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Rathausgalerie Kunsthalle

Ein Kunstraum der Stadt

Kunst

Kontakt

Marienplatz 8
80331 München

089 / 23328408
http://www.muenchen.de/rathausgalerie
johannes.muggenthaler@muenchen.de

Öffnungszeiten

Di.-So. 11.00-19.00
eingeschränkt zugänglich

Die Rathausgalerie befindet sich in der ehemaligen Kassenhalle des neugotischen Münchner Rathauses und hatte 1979 ihr Debüt als Ausstellungsort für Münchner Kunst. Die 650 qm große Säulenhalle liegt unter einer acht Meter hohen Glaskuppel und ist ein charaktervoller Ort für die zeitgenössische, vorwiegend regionale Kunst.
Das Kulturreferat bespielt die Rathausgalerie jeweils in den Monaten März bis November als Kunsthalle. In Einzelausstellungen und thematischen Gruppenausstellungen werden wichtige Aspekte der lokalen, doch international bedeutsamen Kunstproduktionen Münchens präsentiert.
Die Rathausgalerie versteht sich in diesem Sinne vorrangig als Forum für die nachhaltige Würdigung der in München lebenden Künstlerinnen und Künstler. Auch die besondere Lage des Ausstellungsraums ist Programm: Mitten im Zentrum der Stadt ist eine breite Öffentlichkeit eingeladen, an der Kunst zu partizipieren und in den kulturellen Diskurs einzusteigen.

Rathausgalerie Kunsthalle
"Blutiger Boden – die Tatorte des NSU" - Fotografien von Regina Schmeken
17.07.2018 - 14.10.2018

Als nationalsozialistischer Untergrund (NSU) bezeichnete sich eine rechtsextreme terroristische Vereinigung in Deutschland. Von 2000 bis 2007 ermordeten Mitglieder des NSU neun Männer türkischer und griechischer Abstammung, sowie eine Polizistin in deutschen Städten. Am 4. November 2011 wurde die Gruppe aufgedeckt, seit Mai 2013 läuft in München der Prozess gegen Beate Zschäpe. Die großformatigen Schwarzweißaufnahmen Regina Schmekens nehmen uns mit an die Tatorte. Sie zeigen die verstörende Normalität der Schauplätze von Hass und Gewalt. Die Fotografien versuchen das Ungeheuerliche der Taten zu reflektieren. Die Attentate waren nicht allein Angriffe auf unsere Mitbürger, sondern auch auf universelle Menschenrechte und damit auf unsere gesamte Gesellschaft. "Das Beklemmendste an diesen Fotografien ist, dass auf ihnen weder die Mörder, noch die Mordopfer zu sehen sind. An Schmekens Aufnahmen wirkt gerade das Unauffällige, Banale und Gewöhnliche unheimlich." (Hans Magnus Enzensberger)

05.10.18 19:00
Rathausgalerie Kunsthalle

Verstörende Normalität. Podiumsgespräch zur Ausstellung "Regina Schmeken. Blutiger Boden – die Tatorte des NSU"


Die großformatigen Schwarzweißaufnahmen Regina Schmekens in der Ausstellung Blutiger Boden – die Tatorte des NSU zeigen die verstörende Normalität der Schauplätze

von Hass und Gewalt und versuchen das Ungeheuerliche der Taten zu reflektieren. Die Attentate waren nicht allein Angriffe auf unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger sondern auch auf universelle Menschenrechte und damit auf unsere gesamte Gesellschaft. Im Podiumsgespräch werden unterschiedliche Perspektiven auf die Ausstellung sowie die gesellschaftlichen und politischen Kontexte des Themas geworfen.

Beteiligte Gesprächspartnerinnen und -partner:

Regina Schmeken – Künstlerin

Siegfried Benker – Vorstand von Before e.V.

Tunay Önder – Autorin und Kuratorin

Annette Ramelsberger – Gerichtsreporterin der Süddeutschen

Moderation: Ina Krauß, Politik-Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk



Veranstaltungstyp: Diskussion

 

Sprache: deutsch

www.muenchen.de/rathausgalerie

Veranstaltungskalender

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