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Archiv Geiger

Blick aus dem Garten ins Archiv, Foto: Archiv Geiger, München

Hauptraum, Foto: Archiv Geiger, München

Pigmentraum, Foto: Simone Naumann, München

Kunst

Kontakt

Muttenthalerstraße
81477 München

089/72779653
http://archiv-geiger.de
info@archiv-geiger.de

Öffnungszeiten

Mo. 10.00-14.00 u. Di. 17.00-20.00 Sommerpause 1.-31. Aug.
eingeschränkt zugänglich

Das Archiv Geiger betreut in den ehemaligen Atelierräumen in München-Solln den Nachlass von Rupprecht Geiger (1908-2009) und hält so das Lebenswerk des Münchner Künstlers lebendig. Dieser hat für die Malerei der Nachkriegszeit einen großen Beitrag geleistet. Gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Gruppe ZEN `49 war es ihm ein Anliegen, die Errungenschaft der abstrakten Malerei in Wort und Bild zu verbreiten. Bekannt u. a. für die Verwendung von Tagesleuchtfarben und die hiermit geschaffenen Farbmodulationen, hat Rupprecht Geiger einen Großteil seines Lebens der Farbe Rot und deren Wirkung gewidmet. Doch nicht nur Geigers künstlerische Entwicklung kann man im ehemaligen Atelier nachvollziehen: Das Archiv hat es sich zudem zum Ziel gesetzt, das Werk des Malers und Grafikers Willi Geiger (1878-1971), Vater von Rupprecht Geiger, aufzuarbeiten. Zum ersten Todestag Rupprecht Geigers im Dezember 2010 wurde das ehemalige Atelier als Archiv Geiger eröffnet.

Rupprecht Geigers Atelierbau wurde von seinem Freund Detlef Schreiber (1930-2003) entworfen. Bekannt durch den Bau des 2009 abgerissenen SZ-Verlagsgebäudes am Münchner Färbergraben, propagierte dieser den typisierten, modularen (Hallen-)Bau, was sich am Geiger-Atelier gut nachvollziehen lässt. Detlef Schreiber verstand sich als Erbe des letzten Bauhaus-Direktors Mies van der Rohe und folgt ihm in seinen stilistischen Ausführungen. Als gelernter Architekt ließ Rupprecht Geiger sein Gefühl für Raum in sein Wirken als Maler einfließen. Stets war ihm die Wirkung eines Raums in Verbindung mit seiner Kunst ein wichtiges Anliegen. Diese Einstellung findet Ausdruck in den Kunstwerken, die am Bau oder für den öffentlichen Raum entstanden sind. Schon 1951 entwarf er das Plattenmosaik mit Uhr für die Fassade des Münchner Hauptbahnhofs. Zu nennen wären in München u.a. auch die Arbeiten "Konkav gerundet" bei der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, das "Gerundete Blau" am Gasteig, die Gestaltung der U-Bahnstation Machtlfinger Straße und sein letztes architekturbezogenes Werk, der "Lichtbogen (Pinc)" im Foyer der E.ON Energie aus dem Jahr 2007.

25.09.18 17:00
Archiv Geiger

Abend Rot


Jede Woche haben die Besucher die Möglichkeit, das Archiv bei kostenlosem Eintritt kennenzulernen. Die Mitarbeiter stehen gerne für Fragen zur Verfügung.

 



Veranstaltungstyp: Sonstiges

 

Sprache: deutsch

25.09.18 18:30
Archiv Geiger

ApéROT - Vortrag "Die Kriegsjahre"


Dieses Mal fokussiert sich der Vortrag unseres ApéROTs auf Rupprecht Geigers Kriegsjahre. 1940 wird Geiger an die Ostfront geschickt, wo er zuerst in Polen, dann 1941-42 in Wjasma nahe Moskau stationiert ist. Geiger sagt selbst, dass dies der Beginn seines autodidaktischen Studiums der Malerei darstellt. Er hält viele Eindrücke von damals in Tage- und Skizzenbüchern fest und die drei ersten Gemälde entstehen. Ab 1942 kommt er als Kriegsmaler in die Ukraine und wird 1944 nach Griechenland versetzt.

Im Rahmen eines Vortrags von Julia Geiger werden die Werke dieser Zeit näher gebracht und mit Geigers Erinnerungen aus seinen Kriegstagebüchern ergänzt.

 

 



Veranstaltungstyp: Vortrag

Um Anmeldung wird gebeten.

Dauer: 1,5 Stunden

max. Teilnehmerzahl: 15 Personen

Sprache: deutsch

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