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Sammlung Schack

Die Sammlung Schack

Fassade der Sammlung Schack an der Prinzregentenstraße

Blick in die Ausstellungsräume

Blick in die Ausstellungsräume

Der Kopiensaal ist eine Besonderheit der Sammlung aus dem 19. Jahrhundert.

Moritz von Schwind, Die Morgenstunde, um 1860

Johann Georg von Dillis, Blick von der Villa Malta auf Sankt Peter, 1818

Franz von Lenbach, Hirtenknabe, 1860

Arnold Böcklin, Triton und Nereïde, 1874

Franz von Lenbach, Venus von Urbino (nach Tizian), 1866

Kunst

Kontakt

Prinzregentenstraße 9
80538 München

089/23805-224
https://www.pinakothek.de/besuch/sammlung-schack
info@pinakothek.de

Öffnungszeiten

Mi.–So. 10.00–18.00 1. u. 3. Mi. im Monat 10.00–20.00
nicht zugänglich

Die Sammlung Schack ist mit ihren umfangreichen Werkkomplexen von Moritz von Schwind, Anselm Feuerbach und Arnold Böcklin eine der bedeutendsten Sammlungen zur deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts. Der Besucher erhält einen Einblick in die Bilder- und Geisteswelt dieser Epoche, die in kaum einem anderen Museum so intensiv erfahren werden kann wie in der Galerie an der Prinzregentenstraße. Wände in kräftigem Blau und Rot bilden den Hintergrund für berühmte Meisterwerke der Romantik von Moritz von Schwind, Carl Rottmann und Carl Spitzweg. Im ersten Obergeschoss sind mit den Gemälden von Böcklin und Feuerbach sowie Lenbachs »Hirtenknaben« Hauptwerke der Sammlung ausgestellt. Im größten Saal der Galerie werden neunzehn überwiegend großformatige Kopien nach venezianischer Malerei der Renaissance gezeigt: Giorgiones „Ländliches Konzert“ im Louvre, Tizians Pesaro-Madonna in der Frari-Kirche und der „Tempelgang Mariens“ in der Akademie in Venedig sowie das Bildnis Kaiser Karls V. im Prado. Zu den Malern der Kopien gehört neben August Wolf vor allem Franz von Lenbach, dessen Tizian-Kopien für den Grafen Schack zu den besten Gemäldekopien des 19. Jahrhunderts in Deutschland zählen.

Die Sammlung Schack wurde durch Adolf Friedrich Graf von Schack begründet, der neben Ludwig I. der bedeutendste Sammler zeitgenössischer Malerei in Deutschland war. Bis zu seinem Tod im Jahr 1894 erwarb er rund zweihundert Gemälde von deutschen Künstlern und etwa achtzig Kopien nach Gemälden Alter Meister. Mit dem Tod des Grafen fiel die Sammlung als Vermächtnis an den deutschen Kaiser, der 1909 das bis heute bestehende Galeriegebäude errichten ließ. 1939 ging die Sammlung in das Eigentum Bayerns über und wird seitdem durch die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen betreut.
Seit ihrer Renovierung zum hundertjährigen Bestehen 2009 erstrahlt die Sammlung Schack in neuem Glanz. Erläuterungen zu den Gemälden erschließen die Gedankenwelt der Werke, ausgewählte poetische Texte in den Räumen lassen die literarische Kultur der Epoche lebendig werden, an der der Sammler als Dichter und Autor kulturhistorischer Werke teilhatte. Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat ist die Sammlung Schack bis 20.00 geöffnet. Führungen finden mittwochs jeweils während der Abendöffnung um 18.30 Uhr sowie jeden 2. Sonntag im Monat um 11.00 Uhr statt.

Sammlung Schack
Sehnsucht nach dem Süden - Das 19. Jahrhundert in der Sammlung Schack
25.07.2019 - 25.08.2020

Der zweite Schauplatz für die Neupräsentation des 19. Jahrhunderts ist die Sammlung Schack. Insgesamt 35 Gemälde aus der Neuen Pinakothek sind nun im Haus an der Prinzregentenstraße zu sehen. Sie bereichern die dort vorhandenen Schwerpunkte in der Malerei der Romantik und der Deutsch-Römer. Zu den wichtigsten jetzt in der Sammlung Schack ausgestellten Werken gehören Franz Ludwig Catels "Kronprinz Ludwig in der Spanischen Weinschänke zu Rom“, Joseph Stielers Goethe-Bildnis, Moritz von Schwinds "Eine Symphonie“, Arnold Böcklins "Pan im Schilf“, Anselm Feuerbachs "Abschied der Medea“ und nicht zuletzt Carl Spitzwegs "Armer Poet“. Die Neue Pinakothek gründet auf der Sammlung Ludwigs I., der ein begeisterter Italienreisender und glühender Philhellene war. Das Interesse an den Kulturen des Mittelmeerraumes, an Italien und Griechenland, verbindet ihn mit dem Sammler Graf Schack. In beiden Sammlungen ist die romantische Sehnsucht nach dem Süden ein bestimmendes Thema. Die Schließung der Neuen Pinakothek ermöglicht es nun, bedeutende Werke aus der Sammlung Ludwigs I. mit den Bildern der Sammlung Schack zu vereinen und damit das Thema der deutschen Italien- und Griechenlandbegeisterung in einer neuen, einzigartig dichten Auswahl vor Augen zu führen.

Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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