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Münchner Stadtmuseum

Außenansicht des Münchner Stadtmuseums

"Der Fasching in München im Jahre 1563 oder Die Entstehung des Schäfflertanzes."

"Bierzelt" - Installation zu sehen in der Dauerausstellung "Typisch München!"

Instrumente aus dem großen Gamelan "Kyahi Dipa" aus Java, Sammlung Musik.

Blick in den Königssaal. In der Dauerausstellung "Typisch München!"

Moriskentänzer mit löwenkopfbesetzter Mütze, Erasmus Grasser, 1480

Reittiere aus verschiedenen Bodenkarussells, Deutschland, 20. Jhd.

  • Kunst
  • Kultur

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München

089/233-22370
http://www.muenchner-stadtmuseum.de
stadtmuseum@muenchen.de

Öffnungszeiten

Di.-So. 10.00-18.00; Vorführzeiten Filmmuseum: Di., Mi., Fr.-So. 18.30 u. 21.00, Do. 19.00
eingeschränkt zugänglich

Nicht nur wegen seiner räumlichen Ausdehnung, auch dank seiner umfangreichen Sammlungen ist das Münchner Stadtmuseum das größte kommunale Museum Deutschlands. Die Sammlungsbereiche erstrecken sich von Grafik, Plakat und Gemälde mit überwiegend Münchner Themen über Mode und Textilien sowie Objekte der Volkskunde bis hin zu Plastik, Kunsthandwerk und einem bedeutenden Bestand an Möbeln u.a. aus der Zeit des Jugendstils. Zudem gibt die Abteilung Musik Einblick in den umfangreichen Bestand an Musikinstrumenten aller Kontinente. Die Ausstellungsräume der Sammlung Puppentheater und Schaustellerei veranschaulichen anhand von Münchner Bühnen und Puppen aus aller Welt die Kulturgeschichte des Puppenspiels. Die Sammlung Fotografie zeigt Retrospektiven ebenso wie zeitgenössische Fotografie.
Ein besonderer Anziehungspunkt sind die berühmten Moriskentänzer von Erasmus Grasser (1450–1518), die in der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte "Typisch München!" zu sehen sind. Die Ausstellung geht der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch für München ist. Die Schau "Nationalsozialismus in München" informiert über die Entstehung und Ausprägung des Nationalsozialismus in München.
Das Filmmuseum des Münchner Stadtmuseums bietet ein täglich wechselndes Kinoprogramm.

Die beeindruckende Größe des historisch gewachsenen Baukomplexes des Münchner Stadtmuseums ist vor allem aus der Luft erkennbar: ein weitläufiges Areal, bestehend aus zwei großen Innenhöfen und eingerahmt von vier sehr unterschiedlichen Bauteilen. Mit seinem ältesten Gebäude, dem historischen Zeughaus aus dem Jahr 1500, ist das Münchner Stadtmuseum zwar zum St.-Jakobs-Platz hin orientiert, berührt aber auch den Rindermarkt mit dem vom Architekten Gustav Gsaenger Ende der 1950er-Jahre errichteten Sammlungstrakt, und den Sebastiansplatz mit dem Nachbau des mittelalterlichen Marstallgebäudes aus dem Jahre 1977.

Das Filmmuseum München hat sich mit seinem speziellen Kinoprogramm zum beliebten Treffpunkt für Cineasten entwickelt. Auf dem täglich wechselnden Programm stehen Retrospektiven, thematische Filmreihen mit deutschen und internationalen Produktionen und ausgewählte Erstaufführungen. Die Filme werden grundsätzlich in der Originalfassung (mit deutschen oder englischen Untertiteln) gezeigt, Stummfilme oft mit Live-Musikbegleitung. Regelmäßig sind Regisseure, Schauspieler und andere Filmschaffende zu Gast und diskutieren nach der Vorführung mit dem Publikum. Sammlungsschwerpunkte sind neben deutschen und sowjetischen Stummfilmen frühe Tonfilme und Mehrsprachenversionen, Klassiker des Avantgardefilms sowie Filme von Münchner Regisseuren wie Herbert Achternbusch, Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders oder Nicolas Humbert und Werner Penzel.
Vorführzeiten:
Dienstag/Mittwoch und Freitag bis Sonntag 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr (gilt nicht bei Überlänge)

Münchner Stadtmuseum
Typisch München!
06.06.2008 - 31.12.2019

Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele – zu Recht oder zu Unrecht – als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Dargestellt wird die späte Selbstfindung Münchens als bürgerliche Stadt im Zusammenhang mit dem Stadtjubiläum von 1858, Reizworte wie "Bier"- und "Kunststadt" werden sichtbar, die kulturelle Aufbruchstimmung um 1900, die "Hauptstadt der Bewegung" und das Wiedererstehen der "heimlichen Hauptstadt" in der Zeit des Wirtschaftswunders sind herausragende Stationen dieser Schau. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.

Münchner Stadtmuseum
Soundlab.1 - Museum wird hörbar
13.07.2012 - 31.12.2019

Einen besonderen Meilenstein bedeutet die Eröffnung des 2012 neu gestalteten Eingangsbereiches mit dem Beginn der stufenweisen Einrichtung eines Soundlab. Geeignet für jedes Alter, will das "Klang-Labor" mit den zum Teil eigens entwickelten Versuchsstationen zum Experiment mit Klang und Akustik verführen. Anfassen und mitmachen ist ausdrücklich erwünscht! Als "roter Faden" durch die Sammlung Musik dienen die orangefarbenen Tafeln. Sie markieren die Soundlab-Stationen, erklären, wie die Klangstationen zu bedienen sind und regen das Spiel an. Jede Soundlab-Station enthält Wissenswertes zu Herkunft und Spielweise von Instrumenten, oft ergänzt durch Hör- und Filmbeispiele. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Objekte behandeln grundlegende Mittel und akustische Effekte der Klangerzeugung quer durch die Kulturen und Traditionen. Durch das eigene Erleben der akustischen Phänomene werden somit auch die ausgestellten Instrumente "hörbar" und lebendig.

Münchner Stadtmuseum
Nationalsozialismus in München
01.01.2015 - 31.12.2019

München war 1919/20 der Gründungsort der NSDAP und bis 1945 Sitz ihrer Reichsleitung. Hier starteten Adolf Hitler und andere maßgebliche Akteure des NS-Regimes ihre politische Laufbahn. Seit 1933 trug München den Titel "Hauptstadt der Deutschen Kunst" und seit 1935 "Hauptstadt der Bewegung". Hier wurden rassistische und militärische Angriffsprogramme entworfen, wurde die Ausschaltung der politischen Opposition und unliebsamer Kunstrichtungen betrieben, mit Dachau eines der ersten Konzentrationslager errichtet und die systematische Verfolgung des Judentums in Gang gesetzt. Wer Widerstand leistete, wurde verfolgt, gefoltert oder hingerichtet. Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt (Kaufhaus Uhlfelder). Die Darstellung ist ganz auf München konzentriert. Sie beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und endet mit dem Jahr 1945. Das Konzept orientiert sich an der Frage, was diese Stadt von anderen Städten in Bezug auf den Nationalsozialismus unterscheidet. Die Ausstellung versteht sich als Teil einer Erinnerungslandschaft, zu der andere Informationsstätten, wie das Jüdische Museum auf dem St.-Jakobs-Platz und das NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz, gehören. Sie ist als Informationsgrundstock gedacht, der durch weitere Ausstellungsangebote und Diskussionsveranstaltungen in der Stadt vertieft werden soll. München war 1919/20 der Gründungsort der NSDAP und bis 1945 Sitz ihrer Reichsleitung. Hier starteten Adolf Hitler und andere maßgebliche Akteure des NS-Regimes ihre politische Laufbahn. Seit 1933 trug München den Titel "Hauptstadt der Deutschen Kunst" und seit 1935 "Hauptstadt der Bewegung". Hier wurden rassistische und militärische Angriffsprogramme entworfen, wurde die Ausschaltung der politischen Opposition und unliebsamer Kunstrichtungen betrieben, mit Dachau eines der ersten Konzentrationslager errichtet und die systematische Verfolgung des Judentums in Gang gesetzt. Wer Widerstand leistete, wurde verfolgt, gefoltert oder hingerichtet. Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt (Kaufhaus Uhlfelder). Die Darstellung ist ganz auf München konzentriert. Sie beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und endet mit dem Jahr 1945. Das Konzept orientiert sich an der Frage, was diese Stadt von anderen Städten in Bezug auf den Nationalsozialismus unterscheidet. Die Ausstellung versteht sich als Teil einer Erinnerungslandschaft, zu der andere Informationsstätten, wie das Jüdische Museum auf dem St.-Jakobs-Platz und das NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz, gehören. Sie ist als Informationsgrundstock gedacht, der durch weitere Ausstellungsangebote und Diskussionsveranstaltungen in der Stadt vertieft werden soll.

Münchner Stadtmuseum
Archäologisches Schaufenster im Münchner Stadtmuseum: Funde vom Marienhof
29.11.2017 - 31.03.2019

Allein in der Münchner Altstadt fanden bislang über 250 archäologische Ausgrabungen statt. Was geschieht mit den Funden anschließend? Angeregt durch die großen Grabungen am Marienhof 2011/2012 bildeten zahlreiche staatliche und städtische Stellen eine Arbeitsgemeinschaft "Archäologie München". Spezialisten wie Archäologen, Botaniker, Zoologen, Anthropologen und Historiker erforschen Alltagsleben, Umwelt und Stadtbild Münchens seit dem Mittelalter. Am Beispiel des Marienhofes und seiner vielfältigen Geschichte werden nun Aspekte aus dieser Forschung präsentiert. Keramik-, Glas- und Lederfunde erzählen dabei vom Alltag, Tierknochen von der Beziehung Mensch-Tier, Pflanzenreste von der Ernährung der mittelalterlichen und neuzeitlichen Münchner. Auch die jüngste Vergangenheit wird am Marienhof präsent, zeugt doch das verformte Hotelgeschirr vom Café Deistler von den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg. Eine Kooperation von Archäologischer Staatssammlung München und Münchner Stadtmuseum.

Münchner Stadtmuseum
Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln
21.09.2018 - 29.12.2019

München ist eine Migrationsstadt, denn: Migration beeinflusst alle gesellschaftlichen Bereiche und urbane Entwicklungen. Migration – der dauerhafte Wechsel des Lebensumfeldes einer Person über Staatsgrenzen hinaus – ist mit ihren unterschiedlichen Formen, Anforderungen und Debatten der Normalfall und ein untrennbarer Bestandteil der Gesellschaft in ihrer Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Mit dem Projekt „Migration bewegt die Stadt“ möchte das Münchner Stadtmuseum in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv München Migration dauerhaft als Bestandteil der Stadtentwicklung sichtbar machen und dabei diskriminierenden und rassistischen Bildern und Debatten entgegenwirken. Zwischen Februar 2015 bis Dezember 2018 erforschen die beiden Häuser arbeitsteilig, wie Migration München in ihren Entwicklungen beeinflusst und nachhaltig prägt. Thematisch konzentriert sich das Projekt auf die Zeit seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Gegenwart. Forschungsschwerpunkte bilden Aspekte zur Einwanderung in Zusammenhang mit Anwerbeabkommen, Flucht und Asyl, sogenannten Displaced Persons sowie Erinnerungen an die Münchner NSU-Mordopfer. Dazu werden Akteure, Orte, Politiken und Bilder untersucht, die den urbanen Alltag der Migrationsstadt München, aber auch verschiedene Facetten von Rassismus und Diskriminierung verdeutlichen. Das Projekt wird von Prof. Dr. Sabine Hess (Georg-August-Universität Göttingen) und Prof. Dr. Johannes Moser (Ludwig-Maximilians-Universität München) wissenschaftlich beraten. Zudem begleitet ein Fachbeirat den Projektverlauf, der sich aus Akteuren mit biografischen, beruflichen und weiteren Bezügen zur Münchner Migration zusammensetzt. Die beiden Gremien sind in Entscheidungsprozesse einbezogen und beraten das Projekt.

Münchner Stadtmuseum
FORUM 047: Elizaveta Porodina – Smoke and Mirrors
05.10.2018 - 27.01.2019

Die in München lebende Künstlerin Elizaveta Porodina (geb. 1987 in Moskau) hat sich längst als Modefotografin international einen Namen gemacht hat. In ihrer ersten Museumspräsentation zeigt sie neue Bilder, die sich zwischen atmosphärischen Porträts, Mode und Dokumentarfotografie bewegen, stilistisch aber auch vom Surrealismus beeinflusst sind. Ähnlich wie Helmut Newton, der neben lrving Penn und Gordon Parks zu ihren Vorbildern zählt, erzählen ihre Fotografien dank Porodinas filmischer Inszenierungen immer eine Geschichte. Ihr gelingen farbenfrohe Fantasie-Szenerien oder dramatische Schwarzweiß-Motive. Klassische Bildgenres sind ihr nicht wichtig, vielmehr geht es ihr "um die Beziehung zwischen Menschen, um die Vision, diese großartigen Dimensionen sichtbar zu machen, letztendlich geht es nur um Liebe."

Münchner Stadtmuseum
WUNDER.KAMMER – Frank Soehnles Theaterfiguren im Dialog mit der Sammlung Puppentheater
18.10.2018 - 27.01.2019

Eine Gegenüberstellung, ein Familientreffen, eine Audienz bei den Idolen. Der Figurenspieler Frank Soehnle hat in der Sammlung Puppentheater des Münchner Stadtmuseums jede Menge Inspirationsquellen wiedergefunden, aber auch Verwandte, Urahnen und Doppelgänger seiner eigenen Figuren. Zu Themen wie Himmel & Hölle, Abnormitäten, Schatten, Auflösung, Totentanz und Totenkonferenz, die auch immer wieder auf Soehnles Bühne zu sehen sind, entstehen auf 200 Quadratmetern sinnliche Dialogräume zwischen Exponaten der Sammlung und Figuren aus verschiedenen Inszenierungen Frank Soehnles von 1991 bis heute.

Münchner Stadtmuseum
Migration bewegt die Stadt Projekteinblicke IV: Nema problema!?Нема проблема!? Nuk ka problem!? Нема проблем!? Brez problema!?
19.10.2018 - 17.03.2019

München und die Migration aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten München war und ist, allein durch seine geographische Lage, ein besonderer Ort für die Migration aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten. Nicht nur die Grill-Restaurants sind schon seit den 1960er Jahren fester Bestandteil der Stadtkultur. Ob im Sport, im Arbeitsalltag oder in der Clubkultur – in allen Bereichen der Stadt hat die Zuwanderung aus dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens ganz selbstverständlich ihre Spuren hinterlassen. Das 50-jährige Jubiläum des deutsch-jugoslawischen Anwerbeakommens ist für das Münchner Stadtmuseum der Anlass auf die Geschichte der Zuwanderung aus Jugoslawien und den Nachfolgestaaten zurückzublicken. In einem neuen Ausstellungsmodul werden Objekte präsentiert, die mit dieser bewegten Geschichte zusammenhängen. Die gezeigten Exponate wurden von Münchner_innen mit Migrationshintergrund oder ihren Vereinen erworben.

Münchner Stadtmuseum
LAND__SCOPE. Fotoarbeiten von Roni Horn bis Thomas Ruff aus der DZ BANK Kunstsammlung
30.11.2018 - 31.03.2019

In der Ausstellung geht es um das Phänomen Landschaft in der zeitgenössischen Fotografie. Ausgehend von den Vorstellungen, die in der Kunst der Romantik zur idyllischen Naturdarstellung formuliert wurden, werden die Veränderung von Natur- und Nutzlandschaft sowie die Auswirkungen von Verstädterung und Industrialisierung auf die Natur thematisiert. Die circa 120 Kunstwerke stammen u. a. von Claudia Angelmaier, Ursula Böhmer, Mona Breede, Lucinda Devlin, William Eggleston, Jochen Gerz, Beate Gütschow, Raphael Hefti, Dan Holdsworth, Carsten Höller, Roni Horn, Axel Hütte, Magdalena Jetelová, Sven Johne, Peter Keetman, Robert Longo, Richard Mosse, Inge Rambow, Heinrich Riebesehl, Thomas Ruff, Adrian Sauer, Stephen Shore, Maria Sewcz, Hiroshi Sugimoto und Anna Vogel.

Münchner Stadtmuseum
FORUM 048: Anna Katharina Zeitler – If you can dream it, you can do it
22.02.2019 - 28.04.2019

Anna Katharina Zeitlers Bildzyklus "If you can dream it, you can do it" nimmt eine Lebenssituation zum Ausgangspunkt, die geprägt ist vom ständigen Unterwegssein und der Sehnsucht, endlich irgendwo anzukommen. Die Fotografien oszillieren zwischen Rastlosigkeit, Ruhelosigkeit und Heimweh. In geheimnisvollen Schlagbildern entführt Anna Katharina Zeitler den Betrachter auf eine poetischen Bilderreise voller Sinnlichkeit, Intimität, Melancholie und Magie, bei der Autobiographisches und Fiktionales ineinanderfließen.

Münchner Stadtmuseum
Jugendstil skurril. Carl Strathmann
15.03.2019 - 22.09.2019

Die Kunst Carl Strathmanns (1866-1939) ist höchst originell und fabelhaft bizarr, sie entzieht sich in jedem Fall weitläufigen Kategorisierungen. Mit einer ornamentverliebten Detailversessenheit schuf sich der Jugendstilkünstler eigene Welten von karikaturhaften Märchen, fantastischen Blumenstillleben und Landschaften, symbolistischen Historienbildern und kunstgewerblichen Entwürfen. Im Münchner Stadtmuseum befindet sich sein künstlerischer Nachlaß, der alle Aspekte seines Œuvres abdeckt. Unter anderem finden sich hier auch zahlreiche seiner (Haupt-)Werke, die allgemein als verschollen oder zerstört gelten. Diese Ausstellung bietet die Gelegenheit mit Carl Strathmann eine besonders aufregende Künstlerpersönlichkeit Münchens um 1900 zu entdecken und sich von seiner Kunst faszinieren zu lassen.

16.01.19 17:00
Münchner Stadtmuseum

"Bilderlust“ oder der kuratorische Blick - Eine MVHS Veranstaltung


Die "Bilderlust" bietet einen Blick hinter die Kulissen und Informationen zur Museums- und Ausstellungsarbeit in der Sammlung Fotografie. Von der Bildauswahl bis zur Katalogpräsentation – was passiert vor der Eröffnung?

Bei dem Rundgang mit den Kuratorinnen durch die Ausstellung werden die Arbeitsschritte erläutert und sichtbar gemacht. Themen von der idyllischen Naturdarstellung bis zur Verstädterung, sowie das Phänomen "Landschaft" in der zeitgenössischen Fotografie, stehen im Mittelpunkt. Arbeiten von Sonja Braas, Beate Gütschow, Axel Hütte, Robert Longo, Thomas Ruff und anderen werden zu sehen sein.

 



Veranstaltungstyp: Workshop

Anmeldung bei der MVHS unter Kursnr. H250120

Sprache: deutsch

https://www.mvhs.de/programm/vortraege-fuehrungen-rundgaenge-501/H250120/
16.01.19 21:00
Münchner Stadtmuseum

Traumzeit im Künstlerkino. Das Filmprogramm


Gezeigt werden Filme vom britischen Street Artist Banksy, vom surrealistischen Exzentriker Salvador Dalí, filmenden Medienkünstlern wie Matthias Müller, Christoph Girardet und Rä di Martino, der Bildhauerin Rebecca Horn, der Dokumentarfilmerin Agnès Varda und den Performern Gilbert & George. Ihre einzigartige, betont eigenwillige Form vereint die Künstler, so unterschiedlich sie sein mögen: Das Weiterdenken des erzählenden Bildes in neue Dimensionen. Die Zerstörung jeder linearen Narration. Und – nicht zuletzt – den Sprung raus aus der Schublade jeder ordnungsfanatischen Katalogisierung.



Veranstaltungstyp: Film

 

Sprache: deutsch

www.kinoderkunst.de
19.01.19 15:00
Münchner Stadtmuseum

Fragen Sie uns! Zu wunder.kammer – Frank Soehnles Theaterfiguren im Dialog mit der Sammlung Puppentheater


Mascha Erbelding und Donata Funke, Mitarbeiterinnen der Sammlung Puppentheater / Schaustellerei stehen für Fragen und Impulsführungen in der Ausstellung bereit.

 



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

20.01.19 11:00
Münchner Stadtmuseum

Was klappert da in meiner Kiste? Mit Kasperl im Museum. Eine MPZ-Familienaktion


 

In einer Schatzkiste gibt es Knöpfe, bunte Stoffe, Federn und ... zu entdecken. Was kann ein Marionettenbauer alles daraus machen? In der Ausstellung zum Puppentheater suchen wir gemeinsam mit dem Kasperl seine Freunde und gefährliche Widersacher, ein grantiges Dromedar und den Verkehrskasperl im Einsatz … Wer sich traut, kann sich in eine Marionettenfigur verzaubern lassen, oder vielleicht in einen „Bösewicht“? Zum Schluss spielen wir für euch und eure Eltern ein kleines Stück auf unserer Bühne.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Für Familien mit Kindern von 4-7 Jahren

Sprache: deutsch

20.01.19 15:00
Münchner Stadtmuseum

LAND__SCOPE. Fotoarbeiten von Roni Horn bis Thomas Ruff aus der DZ BANK Kunstsammlung. Eine Veranstaltung der MVHS


In der Ausstellung geht es um das Phänomen Landschaft in der zeitgenössischen Fotografie. Ausgehend von den Vorstellungen, die in der Kunst der Romantik zur idyllischen Naturdarstellung formuliert wurden, werden die Veränderung von Natur- und Nutzlandschaft sowie die Auswirkungen von Verstädterung und Industrialisierung auf die Natur thematisiert. Die circa 120 Kunstwerke stammen von Olivo Barbieri, William Eggleston, Jochen Gerz, Luigi Ghirri, Beate Gütschow, Roni Horn, Axel Hütte, Simone Nieweg, Detlef Orlopp, Inge Rambow, Heinrich Riebesehl, Thomas Ruff und Adrian Sauer.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Kartenverkauf nur bei der Dozentin im Museum. Kursnummer H211100. Infos unter https://www.mvhs.de/programm/muenchner-stadtmuseum-7159/H211100/.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/muenchner-stadtmuseum-7159/H211100/
20.01.19 17:30
Münchner Stadtmuseum

"Andermatt" von Leonidas Bieri


Im Rahmen der Reihe FilmWeltWirtschaft des Filmmuseums. Anschließende Diskussion mit dem Regisseur und Umweltinitiativen



Veranstaltungstyp: Film

Im Filmmuseum!

Sprache: deutsch

23.01.19 16:00
Münchner Stadtmuseum

Land_Scope: Kurator_innen Führungen


Die Ausstellung widmet sich der Landschaftsdarstellung in der zeitgenössischen Fotokunst und versammelt Werke, die zwischen 1972 und 2018 entstanden sind. Allen Bildern ist ein Aspekt gemein: Sie präsentieren eine Natur, die von Menschen geformt wurde oder sind Produkte künstlerischer Formung eines vermeintlich natürlichen Bildinhaltes.



Veranstaltungstyp: Kuratorenführung

 

Sprache: deutsch

23.01.19 19:00
Münchner Stadtmuseum

Gespräch und Buchpräsentation: Land_Scope


Die Ausstellung LAND__SCOPE ist in enger Kooperation mit der DZ BANK Kunstsammlung entstanden: Alle Leihgaben stammen aus der Frankfurter Sammlung, die 2018 ihr 25-jähriges Bestehen feiert und sich seit jeher der Fotografie verschrieben hat. Anlässlich dieses Jubiläums erschien die Publikation "Fotofinish. Siegeszug der Fotografie als künstlerische Gattung“, die den Status und die Zukunft der künstlerischen Fotografie zu verorten sucht. Die Leiterin der Sammlung Christina Leber wird in einem Abendgespräch mit dem Künstler Jan Paul Evers das Buchprojekt präsentieren und über die Perspektiven der künstlerischen Fotografie, sowie über das Profil der Sammlung sprechen.



Veranstaltungstyp: Diskussion

 

Sprache: deutsch

23.01.19 21:00
Münchner Stadtmuseum

Traumzeit im Künstlerkino. Das Filmprogramm


Gezeigt werden Filme vom britischen Street Artist Banksy, vom surrealistischen Exzentriker Salvador Dalí, filmenden Medienkünstlern wie Matthias Müller, Christoph Girardet und Rä di Martino, der Bildhauerin Rebecca Horn, der Dokumentarfilmerin Agnès Varda und den Performern Gilbert & George. Ihre einzigartige, betont eigenwillige Form vereint die Künstler, so unterschiedlich sie sein mögen: Das Weiterdenken des erzählenden Bildes in neue Dimensionen. Die Zerstörung jeder linearen Narration. Und – nicht zuletzt – den Sprung raus aus der Schublade jeder ordnungsfanatischen Katalogisierung.



Veranstaltungstyp: Film

 

Sprache: deutsch

www.kinoderkunst.de
24.01.19 10:30
Münchner Stadtmuseum

Fotosymposium. analog | digital | mixed media - Fotografische Sammlungen im Wandel


Die digitale Revolution hat die Fotografie und mit ihr das Sammeln von Fotografie tiefgreifend verändert. Neue Medien und digitale Daten finden Eingang in Sammlungen, die gut 150 Jahre von materiellen Objekten, wie Negativen auf Glas und Film, fotografischen Abzügen in Schwarzweiß und Farbe, Diapositiven und unterschiedlichen Werkstoffen wie Metall, Glas, Kunststoff und Papier geprägt waren. Die "Neuen" Medien werfen neue Fragen auf, die alle Bereiche der musealen Arbeit, das Sammeln, Bewahren und Präsentieren betreffen. Für verblassende Farbfotografien und Deinstallationen, sich selbst zersetzende Filmmaterialien, aber auch Originale in digitaler Form brauchen wir komplexe Strategien für die Erhaltung. Kuratorlnnen öffentlicher und privater Sammlungen präsentieren die materielle Vielfalt ihrer Bestände und berichten über neue Herausforderungen beim Sammeln digitaler Originale. International tätige Restauratorlnnen stellen im Rahmen des Symposiums aktuelle Untersuchungsmethoden und Projekte zur Erhaltung analoger fotografischer Materialien und zeitbasierter Medien vor. Weiche zukünftigen Konservierungsstrategien müssen entwickelt werden, welche Konsequenzen hat es, wenn Bälddateien Negativmaterial ersetzen und das digitale Depot das analoge Negativarchiv ablöst? Welche Strategien für die Langzeitarchivierung der Dateien sichern unser Bildgedächtnis für die Zukunft? Welche Vereinbarungen über das Ausdrucken, Zeigen und Benutzen der Dateien, insbesondere künstlerischer Arbeiten müssen getroffen werden? Und wie arbeiten Künstlerinnen im Zeitalter der digitalen Medien?

Die Tagung wird von der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums, der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern und den Fotorestauratorinnen Christine Rottmeier-Keß (Münchner Stadtmuseum) und Marjen Schmidt organisiert. Tagungsort ist der Saal des Münchner Stadtmuseums.

Die Tagungssprache ist Deutsch, die Vorträge von Sylvie Penichon und Bertrand Lavedrine werden in Englisch gehalten.



Veranstaltungstyp: Vortrag

Verbindliche Anmeldung bis zum 17. Dezember 2018.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.muenchner-stadtmuseum.de/fileadmin/redaktion/veranstaltungen/2019/fotosymposium.pdf
Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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