgutes und bietet in übersichtlicher Gliederung einen thematisch geordneten Rundgang durch die Puppentheatergeschichte seit dem 19. Jahrhundert. In einem sich daran anschließenden zweiten Areal sind Objekte zur Schaustellerei mit Schwerpunkt “Populäre Vergnügungen“ und „Münchner Oktoberfest“ zu sehen.

Münchner Stadtmuseum
Typisch München!
06.06.2008 - 31.12.2020

Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele – zu Recht oder zu Unrecht – als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Dargestellt wird die späte Selbstfindung Münchens als bürgerliche Stadt im Zusammenhang mit dem Stadtjubiläum von 1858, Reizworte wie "Bier"- und "Kunststadt" werden sichtbar, die kulturelle Aufbruchstimmung um 1900, die "Hauptstadt der Bewegung" und das Wiedererstehen der "heimlichen Hauptstadt" in der Zeit des Wirtschaftswunders sind herausragende Stationen dieser Schau. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.

Münchner Stadtmuseum
Soundlab.1 - Museum wird hörbar
13.07.2012 - 31.12.2020

Einen besonderen Meilenstein bedeutet die Eröffnung des 2012 neu gestalteten Eingangsbereiches mit dem Beginn der stufenweisen Einrichtung eines Soundlab. Geeignet für jedes Alter, will das "Klang-Labor" mit den zum Teil eigens entwickelten Versuchsstationen zum Experiment mit Klang und Akustik verführen. Anfassen und mitmachen ist ausdrücklich erwünscht! Als "roter Faden" durch die Sammlung Musik dienen die orangefarbenen Tafeln. Sie markieren die Soundlab-Stationen, erklären, wie die Klangstationen zu bedienen sind und regen das Spiel an. Jede Soundlab-Station enthält Wissenswertes zu Herkunft und Spielweise von Instrumenten, oft ergänzt durch Hör- und Filmbeispiele. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Objekte behandeln grundlegende Mittel und akustische Effekte der Klangerzeugung quer durch die Kulturen und Traditionen. Durch das eigene Erleben der akustischen Phänomene werden somit auch die ausgestellten Instrumente "hörbar" und lebendig.

Münchner Stadtmuseum
Nationalsozialismus in München
01.01.2015 - 31.12.2020

Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt. Die Darstellung ist ganz auf München konzentriert. Sie beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und endet mit dem Jahr 1945. Das Konzept orientiert sich an der Frage, was diese Stadt von anderen Städten in Bezug auf den Nationalsozialismus unterscheidet.

Münchner Stadtmuseum
Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln
21.09.2018 - 03.01.2021

Migration ist der Normalfall einer wachsenden Großstadt und gehört zu München wie der Marienplatz. Seien es die Ziegelarbeiter*innen aus dem Friaul, die den Baustoff für viele der typischen Münchner Gebäude herstellten, die Displaced Persons, die nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso Anteil am Wiederaufbau der Stadt hatten wie andere Bevölkerungsgruppen, oder die „Gastarbeiter*innen“, die einen wesentlichen Beitrag zur industriellen Produktion und zum Städtebau leisteten – sie alle prägten den Alltag und die Kultur Münchens. Sie, ihre Geschichten und ihre Erinnerungen sind auch „Typisch München!“. An Orten wie dem Westend, das sich vom Arbeiterviertel zum Szeneviertel mit einem der höchsten Ausländeranteile in München wandelte, wird das genauso deutlich wie an der gelebten religiösen Vielfalt der Stadt.

Münchner Stadtmuseum
Projekteinblicke V: Zwei Kugeln süß-sauer mit scharf!
11.10.2019 - 03.05.2020

Die Reihe der Projekteinblicke widmet sich der laufenden Forschung des Münchner Stadtmuseums zur Geschichte und Gegenwart der Migration in München. Diese Präsentation beschäftigt sich mit über 100 Jahren migrantisch geprägter Gastronomie. München bietet eine große Auswahl an internationalen Restaurants, Cafés und Imbissen. Vorreiter des vielfältigen Angebots weltweiter Speisen und Restaurants waren und sind meist Migrant*innen. Sie bringen verschiedenste Esskulturen nach München und passen sie dem hiesigen Geschmack an. Diese gastronomischen Betriebe trugen und tragen wesentlich zur Entwicklung einer neuen Urbanität in München bei.

Münchner Stadtmuseum
Projekteinblicke V: Zwei Kugeln süß-sauer mit scharf!
11.10.2019 - 03.05.2020

Die Reihe der Projekteinblicke widmet sich der laufenden Forschung des Münchner Stadtmuseums zur Geschichte und Gegenwart der Migration in München. Diese Präsentation beschäftigt sich mit über 100 Jahren migrantisch geprägter Gastronomie. München bietet eine große Auswahl an internationalen Restaurants, Cafés und Imbissen. Vorreiter des vielfältigen Angebots weltweiter Speisen und Restaurants waren und sind meist Migrant*innen. Sie bringen verschiedenste Esskulturen nach München und passen sie dem hiesigen Geschmack an. Diese gastronomischen Betriebe trugen und tragen wesentlich zur Entwicklung einer neuen Urbanität in München bei.

Münchner Stadtmuseum
Projekteinblicke V: Zwei Kugeln süß-sauer mit scharf!
11.10.2019 - 03.05.2020

Die Reihe der Projekteinblicke widmet sich der laufenden Forschung des Münchner Stadtmuseums zur Geschichte und Gegenwart der Migration in München. Diese Präsentation beschäftigt sich mit über 100 Jahren migrantisch geprägter Gastronomie. München bietet eine große Auswahl an internationalen Restaurants, Cafés und Imbissen. Vorreiter des vielfältigen Angebots weltweiter Speisen und Restaurants waren und sind meist Migrant*innen. Sie bringen verschiedenste Esskulturen nach München und passen sie dem hiesigen Geschmack an. Diese gastronomischen Betriebe trugen und tragen wesentlich zur Entwicklung einer neuen Urbanität in München bei.

Münchner Stadtmuseum
Bin NICHT im Orkus ‒ Das Buch.
25.10.2019 - 03.05.2020

Gyula Molnár und Francesca Bettini gehören zu den bekanntesten Vertreter*innen des europäischen Objekttheaters. 2009 erschufen sie für das Münchner Stadtmuseum die Ausstellungsinstallation „Bin im Orkus. Ein Tagebuch aus Matsch“ als Inszenierungstagebuch zum Stück „Kasperls Wurzeln“. Nach der Dernière des Theaterstücks erwarb die Sammlung Puppentheater / Schaustellerei Figuren und Bühne. Den Übergang aus der theatralen in die museale Welt haben Molnár und Bettini nun in einem Comic in Szene gesetzt, der im Oktober 2019 im Verlag Theater der Zeit erscheint: Eine Reflexion über die Vergänglichkeit, über die Augenblickskunst Theater, über das, was dem Vergessen anheimfällt und über das, was bleibt. Die Kabinettausstellung präsentiert die farbenprächtigen Collagen, die dem Buch zugrunde liegen und zeigt die Bühnenvorhänge und Figuren aus „Kasperls Wurzeln“.

Münchner Stadtmuseum
Hans Magnus Enzensberger - Eine Hommage in Fotografien von Stefan Moses 1963-2009
07.11.2019 - 31.03.2020

Hans Magnus Enzensberger feiert am kommenden 11. November seinen 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass präsentiert das Münchner Stadtmuseum in seiner neuen Lounge eine fotografische Hommage an ihn und dem ihm freundschaftlich und beruflich eng verbundenen Fotografen Stefan Moses (gest. 2018). Moses hat in einem Langzeitprojekt, von 1963 bis 2009, immer wieder Enzensberger und seine Familie fotografiert. Dadurch entstand ein Bildkorpus, der einzigartig ist in der Geschichte der Porträtfotografie sowie in der Kulturgeschichte Münchens.

Münchner Stadtmuseum
Ready to go! Schuhe bewegen
15.11.2019 - 21.06.2020

Die Schau bietet einen Rundgang mit kulturhistorischen und soziologischen Aspekten, wobei anhand von ca. 500 Paar Schuhen immer wieder die Emotionen im Vordergrund stehen, die entsprechende Fußbekleidung hervorrufen kann. Der Schuh als Statussymbol dient dem Träger/der Trägerin als auch den Betrachtern gleichermaßen als bewundernswertes Objekt. Absatzschuhe des Barock und Rokoko erhöhten ihre Träger demonstrativ über das einfache Volk. Heute machen Designerschuhe von Dior, Ferragamo, Manolo Blahnik, Christian Louboutin oder Stuart Weitzmann glücklich. Schuhe fungieren als Machtsymbol oder als Zeichen bzw. Statement einer Gruppenzugehörigkeit. Hier kommen Boots aus der Raver-Gothic- Szene zu Wort. Die Bedeutung der Fußbekleidung für die Gender-Thematik schlägt den Bogen von der knabenhaften Frau in Budapestern zur damenhaften Drag Queen in High Heels.

Münchner Stadtmuseum
Ready to go! Schuhe bewegen
15.11.2019 - 21.06.2020

Die Schau bietet einen Rundgang mit kulturhistorischen und soziologischen Aspekten, wobei anhand von ca. 500 Paar Schuhen immer wieder die Emotionen im Vordergrund stehen, die entsprechende Fußbekleidung hervorrufen kann. Der Schuh als Statussymbol dient dem Träger/der Trägerin als auch den Betrachtern gleichermaßen als bewundernswertes Objekt. Absatzschuhe des Barock und Rokoko erhöhten ihre Träger demonstrativ über das einfache Volk. Heute machen Designerschuhe von Dior, Ferragamo, Manolo Blahnik, Christian Louboutin oder Stuart Weitzmann glücklich. Schuhe fungieren als Machtsymbol oder als Zeichen bzw. Statement einer Gruppenzugehörigkeit. Hier kommen Boots aus der Raver-Gothic- Szene zu Wort. Die Bedeutung der Fußbekleidung für die Gender-Thematik schlägt den Bogen von der knabenhaften Frau in Budapestern zur damenhaften Drag Queen in High Heels.

Münchner Stadtmuseum
Ready to go! Schuhe bewegen
15.11.2019 - 21.06.2020

Die Schau bietet einen Rundgang mit kulturhistorischen und soziologischen Aspekten, wobei anhand von ca. 500 Paar Schuhen immer wieder die Emotionen im Vordergrund stehen, die entsprechende Fußbekleidung hervorrufen kann. Der Schuh als Statussymbol dient dem Träger/der Trägerin als auch den Betrachtern gleichermaßen als bewundernswertes Objekt. Absatzschuhe des Barock und Rokoko erhöhten ihre Träger demonstrativ über das einfache Volk. Heute machen Designerschuhe von Dior, Ferragamo, Manolo Blahnik, Christian Louboutin oder Stuart Weitzmann glücklich. Schuhe fungieren als Machtsymbol oder als Zeichen bzw. Statement einer Gruppenzugehörigkeit. Hier kommen Boots aus der Raver-Gothic- Szene zu Wort. Die Bedeutung der Fußbekleidung für die Gender-Thematik schlägt den Bogen von der knabenhaften Frau in Budapestern zur damenhaften Drag Queen in High Heels.

Münchner Stadtmuseum
Gesichter der Stadt.
20.12.2019 - 23.02.2020

1996 entwickelten die Künstler Kurt Benning (1945-2017) und Hermann Kleinknecht (geb. 1943) das Langzeitprojekt "Videoporträts“. Ihr Konzept bestand darin, Protagonisten der Münchner Kunstszene, aber auch Menschen aus allen sozialen Klassen, unterschiedlichen Berufsgruppen und jeden Alters darüber sprechen zu lassen, was sie bewegt. Entsprechend vielfältig sind die (Selbst-)Darstellungen, die sich nicht nur im Gesprochenen, sondern auch in Stimme, Gestik und Körpersprache manifestieren. Durch die Vielzahl und die Unterschiedlichkeit der Porträtierten geben die "Videoporträts“ einen Querschnitt durch die Münchner Gesellschaft unserer Zeit. Unter der Überschrift "Bilder für Alle" stellt die Ausstellung ergänzend einige offene, "demokratische" Porträtprojekte von Kerstin Schuhbaum, Barbara Donaubauer / Ulrike Frömel, Jadranka Kosorcic, Gabriele Drexler und Timo Dufner vor. Diese zeitgenössischen Arbeiten ergänzen die umfangreichen, stark historisch geprägten Porträtbestände der Sammlungen des Münchner Stadtmuseums und suchen neue Wege der Repräsentation der Bürger*innen zwischen Individuum und Typus.

Münchner Stadtmuseum
Gesichter der Stadt.
20.12.2019 - 23.02.2020

1996 entwickelten die Künstler Kurt Benning (1945-2017) und Hermann Kleinknecht (geb. 1943) das Langzeitprojekt "Videoporträts“. Ihr Konzept bestand darin, Protagonisten der Münchner Kunstszene, aber auch Menschen aus allen sozialen Klassen, unterschiedlichen Berufsgruppen und jeden Alters darüber sprechen zu lassen, was sie bewegt. Entsprechend vielfältig sind die (Selbst-)Darstellungen, die sich nicht nur im Gesprochenen, sondern auch in Stimme, Gestik und Körpersprache manifestieren. Durch die Vielzahl und die Unterschiedlichkeit der Porträtierten geben die "Videoporträts“ einen Querschnitt durch die Münchner Gesellschaft unserer Zeit. Unter der Überschrift "Bilder für Alle" stellt die Ausstellung ergänzend einige offene, "demokratische" Porträtprojekte von Kerstin Schuhbaum, Barbara Donaubauer / Ulrike Frömel, Jadranka Kosorcic, Gabriele Drexler und Timo Dufner vor. Diese zeitgenössischen Arbeiten ergänzen die umfangreichen, stark historisch geprägten Porträtbestände der Sammlungen des Münchner Stadtmuseums und suchen neue Wege der Repräsentation der Bürger*innen zwischen Individuum und Typus.

Münchner Stadtmuseum
Vorbilder / Nachbilder. Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850-1930
07.02.2020 - 14.06.2020

“Vorbilder / Nachbilder” – die beiden Doppelworte verweisen in ihrem Gegenüber auf Bezüge zwischen Bildern und auf eine Bildproduktion, bei der auf bereits vorliegende Bilder zurückgegriffen wird. In den Kunstakademien und Kunstgewerbeschulen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts dienten Fotografien als „Vorlagen” oder „Vorbilder”; als solche fungierten sie als ein eigener didaktischer Bildtypus. Fotografische Vorlagen waren wichtige Hilfsmittel in der kreativen Praxis angehender Künstlerinnen und Künstler; im Zuge ihrer Verwendung entstanden im Kunst-Unterricht „Nachbilder”: Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Grafiken. Und die benutzten Fotografien bilden ihrerseits in gewisser Weise nach, was in ihnen mit dem Auge der Kamera „aufgenommen” ist. Eine Ausstellung des Münchner Stadtmuseums in Zusammenarbeit mit der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin und der Universität der Künste Berlin.

Münchner Stadtmuseum
Vorbilder / Nachbilder. Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850-1930
07.02.2020 - 14.06.2020

“Vorbilder / Nachbilder” – die beiden Doppelworte verweisen in ihrem Gegenüber auf Bezüge zwischen Bildern und auf eine Bildproduktion, bei der auf bereits vorliegende Bilder zurückgegriffen wird. In den Kunstakademien und Kunstgewerbeschulen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts dienten Fotografien als „Vorlagen” oder „Vorbilder”; als solche fungierten sie als ein eigener didaktischer Bildtypus. Fotografische Vorlagen waren wichtige Hilfsmittel in der kreativen Praxis angehender Künstlerinnen und Künstler; im Zuge ihrer Verwendung entstanden im Kunst-Unterricht „Nachbilder”: Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Grafiken. Und die benutzten Fotografien bilden ihrerseits in gewisser Weise nach, was in ihnen mit dem Auge der Kamera „aufgenommen” ist. Eine Ausstellung des Münchner Stadtmuseums in Zusammenarbeit mit der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin und der Universität der Künste Berlin.

24.01.20 15:30
Münchner Stadtmuseum

Are we ready for change? Auf den Spuren der nachhaltigen Schuhproduktion


Wandeln Sie mit uns durch Münchens nachhaltige Schuhszene. Beginnend mit einer Führung durch die Sonderausstellung „Ready to go! Schuhe bewegen“ stellen wir uns die Frage, welche Rolle „Nachhaltigkeit“ im Laufe der Zeit in der Schuhproduktion spielte und wie wir heute mit dem Thema umgehen.

 

Im Anschluss besuchen wir verschiedene Akteur*innen in München, die ihre Liebe zur Fußbekleidung mit der Verantwortung für Mensch und Umwelt vereint haben.

 

Eine Kooperation des Münchner Stadtmuseums mit „Orte des Wandels“ (Projektträger NORD SÜD FORUM München e.V. und Commit e.V.)

 

 

24.01.2020, 15.30-19.00 Uhr Rundgang durch Ausstellung und Schwabing

 

27.03.2020, 15.30-19.00 Uhr Rundgang durch Ausstellung und Glockenbachviertel

 

22.05.2020, 15.30-19.00 Uhr, Rundgang durch Ausstellung und Schwabing



Veranstaltungstyp: Themenführung

Tagesticket: 7 €, erm. 3,50 € / Teilnahme: 3 €

Anmeldung unter Tel. 089-233-27979 oder E-Mail: buchung.stadtmuseum@muenchen.de

Sprache: deutsch

E-Mail https://t1p.de/5gjb
26.01.20 11:00
Münchner Stadtmuseum

Um die Welt mit Violoncello und Gitarre


Die Münchner Musikpädagogen Hanna Obermeier-Liebl (Gitarre) und Benedikt Breinl (Violoncello) gestalten eine musikalische Reise in die Klangwelten der Zupf- und Streichinstrumente. Dabei präsentieren sie Stücke aus aller Welt und verschiedenen Genres von Klassik bis Pop- und Filmmusik und vermitteln spielerisch das Violoncello und die Gitarre mit all ihren klanglichen und instrumentenbauspezifischen Besonderheiten. Das interaktive Lernspiel regt zum Mitmachen an und zum Schluss haben die Kinder die Möglichkeit, die Instrumente selbst auszuprobieren sowie mit Klang und Akustik zu experimentieren. Saiteninstrumente widerspiegeln verschiedene Zeiten und Musikkulturen der Welt. Die daraus entwickelten Erkenntnisse zum Klangverhalten sind unterschiedlich und gründen auf der jeweiligen Kultur. In Schwingung versetzt werden die Saiten durch Schlagen (Hackbrett und Hammerklavier) durch Zupfen (Laute, Gitarre, Zither oder Harfe), durch Streichen (Violine, Violoncello, Kontrabass) oder auch durc



Veranstaltungstyp: Konzert

Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich

Für Kinder im Grundschulalter

 

Konzertticket: 4 €, erm. 2 €

Sprache: deutsch

https://t1p.de/5li8
26.01.20 15:00
Münchner Stadtmuseum

Nationalsozialismus in München


Die Führung nimmt Münchens Rolle als Gründungs- und Aufstiegsort des Nationalsozialismus sowie als "Hauptstadt der Bewegung" und "Hauptstadt der Deutschen Kunst" in den Blick. Weitere Schwerpunkte beleuchten die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort sowie Verfolgung und Widerstand. Dabei geht es auch um die Frage, was diese Stadt von anderen Städten in Bezug auf den Nationalsozialismus unterscheidet.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

https://t1p.de/kkjo
01.02.20 15:00
Münchner Stadtmuseum

Kinderleben – Familienleben: Wohnen und spielen, trinken und speisen im alten München


Das Münchner Stadtmuseum hat bemerkenswerte Dinge zu bieten: Ziegelsteine und Kirschkerne, Schaukelpferde und Schäfflertänzer, Ritterrüstung und Kasperlbude. Was erzählen uns diese Museumsgegenstände über das Leben in vergangenen Zeiten? Wir sind gespannt, wie viele Rätsel ihr auf unserer Entdeckertour lösen werdet!

 

 



Veranstaltungstyp: Themenführung

Für Familien mit Kindern ab 9 Jahren

Sprache: deutsch

02.02.20 14:00
Münchner Stadtmuseum

Kurz-Führung der Münchner Volkshochschule durch die Ausstellung "Ready to go! Schuhe bewegen"


Arbeitsschuhe, Wanderstiefel, Kinderschuhe, Stöckelschuhe, Plateauschuhe, Raverboots, Schuhe aus dem Barock und Mittelalter, Sneaker – Schuhe sind Gebrauchsgegenstand und Fortbewegungsmittel, aber auch Macht- und Statussysmbol, kennzeichnen Gruppenzugehörigkeiten, sind modisches Statement und wecken nicht zuletzt Emotionen. Die Ausstellung versammelt rund 500 Paar historischer und aktueller Schuhmodelle und veranschaulicht so die ganze Bandbreite historischer und kulturhistorischer Aspekte rund um den Schuh. Exklusive Schuhe, die als reine Kunstobjekte kreiert wurden, runden die Präsentation ab. Der Rundgang bietet einen Überblick über die Ausstellung und stellt die Highlights vor.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Tagesticket: erm. 3,50 € / Teilnahme: 4 € direkt an den Guide

Sprache: deutsch

https://t1p.de/pyph
02.02.20 15:00
Münchner Stadtmuseum

Führungen der MVHS durch die Ausstellung "Typisch München!"


Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke der Stadt, die für viele zu den bevorzugten Plätzen der Welt gehört. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. Sie geht der Frage nach, was seit wann warum "typisch" ist für München.

 

02.02.2020: Crashkurs - Münchner Traditionen

Die Entdeckungsreise durch die Ausstellung "Typisch München!" präsentiert Brauchtum und Traditionen im Münchner Jahr.

 

01.03.2020 Crashkurs - Kulturstadt München:

Der Ausflug zu herausragenden Persönlichkeiten der Residenz-, Kunst- und Musikstadt München in der Ausstellung „Typisch München!“ beginnt mit Ludwig I., der wie kein zweiter Monarch das Stadtbild Münchens prägte. Aufgrund seiner Bauleidenschaft wurde die Residenzstadt des bayerischen Königshauses zum „Isarathen“ monumental umgestaltet. Weiter begegnet man berühmten Kulturschaffenden, die wesentlich zur internationalen Anerkennung Münchens als Kulturstadt beigetragen haben.

 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Tagesticket: erm. 2 € / Führung: 7 € direkt an den Guide

Sprache: deutsch

E-Mail
05.02.20 16:00
Münchner Stadtmuseum

Migration bewegt die Stadt. Kuratorinnen Führung


Die Historikerin Clara Sterzinger-Killermann geht bei ihrer Führung durch die Ausstellung insbesondere auf das Thema Essen ein. Dabei stellt sie auch den noch bis 3. Mai zu sehenden Projekteinblick „Zwei Kugeln süß-sauer mit scharf! Generationen internationaler Gastronom*innen” vor.



Veranstaltungstyp: Kuratorenführung

Tagesticket: 4 €, erm. 2 € / Teilnahme: 3 €

Sprache: deutsch

https://t1p.de/6u2t
08.02.20 14:00
Münchner Stadtmuseum

>>> Ready to create! >>> Ready to change! >>> Ready to go! …


Offene Kreativ- und Nachhaltigkeits-Werkstatt für Alle mit wechselndem Programm und Ausflügen in die Ausstellung



Veranstaltungstyp: Workshop

 

Sprache: deutsch

09.02.20 14:00
Münchner Stadtmuseum

Kurz-Führung der Münchner Volkshochschule durch die Ausstellung "Ready to go! Schuhe bewegen"


Arbeitsschuhe, Wanderstiefel, Kinderschuhe, Stöckelschuhe, Plateauschuhe, Raverboots, Schuhe aus dem Barock und Mittelalter, Sneaker – Schuhe sind Gebrauchsgegenstand und Fortbewegungsmittel, aber auch Macht- und Statussysmbol, kennzeichnen Gruppenzugehörigkeiten, sind modisches Statement und wecken nicht zuletzt Emotionen. Die Ausstellung versammelt rund 500 Paar historischer und aktueller Schuhmodelle und veranschaulicht so die ganze Bandbreite historischer und kulturhistorischer Aspekte rund um den Schuh. Exklusive Schuhe, die als reine Kunstobjekte kreiert wurden, runden die Präsentation ab. Der Rundgang bietet einen Überblick über die Ausstellung und stellt die Highlights vor.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Tagesticket: erm. 3,50 € / Teilnahme: 4 € direkt an den Guide

Sprache: deutsch

https://t1p.de/pyph
09.02.20 15:00
Münchner Stadtmuseum

Ene mene muh, Münchner Kindl, wo bist du? Eine Veranstaltung der MVHS


Spielst du gern Verstecken? Dann komm mit und gemeinsam suchen wir das Münchner Kindl im Münchner Stadtmuseum. Die Wappenfigur Münchens sieht immer anders aus: mal klein, mal groß, mal spielt es Musik oder trägt Rollschuhe. In der Werkstatt malst und klebst du dann dein eigenes Kindl.



Veranstaltungstyp: Workshop

Für Kinder ab vier Jahren mit begleitenden Erwachsenen.

Kursnummer J214140.

Anmeldung unter https://www.mvhs.de/programm/muenchen-fuer-familien.6585/J214140.

Sprache: deutsch

E-Mail
Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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