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Münchner Stadtmuseum

Außenansicht des Münchner Stadtmuseums

"Der Fasching in München im Jahre 1563 oder Die Entstehung des Schäfflertanzes."

"Bierzelt" - Installation zu sehen in der Dauerausstellung "Typisch München!"

Instrumente aus dem großen Gamelan "Kyahi Dipa" aus Java, Sammlung Musik.

Blick in den Königssaal. In der Dauerausstellung "Typisch München!"

Moriskentänzer mit löwenkopfbesetzter Mütze, Erasmus Grasser, 1480

Reittiere aus verschiedenen Bodenkarussells, Deutschland, 20. Jhd.

  • Kunst
  • Kultur

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München

089/233-22370
https://www.muenchner-stadtmuseum.de
stadtmuseum@muenchen.de

Öffnungszeiten

Di.-So. 10.00-18.00; Vorführzeiten Filmmuseum: Di., Mi., Fr.-So. 18.30 u. 21.00, Do. 19.00
eingeschränkt zugänglich

Nicht nur wegen seiner räumlichen Ausdehnung, auch dank seiner umfangreichen Sammlungen ist das Münchner Stadtmuseum das größte kommunale Museum Deutschlands. Die Sammlungsbereiche erstrecken sich von Grafik, Plakat und Gemälde mit überwiegend Münchner Themen über Mode und Textilien sowie Objekte der Volkskunde bis hin zu Plastik, Kunsthandwerk und einem bedeutenden Bestand an Möbeln u.a. aus der Zeit des Jugendstils. Zudem gibt die Abteilung Musik Einblick in den umfangreichen Bestand an Musikinstrumenten aller Kontinente. Die Ausstellungsräume der Sammlung Puppentheater und Schaustellerei veranschaulichen anhand von Münchner Bühnen und Puppen aus aller Welt die Kulturgeschichte des Puppenspiels. Die Sammlung Fotografie zeigt Retrospektiven ebenso wie zeitgenössische Fotografie.
Ein besonderer Anziehungspunkt sind die berühmten Moriskentänzer von Erasmus Grasser (1450–1518), die in der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte "Typisch München!" zu sehen sind. Die Ausstellung geht der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch für München ist. Die Schau "Nationalsozialismus in München" informiert über die Entstehung und Ausprägung des Nationalsozialismus in München.
Das Filmmuseum des Münchner Stadtmuseums bietet ein täglich wechselndes Kinoprogramm.

Die beeindruckende Größe des historisch gewachsenen Baukomplexes des Münchner Stadtmuseums ist vor allem aus der Luft erkennbar: ein weitläufiges Areal, bestehend aus zwei großen Innenhöfen und eingerahmt von vier sehr unterschiedlichen Bauteilen. Mit seinem ältesten Gebäude, dem historischen Zeughaus aus dem Jahr 1500, ist das Münchner Stadtmuseum zwar zum St.-Jakobs-Platz hin orientiert, berührt aber auch den Rindermarkt mit dem vom Architekten Gustav Gsaenger Ende der 1950er-Jahre errichteten Sammlungstrakt, und den Sebastiansplatz mit dem Nachbau des mittelalterlichen Marstallgebäudes aus dem Jahre 1977.

Das Filmmuseum München hat sich mit seinem speziellen Kinoprogramm zum beliebten Treffpunkt für Cineasten entwickelt. Auf dem täglich wechselnden Programm stehen Retrospektiven, thematische Filmreihen mit deutschen und internationalen Produktionen und ausgewählte Erstaufführungen. Die Filme werden grundsätzlich in der Originalfassung (mit deutschen oder englischen Untertiteln) gezeigt, Stummfilme oft mit Live-Musikbegleitung. Regelmäßig sind Regisseure, Schauspieler und andere Filmschaffende zu Gast und diskutieren nach der Vorführung mit dem Publikum. Sammlungsschwerpunkte sind neben deutschen und sowjetischen Stummfilmen frühe Tonfilme und Mehrsprachenversionen, Klassiker des Avantgardefilms sowie Filme von Münchner Regisseuren wie Herbert Achternbusch, Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders oder Nicolas Humbert und Werner Penzel.
Vorführzeiten:
Dienstag/Mittwoch und Freitag bis Sonntag 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr (gilt nicht bei Überlänge)

Münchner Stadtmuseum
Dauerausstellung Musik
01.01.2008 - 31.12.2020

Die Dauerausstellung der Sammlung Musik präsentiert gerade einmal ein Fünftel der annähernd 6.000 Musikinstrumenten und Klangobjekten der Sammlung, die durch diese Vielfalt weltweit zu den großen Sammlungen ihrer Art gehört. Über die Hälfte dieser Objekte stammen aus nichteuropäischen Ländern. Es ist fast das ganze Spektrum der musikalischen Klangerzeuger nebst ihren Weiterentwicklungen zu finden: vom 2000 Jahre alten iranischen Pferdeglöckchen über das chinesische yangqin-Hackbrett bis hin zum javanischen und balinesischen Gamelan.

Münchner Stadtmuseum
Dauerausstellung Puppentheater / Schaustellerei
01.01.2008 - 31.12.2020

Die 1984 auf ca. 2.000 qm eingerichtete Dauerausstellung der Sammlung Puppentheater / Schaustellerei befindet sich im dritten Obergeschoss des Münchner Stadtmuseums. Sie präsentiert einen attraktiven Querschnitt des ansonsten im Depot aufbewahrten Sammlungsgutes und bietet in übersichtlicher Gliederung einen thematisch geordneten Rundgang durch die Puppentheatergeschichte seit dem 19. Jahrhundert. In einem sich daran anschließenden zweiten Areal sind Objekte zur Schaustellerei mit Schwerpunkt “Populäre Vergnügungen“ und „Münchner Oktoberfest“ zu sehen.

Münchner Stadtmuseum
Typisch München!
06.06.2008 - 31.12.2020

Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele – zu Recht oder zu Unrecht – als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Dargestellt wird die späte Selbstfindung Münchens als bürgerliche Stadt im Zusammenhang mit dem Stadtjubiläum von 1858, Reizworte wie "Bier"- und "Kunststadt" werden sichtbar, die kulturelle Aufbruchstimmung um 1900, die "Hauptstadt der Bewegung" und das Wiedererstehen der "heimlichen Hauptstadt" in der Zeit des Wirtschaftswunders sind herausragende Stationen dieser Schau. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.

Münchner Stadtmuseum
Soundlab.1 - Museum wird hörbar
13.07.2012 - 31.12.2020

Einen besonderen Meilenstein bedeutet die Eröffnung des 2012 neu gestalteten Eingangsbereiches mit dem Beginn der stufenweisen Einrichtung eines Soundlab. Geeignet für jedes Alter, will das "Klang-Labor" mit den zum Teil eigens entwickelten Versuchsstationen zum Experiment mit Klang und Akustik verführen. Anfassen und mitmachen ist ausdrücklich erwünscht! Als "roter Faden" durch die Sammlung Musik dienen die orangefarbenen Tafeln. Sie markieren die Soundlab-Stationen, erklären, wie die Klangstationen zu bedienen sind und regen das Spiel an. Jede Soundlab-Station enthält Wissenswertes zu Herkunft und Spielweise von Instrumenten, oft ergänzt durch Hör- und Filmbeispiele. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Objekte behandeln grundlegende Mittel und akustische Effekte der Klangerzeugung quer durch die Kulturen und Traditionen. Durch das eigene Erleben der akustischen Phänomene werden somit auch die ausgestellten Instrumente "hörbar" und lebendig.

Münchner Stadtmuseum
Nationalsozialismus in München
01.01.2015 - 31.12.2020

Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt. Die Darstellung ist ganz auf München konzentriert. Sie beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und endet mit dem Jahr 1945. Das Konzept orientiert sich an der Frage, was diese Stadt von anderen Städten in Bezug auf den Nationalsozialismus unterscheidet.

Münchner Stadtmuseum
Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln
21.09.2018 - 03.01.2021

Migration ist der Normalfall einer wachsenden Großstadt und gehört zu München wie der Marienplatz. Seien es die Ziegelarbeiter*innen aus dem Friaul, die den Baustoff für viele der typischen Münchner Gebäude herstellten, die Displaced Persons, die nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso Anteil am Wiederaufbau der Stadt hatten wie andere Bevölkerungsgruppen, oder die „Gastarbeiter*innen“, die einen wesentlichen Beitrag zur industriellen Produktion und zum Städtebau leisteten – sie alle prägten den Alltag und die Kultur Münchens. Sie, ihre Geschichten und ihre Erinnerungen sind auch „Typisch München!“. An Orten wie dem Westend, das sich vom Arbeiterviertel zum Szeneviertel mit einem der höchsten Ausländeranteile in München wandelte, wird das genauso deutlich wie an der gelebten religiösen Vielfalt der Stadt.

Münchner Stadtmuseum
Projekteinblicke V: Zwei Kugeln süß-sauer mit scharf!
11.10.2019 - 03.05.2020

Die Reihe der Projekteinblicke widmet sich der laufenden Forschung des Münchner Stadtmuseums zur Geschichte und Gegenwart der Migration in München. Diese Präsentation beschäftigt sich mit über 100 Jahren migrantisch geprägter Gastronomie. München bietet eine große Auswahl an internationalen Restaurants, Cafés und Imbissen. Vorreiter des vielfältigen Angebots weltweiter Speisen und Restaurants waren und sind meist Migrant*innen. Sie bringen verschiedenste Esskulturen nach München und passen sie dem hiesigen Geschmack an. Diese gastronomischen Betriebe trugen und tragen wesentlich zur Entwicklung einer neuen Urbanität in München bei.

Münchner Stadtmuseum
Projekteinblicke V: Zwei Kugeln süß-sauer mit scharf!
11.10.2019 - 03.05.2020

Die Reihe der Projekteinblicke widmet sich der laufenden Forschung des Münchner Stadtmuseums zur Geschichte und Gegenwart der Migration in München. Diese Präsentation beschäftigt sich mit über 100 Jahren migrantisch geprägter Gastronomie. München bietet eine große Auswahl an internationalen Restaurants, Cafés und Imbissen. Vorreiter des vielfältigen Angebots weltweiter Speisen und Restaurants waren und sind meist Migrant*innen. Sie bringen verschiedenste Esskulturen nach München und passen sie dem hiesigen Geschmack an. Diese gastronomischen Betriebe trugen und tragen wesentlich zur Entwicklung einer neuen Urbanität in München bei.

Münchner Stadtmuseum
Projekteinblicke V: Zwei Kugeln süß-sauer mit scharf!
11.10.2019 - 03.05.2020

Die Reihe der Projekteinblicke widmet sich der laufenden Forschung des Münchner Stadtmuseums zur Geschichte und Gegenwart der Migration in München. Diese Präsentation beschäftigt sich mit über 100 Jahren migrantisch geprägter Gastronomie. München bietet eine große Auswahl an internationalen Restaurants, Cafés und Imbissen. Vorreiter des vielfältigen Angebots weltweiter Speisen und Restaurants waren und sind meist Migrant*innen. Sie bringen verschiedenste Esskulturen nach München und passen sie dem hiesigen Geschmack an. Diese gastronomischen Betriebe trugen und tragen wesentlich zur Entwicklung einer neuen Urbanität in München bei.

Münchner Stadtmuseum
Bin NICHT im Orkus ‒ Das Buch.
25.10.2019 - 03.05.2020

Gyula Molnár und Francesca Bettini gehören zu den bekanntesten Vertreter*innen des europäischen Objekttheaters. 2009 erschufen sie für das Münchner Stadtmuseum die Ausstellungsinstallation „Bin im Orkus. Ein Tagebuch aus Matsch“ als Inszenierungstagebuch zum Stück „Kasperls Wurzeln“. Nach der Dernière des Theaterstücks erwarb die Sammlung Puppentheater / Schaustellerei Figuren und Bühne. Den Übergang aus der theatralen in die museale Welt haben Molnár und Bettini nun in einem Comic in Szene gesetzt, der im Oktober 2019 im Verlag Theater der Zeit erscheint: Eine Reflexion über die Vergänglichkeit, über die Augenblickskunst Theater, über das, was dem Vergessen anheimfällt und über das, was bleibt. Die Kabinettausstellung präsentiert die farbenprächtigen Collagen, die dem Buch zugrunde liegen und zeigt die Bühnenvorhänge und Figuren aus „Kasperls Wurzeln“.

Münchner Stadtmuseum
Hans Magnus Enzensberger - Eine Hommage in Fotografien von Stefan Moses 1963-2009
07.11.2019 - 31.03.2020

Hans Magnus Enzensberger feiert am kommenden 11. November seinen 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass präsentiert das Münchner Stadtmuseum in seiner neuen Lounge eine fotografische Hommage an ihn und dem ihm freundschaftlich und beruflich eng verbundenen Fotografen Stefan Moses (gest. 2018). Moses hat in einem Langzeitprojekt, von 1963 bis 2009, immer wieder Enzensberger und seine Familie fotografiert. Dadurch entstand ein Bildkorpus, der einzigartig ist in der Geschichte der Porträtfotografie sowie in der Kulturgeschichte Münchens.

Münchner Stadtmuseum
Ready to go! Schuhe bewegen
15.11.2019 - 21.06.2020

Die Schau bietet einen Rundgang mit kulturhistorischen und soziologischen Aspekten, wobei anhand von ca. 500 Paar Schuhen immer wieder die Emotionen im Vordergrund stehen, die entsprechende Fußbekleidung hervorrufen kann. Der Schuh als Statussymbol dient dem Träger/der Trägerin als auch den Betrachtern gleichermaßen als bewundernswertes Objekt. Absatzschuhe des Barock und Rokoko erhöhten ihre Träger demonstrativ über das einfache Volk. Heute machen Designerschuhe von Dior, Ferragamo, Manolo Blahnik, Christian Louboutin oder Stuart Weitzmann glücklich. Schuhe fungieren als Machtsymbol oder als Zeichen bzw. Statement einer Gruppenzugehörigkeit. Hier kommen Boots aus der Raver-Gothic- Szene zu Wort. Die Bedeutung der Fußbekleidung für die Gender-Thematik schlägt den Bogen von der knabenhaften Frau in Budapestern zur damenhaften Drag Queen in High Heels.

Münchner Stadtmuseum
Ready to go! Schuhe bewegen
15.11.2019 - 21.06.2020

Die Schau bietet einen Rundgang mit kulturhistorischen und soziologischen Aspekten, wobei anhand von ca. 500 Paar Schuhen immer wieder die Emotionen im Vordergrund stehen, die entsprechende Fußbekleidung hervorrufen kann. Der Schuh als Statussymbol dient dem Träger/der Trägerin als auch den Betrachtern gleichermaßen als bewundernswertes Objekt. Absatzschuhe des Barock und Rokoko erhöhten ihre Träger demonstrativ über das einfache Volk. Heute machen Designerschuhe von Dior, Ferragamo, Manolo Blahnik, Christian Louboutin oder Stuart Weitzmann glücklich. Schuhe fungieren als Machtsymbol oder als Zeichen bzw. Statement einer Gruppenzugehörigkeit. Hier kommen Boots aus der Raver-Gothic- Szene zu Wort. Die Bedeutung der Fußbekleidung für die Gender-Thematik schlägt den Bogen von der knabenhaften Frau in Budapestern zur damenhaften Drag Queen in High Heels.

Münchner Stadtmuseum
Ready to go! Schuhe bewegen
15.11.2019 - 21.06.2020

Die Schau bietet einen Rundgang mit kulturhistorischen und soziologischen Aspekten, wobei anhand von ca. 500 Paar Schuhen immer wieder die Emotionen im Vordergrund stehen, die entsprechende Fußbekleidung hervorrufen kann. Der Schuh als Statussymbol dient dem Träger/der Trägerin als auch den Betrachtern gleichermaßen als bewundernswertes Objekt. Absatzschuhe des Barock und Rokoko erhöhten ihre Träger demonstrativ über das einfache Volk. Heute machen Designerschuhe von Dior, Ferragamo, Manolo Blahnik, Christian Louboutin oder Stuart Weitzmann glücklich. Schuhe fungieren als Machtsymbol oder als Zeichen bzw. Statement einer Gruppenzugehörigkeit. Hier kommen Boots aus der Raver-Gothic- Szene zu Wort. Die Bedeutung der Fußbekleidung für die Gender-Thematik schlägt den Bogen von der knabenhaften Frau in Budapestern zur damenhaften Drag Queen in High Heels.

Münchner Stadtmuseum
Gesichter der Stadt.
20.12.2019 - 23.02.2020

1996 entwickelten die Künstler Kurt Benning (1945-2017) und Hermann Kleinknecht (geb. 1943) das Langzeitprojekt "Videoporträts“. Ihr Konzept bestand darin, Protagonisten der Münchner Kunstszene, aber auch Menschen aus allen sozialen Klassen, unterschiedlichen Berufsgruppen und jeden Alters darüber sprechen zu lassen, was sie bewegt. Entsprechend vielfältig sind die (Selbst-)Darstellungen, die sich nicht nur im Gesprochenen, sondern auch in Stimme, Gestik und Körpersprache manifestieren. Durch die Vielzahl und die Unterschiedlichkeit der Porträtierten geben die "Videoporträts“ einen Querschnitt durch die Münchner Gesellschaft unserer Zeit. Unter der Überschrift "Bilder für Alle" stellt die Ausstellung ergänzend einige offene, "demokratische" Porträtprojekte von Kerstin Schuhbaum, Barbara Donaubauer / Ulrike Frömel, Jadranka Kosorcic, Gabriele Drexler und Timo Dufner vor. Diese zeitgenössischen Arbeiten ergänzen die umfangreichen, stark historisch geprägten Porträtbestände der Sammlungen des Münchner Stadtmuseums und suchen neue Wege der Repräsentation der Bürger*innen zwischen Individuum und Typus.

Münchner Stadtmuseum
Gesichter der Stadt.
20.12.2019 - 23.02.2020

1996 entwickelten die Künstler Kurt Benning (1945-2017) und Hermann Kleinknecht (geb. 1943) das Langzeitprojekt "Videoporträts“. Ihr Konzept bestand darin, Protagonisten der Münchner Kunstszene, aber auch Menschen aus allen sozialen Klassen, unterschiedlichen Berufsgruppen und jeden Alters darüber sprechen zu lassen, was sie bewegt. Entsprechend vielfältig sind die (Selbst-)Darstellungen, die sich nicht nur im Gesprochenen, sondern auch in Stimme, Gestik und Körpersprache manifestieren. Durch die Vielzahl und die Unterschiedlichkeit der Porträtierten geben die "Videoporträts“ einen Querschnitt durch die Münchner Gesellschaft unserer Zeit. Unter der Überschrift "Bilder für Alle" stellt die Ausstellung ergänzend einige offene, "demokratische" Porträtprojekte von Kerstin Schuhbaum, Barbara Donaubauer / Ulrike Frömel, Jadranka Kosorcic, Gabriele Drexler und Timo Dufner vor. Diese zeitgenössischen Arbeiten ergänzen die umfangreichen, stark historisch geprägten Porträtbestände der Sammlungen des Münchner Stadtmuseums und suchen neue Wege der Repräsentation der Bürger*innen zwischen Individuum und Typus.

Münchner Stadtmuseum
Vorbilder / Nachbilder. Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850-1930
07.02.2020 - 14.06.2020

“Vorbilder / Nachbilder” – die beiden Doppelworte verweisen in ihrem Gegenüber auf Bezüge zwischen Bildern und auf eine Bildproduktion, bei der auf bereits vorliegende Bilder zurückgegriffen wird. In den Kunstakademien und Kunstgewerbeschulen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts dienten Fotografien als „Vorlagen” oder „Vorbilder”; als solche fungierten sie als ein eigener didaktischer Bildtypus. Fotografische Vorlagen waren wichtige Hilfsmittel in der kreativen Praxis angehender Künstlerinnen und Künstler; im Zuge ihrer Verwendung entstanden im Kunst-Unterricht „Nachbilder”: Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Grafiken. Und die benutzten Fotografien bilden ihrerseits in gewisser Weise nach, was in ihnen mit dem Auge der Kamera „aufgenommen” ist. Eine Ausstellung des Münchner Stadtmuseums in Zusammenarbeit mit der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin und der Universität der Künste Berlin.

Münchner Stadtmuseum
Vorbilder / Nachbilder. Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850-1930
07.02.2020 - 14.06.2020

“Vorbilder / Nachbilder” – die beiden Doppelworte verweisen in ihrem Gegenüber auf Bezüge zwischen Bildern und auf eine Bildproduktion, bei der auf bereits vorliegende Bilder zurückgegriffen wird. In den Kunstakademien und Kunstgewerbeschulen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts dienten Fotografien als „Vorlagen” oder „Vorbilder”; als solche fungierten sie als ein eigener didaktischer Bildtypus. Fotografische Vorlagen waren wichtige Hilfsmittel in der kreativen Praxis angehender Künstlerinnen und Künstler; im Zuge ihrer Verwendung entstanden im Kunst-Unterricht „Nachbilder”: Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Grafiken. Und die benutzten Fotografien bilden ihrerseits in gewisser Weise nach, was in ihnen mit dem Auge der Kamera „aufgenommen” ist. Eine Ausstellung des Münchner Stadtmuseums in Zusammenarbeit mit der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin und der Universität der Künste Berlin.

18.02.20 15:00
Münchner Stadtmuseum

Vom Vorbild zum eigenen Bild. Zeichenworkshop


Gebäude, Pflanzen, exotische Tiere, Landschaften, Naturobjekte – die ausgestellten fotografischen Vorbilder sind nicht nur schön anzusehen – hauptsächlich wurden sie an Akademien oder Kunst- und Gewerbeschulen als fotografisches Unterrichtsmaterial genutzt. Wie mit diesen „vorbildlichen“ Kunstwerken gearbeitet wurde und wie daraus „Nachbilder“ entstehen können, vermittelt der Workshop ganz praktisch. Es sind keinerlei zeichnerischen Vorkenntnisse erforderlich.

 

 



Veranstaltungstyp: Workshop

Für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren (max. 12 Teilnehmer*innen)

Eigenes Zeichenmaterial kann mitgebracht werden

Sprache: deutsch

E-Mail
18.02.20 15:00
Münchner Stadtmuseum

Vom Vorbild zum eigenen Bild.


 



Veranstaltungstyp: Workshop

Keine Vorkenntnisse erforderlich. Eigenes Zeichenmaterial kann mitgebracht werden. ab 16 Jahren

Sprache: deutsch

E-Mail
19.02.20 16:00
Münchner Stadtmuseum

Führungen des Kuratorenteams durch die Ausstellung "Ready to go. Schuhe bewegen"


Stöckelschuhe, Arbeitsschuhe, Sneaker, Raverboots, Plateauschuhe und Kinderschuhe – anhand von rund 500 Paar historischer und aktueller Schuhmodelle veranschaulicht die Ausstellung die ganze Bandbreite historischer und kulturhistorischer Aspekte rund um den Schuh. Nicht zuletzt geht es dabei auch um Emotionen, die Schuhe bei den Träger*innen aber auch beim Betrachter*in wecken. Ergänzt wird die Präsentation durch Schuhe, die als reine Kunstobjekte kreiert wurden. Das Kuratorenteam gibt aus erster Hand Einblicke in die Entstehung der Ausstellung und stellt die persönlichen Highlights vor.



Veranstaltungstyp: Kuratorenführung

 

Sprache: deutsch

https://t1p.de/pyph
19.02.20 18:00
Münchner Stadtmuseum

Stadt in Bewegung. Straßenmotive in Fotografie und Malerei des 19. Jahrhunderts


 



Veranstaltungstyp: Vortrag

 

Sprache: deutsch

22.02.20 15:00
Münchner Stadtmuseum

Vorbilder / Nachbilder. Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850-1930. Eine Veranstaltung der MVHS


Die Ausstellung präsentiert erstmals eine Auswahl von ca. 200 Originalfotografien aus dem Archiv der Universität der Künste Berlin, den ehemaligen Bildvorlagen- und Modellsammlungen, die innerhalb Deutschlands einzigartig sind. Diese dienten der Kunstakademie und der führenden Kunstgewerbeschule Berlins als Muster und Lehrmittel. Die Bestände umfassen 25.000 Fotografien, die von namhaften Fotografen wie Fratelli Alinari, Ottomar Anschütz, Ludwig Belitski (Sammlung Minutoli), Karl Blossfeldt, Georg Maria Eckert, Constant Famin, Wilhelm von Gloeden, Jakob August Lorent, Guglielmo Marconi, Albrecht Meydenbauer, James Robertson, Henry Peach Robinson und Giorgio Sommer stammen. Daneben haben sich gegenständliche Lehrmittel zum Pflanzenstudium, wie Bronze-Plastiken und Herbarien, erhalten. Zeichnungen und andere künstlerische Studien ergänzen die Lehrmittel.

 

Am 14.3. mit Gebärdensprachdolmetscher.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Kursnummer K211060.

Infos unter https://www.mvhs.de/programm/museums-ausstellungsbesuche.8666/K211060.

 

 

Sprache: deutsch

E-Mail
22.02.20 16:00
Münchner Stadtmuseum

Führung in Deutsch und Kroatisch durch die Ausstellung "Migration bewegt die Stadt"


Die Migrationsforscherin und Südosteuropa-Historikerin Karolina Novinscak-Kölker berichtet bei diesem zweisprachigen Rundgang vor allem über die südosteuropäische Einwanderung in München. Dabei beleuchtet sie die spezifischen Aspekte der Migration aus dem ehemaligen Jugoslawien und seiner Nachfolgestaaten, für die München schon immer eine herausragende Rolle gespielt hat.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

https://t1p.de/qz9l
23.02.20 13:00
Münchner Stadtmuseum

Ortswechsel. Offenes Atelier für alle


Das inklusive Atelierprojekt Ortswechsel findet an jeweils einem Sonntag im Monat im Studio des Münchner Stadtmuseums statt. Die offene Kunstwerkstatt ist ein Begegnungsraum für Künstler*innen, Kunstinteressierte und Laien gleichermaßen. Jede*r, ob jung oder alt, ob mit oder ohne Behinderung, darf mitmachen und dabei sein.

 

23.02.2020 13.00-15.00 Uhr Workshop zum Thema Drucktechnik

 

29.03.2020 13.00 Uhr Impulsführung in die Sonderausstellung Vorbilder / Nachbilder. Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850-1930

 



Veranstaltungstyp: Workshop

Ort: Studio des Münchner Stadtmuseums / Dauer: 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr / Der Zugang ist barrierefrei möglich / Eine barrierefreie Toilette ist vorhanden / Anmeldung nicht notwendig / Teilnahme kostenlos

Sprache: deutsch

https://t1p.de/nqkv
23.02.20 13:00
Münchner Stadtmuseum

Ortswechsel. Offenes Atelier für alle


Das inklusive Atelierprojekt Ortswechsel findet an jeweils einem Sonntag im Monat im Studio des Münchner Stadtmuseums statt. Die offene Kunstwerkstatt ist ein Begegnungsraum für Künstler*innen, Kunstinteressierte und Laien gleichermaßen. Jede*r, ob jung oder alt, ob mit oder ohne Behinderung, darf mitmachen und dabei sein.

13.00-15.00 Uhr Workshop zum Thema Drucktechnik

 



Veranstaltungstyp: Workshop

Ort: Studio des Münchner Stadtmuseums / Dauer: 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr / Der Zugang ist barrierefrei möglich / Eine barrierefreie Toilette ist vorhanden / Anmeldung nicht notwendig / Teilnahme kostenlos

Sprache: deutsch

23.02.20 14:00
Münchner Stadtmuseum

Klang Spiel Platz. Eine interaktive Klanginstallation der Schauburg


Die Schauburg präsentiert zum zweiten Mal in den Räumen des Münchner Stadtmuseums den begehbaren „Klang Spiel Platz“, ein akustischer Experimentierraum für Kinder und Erwachsene. Neben Blas-, Streich- und Schlaginstrumenten werden Materialien wie Holz, Metall und Plastik, darunter auch Alltagsgegenstände, zu einem großen Musiklabor ergänzt. Begleitet von einem Musiker der Schauburg können Familien, Kinder und Schulklassen hier die Welt der Töne und Klänge entdecken.

 

Konzeption: Christian Thurm und Johannes Gaudet

Im Rahmen des Kunst und Spiele Projektes der Robert Bosch Stiftung und des "Happy New Ears Festivals“ Mannheim, 2016.

 

 

 

 



Veranstaltungstyp: Workshop

Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren

Für Familien mit Kindern ab 4 Jahren im Rahmen des KUCKUCK Festivals

Treffpunkt: Foyer des Münchner Stadtmuseums / Kosten: 5 € pro Teilnehmer*in / Anmeldung an: kasse.schauburg@muenchen.de

Sprache: deutsch

E-Mail
23.02.20 14:00
Münchner Stadtmuseum

MVHS-Gesprächsführung: Ready to go! Schuhe bewegen


Arbeitsschuhe, Wanderstiefel, Kinderschuhe, Stöckelschuhe, Plateauschuhe, Raverboots, Schuhe aus dem Barock und Mittelalter, Sneaker – Schuhe sind Gebrauchsgegenstand und Fortbewegungsmittel, aber auch Macht- und Statussysmbol, kennzeichnen Gruppenzugehörigkeiten, sind modisches Statement und wecken nicht zuletzt Emotionen. Die Ausstellung versammelt rund 500 Paar historischer und aktueller Schuhmodelle und veranschaulicht so die ganze Bandbreite historischer und kulturhistorischer Aspekte rund um den Schuh. Hatten Sie auch Lieblingssneaker, haben Sie Plateauschuhe getragen, oder Ihre Lauflernschuhe aufgehoben – Schuhe wecken nicht nur Emotionen sondern auch Erinnerungen – wir möchten mit Ihnen in und über die Ausstellung ins Gespräch kommen und Ihre Schuhgeschichten hören.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Tagesticket: erm. 3,50 € / Teilnahme: 7 € direkt an den Guide

Sprache: deutsch

https://t1p.de/o3yv
Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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